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	<title>Emil Steiniger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:37:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lilith.Renoyan: /* Literatur */</title>
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		<updated>2020-11-01T16:54:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Steiniger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1881]] in [[Mainz]]; † [[24. Mai]] [[1918]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Opernchor-Sänger und Arbeiter-[[Chordirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Steiniger mit Familie 1915.jpg|mini|Emil Steiniger als Heeressoldat im Kreis seiner Familie 1915]]&lt;br /&gt;
Friedrich Emil Steiniger wurde in [[Mainz]] geboren. Er lebte als Zwanzigjähriger bei seiner Mutter W. Steiniger in [[Bad Dürrenberg|Balditz]] bei Bad Dürrenberg in der Villa „Alma“. Von 1901 bis 1903 absolvierte er ein Musikstudium am Königlichen [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Conservatorium der Musik zu Leipzig]], das er laut Zeugnis mit nur mäßigem Erfolg abschloss. Obwohl „für Klavier nicht unbegabt“ und mit einer „hohen Tenorstimme“ ausgestattet, wurde ihm „Interesselosigkeit“ und „Unregelmäßigkeit“ attestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1905 bis 1910 war er am [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Großherzoglichen Hoftheater in Weimar]] als Opernchorsänger unter Vertrag. 1910 ließ er seinen Vertrag lösen, um sich in Leipzig gesanglich weiterzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete die Solotänzerin Anny und bekam mit ihr zwei Kinder: Gudrun und Roland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkrieges wurde er zum Heeresdienst eingezogen und fiel als Soldat diesem Krieg zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
In seinen Weimarer Jahren fand er Zugang zum dortigen [[Arbeitergesangverein]] und konnte ihn seit 1907 durch geschickte und engagierte Chorleitung zu beachtlicher Reife weiterentwickeln. Den Idealen der deutschen [[Sozialdemokratie]] – Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Solidarität – verpflichtet, konnte der 1885 gegründete Chor „Freundschafts-Sängerbund“ seit 1907 im Repertoire wie in der Gesangspraxis mit den bürgerlichen Klangkörpern mithalten. Sein Repertoire bestand aus fortschrittlichen und Volksliedern, aus Opernchören und [[Chorsatz|Chorsätzen]] großer Meister. Steiniger wurde vom [[Deutscher Arbeiter-Sängerbund|Arbeiter-Sängerbund]] Thüringen zum Gau-Dirigenten berufen und dirigierte mit großem Erfolg die Arbeiterchöre bei ihrem Gau-Chorfest 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine persönliche Freundschaft mit Josef Schmidt, dem Vorsitzenden des Vereins „Freie Sänger“ von [[Apolda]], und seiner Familie führte dazu, dass er jahrelang diesen Arbeiterchor der Industriestadt Apolda anleitete und bei zahlreichen Auftritten zu einer angesehenen Kulturinstitution der Stadt werden ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Rezension im Apoldaer Tageblatt 3. Juli 1914&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram Huschke: Art. &amp;#039;&amp;#039;Freundschafts-Sängerbund&amp;#039;&amp;#039;. In: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar, 2., verbesserte Aufl. 1997, ISBN 3-7400-0807-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steiniger, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steiniger, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chorleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lilith.Renoyan</name></author>
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