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	<title>Emil Wohlwill - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:23:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Wohlwill&amp;diff=1036048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-10-24T20:47:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Wohlwill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1835]] in [[Seesen]]; † [[2. Februar]] [[1912]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]] und [[Wissenschaftshistoriker]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eduard Johannes Ernst baron von Vietinghoff-Scheel, Walter Roth, Hermann Stadlinger, Ernst Baum |Titel=Allgemeine Chemiker-Zeitung |Verlag=A. Hüthig |Ort= |Datum=1912 |Seiten=181-188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Emil Wohlwill FriedhofOhlsdorf (2).jpg|mini|hochkant|Grabstein für &amp;#039;&amp;#039;Emil Wohlwill&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Emil Wohlwill war Sohn des Pädagogen und jüdischen Publizisten [[Immanuel Wohlwill]] und seiner Ehefrau Friederike Reichel [[Warburg (Unternehmerfamilie)|Warburg]]. Seine Kindheit verbrachte er in Seesen und [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]]. 1851 ging er nach [[Hamburg]], um dort das [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] und das Akademische Gymnasium zu besuchen. 1855 studierte er Chemie in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Humboldt-Universität Berlin|Berlin]] und [[Universität Göttingen|Göttingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.patriotische-gesellschaft.de/webfile/show/1292/Stolpersteine_www.pdf |wayback=20220630205556 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine für jüdische Mitglieder. Eine biographische Spurensuche der Patriotischen Gesellschaft von 1765.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF) Publikation anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen vor dem Haus der Patriotischen Gesellschaft zum 250. Jubiläum. Hamburg 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Hamburg unterrichtete er zunächst Physik an Hamburger Gewerbeschulen und arbeitete als [[Handelschemiker]], ehe er bei der [[Norddeutsche Affinerie|Elbhütten-Affiniergesellschaft]] eine Stelle als analytischer Chemiker antrat. Hier beschäftigte er sich mit der Trennung von [[Buntmetall]]en. 1875 gelang ihm der Durchbruch zunächst bei der Scheidung von [[Kupfer]] und [[Silber]], später auch bei [[Gold]]. Sein elektrolytisches Verfahren zur Scheidung ist heute als &amp;#039;&amp;#039;Wohlwill-Prozess&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburger-persoenlichkeiten.de/hamburgerpersoenlichkeiten/login/person.asp?showpics=yes&amp;amp;reqid=1318&amp;amp;imageid=3202 Hamburger Persönlichkeiten: Emil Wohlwill]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel setzte sich Wohlwill mit der Wissenschaftsgeschichte auseinander. Im Zentrum seiner Betrachtungen stand [[Galileo Galilei]]. Jahrelang arbeitete er an einem Buch über den Physiker, das letztendlich nie vollendet wurde. Ein erster Band erschien 1909 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Galilei und sein Kampf für die copernicanische Lehre&amp;#039;&amp;#039;, ein zweiter Band wurde aus dem Nachlass zusammengestellt und 1926 veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwill war ein liberaler Freidenker und Vertreter des aufgeklärten Judentums. Über Jahre kämpfte er um das Bürgerrecht in Hamburg, das ihm 1865 gewährt wurde. Daraufhin trat er aus der Jüdischen Gemeinde aus. Schon 1867 wurde er Mitglied der [[Patriotische Gesellschaft von 1765|Patriotischen Gesellschaft]] in Hamburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Wohlwill war mit Louise Nathan verheiratet. Sie waren Teil der großen, weitverzweigten Familie Wohlwill in Hamburg. Ihre Tochter [[Gretchen Wohlwill]] (1878–1962) war eine bekannte Hamburger Malerin, der Sohn [[Friedrich Wohlwill]] (1881–1958) ein bekannter Mediziner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HambBio|Lemma=Wohlwill, Friedrich|Band=6|Seite=375|SeiteBis=|Autor=Anna von Villiez}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für ihren in [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] ermordeten ältesten Sohn Heinrich Wohlwill (1874–1943), Nachfolger seines Vaters im Vorstand der Norddeutschen Affinerie, wurde ein [[Liste der Stolpersteine in Hamburg-Altstadt|Stolperstein]] vor der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Wohlwill wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg im Planquadrat U&amp;amp;nbsp;29 (&amp;#039;&amp;#039;Kapellenstraße&amp;#039;&amp;#039; östlich &amp;#039;&amp;#039;Lippertplatz&amp;#039;&amp;#039;), beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ Prominenten-Gräber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Inquisitionsprocess des Galileo Galilei.&amp;#039;&amp;#039; Robert Oppenheim, Berlin 1870, ({{Digitalisat|GB=PHNZAAAAcAAJ|SZ=PP5}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist Galilei gefoltert worden? Eine kritische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1877. ({{archive.org|istgalileigefol00wohlgoog}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joachim Jungius.&amp;#039;&amp;#039; Festrede zur Feier seines dreihundertsten Geburtstages am 22. Oktober 1887…, Leopold Voss, Hamburg &amp;amp; Leipzig 1888, {{Digitalisat|GB=dAkzAAAAYAAJ|SZ=PP7}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Galilei betreffende Handschriften der Hamburger Stadtbibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Jahrbuch der Hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten. XII. Lucas Gräfe &amp;amp; Sillem, Hamburg 1895, ({{Digitalisat|GB=lnTPAAAAMAAJ|SZ=PA1}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. A. S. Grenville: &amp;#039;&amp;#039;The Jews and Germans of Hamburg: The Destruction of a Civilization 1790–1945.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London / New York 2013, ISBN 978-0-415-66586-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= Ludwig Droemer|Titel= Nachruf auf Dr. E. Wohlwill|Sammelwerk= Verhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg|Band= 1912 |Nummer= XX |Datum= 1912|Seiten= XLII |Online=https://www.biodiversitylibrary.org/item/110391#page/48/mode/2up}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118769804}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= Andreas Kleinert|url=http://www.physik.uni-halle.de/Fachgruppen/history/WOHLWILL.HTM |titel=Emil Wohlwill (1835-1912) |titelerg=Karl-Sudhoff-Gedächtnissitzung |werk= Fachgruppe Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik |hrsg=Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |datum=2003-03-11 |abruf=2021-05-11}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= Helga Krohn|url= https://www.dasjuedischehamburg.de/inhalt/wohlwill-emil|titel= Wohlwill, Emil|werk=Das jüdische Hamburg |hrsg=[[Institut für die Geschichte der deutschen Juden]] |datum= |abruf=2021-05-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118769804|LCCN=n/85/801086|VIAF=15565530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wohlwill, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wohlwill, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Wissenschaftshistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Seesen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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