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	<title>Emil Maurice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T16:54:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Maurice&amp;diff=422166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rabanusmaurus: /* Leben */Link</title>
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		<updated>2025-07-03T14:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1980-073-19A, Emil Maurice.jpg|mini|Emil Maurice als [[SS-Oberführer]] mit dem „[[Blutorden]]“, Aufnahme aus dem [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Maurice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1897]] in [[Westermoor]], [[Schleswig-Holstein]]; † [[6. Februar]] [[1972]] in [[München]]) war ein langjähriger politischer und persönlicher Wegbegleiter [[Adolf Hitler]]s, dessen [[Chauffeur]] und [[Pronominale Anredeform#Anrede mit du|Duzfreund]]. Er wirkte am Erstarken der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Bewegung vor allem in den 1920er-Jahren mit und war frühes Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und [[Schutzstaffel|SS]]. In den späteren Jahren des NS-Regimes hatte er verschiedene politische Ämter inne und erreichte den Rang eines [[SS-Oberführer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Realschule]] und einer [[Uhrmacher]]lehre war Maurice von 1917 bis 1919 Soldat der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]], ohne im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zum Einsatz zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1919 trat er in die rechte [[Deutsche Arbeiterpartei]] ein, die sich im Februar 1920 in [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] (NSDAP) umbenannte ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 594).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv NS 26/230 bzw. 2099, Mitgliederverzeichnis, die Zählung wurde bei 501 begonnen&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beteiligte sich unter der Führung von [[Anton Drexler]] an der Niederschlagung der [[Münchner Räterepublik]] und [[Aufstände in Oberschlesien|kämpfte 1921 in Oberschlesien]]. Die neue Partei brauchte für ihre Veranstaltungen einen Ordnungsdienst. Dafür gründete Maurice im November 1920 einen „Turn- und Sportverein“, der im Oktober 1921 in „[[Sturmabteilung]]“ (SA) umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hoser: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Arbeiterpartei (NSDAP) 1920–1923/1925–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Hauptseite &amp;#039;&amp;#039;Onlinewerk Historisches Lexikon Bayerens&amp;#039;&amp;#039;] (HLB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Führung der mit [[Freikorps]] ausgefüllten SA übertrug er im August 1921 auf den vom einflussreichen Freikorps-Anführer [[Hermann Ehrhardt]] abbeorderten [[Hans Ulrich Klintzsch]].&lt;br /&gt;
Am 8. und 9.&amp;amp;nbsp;November 1923 beteiligte Maurice sich als Angehöriger des „[[Stoßtrupp Adolf Hitler]]“ am gescheiterten [[Hitlerputsch|Hitler-Ludendorff-Putsch]] in München. Im „kleinen [[Hitler-Prozess]]“ wurde Maurice zusammen mit 39 anderen Putschisten im April vor dem [[Volksgericht (Bayern)|Volksgericht]] München I wegen Beihilfe zum Hochverrat angeklagt. Am 28.&amp;amp;nbsp;April 1924 wurde er für schuldig befunden und zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt. Einige Monate hiervon verbüßte er bis Anfang 1925 in der [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Festung Landsberg]]. Zusammen mit Hitler und zwei Dutzend anderen Putschteilnehmern wurde er während seiner Haftzeit in der sogenannten Festungsabteilung der Anstalt untergebracht, in der die Putschisten als eine von anderen Häftlingen abgetrennte eigene kleine Gemeinschaft unter ausgesprochen komfortablen Bedingungen lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Literatur und Presse häufig auftauchende Behauptung, Hitler habe Maurice während der gemeinsamen Haftzeit Teile seines Buches &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; diktiert, ist nach den Ergebnissen der neueren Forschung mit großer Wahrscheinlichkeit unzutreffend.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Othmar Plöckinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“ 1922–1945.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2006, ISBN 3-486-57956-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Haft fungierte Maurice ab 1925 erneut zeitweise als Leibwächter und persönlicher Begleiter Hitlers. Bei der Gründung der zunächst aus einem Saalordnungsdienst hervorgegangenen „[[Schutzstaffel]]“ (SS) erhielt Maurice die SS-Nummer 2, der NSDAP trat er zum 7. Januar 1926 bei (Mitgliedsnummer 39).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27980519&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurice war in [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Parteikreisen]] nicht unumstritten. Als Hitlers Nichte [[Geli Raubal]] am 18. September 1931 [[Suizid]] beging, wurde Maurice verdächtigt, eine Liebesbeziehung mit ihr unterhalten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurice hatte mit [[Chéri Maurice]] einen jüdischen Urgroßvater (1805–1896), dennoch wurde er aufgrund seiner Nähe zu Adolf Hitler als „[[Geltungsjude|Ehren-Arier]]“ konträr zur sonstigen Forderung nach einem [[Ariernachweis]] von [[Heinrich Himmler|Himmler]] in der [[Schutzstaffel|SS]] geduldet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bastian Hein]] |Titel=Die SS : Geschichte und Verbrechen |Auflage=Orig.-Ausg |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=2015 |ISBN=3-406-67513-1 |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Maurice als „[[Alter Kämpfer]]“ Ratsherr im [[Münchner Stadtrat]] und mit dem [[Blutorden]] sowie dem [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichen der NSDAP]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurices Beteiligung am sogenannten [[Röhm-Putsch]] ist in der Forschung noch nicht abschließend geklärt. Besonders in der frühen Literatur findet sich häufig die Behauptung, Maurice habe Hitler am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1934 nach [[Bad Wiessee]] begleitet und sich dort an der Verhaftung von [[Ernst Röhm]] und anderen hohen SA-Führern beteiligt, was nach heutigem Stand als eher unwahrscheinlich gilt. In diesem Zusammenhang wurde auch wiederholt vermutet, dass Maurice den SA-Obergruppenführer [[Edmund Heines]] erschossen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 heiratete er die Medizinstudentin Hedwig Ploetz (1911–2003).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|135364705|Dr Hedwig &amp;#039;&amp;#039;Ploetz&amp;#039;&amp;#039; Maurice|Abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 [[Ministerialdirektor]], wurde Maurice am 1.&amp;amp;nbsp;April 1937 Präsident der [[Handwerkskammer für München und Oberbayern|Handwerkskammer München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;benz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Enzyklopädie des Nationalsozialismus |Hrsg=[[Wolfgang Benz]], [[Hermann Graml]], [[Hermann Weiß (Historiker)|Hermann Weiß]] |Auflage=4 |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH |Ort=München |Datum=2001 |Sprache=de |ISBN=3423330074 |Kapitel=Teil III: Personenregister mit Kurzbiographien |Seiten=862}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 29.&amp;amp;nbsp;März 1936 gehörte er dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] an. Innerhalb der SS stieg Maurice bis in den Rang eines [[SS-Oberführer]]s auf, der ihm am 30. Januar 1939&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalhauptamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Schutzstaffel.&amp;#039;&amp;#039; Sachstand 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1938, Berichtigungsheft vom 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1939 zur lfd. Nr. 364, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalhauptamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I. SS-Oberst-Gruppenführer&amp;amp;nbsp;– SS-Standartenführer, Sachstand 9.&amp;amp;nbsp;November 1944, lfd. Nr. 524.&amp;lt;/ref&amp;gt; verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 verurteilte ihn eine [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] zu vier Jahren [[Arbeitslager]] und dem Einzug von 30 Prozent seines Vermögens. Seine Strafe musste Maurice nicht vollständig verbüßen. Maurice starb 1972 im Alter von 75 Jahren. Er wurde auf dem [[Nordfriedhof (München)|Nordfriedhof]] in München begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|135363599|Emil Maurice|Abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anna M. Sigmund: &amp;#039;&amp;#039;Des Führers bester Freund.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 2003, ISBN 3-453-62001-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emil Maurice&amp;amp;nbsp;– Hitlers früher Gefolgsmann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Volker Koop]]: &amp;#039;&amp;#039;„Wer Jude ist, bestimme ich“&amp;amp;nbsp;– „Ehrenarier“ im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2014, ISBN 978-3-412-21703-7, S.&amp;amp;nbsp;258–271. [https://dokumen.tips/documents/wer-jude-ist-bestimme-ich-ehrenarier-im-nationalsozialismus-emil.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128442166}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|128442166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128442166|LCCN=nr/2003/41261|VIAF=30588814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maurice, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maurice, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chauffeur und früher politischer Begleiter Adolf Hitlers, Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Westermoor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rabanusmaurus</name></author>
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