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	<title>Emil Tietze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Tietze&amp;diff=2552655&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-28T18:42:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:EmilTietze.jpg|miniatur|hochkant|Emil Tietze (1883)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Ernst August Tietze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1845]] in [[Breslau]]; † [[4. März]] [[1931]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Geologe. Er war Hofrat und Direktor der Geologischen Reichsanstalt in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Emil Tietze, der Sohn eines Fabrikanten, besuchte die Realschule und das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium|Magdalenengymnasium]], wo er 1864 [[Matura|maturierte]]. Er studierte zuerst an der [[Universität Breslau]] sowie in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] Naturwissenschaften und anschließend nur Geologie wieder in Breslau, wo er bei [[Ferdinand von Roemer]] sein Doktorat erwarb. Während seines Studiums wurde er 1865 Mitglied der [[Burschenschaft Germania Tübingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Elsheimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande vom Wintersemester 1927/28.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1928, S. 527.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium kam er nach Wien und konnte durch Vermittlung seines Landsmannes [[Guido Stache]] unter dem Direktor [[Franz von Hauer (Geologe)|Franz von Hauer]] an der [[Geologische Bundesanstalt|k.k. Geologischen Reichsanstalt]] als Praktikant beginnen. Insgesamt verbrachte an der Reichsanstalt 48 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn war er als Aufnahmegeologe tätig und kartierte [[Galizien]] teils das erste Mal. Diese Aufnahmen setzte er in [[Österreichisch-Schlesien]] und Nordmähren bis zur [[Boskowitzer Furche]] fort. Aber auch in [[Bosnien]] führte er gemeinsam mit [[Alexander Bittner]] und [[Edmund Mojsisovics von Mojsvár|Edmund von Mojsisovics]] die erste Übersichtsaufnahme durch. Forschungsreisen führten ihn in fernere Länder, wie nach [[Iran|Persien]] oder in die südlichen Küstenregionen [[Kleinasien]]s. Im Zuge der internationalen Geologenkongresse bereiste er zahlreiche Länder Europas und Nordamerikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1877 wurde er Chefgeologe, nach dem Ausscheiden Mojsisovics&amp;#039; in den Ruhestand 1901 zunächst Vizedirektor der &amp;#039;&amp;#039;k.k. geologischen Reichsanstalt&amp;#039;&amp;#039;. Schon 1902 konnte er nach [[Guido Stache]] den Direktorposten übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1903 wurde er zum Präsidenten des Internationalen Geologenkongresses in Wien gewählt. Sein wissenschaftliches Interesse richtete sich verstärkt in die geographische Geologie. Eine Berufung zu einer Lehrkanzel Anfang der 1880er Jahre in Bonn lehnte er ab. Vermehrt widmete er sich auch Vereinsaufgaben als Mitglied der [[Österreichische Geographische Gesellschaft|Wiener Geographischen Gesellschaft]]. Dem Ausschuss gehörte er bis 1880 an. Schließlich leitete er die Gesellschaft über sieben Jahre. Für seine Verdienste wurde er 1910 zum Ehrenpräsidenten ernannt. 1915 wurde ihm die [[Franz-von-Hauer-Medaille]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1912 gehörte Tietze auch der Geologischen Gesellschaft an. 1883 wurde er Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6926|IDName=emil-tietze|Name=Emil Tietze|Kommentar=|Datum=18. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1911 korrespondierendes Mitglied der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/emil-ernst-august-tietze/| titel=Mitglieder: Emil Ernst August Tietze| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2026-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war Tietze mit der Tochter Hauers Rosa von Hauer, mit der er einen Sohn, den Mathematiker [[Heinrich Tietze]], und drei Töchter hinterließ. Eine Tochter wiederum war mit dem Geologen [[Wilhelm Petrascheck]] aus [[Leoben]] verheiratet. Der 1925 geborene Schriftsteller und Dichter [[Albert Janetschek]] ist Emil Tietzes Urenkel.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 578.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tietze wurde am evangelischen Teil des [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.evang-friedhof.at/vs/SearchDetails.php?id=154858708 Grabstelle Emil Tietze], Wien, Zentralfriedhof, Gruppe A-12, Reihe 11, Nr. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dissertation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die devonischen Schichten von Ebersdorf unweit Neurode in der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1869 ({{archive.org|ueberdiedevonis00tietgoog|online}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|14|341|342|Tietze Emil|T. Cernajsek}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hammer (Geologe)|Wilhelm Hammer]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Tietze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, 1931, S. 134–136 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_24_0134-0136.pdf |KBytes=97}}).&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hammer: Zur Erinnerung an Emil Tietze ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0811_403_A.pdf geologie.ac.at] [PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=62582&amp;amp;bio=full |titel=Hofrat; Dir d.k.k. geolog.Reichsanstallt Dr. phil. Emil Tietze}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117381837|VIAF=64308193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tietze, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tietze, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tietze, Emil Ernst August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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