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	<title>Emil Thuy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:50:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Thuy&amp;diff=1369863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ehrungen */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-25T20:36:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Thuy (1918).png|mini|Emil Thuy (1918)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Thuy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1894]] in [[Hagen]]; † [[11. Juni]] [[1930]] bei [[Smolensk]]) war einer der erfolgreichsten deutschen Jagdflieger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und Ritter des Ordens [[Pour le Mérite]]. Thuy beteiligte sich am [[Ruhrbesetzung|Ruhrkampf]] und am geheimen Aufbau der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] in der [[Sowjetunion]], wo er bei einem Absturz ums Leben kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thuy wurde in Hagen als Sohn des gleichnamigen Fabrikbesitzers geboren. Schon als 14-jähriger Junge beschäftigte er sich mit Flugzeugmodellen und erprobte ein selbstgebautes Segelflugzeug. Nach dem Abitur arbeitete Thuy kurze Zeit in der [[Zeche]] [[Zeche Alte Haase|Johannissegen]] bei [[Hattingen]], um sich dann zum Wintersemester 1913 in der Fakultät für [[Bergbau]]- und [[Metallurgie|Hüttenwesen]] der [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]] zu immatrikulieren. Während seiner Studienzeit wurde er in der &amp;#039;&amp;#039;[[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Germania Clausthal&amp;#039;&amp;#039; im [[Vertreter-Convent|VC]] (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Rheno-Germania Clausthal&amp;#039;&amp;#039; im [[Coburger Convent|CC]]) aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Turnerschaft Rheno-Germania im CC zu Clausthal |Titel=75 Jahre Turnerschaft Rheno-Germania im CC zu Clausthal |Ort=Osterode am Harz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldete sich Thuy als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] und gelangte nach sechswöchiger Grundausbildung als [[Pionier (Militär)|Pionier]] an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Im November 1914 schwer verwundet, meldete er sich nach seiner Wiederherstellung freiwillig zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]] und absolvierte seine fliegerische Ausbildung in [[Berlin-Adlershof]] und [[Berlin-Johannisthal]]. Über die Flieger-Ersatzabteilung in [[Böblingen]] kam er im Juni 1915 zur Fliegerabteilung&amp;amp;nbsp;53 nach Rethel an die Westfront. Hier erzielte Thuy seinen ersten Luftsieg und erhielt im Dezember 1915 vom Chef des Feldflugwesens den silbernen [[Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thuy, seit März 1916 zum [[Leutnant]] befördert, kam zur Jagdstaffel&amp;amp;nbsp;21 und übernahm im Herbst 1917 die [[Jagdstaffel 28]]w (w&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;königlich-württembergisch) der 4.&amp;amp;nbsp;Armee. 1918 wurde er Kommandeur der Jagdgruppe&amp;amp;nbsp;7, deren drei Jagdstaffeln er mit seinem Jagdflugzeug [[Fokker D.VII]] gekennzeichnet mit einem großen „T“ im Einsatz führte. Thuy, am 30.&amp;amp;nbsp;Juli 1918 Pour le Mérite ausgezeichnet, erzielte 36&amp;amp;nbsp;Abschüsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Whitehouse (&amp;#039;&amp;#039;Flieger-Asse 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag. Stuttgart 1970.) wird die Zahl der Luftsiege mit 32 angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Krieges war er auch mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern sowie dem Ritterkreuz des [[Militärverdienstorden (Württemberg)|Württembergischen Militärverdienstordens]] ausgezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende nahm Thuy sein Studium in [[Clausthal]] wieder auf und trat nach dessen Abschluss in die Fabrik seines Vaters in [[Hagen]] ein. Thuy blieb dem Fliegen treu, schrieb Abhandlungen über die Fliegerei und folgte schließlich einem Angebot der Firma [[Siemens-Schuckertwerke|Siemens-Schuckert]], die ihn als technischen Berater und Ingenieur für das Flugwesen nach [[Finnland]] schickte. 1925 wurde Thuy, der Mitglied des paramilitärischen „[[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]]-Bundes“ war und 1923 aktiv am Widerstand gegen die [[Ruhrbesetzung|französisch-belgische Besetzung]] des Ruhrgebiets teilgenommen hatte, vom [[Reichswehrministerium]] nach [[Berlin]] gerufen, wo man ihm anbot, sich als Ausbilder für den geheim gehaltenen Aufbau der deutschen Luftwaffe in Russland zur Verfügung zu stellen. Thuy stellte sich zur Verfügung, begab sich in die Sowjetunion und war an der [[Geheime Fliegerschule und Erprobungsstätte der Reichswehr|Flugschule Lipezk]] ab 1925 als Ausbilder für Piloten der Roten Armee und der Reichswehr eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Groehler, Selbstmörderische Allianz. Deutsch-russische Militärbeziehungen 1920–1941, Visa Verlag Berlin, 1992, S. 51ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1930 stürzte Thuy mit seiner Albatros L 76 beim Flug von [[Moskau]] nach Berlin in der Nähe von Smolensk tödlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Thuy wurde auf dem [[Invalidenfriedhof]] in Berlin beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Gleichschaltung der Studentenverbindungen im [[Nationalsozialismus]] wurde der [[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] I des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NSD-Studentenbundes]] an der Bergakademie Clausthal (deren Altkameradschaft Thuys vormalige &amp;#039;&amp;#039;Turnerschaft Germania&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Landsmannschaft Germania&amp;#039;&amp;#039; bildeten) am 11. November 1940 durch die [[Reichsstudentenführer|Reichsstudentenführung]] der Name „Kameradschaft Emil Thuy“ verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Grün]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Revolution und Rekonstitution – Die Kameradschaften des NSD-Studentenbundes und Altherrenschaften im NS-Altherrenbund an den deutschen Hoch- und höheren Fachschulen 1937 bis 1945. Teilband 4/III: Bereich NORD&amp;#039;&amp;#039;, Federsee-Verlag Bad Buchau 2025, ISBN 978-3-948502-24-9, S. 344.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Thuyring“ in [[Berlin-Tempelhof]] ist ebenfalls nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=13 |id=T195 |zlb98= |kaupert=Thuyring-12101-Berlin |name=Thuyring}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olaf Groehler: &amp;#039;&amp;#039;Selbstmörderische Allianz. Deutsch-russische Militärbeziehungen 1920–1941.&amp;#039;&amp;#039; Vision Verlag, Berlin 1992.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2011, ISBN 978-3-7648-2586-7, S. 412–413.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Arthur G. J. Whitehouse |Titel=Fliegerasse 1914–1918 |Ort=Stuttgart |Datum=1970}}&lt;br /&gt;
* Manfred Zeidler: &amp;#039;&amp;#039;Reichswehr und Rote Armee.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg Verlag, München 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.frontflieger.de/ Lebensdaten] auf frontflieger.de&lt;br /&gt;
* [http://www.airpages.ru/cgi-bin/epg.pl?nav=ru11&amp;amp;page=lipetsk Zum Aufbau der geheimen Fliegertruppe in der Sowjetunion] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1045408336|VIAF=306001414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thuy, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Militärverdienstordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Clausthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thuy, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Smolensk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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