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	<title>Emil Schallopp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:25:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Schallopp&amp;diff=341091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-17T15:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Emil Schallopp.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Emil Schallopp&lt;br /&gt;
|Voller Name = &lt;br /&gt;
|Land = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[Friesack]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sterbeort = [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = &lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2650 (Juli 1887) ([[historische Elo-Zahl]])&lt;br /&gt;
|FideID = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Schallopp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1843]] in [[Friesack]]; † [[9. April]] [[1919]] in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schach]]spieler und [[Stenografie|Stenograph]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred van Fondern: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Schachfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. J. Bucher, Luzern/Frankfurt am Main 1980, S. 273.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang und Beruf ==&lt;br /&gt;
Schallopp erwarb 1861 sein [[Abitur]] am [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthaler Gymnasium]] in [[Berlin]]. Er studierte [[Philologie]] und wurde während seines Studiums 1863 Mitstifter der &amp;#039;&amp;#039;Alten/&amp;quot;Dritten&amp;quot; [[Burschenschaft]] Alemannia Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wandte er sich der Stenographie zu ([[Heinrich August Wilhelm Stolze|System Stolze]]) und wirkte seit 1867 als Stenograph beim [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Norddeutschen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die [[Deutsche Reichsgründung|Reichsgründung]] bekleidete er dann seit 1872 die Position des Vorsitzenden des Berliner [[Parlamentsstenografie|Stenographen-Büros]] des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags]]. Später wurde ihm der Titel &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Rechnungsrat&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende seines Lebens litt Schallopp jahrelang an den Folgen eines [[Schlaganfall]]s, von dem er sich nicht mehr erholte. Er wurde auf dem [[Friedhof Steglitz]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachkarriere ==&lt;br /&gt;
Mit 13 Jahren erlernte Schallopp das Schachspiel. 1861 wurde er Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Schachklub&amp;#039;&amp;#039; Berlin. Er nahm ab 1867 an den [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|bedeutendsten Turnieren]] dieser Zeit teil und verfasste eine stattliche Anzahl an Turnierbüchern. Im Nachruf der [[Deutsche Schachzeitung|Deutschen Schachzeitung]] heißt es, Schallopp habe von 1863 bis 1871 in Berlin in Kämpfen mit [[Adolf Anderssen]], [[Johannes Hermann Zukertort|Johannes Zukertort]], [[Gustav Richard Neumann|Gustav Neumann]] und [[Berthold Suhle]] eine bedeutende Spielstärke erlangt. In jüngeren Jahren erregte er zudem als herausragender [[Blind-Simultan-Schach|Blindspieler]] Aufsehen, der bis zu acht Partien gleichzeitig absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine bedeutenderen Turniererfolge waren ein vierter Platz 1880 in [[Wiesbaden]], 1885 jeweils ein zweiter Platz in [[Hereford]] (zusammen mit [[Henry Edward Bird]]) und 1886 in [[Nottingham]]. Im Jahr 1891 unterlag er [[Carl August Walbrodt|Walbrodt]] in einem Wettkampf in Berlin mit 3,5:5,5 (+3 =1 −5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beste [[historische Elo-Zahl]] betrug 2650, die er im Juli 1887 erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachschriftsteller ==&lt;br /&gt;
Schallopp war in großem Umfang publizistisch tätig. Er verfasste namentlich Bücher zu den folgenden Meisterturnieren: [[Leipzig]] 1877, Paris 1878, Leipzig 1879, Berlin 1881, [[Nürnberg]] 1883 und [[Hastings]] 1895. Er veröffentlichte 1886 einen Band zu dem ersten offiziellen [[Schachweltmeister|Weltmeisterschaftskampf]] zwischen [[Wilhelm Steinitz]] und [[Johannes Hermann Zukertort|Johannes Zukertort]], der in den Vereinigten Staaten stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1891 gab Schallopp zudem das [[Handbuch des Schachspiels]] von [[Paul Rudolph von Bilguer]] in der 7. Auflage heraus. Außerdem bearbeitete er zahlreiche Schachspalten in Periodika, z. B. in der Saale-Zeitung (Halle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 ernannte ihn die [[Berliner Schachgesellschaft]], der Schallopp mehrere Jahre als Vorsitzender gedient hatte, zum Ehrenpräsidenten. Ferner war Schallopp Ehrenmitglied des [[Deutscher Schachbund|Deutschen Schachbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Steglitz (seit 1920: Berlin-Steglitz) gab es später einen Schachverein [[Schallopp Steglitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf: [http://www.sglasker.de/DesktopDefault.aspx?TabID=382 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte: Die Vorgängervereine&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch heute trägt dort eine Straße seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://onlinestreet.de/strassen/Schalloppstra%C3%9Fe.Berlin.192695.html Schalloppstraße in 12167 Berlin.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schallopp ist ferner die &amp;#039;&amp;#039;Schallopp-Variante&amp;#039;&amp;#039; im [[Königsgambit]] benannt: 1. e2–e4 e7–e5 2. f2–f4 e5xf4 3. Sg1–f3 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sg8–f6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde im modernen Schach von dem früheren Weltmeister [[Anatoli Jewgenjewitsch Karpow|Anatoli Karpow]] einige Male erfolgreich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 195.&lt;br /&gt;
* Anthony J. Gillam: &amp;#039;&amp;#039;Emil Schallopp&amp;#039;&amp;#039;. The Chess Player, Nottingham 2008, {{falsche ISBN|1-901034-64-1}}.&lt;br /&gt;
* [[Moritz Lewitt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emil Schallopp. Ein Gedenkblatt zum 70. Geburtstage&amp;#039;&amp;#039;. A. Stein’s Verlagsbuchhandlung, Potsdam 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{365chess|Emil_Schallopp|Emil Schallopp}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139688471}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://berlinerschachverband.de/archiv/bsz/0061-0070/index.html#bsz0068 | wayback=20090211113211 | text=Nachruf auf Emil Schallopp}}, in: [[Deutsche Schachzeitung]], Nr. 5, Mai 1919, S.&amp;amp;nbsp;108–109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139688471|VIAF=102546999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schallopp, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stenograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Berliner Schachgesellschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schallopp, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schachspieler und Stenograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Friesack]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Steglitz|Steglitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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