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	<title>Emil Kirschmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Kirschmann&amp;diff=1270274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MwykMlaut: Linkkorrektur</title>
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		<updated>2025-11-26T08:18:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KirschmannEmil.jpg|miniatur|Emil Kirschmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Kirschmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1888]] in [[Idar-Oberstein|Oberstein]]; † [[11. April]] [[1949]] in [[New York City]]) war ein deutscher [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben bis 1933 ==&lt;br /&gt;
Kirschmann war Handlungsgehilfe und lebte seit 1912 in [[Köln]]. Dort war er in der Verwaltung einer Konsumgenossenschaft beschäftigt. Später war er Leiter einer gewerkschaftlich genossenschaftlichen Versicherung und Funktionär im Handlungsgehilfenverband. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Soldat. Zwischen 1919 und 1926 arbeitete Kirschmann als Redakteur der Rheinischen Zeitung in Köln. Im Jahr 1922 heiratete er die preußische Landtagsabgeordnete [[Elisabeth Röhl]]. Damit war er Schwager von [[Marie Juchacz]]. Seine Frau starb bereits 1930. Von 1926 bis 1932 arbeitete Kirschmann als Ministerialrat im preußischen Innenministerium. Zu den Sitzungen des Staatsministeriums wurde er 1927 mehrfach wegen Fragen zum besetzten [[Saargebiet]] hinzugezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%2012-1.pdf &amp;#039;&amp;#039;Acta Borussica.&amp;#039;&amp;#039; Band 12/I] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirschmann war 1906 der SPD beigetreten. Zwischen 1921 und 1926 war er Mitglied im Vorstand des Bezirks Obere Rheinprovinz. Er war zwischen 1924 und 1933 Mitglied im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]. Angesichts der Erstarkung des Nationalsozialismus sprachen Kirschmann und [[Carlo Mierendorff]] mit [[Willi Münzenberg]] über eine antifaschistische Einheitsfront. Später ließ Münzenberg verlauten, dass die Führung der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] diesen Kurs abgelehnt hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bert Hoppe]]: &amp;#039;&amp;#039;In Stalins Gefolgschaft. Moskau und die KPD 1928–1933.&amp;#039;&amp;#039; München 2007. S. 310 ([http://books.google.de/books?id=QMMYvb1grAoC&amp;amp;pg=PA310 online]), Heinrich August Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg in die Katastrophe. Arbeiter und Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik 1930–1933.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1990. S. 648&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exil ==&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] suchte er zusammen mit Marie Juchacz und seiner Lebensgefährtin [[Käthe Kirschmann|Käthe Fey]] ab dem 30. April 1933 zunächst im Saargebiet Zuflucht, wo er als Funktionär der [[Sopade]] in der Flüchtlingshilfe politisch aktiv blieb. Außerdem fungierte er als Sekretär der Sopade im Saargebiet und war 1933/34 ständiger Vertreter des Saargebiets beim [[Völkerbund]]. Sein Ziel war, in Übereinstimmung mit [[Max Braun (Politiker)|Max Braun]] und der Saar-SPD die Verschiebung der für Januar 1935 festgelegten [[Volksabstimmung im Saargebiet 1935|Volksabstimmung über die weitere staatliche Zugehörigkeit des Saargebiets]] zu erzielen, was jedoch nicht gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.saarland-biografien.de/frontend/php/ergebnis_detail.php?id=3882. Abgerufen am 26. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Plebiszit und der Wiedereingliederung nach Deutschland musste er nach [[Frankreich]] emigrieren. Hier setzte er als Leiter der Flüchtlingsberatungsstelle in [[Forbach (Moselle)|Forbach]] ([[Lothringen]]) seine Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe fort. Außerdem war er Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft für sozialistische Inlandsarbeit.“ Er beteiligte sich Ende der 1930er Jahre zusammen unter anderem mit [[Heinrich Mann]] an einem Ausschuss zur Vorbereitung einer deutschen [[Volksfront]]. Diese kam wegen des internen Streits mit den Kommunisten unter [[Walter Ulbricht]] jedoch nie zu Stande. Im Jahr 1940 flüchtete er über [[Marseille]] und [[Martinique]] in die [[USA]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Juchacz Kirschmann -Grab.jpg|mini|273x273px|Familiengrab auf dem Kölner Südfriedhof]]&lt;br /&gt;
Dort gehörte er unter anderem dem Exekutivkomitee des „German-American Council for the Liberation of Germany from Nazism“ an. Im Jahr 1944 unterschrieb er die Erklärung des [[Council for a Democratic Germany]]. Außerdem beteiligte er sich an einem Komitee deutscher Gewerkschafter, das sich um Unterstützung der amerikanischen Gewerkschaften bemühte. Nach dem Krieg erregte er öffentliches Aufsehen durch sein Auftreten gegen die Vertreibungs- und Demontagepolitik der Besatzungsmächte in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;ed. Anmerkung zu Sozialistische Mitteilungen Nr. 65/66 - 1944&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit neun anderen ehemaligen Reichstagsabgeordneten, [[Siegfried Aufhäuser]], [[Fritz Baade]], [[Gustav Ferl]], [[Hugo Heimann]], Marie Juchacz, [[Gerhart Seger]], [[Wilhelm Sollmann]], [[Friedrich Stampfer]] und [[Hans Staudinger]], unterschrieb er einen „Appell an Gewissen und Menschlichkeit.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sozialistische Mitteilungen Jan. 1947&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den USA heraus half er unter anderem seiner Geburtsstadt durch die Vermittlung von [[CARE-Paket]]en. Zu der geplanten Rückkehr nach Deutschland kam es wegen Kirschmanns überraschenden Todes nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Kirschmann wurde im Familiengrab seiner Frau Elisabeth und deren Schwester Marie Juchacz auf dem [[Südfriedhof (Köln)|Kölner Südfriedhof]] (Flur 65 Nr. 307) beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Seine Geburtsstadt [[Idar-Oberstein]] hat Kirschmann zu Ehren eine der wichtigsten innerstädtischen Brücken „Emil-Kirschmann-Brücke“ getauft. An der Brücke hängen Schilder mit seiner Kurzbiografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Axel Redmer]]: Wer draußen steht, sieht manches besser. Biographie des Reichstagsabgeordneten Emil Kirschmann. Vorwort: Willy Brandt, Birkenfeld 1987.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirschmann, Emil.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 364f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biosop||110540}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||7750}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1011/adr/adrhl/kap1_4/para2_114.html Biographie in Akten der Reichskanzlei]&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118991051}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|3882|Kirschmann Julius Emil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118991051|VIAF=20480730}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirschmann, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirschmann, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Idar-Oberstein|Oberstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. April 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
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