<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_Sutor</id>
	<title>Emil Sutor - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_Sutor"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Sutor&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T23:26:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Sutor&amp;diff=1679755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marry Aiken: Verlinkung zum Wildparkstadion ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Sutor&amp;diff=1679755&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-02T20:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung zum Wildparkstadion ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Karl Sutor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1888]] in [[Offenburg]]; † [[13. August]] [[1974]] in [[Karlsruhe]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FFM Frauenfriedenskirche Portal.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Regina pacis&amp;#039;&amp;#039; (Königin des Friedens) Mosaikstatue über dem Portal der Frankfurter Frauenfriedenskirche (1929)]]&lt;br /&gt;
Sutor absolvierte eine Lehre in der Offenburger Bildhauerwerkstatt [[Simmler &amp;amp; Venator]] und besuchte von 1907 bis 1909 die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstakademie Karlsruhe]] als Schüler von [[Hermann Volz (Bildhauer)|Hermann Volz]], dann an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Kunstakademie Dresden]] bei [[Georg Wrba]] zu studieren und unter anderem durch nachfolgende Aufenthalte in [[Leipzig]], [[München]] und [[Paris]] seine Studien zu vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs leistete er Kriegsdienst an der Westfront und später in Rumänien, wobei er auch einmal verwundet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 hatte er ein eigenes Atelier in Karlsruhe. Von 1925 bis 1936 arbeitete er mit der [[Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe|Staatlichen Majolika-Manufaktur Karlsruhe]] zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit stammen auch seine zahlreichen, meist kirchlichen Aufträge in vielen Gotteshäusern. Eines seiner bedeutendsten Werke war die 1928 entstandene, zwölf Meter hohe Mosaikstatue der Mutter Gottes für die Fassade der [[Frauenfriedenskirche]] in [[Frankfurt-Bockenheim]] (Architekt: [[Hans Herkommer]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Werner |Titel=Einmal und nie wieder. Emil Sutor und sein Meisterstück. |Sammelwerk=[[Die Ortenau]] |Band=91 |Datum=2011 |Seiten=477–482}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frauenfrieden.de/architektur |titel=Architektur - Freundeskreis Frauenfrieden |abruf=2023-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Marienstatue war damals die größte Europas. In ihr verschmolz Sutor Merkmale der Madonnenstatue an der [[Marienburg (Ordensburg)|Marienburg]] bei [[Danzig]] mit Elementen aus altkirchlich-byzantinischer Tradition, der Beuroner Kunstschule und des Expressionismus. Merkmale dieses Standbildes fanden sich später auch bei anderen bedeutenden Künstler wieder, wie [[Ewald Mataré]] (1887–1965) oder Ludwig Gies (1887–1966).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Sutor Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 11 großen Ausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 572 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter 1939, 1940, 1941, 1942 und 1944 mit insgesamt zwölf Werken die [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] in [[München]]. Davon erwarb die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Gauleitung Köln-Aachen 1940 die Zweifigurengruppe „Mutter“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gdk-research.de/de/obj19405081.html |titel=Mutter — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937–1944/45 |abruf=2021-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1942 die [[Reichsjugendführung]] das Relief „Europa“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gdk-research.de/de/obj19362807.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anlässlich der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele 1936]] durchgeführten [[Olympische Sommerspiele 1936/Kunstwettbewerbe|Kunstwettbewerb]] gewann er für seine Reliefs „Hürdenläufer“ (heute im Museum in Tokio) und „Eishockeykampf“ eine Goldmedaille im Bildhauerwettbewerb in der Kategorie „Reliefs“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 1937 beantragte Sutor die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.354.598).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43971439&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Hitler-Jahren war Kirchenkunst weniger gefragt, und Sutor war nun auch reichlich für die Nationalsozialisten tätig. Stilistisch wandte er sich einem pathetischen [[Naturalismus (Bildende Kunst)|Naturalismus]] zu und näherte sich mit seinen Werken stark [[Arno Breker]], [[Josef Thorak]] und [[Georg Kolbe]] an. Es entstanden Helden- und Kriegerdenkmäler und andere heroisierende Skulpturen wie z. B. die „Germanische Familie“ ([[Heidelberg]], 1936). In Singen schuf er ein monumentales Denkmal für die [[Sturmabteilung|SA]], ganz im Sinne der nationalsozialistischen Kunstauffassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde Sutor als „[[Mitläufer]]“ eingestuft. Ein Neustart mit Rückkehr zur kirchlichen Kunst und der für Sutor in seiner Frühzeit typischen reduzierten Körperlichkeit vollzog sich nach dem Krieg im Jahr 1948.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabi Rieger |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/Bildhauer-Emil-Sutor-und-seine-Werke-in-der-Stockacher-Kirche-St-Oswald;art372461,9164395 |titel=Stockach: Bildhauer Emil Sutor und seine Werke in der Stockacher Kirche St. Oswald |datum=2017-03-08 |sprache=de |abruf=2020-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hiervon zeugen zahlreiche kirchliche und auch profane Werke, die er bis ins hohe Alter schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den &amp;#039;&amp;#039;Nackten Mann&amp;#039;&amp;#039; vor dem Karlsruher [[Wildparkstadion]] standen zwei Sportstudenten Modell, Georg Kenntner (von 1976 bis 1997 Leiter des Karlsruher Instituts für Sport und Sportwissenschaft) und Hans Weber.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Weber: Sportliche Modelle, in: Badische Woche, 1./2. Dezember 2023, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Offenburger [[Burda-Verlag]] modellierte Sutor 1958 als Skulpteur, auf besonderen Wunsch des Inhabers [[Franz Burda]], eine Version des [[Bambi (Auszeichnung)|Bambi]]-Rehs, des bekannten deutschen Medienpreises. Das Bambi wurde in Bronze gegossen und vergoldet. Bis 1999 blieb das Sutor-Modell unverändert. Diese Nebenarbeit wurde zu seinem medienwirksamsten Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Werner |Titel=Bambi in Baden. Weg und Wandel einer Kunstfigur. |Sammelwerk=Badische Heimat |Band=2 |Datum=2016 |Seiten=258–261}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sank-Peter-Kirche (Mannheim) 07.jpg|Relief an der Mannheimer Kirche [[St. Peter (Mannheim)|St. Peter]] (1928)&lt;br /&gt;
 Hockenheim St.Georg Matthias157.JPG|[[St. Georg (Hockenheim)|St. Georg]], [[Hockenheim]]: „[[Matthias (Apostel)|Apostel Matthias“]] (1938)&lt;br /&gt;
 Reichenau, Ehrenmal2.jpg|Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs (1939)&lt;br /&gt;
 Konstanz Bruder-Klaus-Kirche Relief.JPG|Relief [[Hochzeit zu Kana]] an der [[Konstanz]]er [[Bruder-Klaus-Kirche (Konstanz)|Bruder-Klaus-Kirche]] (1956)&lt;br /&gt;
 BAMBI 1983 SMG.JPG|Das von Sutor 1958 modellierte Bambi-Reh&lt;br /&gt;
 Wildparkstadion Nackter Mann.jpg|Skulptur am Karlsruher [[Wildparkstadion]] (1959)&lt;br /&gt;
 Karlsruhe-Haydnplatz-16-Brunnenfigur-2021-gje.jpg|Figur der [[Eurydike (Nymphe)|Eurydike]] für den Brunnen auf dem Haydnplatz, [[Karlsruhe]] (1973)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Alfred Kuhn (Kunsthistoriker)|A. Kuhn]] |Lemma=Sutor, Emil |Band=32 |Seite=320 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Lemma=Sutor, Emil |Band=4 |Seite=392}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johannes Werner&lt;br /&gt;
   |Titel=Der badische Bildhauer Emil Sutor&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Badische Heimat]]&lt;br /&gt;
   |Band=90&lt;br /&gt;
   |Nummer=Heft 2&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |Seiten=526–534&lt;br /&gt;
   |Online=https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/16389/file/BLB_Werner_Emil_Sutor.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* [[Damasus Zähringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Sutor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag|Benediktinische Monatschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, XIX. Jg. (1937), S. 151–152.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KA-Stadtwiki}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wiesloch.de/pb/,Lde/Home/Freizeit+_+Kultur/Sutor_+Gefallenen_Ehrenmal.html Zum Leben und Werk Emil Sutors]&lt;br /&gt;
* {{Cite web |title=Sutor, Emil Karl |date=2023 |publisher=Landeskundliches Informationssystem Baden-Württemberg |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012367169/Sutor%20Emil%20Karl |accessdate=2023-02-27 |website=Leo-BW}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012367169|VIAF=208645493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sutor, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Kunstwettbewerbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sutor, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sutor, Emil Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Offenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marry Aiken</name></author>
	</entry>
</feed>