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	<title>Emil Sehling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:24:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Sehling&amp;diff=839787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;1234qwer1234qwer4: /* Auszeichnungen, Ehrungen und Mitgliedschaften */ Tippfehler? Name dennoch nicht online auffindbar</title>
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		<updated>2026-03-06T20:32:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen, Ehrungen und Mitgliedschaften: &lt;/span&gt; Tippfehler? Name dennoch nicht online auffindbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sehling.gif|mini|Emil Sehling (1860–1928) (Ausschnitt aus einem Gruppenphoto des Lehrkörpers der Universität Erlangen, ca. 1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Georg Adolf Heinrich Sehling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1860]] in [[Essen]]; † [[30. November]] [[1928]] in [[Erlangen]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Kirchenrechtler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emil Sehling wurde 1860 in Essen als Sohn des [[Eisenbahn]]-[[Geodät|Geometers]] Carl Sehling geboren. Er erhielt eine klassisch-humanistische Schulbildung am [[Burggymnasium Essen|Essener Burggymnasium]]. Schon 1877 begann er ein [[Rechtswissenschaft|Jura]]-Studium, zunächst an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]], dann an der [[Universität Leipzig]]. Dort wurde er Schüler des bedeutendsten deutschen Juristen des 19. Jahrhunderts, [[Emil Friedberg]]. 1878 gewann er mit einem Aufsatz die Preisaufgabe der Juristischen Fakultät, und schon am 2. Dezember 1881 wurde er von der Universität zum [[Doctor iuris utriusque|Dr. iur. utr.]] promoviert. Ebenfalls im Dezember 1881 legte er vor der preußischen staatlichen Prüfungskommission in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] das erste juristische [[Staatsexamen]] ab. 1882 meldete er sich freiwillig zum damals weit verbreiteten Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] und begann 1883 das [[Rechtsreferendariat]]. Nebenher habilitierte er sich in Kirchenrecht und wurde 1885 [[Privatdozent]] für dieses Fach in Leipzig. 1888 legte er das zweite juristische Staatsexamen ab und wurde in Leipzig zum außerordentlichen Professor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 erhielt er einen ersten Ruf für die Fächer Kirchenrecht, [[Handelsrecht (Deutschland)|Handelsrecht]] und [[Privatrecht]] an die [[Universität Kiel]], aber schon im nächsten Jahr (1889) wurde er auf die ordentliche Professur für Kirchenrecht nach [[Universität Erlangen|Erlangen]] berufen. 1893 wurden ihm auch die Lehraufträge für die Fächer Deutsches Privatrecht, Handelsrecht und [[Seerecht]] übertragen. 1900 heiratete er Agnes Berta Maria Schuster. 1919 erhielt er schließlich einen weiteren zusätzlichen Lehrauftrag für Handelsrecht an der gerade neu gegründeten [[Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Nürnberg|Handelshochschule Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen, Ehrungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Wegen seiner Verdienste für die evangelische Kirche und das Kirchenrecht erhielt Emil Sehling 1919 die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät Erlangen. Außerdem erhielt er folgende Auszeichnungen und Orden:&lt;br /&gt;
* 1896 [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstorden vom Heiligen Michael]], 4. Klasse; 1909 3. Klasse&lt;br /&gt;
* 1910 [[Prinzregent-Luitpold-Medaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1912 Preußischer [[Roter Adlerorden]] 4. Klasse&lt;br /&gt;
* 1913 Königl.-Bayr. Geheimer Hofrat&lt;br /&gt;
* 1914 Ehrenmitglied der Studentenverbindung [[AMV Fridericiana Erlangen]]&lt;br /&gt;
* 1917 [[Orden für Kunst und Wissenschaft (Lippe)|Lippische Rose für Kunst und Wissenschaft]] 1. Klasse (mit Krone)&lt;br /&gt;
* 1918 Fürstlich-Lippischer [[Leopold-Orden (Lippe)|Leopold-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1918 türkischer [[Mecidiye-Orden]] 2. Klasse (wegen seiner Verdienste um die Betreuung türkischer Jura-Studenten in Erlangen)&lt;br /&gt;
* 1925 Bayerischer Geheimer Rat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war Sehling Mitglied in folgenden Vereinen bzw. Verbänden&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St.-Georgs-Vereinigung deutscher Edelleute und Patrizier in Berlin&amp;#039;&amp;#039; (seit 1911)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Société de Criminologie et de Défense sociale de Paris&amp;#039;&amp;#039; (seit 1914)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied der [[AMV Makaria Bonn|Akademisch-Musikalischen Vereinigung Bonn]] 1878&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Schlaraffia]] Erlangen&amp;lt;ref&amp;gt;Allschlaraffische Stammrolle, a.U. 65/66, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Neben seiner Lehrtätigkeit war Emil Sehling u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zeitschrift für Kirchenrecht&amp;#039;&amp;#039; (Mitherausgeber seit 1891, alleiniger Hrsg. seit 1910)&lt;br /&gt;
* Mitglied in der Kirchenrechtskommission der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern]]&lt;br /&gt;
* Mitglied in der Verfassungskommission der [[Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)|Evangelischen Kirche der Pfalz]] (1919)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem schrieb er eine Reihe von Standardwerken:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der protestantischen [[Kirchenverfassung]]&amp;#039;&amp;#039;. 1907 (2. Auflage 1914)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchenrecht&amp;#039;&amp;#039; (Sammlung Göschen 1908, weitere Auflagen 1922/27)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe des [[Kalirecht]]es&amp;#039;&amp;#039;. 1922 (Bergbaurecht)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Handelsrechts&amp;#039;&amp;#039; (1924)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wichtigstes Werk war allerdings der Beginn des heute (2012) 22 Bände umfassenden Werkes&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der [[Kirchenordnung]]en des 16. Jahrhunderts nicht nur für das Leben und die Gestalt der evangelischen [[Landeskirche]]n, sondern für die gesamte deutsche Rechtsgeschichte sowie ihr Einfluss bis weit in die Moderne hinein war schon seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Nach einigen unkritischen Sammlungen des 18. Jahrhunderts versuchte sich [[Ämilius Ludwig Richter]] (1808–1864) an einem solchen Projekt einer wissenschaftlichen Ausgabe, die aber in zwei Bänden nur eine knappe Auswahl von zudem stark gekürzten Texten enthielt.&lt;br /&gt;
Nach längeren Vorarbeiten begann schließlich Emil Sehling mit dem Projekt einer Gesamtausgabe. Im Vorwort zum ersten Band 1902 legt der seinen Plan dar: In insgesamt fünf Bänden wollte Sehling alle maßgeblichen Territorien, also eine Auswahl, des Deutschen Reiches abhandeln. Aber schon im dritten Band 1909 muss er diesen Plan aufgeben, und im fünften Band 1913 spricht er von mindestens drei weiteren Bänden. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren jedoch weder die evangelischen Kirchen noch Emil Sehling in der Lage, das Projekt neu aufzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt konnte erst 1955 mit Unterstützung der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)]] und der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)]] aufgegriffen werden. Von 1955 bis 1980 konnten so weitere zehn Bände erscheinen. Dann wurde das Projekt wieder eingestellt und erst 2002 von der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] übernommen. Seitdem sind sechs Bände erschienen, weitere Bände sind in Vorbereitung; bis zum Abschluss des Projektes wird die Sammlung nominell 24 Hauptbände umfassen, davon sind allerdings etliche Bände nochmals in Teilbände unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|autor=Karl Schwarz (Kirchenrechtler)|artikel=Sehling, Emil|band=9|spalten=1331–1332}}&lt;br /&gt;
* Sabine Arend: &amp;#039;&amp;#039;Emil Sehling (1860–1928) – zum 150. Geburtstag des Erlanger Ordinarius für Kirchenrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]], Kanonistische Abteilung 97, 2011, S. 411–439.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11744815X}}&lt;br /&gt;
*{{HistVV|sehling_e|W|1885|S|1888}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://doi.org/10.11588/diglit.26560 |titel=Evangelische Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts |werk=Heidelberger Akademie der Wissenschaften |zugriff=2018-12-29 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11744815X|LCCN=nr/2006/31551|VIAF=41915959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sehling, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecidiye-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sehling, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sehling, Emil Georg Adolf Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Kirchenrechtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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