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	<title>Emil Klusmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:12:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Klusmeier&amp;diff=2449047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: /* Vor dem Krieg */Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2024-08-05T20:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vor dem Krieg: &lt;/span&gt;Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Klusmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juli]] [[1912]] in [[Bochum]]; † [[19. Januar]] [[1982]] in Bochum) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]] und [[U-Boot#1930 bis 1945 – Zweiter Weltkrieg|U-Boot-Kommandant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], danach [[Kaufmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Vor dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Geboren und aufgewachsen in Bochum, trat der junge Emil Klusmeier im Jahr 1930 in die deutsche [[Reichsmarine]] ein. Nach Gründung der [[Wehrmacht]] wurde diese am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1935 in [[Kriegsmarine]] umbenannt. Von Oktober 1937 bis September 1940 diente er dort in der [[Führer der U-Boote#Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg|U-Boot-Flotte]] im [[Dienstgrade der Wehrmacht#Unteroffiziere mit Portepee|Rang]] eines [[Obersteuermann]]s (ObStrm). Von 1938 bis 1939 war er [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 5 (U-Boot, 1935)|U&amp;amp;nbsp;5]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Kommando von [[Dienstgrade der Wehrmacht#Kapitänleutnante|Kapitänleutnant]] (KptLt.) Günter Kutschmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während des Krieges ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1940 wurde er zum Stab des [[Befehlshaber der U-Boote|Befehlshabers der U-Boote]] (BdU) abgestellt. Von Januar bis April 1944 absolvierte er Kommandantenlehrgänge und wurde anschließend als Kommandantenschüler auf &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;963]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Dienstgrade der Wehrmacht#Leutnante 3|Oberleutnant]] (Oblt.z.S.) Karl Boddenberg versetzt. Das Boot lief während der Zeit der alliierten &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Overlord]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Amphibische Kriegsführung|Landung]] in der [[Normandie]] im Juni 1944, auch genannt „[[D-Day#Landung in der Normandie|D-Day]]“) nur zu einer kurzen dreitägigen Fahrt aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uboat.net/men/commanders/617.html Emil Klusmeier] im &amp;#039;&amp;#039;uboat.net&amp;#039;&amp;#039; (englisch), abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder an Land, durchlief Klusmeier im Juli 1944 die [[Baubelehrung]] für die damals neuen und hochmodernen [[U-Boot-Klasse XXIII|Elektro-U-Boote vom Typ&amp;amp;nbsp;XXIII]]. Am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 wurde er [[Kommandant]] von &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;2340]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Kiellegung des Bootes war am 18.&amp;amp;nbsp;August 1944 bei der [[Deutsche Werft|Deutschen Werft]] in [[Hamburg-Finkenwerder|Finkenwärder]] (damalige [[Hamburg-Finkenwerder#Geschichte|Schreibweise]]) und der Stapellauf noch im gleichen Jahr am 28.&amp;amp;nbsp;September erfolgt. Kurz darauf wurde es unter dem inzwischen zum Offizier beförderten [[Dienstgrade der Wehrmacht#Leutnante 3|Oblt.z.S.]] Emil Klusmeier in Dienst gestellt. Er begann innerhalb der [[32.&amp;amp;nbsp;U-Flottille]] mit der Ausbildung der Besatzung und Probefahrten in der [[Ostsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Germany Under Allied Occupation BU11294.jpg|mini|Der [[U-Boot-Bunker#Die Anlagen in Hamburg|U-Boot-Bunker]] [[Fink&amp;amp;nbsp;II]] in [[Hamburg-Finkenwerder|Hamburg-Finkenwärder]] mit einem [[Kentern|gekenterten]] U-Boot im Vordergrund (Foto 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2008-0212, Uboot Hecht (S 171, ex U 2367).jpg|mini|Nachkriegsaufnahme von &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;2367]]&amp;#039;&amp;#039; (damalige NATO-Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;S&amp;amp;nbsp;171&amp;#039;&amp;#039;), einem baugleichen Schwester-U-Boot von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;2336&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31.&amp;amp;nbsp;März 1945 wurde sein Boot, im [[Hamburger Hafen]] liegend, bei einem Luftangriff der [[Royal Air Force]] (RAF) schwer beschädigt und sank. Zeitgleich wurden auch die U-Boote (vom [[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|Typ&amp;amp;nbsp;VIIc]]) &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;348]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;350&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;1131&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;1167&amp;#039;&amp;#039; durch [[Bombe]]n zerstört. Der Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;2336]]&amp;#039;&amp;#039;, Oblt.z.S. Jürgen Vockel, wurde bei diesem [[Luftkrieg|Bombenangriff]] durch Splitter tödlich verletzt, während sein Boot, vom Typ&amp;amp;nbsp;XXIII, unbeschädigt blieb. Am Tag darauf, dem 1.&amp;amp;nbsp;April 1945, wurde Emil Klusmeier zum Kapitänleutnant (KptLt.) befördert und übernahm am selben Tag, in Nachfolge von Vockel, das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;2336]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;U-Boottyp&amp;amp;nbsp;XXIII.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Bernard&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Graefe, Bonn 2002, ISBN 3-7637-6236-1, S.&amp;amp;nbsp;109–112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Emil Klusmeier führte &amp;#039;&amp;#039;U 2336&amp;#039;&amp;#039; in der Zeit vom 18. April bis zum 14. Mai 1945 seine einzige [[Feindfahrt]] aus. Nachdem es am 18. April aus [[Kiel]] ausgelaufen war, nahm es zunächst Kurs auf [[Kristiansand]]. Es erreichte die norwegische Hafenstadt am 23. April und verließ sie wieder am 1. Mai mit dem Operationsziel [[Schottland|schottische]] Ostküste. Am Abend des 7. Mai 1945 sichtete Klusmeier vor dem [[Firth of Forth]] die zum britischen [[EN-Geleitzüge|Geleitzug]] [[Geleitzug EN 491|EN 491]] gehörenden [[Frachtschiff|Frachter]] &amp;#039;&amp;#039;[[Avondale Park]]&amp;#039;&amp;#039; (2878 [[Bruttoregistertonne|BRT]]) (Lage) und &amp;#039;&amp;#039;[[Sneland I]]&amp;#039;&amp;#039; (1791 BRT) (Lage) und versenkte sie kurz vor 23 Uhr mit jeweils einem [[Torpedo]]. Dies waren die letzten Versenkungen überhaupt, die ein deutsches U-Boot im Zweiten Weltkrieg durchführte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Rohwer]], [[Gerhard Hümmelchen]]: [https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/45-05.htm Chronik des Seekrieges 1939–1945, Mai 1945], abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz intensiver Verfolgung durch britische [[Zerstörer]] und mehrerer Angriffe durch [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]], die &amp;#039;&amp;#039;U 2336&amp;#039;&amp;#039; nahezu unbeschadet überstand, gelang es Klusmeier, nachdem er das Boot nahe einem Felsen vor den Wasserbomben geschützt hatte, am nächsten Morgen aus dem Firth of Forth zu entkommen, und Besatzung und Boot sicher nach Hause zu führen. &amp;#039;&amp;#039;U 2336&amp;#039;&amp;#039; lief spät abends am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 unbehelligt im bereits von britischen Soldaten besetzten Kiel wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Einlaufen wurde Klusmeier von den Briten vorgeworfen, den von [[Karl Dönitz]] zum Zeitpunkt der beiden Torpedotreffer bereits ausgegebenen allgemeinen Befehl, nämlich keine Angriffe mehr durchzuführen, absichtlich missachtet zu haben. Klusmeier hat stets beteuert, diesen Befehl nicht rechtzeitig erhalten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emil Klusmeier |Titel=Logbuch der U 2336 |Hrsg=im Familienbesitz |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angesichts der Tatsache, dass sein modernes Elektro-U-Boot ohne aufzutauchen bis zu drei Tage unter Wasser operieren konnte, und die U-Boote im getauchten Zustand nicht in der Lage waren, Funksprüche zu empfangen, ist seine Aussage als glaubhaft zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Briten, die Klusmeier am Morgen des 15.&amp;amp;nbsp;Mai noch erlaubt hatten, durch eine kurze Ansprache vor seiner Mannschaft und anschließendes Niederholen der [[Reichskriegsflagge#Zeit des Nationalsozialismus|Kriegsflagge]] sein Boot formell außer Dienst zu stellen, glaubten ihm. Er wurde zwar verhaftet und musste sich einigen Verhören unterziehen und wäre im Fall eines nachgewiesenen [[Kriegsverbrechen]]s ohne Zweifel zum Tode verurteilt worden, jedoch im Juli 1945 nach zwei Monaten aus britischer [[Kriegsgefangenschaft]] wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges#Kriegsgefangene der Achse im Gewahrsam der Westmächte|Kriegsgefangenschaft]] kehrte er in seine Heimatstadt Bochum zurück, wo er mit seiner Frau Elisabeth („Lisa“) im Stadtteil [[Wiemelhausen]] an der Brenscheder Str.&amp;amp;nbsp;49 viele Jahre lang einen [[Haushaltsgerät|Haushaltswarenladen]] führte. Später eröffneten sie ein zweites Geschäft im Vietingsweg&amp;amp;nbsp;1 (heute Rüsenacker&amp;amp;nbsp;1), hier für [[Hartwaren|Heimwerkerbedarf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine späteren Tätigkeiten als [[Handelsrichter]] und seine unternehmerischen Leistungen erhielt er 1981 durch  [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Karl Carstens]] das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]]. Ein Foto von Emil Klusmeier mit seinem Enkel Christian war in vielen [[Zeitung]]en zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Klusmeier starb im Alter von 69 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Rössler]]: &amp;#039;&amp;#039;U-Boottyp XXIII.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 2002, ISBN 3-7637-6236-1, S. 109–112.&lt;br /&gt;
* Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Original zum Modell. Uboottyp XXIII.&amp;#039;&amp;#039; Eine Bild- und Plandokumentation. Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 1993, S. 37–38, ISBN 3-7637-6007-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://uboat.net/men/commanders/617.html Emil Klusmeier] im &amp;#039;&amp;#039;uboat.net&amp;#039;&amp;#039; (englisch), abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;April 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1154531570|VIAF=149152140015111100004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klusmeier, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klusmeier, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juli 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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