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	<title>Emil Lenz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Lenz&amp;diff=58875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-11T10:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Lenz.jpg|miniatur|hochkant|Emil Lenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Friedrich Emil Lenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Эмилий Христианович Ленц}}; * {{JULGREGDATUM|24|3|1804|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im [https://www.ra.ee/dgs/explorer.php Taufregister der Johanniskirche zu Dorpat] (estnisch: Tartu Jaani kirik).&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Tartu|Dorpat]]; † [[10. Februar]] [[1865]] in [[Rom]]) war ein [[Russisches Kaiserreich|russischer]] [[Physiker]] [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischer]]  Herkunft,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/lenz-heinrich-friedrich-emil |titel=Heinrich Friedrich Emil Lenz |werk=Brockhaus |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher als einer der Ersten die Zusammenhänge zwischen [[Magnetismus|Magnetfeldern]] und [[Elektrisches Feld|elektrischen Feldern]] erkannte. So legte er mit der [[Lenzsche Regel|Lenz’schen Regel]] die Grundlage für die [[Wirbelstrombremse]]. Die Lenz’sche Regel hat in der [[Elektrizitätslehre]] einen hohen Stellenwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Emil Lenz wurde 1804 als Sohn eines Sekretärs des Bürgermeisters in [[Tartu|Dorpat]] geboren, damals noch eine mehrheitlich deutschsprachige Stadt im russländischen [[Gouvernement Livland]]. Er studierte an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]]. Zwei Jahre später heiratete er am 18. Juli 1830 Anna [[Helmersen (Adelsgeschlecht)|von Helmersen]], mit der er sechs Kinder hatte. Zwischenzeitlich arbeitete Lenz als Physiklehrer an der deutschsprachigen Sankt-Petersburger [[Petrischule]]. Sein erster Sohn [[Robert Lenz (Physiker)|Robert Lenz]] (1833–1903) wurde später wie er Professor für Physik in St. Petersburg. Zwei seiner Kinder starben 1859. Als er im Frühjahr 1864 erkrankte, wurde ihm ein Erholungsurlaub in Rom gewährt, wo er am 10. Februar des Folgejahres an einem [[Schlaganfall]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Indogermanist [[Robert Lenz (Indogermanist)|Robert Lenz]] war ein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
Wichtige naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewann er vor seinem Abschluss als Begleiter des russischen Seefahrers [[Otto von Kotzebue]] auf dessen dritter Weltreise von 1823 bis 1826, die vor allem der Erforschung des [[Pazifischer Ozean|Pazifiks]] diente. Während dieser Reise betätigte er sich vor allem auf dem Gebiet der [[Geophysik]], dabei machte er unter anderem [[Meereskunde|ozeanografische Studien]] über den Temperaturverlauf von Luft und [[Wasser]], sowie über den Salzgehalt des Wassers in verschiedenen [[Geographische Breite|geografischen Breiten]]. Nach seiner Rückkehr erwarb er seinen [[Promotion (Doktor)|Doktorgrad]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] und betätigte sich daraufhin in der russischen Hauptstadt [[St. Petersburg]]. Durch seine Verdienste bei der Weltumsegelung wurde er 1828 Adjunkt der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg]]. Drei Jahre später übernahm er den Direktorposten des Physikalischen Kabinetts der Akademie. Währenddessen war er 1830 und 1831 Lehrer für [[Mathematik]] an der Petri-Schule und der Michael-Artillerie-Schule zu Petersburg. Vier Jahre nachdem Lenz außerordentliches Mitglied war, wurde er 1834 zum ordentlichen Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Im selben Jahr wurde er außerdem Professor für Physik an der [[Staatliche Universität Sankt Petersburg|Universität in Sankt Petersburg]], an der er von 1861 bis zu seinem Tod 1865 auch Rektor war. Ab 1853 war er korrespondierendes Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Berliner Akademie für Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-emil-lenz-1611| titel=Mitglieder – historisch: Emil Lenz| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Errungenschaften ==&lt;br /&gt;
Lenz wissenschaftliche Leistungen sind vorrangig auf dem Gebiet der [[Elektrizität]] zu finden. Er beschäftigte sich mit der von [[Michael Faraday]] entdeckten [[Elektromagnetische Induktion|elektromagnetischen Induktion]]. Bereits 1830 stellte er dabei fest, dass man einen [[Elektromotor|elektrischen Motor]] auch als [[Elektrischer Generator|Generator]] verwenden kann. Weiterhin stellte er bei diesen Untersuchungen 1833 die [[Lenzsche Regel|Lenz’sche Regel]] auf, welche besagt, dass die Richtung der Induktionsströme nicht zufällig ist, sondern immer der Ursache ihrer Entstehung entgegenwirkt. Weiterhin entdeckte er 1835 die Temperaturabhängigkeit der [[Elektrische Leitfähigkeit|Leitfähigkeit]] in [[Metalle]]n sowie [[Elektrischer Widerstand|elektrischer Widerstände]] und ein Verfahren zur Ausmessung magnetischer Felder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.personenlexikon.net/d/lenz-heinrich-friedrich-emil/lenz-heinrich-friedrich-emil.htm Lenz auf Personenlexikon.net], gesehen am 28. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Anwendung des [[Peltier-Effekt]]s schaffte er es [[Wasser]] zum [[Gefrierpunkt|Gefrieren]] zu bringen. Außerdem bestimmte er gemeinsam mit [[James Prescott Joule]] quantitative Charakteristika der Stromwärme (das [[Joule-Lenz-Gesetz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Für die elektrische Größe [[Induktivität]] wurde zu Ehren Lenz’ das Formelzeichen L gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tino Hempel: [https://www.tinohempel.de/info/physik/fz/fz.htm Physikalische Formelzeichen ... und deren Ursprung] tinohempel.de, [[Ribnitz-Damgarten]] 1997–2008, abgerufen am 20. Februar 2020. – Hempel beruft sich auf Johannes C. Pahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1970 wurde ein Mondkrater&amp;lt;ref&amp;gt;{{PlanetaryNames|3348|Lents (Lenz)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peer Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Physiker im alten St. Petersburg: Georg Parrot, Emil Lenz und Moritz Jacobi im Kontext von Wissenschaft und Politik&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1999, ISBN 3-486-56446-3, (Schriften des Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte, Band 14, Dissertation an der Universität Oldenburg 1998), [http://books.google.de/books?id=gshNitHIWRoC&amp;amp;pg=PA135&amp;amp;dq=Emil+Lenz+1804&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=gtVQTv73KsP2sgaikLS5Aw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Emil%20Lenz%201804&amp;amp;f=false Seiten 135–164]&lt;br /&gt;
* [[Andreas W. Daum]]: &amp;#039;&amp;#039;German Naturalists in the Pacific around 1800: Entanglement, Autonomy and a Transnational Culture of Expertise.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Explorations and Entanglements: Germans in Pacific Worlds from the Early Modern Period to World War I&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Hartmut Berghoff et al. Berghahn Books, New York 2019, S. 70‒102 (englisch).&lt;br /&gt;
* K. Jäger, F. Heilbronner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Elektrotechniker&amp;#039;&amp;#039;, VDE Verlag, 2. Auflage von 2010, Berlin/Offenbach, ISBN 978-3-8007-2903-6, S. 263&lt;br /&gt;
* {{DictSciBiogr |Autor=Olga A. Lezhneva |Lemma=Lenz, Heinrich Friedrich Emil |Band=8 |Seiten=187–189 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heinrich Friedrich Emil Lenz|Emil Lenz}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Heinrich Friedrich Emil Lenz}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116911344}}&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000109113966|NAME=Lenz, Heinrich Friedrich Emil*}}&lt;br /&gt;
* Eintrag von [https://amburger.ios-regensburg.de/index.php?id=71609&amp;amp;mode=1 Heinrich Friedrich Emil Lenz] in der Erik-Amburger-Datenbank beim [[Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung]]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000433/images/index.html?id=00000433&amp;amp;fip=eayayztsewqeayaxssdasyztsqrseayaxs&amp;amp;no=193&amp;amp;seite=113 Album academicum der Kaiserlichen Universität Dorpat], Dorpat 1889&lt;br /&gt;
* [http://www.schuelerlexikon.de/SID/2fd8ee3fab0fb0eb1e9b2bafcdcefda8/lexika/physik/cont/cont0500/cont0545/full.htm Eintrag im Schülerlexikon Physik], gesehen am 28. Mai 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.electrosuisse.ch/fileadmin/user_upload_electrosuisse/Verband/Verlag/Pioniere/Pioniere_G_bis_L/LenzH.pdf Information über Lenz auf Electrosuisse.ch] (PDF; 30&amp;amp;nbsp;kB), gesehen am 28. Mai 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-51074.ln-ru Ленц, Эмилий Христианович (Генрих Фридрих Эмиль)] Eintrag bei der Russischen Akademie der Wissenschaften (russisch)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://pro-physik.de/nachrichten/der-lenz-hinter-der-regel |titel=Der Lenz hinter der Regel |autor=Anne Hardy |datum=2015-02-10 |abruf=2024-01-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116911344|LCCN=n2001009822|VIAF=67229324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lenz, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Universität Sankt Petersburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltumsegler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Helsinki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lenz, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lenz, Heinrich Friedrich Emil (vollständiger Name); Ленц, Эмилий Христианович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-baltischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dorpat]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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