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	<title>Emil Strohal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Strohal&amp;diff=1228851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08 am 6. Februar 2025 um 10:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-06T10:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil August Strohal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1844]] in [[Birgitz]] bei [[Innsbruck]]; † [[6. Juni]] [[1914]] in [[Leipzig]]) war ein [[Jurist]], der sowohl für das österreichische wie für das deutsche Recht von Bedeutung ist. Er hat anlässlich des Inkrafttretens des deutschen [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuchs]] ein umfassendes Lehrbuch zum [[Erbrecht]] verfasst, das als erstes großes Erbrechtslehrbuch das deutsche Erbrecht maßgeblich geprägt hat und noch heute von großem Interesse ist. Emil Strohal kann auch als Begründer des österreichischen Grundbuchrechts angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Der Vater war Revierförster aus [[Olmütz]] in [[Mähren]] (1855 verstorben). Strohal besuchte zunächst das Gymnasium in [[Graz]], das er 1862 mit der [[Matura]] verließ. Er studierte danach [[Rechtswissenschaft]] an der [[Karl-Franzens-Universität Graz|Universität Graz]]. 1867 promovierte er an der Universität Graz. Dem schloss sich seine Tätigkeit als Anwalt an. Er war zunächst in Graz und Klagenfurt als Anwalt tätig. 1870 gründete er seine erste Kanzlei in Wien. Neben seiner anwaltlichen Praxis war Emil Strohal auch ein Rechtsgelehrter von Rang. Er lehrte an den Universitäten von Graz, Leipzig und Göttingen, wo er Rudolf von Jhering nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 absolvierte er die  Anwaltsprüfung. 1875 habilitierte er sich an der Universität Graz im österreichischen [[Zivilrecht]]. 1877 erhielt er eine außerordentliche Professur an der Universität Graz, 1881 dann die  ordentliche Professur. Er war Präses der rechtshistorischen Staatsprüfung. 1892 wurde er als ordentlicher Professor an die [[Universität Göttingen]] als Nachfolger [[Rudolf von Jhering]]s berufen. Ab 1894 war er ordentlicher Professor an der [[Universität Leipzig]] (als Nachfolger [[Johannes Emil Kuntze]]s), wo er dann das deutsche bürgerliche Recht lehrte. Leipzig besaß für ihn durch die unmittelbare Nähe zum Reichsgericht einen besonderen Reiz, hat er doch stets enge Verbindung zur juristischen Praxis gesucht und gehalten. 1914 verstarb Emil Strohal in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Strohal war auf dem Gebiet des österreichischen und deutschen Zivilrechts tätig. Er war wesentlich an der Kodifizierung des österreichischen [[Grundbuch]]srechtes beteiligt und wurde durch seine Arbeit am Rechtsinstitut der Eigentümer[[hypothek]] über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes hinaus bekannt. Er schrieb das erste bedeutende Lehrbuch zum Deutschen [[Erbrecht]] und kommentierte dieses im ersten deutschen [[Gesetzeskommentar|Großkommentar]], dem Planck. Er hat die Entwicklung des Deutschen Erbrechts maßgeblich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Lehre vom Eigentum an Immobilien (Graz 1876; Habilitationsschrift behandelt die Eintragungstheorie in ihrer Geltung für das österreichische Privatrecht)&lt;br /&gt;
* Transmission pendente conditione (Graz 1879)&lt;br /&gt;
* Die Prioritätsabtretung nach heutigem Grundbuchrecht (Graz 1880)&lt;br /&gt;
* Die Eigentümerhypothek im österreichischen Recht 1883&lt;br /&gt;
* Succession in den Besitz nach römischem und heutigem Recht (Graz 1885)&lt;br /&gt;
* Das deutsche Erbrecht (Berlin 1896; Kurzfassung aus Vortrag hervorgegangen)&lt;br /&gt;
* Das deutsche Erbrecht auf der Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuchs (in zwei Bänden, 1. Aufl. 1896, 3. Aufl. 1903/1904).&lt;br /&gt;
* Der Sachbesitz nach dem Bürgerl. Gesetzbuch (Jena 1897)&lt;br /&gt;
* Litt. Leipz., DBA 1241,217, DBI 4, 2000c, IBI 2, 1041c, 1911-1914A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ab 1892 war Strohal Mitherausgeber von Jherings Jahrbüchern für die Dogmatik des heutigen römischen und deutschen Privatrechts, für die er zahlreiche Beiträge namentlich verfasste. Von 1911 bis 1914 war er Mitherausgeber von Jherings Jahrbüchern für die Dogmatik des bürgerlichen Rechts. Später war er zudem Herausgeber von &amp;#039;&amp;#039;Planck&amp;#039;s Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leopold Wenger]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Strohal&amp;#039;&amp;#039;. 1915.&lt;br /&gt;
* R. Rimpel: &amp;#039;&amp;#039;Emil Strohal und seine Bedeutung für das österreichische Liegenschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039;. (Diss. iur.) Wien 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum Gottingensium&amp;#039;&amp;#039;. 1962, S. 53.&lt;br /&gt;
* DBE&lt;br /&gt;
* [[Gunter Wesener]], &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches [[Privatrecht]] an der [[Universität Graz]]&amp;#039;&amp;#039; (= Geschichte der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz, Teil 4). Graz 2002, S. 32–42.&lt;br /&gt;
* [[Gunter Wesener]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Strohal (1844–1914). Über die Pandektistik zum neuen bürgerlichen Recht&amp;#039;&amp;#039;. In: Festschrift [[Theo Mayer-Maly|Mayer-Maly]] 2002, S. 853–864.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|570||Strohal, Emil|Martin Avenarius|117344192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117344192}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|strohal_e|S|1894|S|1914}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Strohal_698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117344192|LCCN=no/2001/41489|VIAF=57389689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strohal, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strohal, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strohal, Emil August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Birgitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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