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	<title>Emil Stürtz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_St%C3%BCrtz&amp;diff=770546&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 13. Oktober 2025 um 18:48 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-13T18:48:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:StürtzEmil.jpg|mini|Emil Stürtz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Emil Arthur Hermann Stürtz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. November]] [[1892]] in [[Wipsowo|Wieps]], [[Ostpreußen]]; verschollen seit dem 21. April 1945) war ein deutscher NS-Funktionär, unter anderem [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gauleiter]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Mitglied des Reichstags]] und [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK-Obergruppenführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Besuch der Volksschule und der Bessel-Oberrealschule in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] wurde er Seemann und meldete sich im August 1914 als [[Einjährig-Freiwilliger]] zur [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]]. An Bord des Großen Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Seydlitz (Schiff, 1913)|Seydlitz]]&amp;#039;&amp;#039; und später bei der U-Boot-Waffe nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], u. a. der [[Skagerrakschlacht]], teil. Im Frühjahr 1918 wurde er wegen einer schweren Erkrankung borddienstunfähig, Kriegsinvalide und Kriegsrentenempfänger. Er arbeitete dann in einer Reparaturwerkstatt und war Kraftfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 28. Dezember 1925 trat er in die NSDAP ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 26.929)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/999073&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich 1925/26 zunächst als Presse- und Propagandaleiter bei der Ortsgruppe [[Hattingen]]. 1926 wurde er Kreisleiter der NSDAP in [[Dortmund]], 1929/30 Bezirksleiter im [[Siegerland]]. Stürtz stieg bis zum Fraktionsvorsitzenden des [[Provinz Westfalen|Westfälischen]] [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtages]] auf. Seit September 1930 war er Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis 18 (Westfalen-Süd). 1933 wurde er [[Preußischer Staatsrat (ab 1933)|Preußischer Staatsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Juni 1930 wurde er Gaugeschäftsführer und ab Oktober desselben Jahres auch stellvertretender Gauleiter im [[Gau Westfalen-Süd]]; zudem wurde er Geschäftsführer der NS-Zeitung Westfalenwacht. Am 7. August 1936 wurde er als Nachfolger von [[Wilhelm Kube]] zum Gauleiter im [[Gau Kurmark]] (seit 1939 Gau Mark Brandenburg) ernannt, wobei er auch eine Reichsautobahn eröffnete&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/details/1936-08-18-UfA-Tonwoche-311 |titel=1936-08-18 - UfA-Tonwoche Nr. 311 |abruf=2022-05-16 |sprache=de |kommentar=04:18 Minuten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im September 1936 wurde er zum kommissarischen [[Oberpräsident]]en der [[Provinz Brandenburg]] und der Provinz [[Grenzmark Posen-Westpreußen]] ernannt, dem 1937 die Ernennung zum Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg folgte. Am 1. September 1939 wurde er zum [[Reichsverteidigungskommissar]] (RVK) für den [[Wehrkreis]] III ernannt. Nach der Neuordnung der Reichsverteidigungsbezirke wurde Stürtz am 16. November 1942 zum RVK für den Gau Mark Brandenburg ernannt. Darüber hinaus war er ab Mitte November 1940 Gauwohnungskommissar und ab April 1942 Beauftragter des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz. Stürtz, der Ende Januar 1939 beim [[NSKK]] bis zum Obergruppenführer aufgestiegen war, führte ab Ende September 1944 in seinem Zuständigkeitsbereich den [[Volkssturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Stürtz seit dem 21. April 1945 in der [[Schlacht um Berlin]] vermisst wurde, sprach das [[Amtsgericht Düsseldorf]] am 24. August 1957 eine [[Todeserklärung]] aus, wobei der Todeszeitpunkt auf den 31. Dezember 1945 festgelegt wurde. Es wurde davon ausgegangen, dass Emil Stürtz im April 1945 von sowjetischen Truppen festgenommen und arretiert wurde und später in der Internierungshaft ums Leben gekommen ist. Die Ehefrau von Emil Stürtz hatte nach 1945 ihren Wohnsitz in Düsseldorf und erst nach zehnjähriger Verschollenheit ihres Mannes bzw. nachdem sie ein Jahrzehnt vergeblich nach ihm gesucht hatte – auch unter den [[Heimkehrer|Spätheimkehrern]] – stellte sie (offenbar aus versorgungsrechtlichen Gründen) den Antrag auf die erwähnte amtliche Todeserklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 204. (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 22, A, 16 = &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 16)&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stellvertretenden Gauleiter und die Vertretung der Gauleiter der NSDAP im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 2003, S. 93 (Materialien aus dem Bundesarchiv, Heft 13) ISBN 3-86509-020-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117357979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberpräsidenten in der Grenzmark Posen-Westpreußen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberpräsidenten in Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117357979|VIAF=59859165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sturtz, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Staatsrat (ab 1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtlich für tot erklärte Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stürtz, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stürtz, Erich Emil Arthur Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Gauleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. November 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wipsowo|Wieps]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 21. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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