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	<title>Emil Sonderegger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:02:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Sonderegger&amp;diff=2123402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 14. April 2025 um 19:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-14T19:15:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Sonderegger.jpg|mini|Emil Sonderegger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahnung Zürcher Einwohnerschaft.jpg|mini|Plakat der Ordnungstruppen in Zürich ([[Landesstreik|Generalstreik 1918]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Sonderegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. November]] [[1868]] in [[Herisau]]; † [[14. Juli]] [[1934]] in [[Bern]]; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Heiden AR|Heiden]]) war ein [[Schweiz]]er [[Offizier#Schweiz|Offizier]] und [[Generalstab#Schweiz|Generalstabschef]], der sich später politisch am extremen rechten Rand positionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Emil Sonderegger war ein Sohn von Jakob Albin Sonderegger, [[Obergericht (Schweiz)|Oberrichter]] und [[Kantonsrat (Appenzell Ausserrhoden)|Kantonsrat]], und Ida Friederika Tanner. Im Jahr 1896 heiratete er Natalina Clelia Mertillo, Tochter des Giovanni Mertillo, Italienerin. Sondereggers Vater besass eine [[Sticken|Stickereifirma]]. In dieser absolvierte Sonderegger eine kaufmännische [[Berufliche Grundbildung|Lehre]]. Danach war er für diese im Exportbereich tätig und unternahm zahlreiche Geschäftsreisen ins Ausland. Von 1910 bis 1920 war Emil Sonderegger zusammen mit seinem Bruder Miteigentümer dieser Stickerei, um sich dann doch für die Laufbahn eines Berufsmilitärs in der [[Schweizer Armee]] zu entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1896 stieg er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] im Generalstab auf, 1901 beförderte man ihn zum [[Major]]. Er wurde 1906 zum Stabschef der [[Felddivision 7|VII. Division]] (ab 1911 in 6. Division umbenannt) und des 3. Armeekorps ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Bircher]]: {{Webarchiv |wayback=20180126070719 |url=http://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=asm-003:1934:80=100::1097 |text=&amp;#039;&amp;#039;Oberst-Divisionär Emil Sonderegger zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift|Allgemeine Schweizerische Militärzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 7, 1934 (archiviert in &amp;#039;&amp;#039;[[E-Periodica]]&amp;#039;&amp;#039; der [[ETH Zürich]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Stabschef des 3. Armeekorps war er 1912 für die [[Kaisermanöver (Schweiz)|Kaisermanöver]]&amp;lt;ref&amp;gt;Oberstleutnant Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Manöver von 1912.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Schweizerische Militär-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 1912, S. 301&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Colonel Feyler: &amp;#039;&amp;#039;Les manœuvres du IIIème corps d’armée en 1912.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revue militaire suisse.&amp;#039;&amp;#039; 1912, S. 809–827 und 909–912.&amp;lt;/ref&amp;gt; anlässlich des Besuches von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] in der Ostschweiz mitverantwortlich. Er kommandierte die Gebirgsbrigade 3. Im Jahr 1917 wurde er als Schweizer Beobachter an die Westfront und im gleichen Jahr an die [[Isonzo]]front geschickt. Ab 1918 war er Oberstdivisionär der 4. Division. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Landesstreik|Generalstreik im November 1918]] kommandierte er die Ordnungstruppen in der Stadt [[Zürich]], wobei ihm sein martialisches und teilweise unerbittliches Auftreten in bürgerlichen Kreisen hohe Anerkennung eintrug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20151208161848 |url=http://family.sonderegger.com/205.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Emil Sonderegger&amp;#039;&amp;#039;}}. Private Website von Ueli Sonderegger.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Linke sah ihn als &amp;quot;Scharfmacher&amp;quot; und Vertreter der [[Kapitalismus|kapitalistisch]]en &amp;quot;Herrenklasse&amp;quot;. Nach dem Landesstreik beteiligte er sich am Schweizerischen Bund für Reformen der Übergangszeit, der eine sozialpolitische Neuerung anstrebte. Seit 1920 [[Generalstab#Schweiz|Generalstabschef]], trat er 1923 infolge politischer Differenzen über die geplante Restrukturierung der Schweizer Armee von diesem Amt zurück. Seine überraschende [[Rücktritt|Demission]] von der Armeespitze kam einem Eklat gleich. Parlament und Landesregierung folgten seiner Meinung nach zu wenig rasch seinen Reformvorschlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderegger arbeitete anschliessend bis 1934 als Akquisitionsagent und Berater für die [[Schweizerische Industrie-Gesellschaft]] in [[Neuhausen am Rheinfall]] und für einen Waffenproduzenten. Im Laufe der Zeit wandte er sich verstärkt der Politik zu, wo er zum prononcierten Gegner der [[Parlamentarisches Regierungssystem|parlamentarischen Demokratie]] wurde. Nach 1923 nahm Sonderegger in der Öffentlichkeit häufig Stellung zu militärischen Fragen, ab 1931 auch zu politischen. Als Militärschriftsteller trat er in den 1930er Jahren als Vortragender bei [[Frontenbewegung|frontistischen Veranstaltungen]] auf und verfasste u.&amp;amp;nbsp;a. die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Ordnung im Staat&amp;#039;&amp;#039; (1933), in der er eine Verfassungsrevision im autoritären, antiliberalen und antisemitischen Sinne forderte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willi Gautschi]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landesstreik 1918.&amp;#039;&amp;#039; Benziger, Zürich 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom so genannten [[Frontenfrühling]] an zählte der Bewunderer von [[Benito Mussolini]] zu den einflussreichsten [[Rechtsextremismus|Rechtsextremist]]en in der Schweiz. Er forderte einen autoritär geführten Staat sowie eine Reorganisation des militärischen Ordnungsdienstes. 1933 gelang es [[Hans Oehler]], damals Herausgeber und Chefredaktor der &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Monatshefte|Schweizerischen Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;, Sonderegger zur Mitgliedschaft in der [[Nationale Front (Schweiz)|Nationalen Front]] zu bewegen. Unter Einsatz seiner militärischen Erfahrung spielte er eine entscheidende Rolle bei der Umgestaltung der Nationalen Front von einer Diskussionsrunde in eine politische Bewegung der Strasse. Die Schwerfälligkeit der Nationalen Front führte jedoch zu einer raschen Desillusionierung, und so verliess Sonderegger die Gruppierung noch im selben Jahr, um mit [[Ernst Leonhardt (Politiker)|Ernst Leonhardt]] den [[Volksbund (Schweiz)|Volksbund]] zu gründen. Im Februar 1934 trennten sich allerdings auch Sonderegger und Leonhardt, wobei Sonderegger seine eigene [[Volksfront (Schweiz)|Volksfront]] bildete. Als er bereits im gleichen Jahr verstarb, ging seine Gruppierung in der [[Eidgenössische Front|Eidgenössischen Front]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Sondereggers Publikationen zu militärischen Themen ragt die im Ausland beachtete Schrift &amp;#039;&amp;#039;Infanterieangriff und strategische Operation&amp;#039;&amp;#039;, erschienen 1929, heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Emil Sonderegger: &amp;#039;&amp;#039;Infanterieangriff und strategische Operation: Ausblicke und Vorschläge.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld und Leipzig 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|571|572|Sonderegger, Emil|Thomas Fuchs|121502317}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|24259|Sonderegger, Emil|Autor=Thomas Fuchs}}&lt;br /&gt;
* Philip Rees: &amp;#039;&amp;#039;Biographical Dictionary of the Extreme Right Since 1890.&amp;#039;&amp;#039; Harvester, New York 1990, ISBN 0-7108-1019-9.&lt;br /&gt;
* [[René Zeller]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Sonderegger. Vom Generalstabschef zum Frontenführer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1999, ISBN 3-85823-792-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121502317}}&lt;br /&gt;
* {{BAR-CH|3974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121502317|LCCN=no/00/19047|VIAF=30394498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sonderegger, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstdivisionär (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabschef (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied einer rechtsextremen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Appenzell Ausserrhoden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sonderegger, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Militär, Mitglied einer rechtsextremen Organisation&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. November 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herisau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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