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	<title>Emil Lueken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Lueken&amp;diff=86888&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hunding: /* Leben */ + 1 Link</title>
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		<updated>2026-04-06T07:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + 1 Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rathaus (Kiel 37.847).jpg|mini|Emil Lueken (1957) [[Datei:Emil Lueken.svg|rahmenlos|zentriert|hochkant|Unterschrift]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Heinrich Wilhelm Lueken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1879]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]; † [[20. März]] [[1961]] in [[Bremen]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Oberbürgermeister]] von [[Kiel]]).&lt;br /&gt;
{{TOC limit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lueken wurde als Kind des Seminaroberlehrers Johann Lueken und Anna Catharina Elise Eilers geboren. Nach dem Schulbesuch in Oldenburg studierte Lueken ab 1897 [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Volkswirtschaft|Nationalökonomie]]. Besonders beeinflusst wurde er von den sozialliberalen Lehren [[Friedrich Naumann]]s und [[Max Weber]]s, die er während seines Studiums an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] und der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] hörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Studiums in Göttingen wurde er 1897 Mitglied der [[Schwarzburgbund]]-[[Studentenverbindung|Verbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaft Germania&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Goebel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes.&amp;#039;&amp;#039; 8. Aufl., Frankfurt am Main 1930, S. 103, Nr. 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat 1900 in den [[Nationalsozialer Verein|Nationalsozialen Verein]] Friedrich Naumanns ein, dem er bis zur Auflösung 1903 angehörte. Im Frühjahr 1900 bestand er in Oldenburg die erste juristische Staatsprüfung und im Herbst desselben Jahres [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der Universität Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lueken heiratete 1905 Frieda Cropp (1883–1970). Zusammen hatten sie vier Kinder: Hillert, [[Bernd Lueken|Bernd]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|15|467|468|Lueken, Bernd|Hannfried Opitz|140035818}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Claus und Reiner Lueken. Hillert Lueken wurde 1937 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Sinne einer „[[Rassenschande]]“ verhaftet und in den Tod getrieben, weil er mit der jüdischen Künstlerin [[Lotti Huber|Lotti Goldmann]], die später als Lotti Huber bekannt wurde, zusammen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lueken wurde in seiner Geburtsstadt Oldenburg bestattet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Heppens/Rüstringen ===&lt;br /&gt;
1907 wurde Lueken zum [[Bürgermeister]] von [[Heppens]] gewählt. Als sich 1911 Heppens mit anderen Randgemeinden [[Wilhelmshaven]]s zur &amp;#039;&amp;#039;Stadt 1. Klasse&amp;#039;&amp;#039; [[Rüstringen (Stadt)|Rüstringen]] vereinigte, wurde er zu deren Bürgermeister gewählt. 1917 erhielt er die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wilhelmshaven.de/stadtinfos/13145.htm Dr. Emil Lueken – Internetportal der Stadt Wilhelmshaven].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Schwierigkeiten, die der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] hervorrief, gelang es Lueken, die Finanzkraft Rüstringens zu erhalten; kriegsbedingte Schulden mussten nicht aufgenommen werden. Auch die Versorgungslage der Bevölkerung konnte durch aktives städtisches Handeln gesichert werden. Nach Kriegsende musste die Wirtschaft, die bis dahin auf den [[Kaiserliche Werft Wilhelmshaven|Marinehafen Wilhelmshaven]] ausgerichtet war, umgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberbürgermeister von Kiel ===&lt;br /&gt;
Diese Erfahrungen dienten Emil Lueken, als er 1920 in einer Direktwahl durch die [[Kiel]]er Bevölkerung zu deren Oberbürgermeister gewählt wurde. Der parteilose Lueken erwarb sich das Vertrauen großer Teile der bürgerlichen Kräfte und auch der [[Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands|Mehrheitssozialdemokraten]] (MSPD) – eine wichtige Basis, um zwischen den traditionell bürgerlichen Mitgliedern im Rat und der [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] der Sozialdemokraten, die die Mehrheit im Stadt[[parlament]] hatten, zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kieler Wirtschaft, die bis dahin einseitig auf die [[Kaiserliche Marine]] und die [[Kaiserliche Werft Kiel|Rüstungswerft]] zugeschnitten war, musste – wie in Rüstringen – auf Friedensproduktion umgestellt werden. Dazu wurde z. B. der Bau ziviler [[Hafen]]anlagen forciert. Es entstanden der Hafen in [[Voßbrook]] und mit ihm der [[Flughafen]] [[Kiel-Holtenau]], der [[Freihafen]] auf dem Gelände des ehemaligen Marinekohlenhofs in der Wik und der Nordhafen am [[Nord-Ostsee-Kanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lueken war Anhänger der [[Gartenstadt]]-Bewegung. Zusammen mit seinen Weggefährten aus Rüstringer Zeiten, dem Technischen Baurat [[Willy Hahn (Architekt)|Willy Hahn]] und [[Leberecht Migge]], wurde der [[Kieler Grüngürtel]] ausgebaut, erste Gartenstädte, wie z. B. die Nebenerwerbssiedlung Hammer, entstanden und das eng und ärmlich bebaute Kuhbergviertel wurde wohnlicher gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionalen Einfluss erwarb sich Lueken im [[Deutscher Städtetag|Deutschen Städtetag]], in dessen Vorstand er saß, und im Verein für Kommunalwirtschaft und [[Kommunalpolitik]], dessen Vorsitzender er von 1922 bis 1933 war. Besonders in Fragen der kommunalen Haushalts- und Finanzpolitik machte er sich einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 trat Lueken in die [[Deutsche Volkspartei]] (DVP) ein. Seine liberale Wirtschaftsauffassung brachte ihn zunehmend in Gegensatz zu den Sozialdemokraten, die aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Gesamtlage stärkeres direktes finanzielles Engagement für Arbeitslose forderten, Geld, das nur mit neuen Schulden hätte ausgegeben werden können. Zudem war Lueken gemäßigt national eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1932 seine Wahlperiode abgelaufen war, verfügte er über keine sichere Mehrheit im Stadtparlament, das jetzt den Oberbürgermeister wählte. Trotzdem wurde er gegen die Stimmen der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] für weitere zwölf Jahre in seinem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der NSDAP bei der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl 1933]] verstärkte diese den Druck auf Lueken. Er sollte die sozialdemokratischen [[Stadtrat|Stadträte]] vorzeitig entlassen. Lueken beugte sich diesen Forderungen nicht und wollte zumindest die Kommunalwahl am 12. März 1933 abwarten. Aufgrund dieser Haltung wurde er am 10. März 1933 von der NSDAP aus seinem Amt entfernt. Im April 1933 trat Lueken der NSDAP bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Hans-Henning Freitag „wohl kaum aus innerer Überzeugung“. Hans-Henning Freitag: &amp;#039;&amp;#039;Lueken, Emil Heinrich Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans F. Rothert|Hans-F. Rothert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kieler Lebensläufe aus sechs Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 2006, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivitäten in der Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Lueken verließ Kiel und war nach einem kurzen Zwischenspiel in [[Hamburg]] bis 1943 [[Manager (Wirtschaft)|Direktor]] bei der [[Commerzbank]] in Bremen. Danach war er als [[Treuhänder]] für das Vermögen der National Securitas Corp. Ltd. [[London]] und der Royal Schreibmaschinen AG tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremische Bürgerschaft ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] saß er von 1945 bis 1951 für die von ihm mitgegründete [[Bremer Demokratische Volkspartei]] (BDV) in der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]]. Die BDV wurde 1951 Teil der [[Freie Demokratische Partei|FDP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1920: [[Ehrenbürger]] von Rüstringen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wilhelmshaven.de/stadtinfos/13145.htm Dr. Emil Lueken – Internetportal der Stadt Wilhelmshaven].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Falkenorden|isländischen Falken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Henning Freitag: &amp;#039;&amp;#039;Lueken, Emil Heinrich Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-F. Rothert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kieler Lebensläufe aus sechs Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 2006, S. 210: „vor 1951“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Emil-Lueken-Straße&amp;#039;&amp;#039; im Wilhelmshavener Stadtteil [[Altengroden#Altengroden-Süd|Altengroden-Süd]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* 2002 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Emil-Lueken-Brücke&amp;#039;&amp;#039; über die [[Kleiner Kiel]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Henning Freitag: &amp;#039;&amp;#039;Lueken, Emil Heinrich Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans F. Rothert|Hans-F. Rothert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kieler Lebensläufe aus sechs Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 55). Wachholtz, Neumünster 2006, ISBN 3-529-02749-9, S. 207–210.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lueken, Emil Heinrich Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 428 ([http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/l.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Norbert Korfmacher: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Bremischen Bürgerschaft 1946 bis 1996&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kommunalpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). LIT, Münster 1997, ISBN 3-8258-3212-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kiel.de/kultur/stadtgeschichte/ob/oberbuergermeister_lueken.php Emil Lueken (1879–1961)]. Webseite der Stadt Kiel zum Oberbürgermeister Lueken&lt;br /&gt;
* [http://www.kiel.de/kultur/stadtarchiv/erinnerungstage/index.php?id=50 Kieler Stadtarchiv, 20. März 1961 Todestag von Emil Lueken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Kiel&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der FDP Bremen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117297003|VIAF=32770457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lueken, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Wilhelmshaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Schwarzburgbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Falkenordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Nationalsozialen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lueken, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lueken, Emil Heinrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (FDP), MdBB, Oberbürgermeister von Kiel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hunding</name></author>
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