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	<title>Emil Sulze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:26:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Sulze&amp;diff=2529952&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Schriften (Auswahl) */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-11-29T10:28:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neue sächsische Kirchengalerie – Die Ephorie Dresden Seite 259a.jpg|mini|Emil Sulze]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Emil Benjamin Sulze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1832]] in [[Kamenz]] ([[Oberlausitz]]); † [[29. Mai]] [[1914]] in [[Bad Oeynhausen]]) war ein [[Luthertum|lutherischer]] Pfarrer, der vor allem durch seinen Einsatz für die Reform der Kirchengemeinden bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sulze wurde schon als Jugendlicher von der Frömmigkeit der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] in [[Kleinwelka]] (nahe [[Bautzen]], wo er das Gymnasium besuchte) geprägt. Nach dem Studium der [[Evangelische Theologie|Evangelischen Theologie]] in [[Universität Leipzig|Leipzig]] (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Christian Hermann Weisse]]) und der Promotion zum [[Doctor theologiae|Dr. theol.]] wurde er 1856 Diaconus in [[Johanngeorgenstadt]], wechselte aber schon 1857 an die [[St. Marien (Osnabrück)|Marienkirche]] in [[Osnabrück]]. 1872 zum Pastor an der [[Johanniskirche (Chemnitz)|Johanniskirche]] in [[Chemnitz]] berufen, machte er erstmals die Erfahrung einer Massenparochie mit 47000 Gemeindegliedern und setzte sich erfolgreich dafür ein, die Großgemeinde in kleinere Seelsorgebezirke aufzuteilen. Dies setzte er ab 1876 als Pastor an der [[Dreikönigskirche (Dresden)|Dreikönigskirche]] in [[Innere Neustadt|Dresden-Neustadt]] fort, wo anfangs vier Pfarrer für 50000 Gemeindeglieder zuständig waren. 1899 wurde er pensioniert, blieb aber als einer der führenden Vertreter des [[Kulturprotestantismus]] literarisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Innerer Neustädter Friedhof Grab Sulze.JPG|mini|Grab von Sulze auf dem [[Innerer Neustädter Friedhof|Inneren Neustädter Friedhof]] in Dresden]]&lt;br /&gt;
Sulze ist auf dem [[Innerer Neustädter Friedhof|Inneren Neustädter Friedhof]] in Dresden bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Sulze trat für sein Idealbild der „überschaubaren“ oder „lebendigen Gemeinde“ nicht nur praktisch, sondern auch literarisch ein, in zahlreichen Büchern und Aufsätzen vor allem in der „Protestantischen Kirchenzeitung“, den „Protestantischen Monatsheften“ und der „[[Die Christliche Welt|Christlichen Welt]]“. Kernpunkt war die Aufteilung der [[Parochie]]n zunächst in kleinere Bezirke, für die jeweils ein Pfarrer zuständig war, der wiederum „Hausväter“ oder „[[Presbyter]]“ für kleinere Besuchsbezirke gewann. Dadurch sollte das [[Priestertum aller Gläubigen]] verwirklicht und die [[Seelsorge]] und Kommunikation untereinander verbessert werden. Sulzes Modell der „Gemeinschaftspflege“ lehnte sich an das [[Verein]]swesen, insbesondere an die [[Stadtmission]]en an, wollte sie aber durch die Einbindung in die verfasste Kirche zugleich überwinden. Ebenso zielte er darauf, die Arbeiterschaft von der [[Sozialdemokratie]] für die Kirche zurückzugewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1881 warb Sulze auch dafür, aus dem Gemeindeideal Konsequenzen für den [[Kirche (Bauwerk)|Kirchenbau]] zu ziehen. Als Versammlungsraum der Gemeinde sollte der Kirchraum „ein einheitlicher, emporenloser familiärer Raum mit Stühlen im Halbkreis oder in Hufeisenform um die ambonenartige Kanzel“ sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Hugo Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenbau des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. München 1973, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm sei ein [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehaus]] für die Versammlungen innerhalb der Woche an die Seite zu stellen. Sulzes Ideen wurden vom [[Evangelisch-Sozialer Kongress|Evangelisch-Sozialen Kongress]], ab 1910 auch durch die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Konferenz für evangelische Gemeindearbeit&amp;#039;&amp;#039; (1916 umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Evangelischer Gemeindetag&amp;#039;&amp;#039;) aufgegriffen und beeinflussten den [[Moderner Kirchenbau|Kirchenbau des 20. Jahrhunderts]] nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sendschreiben an Herrn [[Archidiakon (evangelische Kirchen)|Archidiaconus]] [[Karl Gustav Wilhelm Baurschmidt|Baurschmidt]] in Lüchow. Von einem Gegner des neuen Katechismus&amp;#039;&amp;#039;. Deuerlich’sche Buchhandlung, Göttingen 1862&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hauptpuncte der kirchlichen Glaubenslehre : mit den Worten der Bekenntnisse dargestellt und an der heiligen Schrift und den Forderungen des Glaubens geprüft&amp;#039;&amp;#039;. Hannover: Rümpler 1862 ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nnc1.cr59986611 Online-Ressource]) (2. Aufl. 1865).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibel und Bekenntnis&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der evangelische Kirchenbau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Kirchenzeitung&amp;#039;&amp;#039; 28, 1881, Sp. 249–257, 274–279.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Aufgaben der Evangelischen Kirche gegenüber den sozialen Fragen der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelische Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;. Gotha: F.A. Perthes, 1891 (Zimmer’s Handbibliothek der praktischen Theologie, Bd. 6); 2. Aufl. 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fortschritt von der lehrgesetzlichen Kirche zur Kirche des religiösen Lebens&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig: O.A. Schulz, 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reform der Evangelischen Landeskirchen nach den Grundsätzen des neueren Protestantismus&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: C.A. Schwetschke u. Sohn, 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsentsetzung des Pastors Weingart in Osnabrück. Eine Streitschrift für den Frieden&amp;#039;&amp;#039;. 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die notwendige Fortbildung der evangelischen Landeskirche im Königreiche Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig : Heinsius, 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Clemen]], Johannes Eger: &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Gemeinden. Festschrift Emil Sulze zum 80. Geburtstag am 26. Februar 1912 : mit einem Bilde Emil Sulzes&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: de Gruyter 1912.&lt;br /&gt;
* Georg Winter: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisrede beim Begräbnis des D. Dr. Emil Sulze, weil. Pfarrer an der Dreikönigskirche zu Dresden&amp;#039;&amp;#039;. 1914.&lt;br /&gt;
* Gottfried Knospe: &amp;#039;&amp;#039;Emil Sulze und sein Gemeindeideal in zeitgenössischer und reformatorischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;. In: Gottfried Fuß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verantwortung. Untersuchung über Fragen aus Theologie und Geschichte. Festschrift für Landesbischof D. [[Gottfried Noth]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1964, S. 105–121.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenreform als Gemeindereform dargestellt am Beispiel Emil Sulze&amp;#039;&amp;#039;. Berlin (Kirchl. Hochschule), Diss. theol. 1981&lt;br /&gt;
* [[Klaus Raschzok]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Sulze und der protestantische Kirchenbau&amp;#039;&amp;#039;. In: Jens Bulisch, Dirk Klingner, Christian Mai (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Kunst in Sachsen. Festgabe für Hartmut Mai zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Sax-Verlag: Beucha 2002, S. 197‐221.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Winkler (Theologe)|Eberhard Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Sulze, Emil&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Religion in Geschichte und Gegenwart]], 4. Aufl. Bd. 7, 2004, Sp. 1836.&lt;br /&gt;
* Rainer Hehemann: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück]]&amp;#039;&amp;#039;. Bramsche 1990, S. 287.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118799401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118799401|VIAF=62344986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Sulze, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sulze, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sulze, Karl Emil Benjamin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kamenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Oeynhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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