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	<title>Emil Stahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:26:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Stahl&amp;diff=1612944&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nightdiver: Literaturangaben vervollständigt</title>
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		<updated>2025-04-10T06:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturangaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Stahl Emil.jpg|mini|Emil Stahl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Theodor Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1879]] in [[Michelstadt]], [[Kreis Erbach]]; † [[25. April]] [[1956]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule in Frankfurt am Main arbeitete Stahl ab 1894 als Hausdiener und Handelshilfsarbeiter. 1897 wurde er Mitglied des [[Deutscher Transportarbeiterverband|Deutschen Transportarbeiterverbandes]]. 1902 trat er in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ein. 1907 übernahm er eine Anstellung als Sekretär im Hauptbüro des Transportarbeiterverbandes in [[Berlin]]. Von 1915 bis 1916 nahm Stahl am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg war er als Lokalberichterstatter der SPD-Parteizeitung [[Vorwärts (Deutschland)|&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039;]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Nachwahl zog Stahl am 14. März 1917 für den Wahlkreis [[Landkreis Osthavelland|Osthavelland]] in den Reichstag ein. Im folgenden Jahr wurde er zudem Stadtverordneter in [[Berlin-Spandau|Spandau]] (bis 1921).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Novemberrevolution]] von 1918 wurde Stahl Vorsitzender des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]s von Spandau und als solcher im Dezember zum [[Reichsrätekongress]] delegiert. Von 1918 bis 1921 war er [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordneter]] in Spandau. Von Januar 1919 bis Juni 1920 gehörte Stahl der [[Weimarer Nationalversammlung]] als Vertreter des Wahlkreises&amp;amp;nbsp;4 (Regierungsbezirk 1 Potsdam) an. Im selben Jahr übernahm er das Amt des 2.&amp;amp;nbsp;Bürgermeisters von Spandau, das er bis 1921 bekleidete. Von 1922 bis 1933 leitete er den Bezirksverband der SPD in Brandenburg-Grenzmark. Von 1924 bis 1933 war er außerdem Beisitzer im Parteivorstand der SPD. Von 1925 bis 1933 war er als Angestellter Leiter der Wirtschaftsabteilung des Berliner Verkehrsbundes. 1928 wurde er als Abgeordneter in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt, dem er bis 1933 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahl emigrierte im Mai 1933 in die [[Tschechoslowakei]], wo er in Reichenberg als Grenzsekretär der [[Sopade]] fungierte. Sein Zuständigkeitsgebiet erstreckte sich über Brandenburg und Teile [[Schlesien|Schlesiens]]. Als Decknamen nutzte er „Emil Hoffmann“ und „Ernst Worel“. Unter anderem hielt er eine Verbindung zum ehemaligen SPD-Unterbezirkssekretär für Guben und Umgebung, [[Friedrich Schmidt (Politiker, 1901)|Friedrich Schmidt]], aufrecht und versorgte diesen mit illegalen Materialien wie der [[Sozialistische Aktion (Zeitung)|„Sozialistischen Aktion“]]. 1936 nahmen ihn die tschechoslowakischen Behörden vorübergehend in Gewahrsam und erteilten ihm ein „Betätigungsverbot wegen öffentl. Kritik an CSR-Behörden“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Werner Röder, Herbert A. Strauss |Titel=Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933 |Band=Bd. 1, Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben |Ort=München |Datum=1980 |Seiten=719}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das deutsche NS-Regime veranlasste am 27. Oktober 1937 seine Ausbürgerung. Im Juni 1938 reiste Stahl nach [[Schweden]], wo er die Leitung des Sekretariats der Sopade in [[Stockholm]] übernahm. Bis 1940 bemühte er sich erfolglos um ein Visum für die USA. Nach politischen und persönlichen Auseinandersetzungen mit der Stockholmer Ortsgruppe der Exil-SPD legte er den Vorsitz der schwedischen Landesgruppe 1943 nieder. Politisch trat er danach nicht mehr in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 kehrte Emil Stahl nach Deutschland zurück. Er zog nach Frankfurt am Main, wo er seinen Lebensabend verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Bannasch: &amp;#039;&amp;#039;Emil Stahl – erster sozialdemokratischer Bürgermeister in Spandau und Politiker im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Ein Beitrag zur Geschichte der Spandauer Sozialdemokratie, in: Spandauer Notizen, Berlin, 2000.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Bannasch: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Anfängen der Spandauer Sozialdemokratie (1871–1917),&amp;#039;&amp;#039; in: Spandauer Forschungen, Bd. 1, Berlin, 2007.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 386.&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben. München: K.G. Saur, 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 719.&lt;br /&gt;
* Sabine Ross: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Reichsrätekongresse 1918/19&amp;#039;&amp;#039;, 	Düsseldorf: Droste, 2000, ISBN 978-3-7700-5231-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130088889}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|130088889}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop|Emil Stahl|210030}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw|Emil Stahl|14850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130088889|VIAF=10942863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stahl, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stahl, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stahl, Emil Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Michelstadt]], [[Kreis Erbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nightdiver</name></author>
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