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	<title>Emil Kirdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Porträt Emil Kirdorf.jpg|mini|Emil Kirdorf, 90. Geburtstag (Deutsche Wochenschau 1937)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Kirdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1847]] in [[Mettmann]] bei [[Düsseldorf]]; † [[13. Juli]] [[1938]] in [[Mülheim an der Ruhr]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Industrieller]]. Kirdorf war als sogenannter [[Schlotbaron]] einer der ersten bedeutenden angestellten Ruhrindustriellen, die ausschließlich [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] und nicht, wie beispielsweise [[August Thyssen]] oder [[Hugo Stinnes]], selbst Eigentümer ihrer Konzerne waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung, Ausbildung und Berufsstart ===&lt;br /&gt;
Kirdorf wurde als Sohn des [[Weberei]]besitzers Martin Kirdorf (1811–1847) und der Amalie Dickes (* 1811)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|11|666|668|Kirdorf, Emil|Helmut Böhme|11877722X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in wohlhabenden Verhältnissen geboren. Er absolvierte eine [[Kaufmann|kaufmännische]] Lehre im [[Familienunternehmen]], besuchte die Textilschule in [[Mülheim (Köln)|Mülheim am Rhein]] und [[Volontär|volontierte]] ab 1864 ein Jahr in [[Hamburg]] in einem Exportunternehmen. Ein Jahr später beteiligte er sich an einem [[Krefeld]]er [[Krefeld#Textilindustrie|Textilunternehmen]]. Die Weigerung der Geschäftsführung, einen mechanischen [[Webstuhl]] einzuführen, führte zum [[Bankrott]] der elterlichen Weberei, was die Übernahme dieses Betriebes als berufliche Perspektive für Kirdorf ausschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermittelt durch seinen älteren Bruder [[Adolph Kirdorf]] wechselte er in den [[Bergbau]], wo er als [[Buchhalter]] bei der Grubenverwaltung der [[Zeche Holland]] in [[Wattenscheid]] begann. 1871 wurde Kirdorf ihr Direktor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Kirdorf – Radierung.jpg|mini|Emil Kirdorf, Radierung von [[Hermann Kätelhön]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensleitung ===&lt;br /&gt;
Der Unternehmer [[Friedrich Grillo]] wurde auf Kirdorf aufmerksam und bot ihm 1873 die Stellung als kaufmännischer Direktor bei der soeben gegründeten [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]] (GBAG) an. 1893 wurde Kirdorf [[Vorstandsvorsitzender|Generaldirektor]] der GBAG, dem zu dieser Zeit nach Fördermenge größten deutschen Bergbauunternehmen. Kirdorf war entscheidend am Aufbau der GBAG beteiligt und lenkte das Unternehmen durch die [[Gründerkrise|Krise der 1870er Jahre]]. Diese Position hatte er bis 1926 inne, als die GBAG nach verschiedenen Fusionen schließlich in den neugebildeten [[Vereinigte Stahlwerke|Vereinigten Stahlwerken]] aufging. Unter seiner Leitung wurde die GBAG zum größten Kohlebergbauunternehmen Europas. Halb kritisch, halb ehrfürchtig wurde Kirdorf „Bismarck des Ruhrbergbaus“ oder eher belustigend „Schlotbaron“ genannt. Durch die Übernahme der Zechen [[Zeche Hansa|Hansa]], [[Zeche Zollern|Zollern]] und [[Zeche Germania|Germania]] erweiterte Kirdorf die GBAG, gliederte ihr 1904 den von Grillo gegründeten [[Schalker Gruben- und Hüttenverein]] an und baute durch die Übernahme von Kohlehandels- und [[Reederei]]unternehmen die GBAG zu einem Mischkonzern aus. Den von seinem Bruder Adolph wesentlich aufgebauten „[[Aachen]]er Hütten-Aktien-Verein [[Rothe Erde]]“ gliederte er nach einer Interessengemeinschaft seit 1904 im Jahre 1907 endgültig seinem Unternehmen an. Unmittelbar darauf begann die Vorplanung für die ab 1909 in [[Esch-sur-Alzette]] in [[Luxemburg]], das zum [[Deutscher Zollverein|Deutschen Zollverein]] gehörte, errichtete [[Adolf-Emil-Hütte]], die 1912 fertiggestellt wurde und als eine der modernsten Anlagen ihrer Zeit galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Arbeiterschaft, ihrer [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]], und damit in Fragen der [[Sozialpolitik]] gab es für Kirdorf nur eine Antwort, die des Gehorsams. Ein Nachgeben gegenüber Forderungen der Arbeiter wäre für ihn ein Bankrott des Staates gewesen. Lösungen, wie sie von [[Kathedersozialismus|Kathedersozialisten]] angestrebt wurden, waren für ihn „reine Schreibtischgelehrsamkeit“. Vielmehr gehörten nach Kirdorfs Auffassung alle Männer deutscher Nation, vom Reichskanzler bis zum Hirten, zu den Arbeitern: „Jede Arbeit adelt, jeder ist ehrenwert, der die ihm angewiesene Stellung wahrnimmt“. Den Kampf gegen die [[Arbeiterbewegung]] verstand Kirdorf als „Kampf für die Erhaltung der deutschen Ordnung und der Machtstellung Deutschlands in der Welt“. Kirdorf verkörperte, wie der amerikanische Historiker [[Henry Ashby Turner]] schreibt, „wie kein anderer den [[reaktionär]]en Herr-im-Haus-Standpunkt“, wie er sich öfters bei Industriellen in den letzten Jahren vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] findet. Dies ging so weit, dass er eine Auszeichnung durch Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] ablehnte, dem er übelnahm, dass er Bismarcks [[Sozialistengesetz]] 1890 hatte auslaufen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turner 113&amp;quot;&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;, Siedler Verlag Berlin 1985, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den deutschen Gedanken sah Kirdorf in der Person des Reichskanzlers [[Otto von Bismarck]] verwirklicht. Nach dessen Entlassung 1890 durch Wilhelm II., die Kirdorf heftig kritisierte, konstatierte er, dass „aus hartem Eisen Wachs wurde, sowohl an oberster Stelle, wie im [[Bürgertum]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg verlor die GBAG Teile ihres Wirtschaftsraums im Erzbecken von [[Lothringen]] und dem [[Luxemburg|Großherzogtum Luxemburg]], die aus dem [[Deutsches Reich|deutschen Reichsverband]] bzw. dem [[Deutscher Zollverein|Zollverein]] ausschieden. Ihre Niederlassung im Großherzogtum Luxemburg musste sie schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Barthel: &amp;#039;&amp;#039;Aus für den „Zug nach der Minette“ – Der Waffenstillstand von Compiègne und die (Zwangs)Veräußerung deutscher Hüttenwerke im Großherzogtum Luxemburg (1918–1919)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dieter Ziegler (Historiker)|Dieter Ziegler]] und [[Jan-Otmar Hesse]]: &amp;#039;&amp;#039;1919 – Der Versailler Vertrag und die deutschen Unternehmen&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2022, ISBN  978-3-11-076535-9, S. 69–102, hier S. 69, 75 u.ö.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die GBAG büßte in der Folge ihre Bedeutung als gemischter Konzern ein und wandelte sich zu einem reinen Kohleunternehmen zurück. In der GBAG verlor Kirdorf seine tonangebende Stellung zugunsten von [[Hugo Stinnes]], mit dem er heftige Meinungsverschiedenheiten über die Unternehmenspolitik hatte. Stinnes beabsichtigte, die GBAG zum Fundament eines deutschen Kohle-[[Trust (Wirtschaft)|Trusts]] zu machen, wogegen Kirdorf Widerstand leistete. Da er auch nach dem Tod von Stinnes 1924 sich nicht durchsetzen konnte, gab Kirdorf im Alter von 79 Jahren seine Stellung bei der GBAG 1926 auf und schied aus dem Vorstand aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, ISBN 3-88680-143-8, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhestand war er noch weiterhin öffentlich tätig und unterstützte die Nationalsozialisten (siehe Beziehung zum Nationalsozialismus). Er starb 1938 und wurde auf dem Nordfriedhof Düsseldorf begraben (Feld 47, Grabstätte 2431-2432-WE).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/forum/viewtopic.php?t=498&amp;amp;start=30 Bilder des Grabes von 2023] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Initiativen und Mitgliedschaften ===&lt;br /&gt;
Aufgrund einer akuten [[Absatzkrise]] war Kirdorf 1893 einer der Initiatoren des [[Rheinisch-Westfälisches Kohlensyndikat|Rheinisch-Westfälischen Kohlesyndikats]], dessen [[Aufsichtsrat]]svorsitz er bis 1913 innehatte. In diesem [[Syndikat (Kartellform)|Syndikat]] verpflichteten sich 98 Bergwerksunternehmen des Ruhrgebiets, ihre Produkte fortan ausschließlich über das Syndikat zu vermarkten, was das [[Dumping]] verhindern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirdorf war ein leidenschaftlicher [[Nationalismus|Nationalist]] und gehörte praktisch allen Verbänden an, die sich für eine aggressivere und stärker militärische Außenpolitik des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]] einsetzten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turner 113&amp;quot;/&amp;gt; So gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des 1891 entstandenen [[Alldeutscher Verband|Alldeutschen Verbandes]] und des Vereins [[Freie Ukraine]] sowie des [[Deutscher Kolonialverein (1882)|Kolonialvereins]] und des [[Deutscher Flottenverein|Flottenvereins]]. Von 1887 bis 1905 gehörte er für den Wahlbezirk Gelsenkirchen dem [[Provinziallandtag der Provinz Westfalen]] an. Kirdorf war Mitbegründer der [[Wirtschaftsvereinigung zur Förderung der geistigen Wiederaufbaukräfte]], die das Kapital für das Presseimperium von [[Alfred Hugenberg]] bereitstellte. Auch der Bau des [[Bismarckturm (Essen)|Bismarckturms]] auf dem [[Mechtenberg]] beruhte auf Kirdorfs Initiative, denn er war zudem Vorsitzender des 1896 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Bismarck-Vereins&amp;#039;&amp;#039; des Kreises Gelsenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg vertrat er [[annexion]]istische Positionen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turner 113&amp;quot;/&amp;gt; Am 15. Juni 1915 forderte Kirdorf in seiner [[Kriegsziele im Ersten Weltkrieg#Deutsches Reich|Kriegszieldenkschrift]], [[Frankreich]] so zu schwächen, dass es niemals wieder [[Großmacht]] werden kann und [[Russland]] möglichst weit zurückzudrängen, um Siedlungsland für die Vermehrung der bäuerlichen Bevölkerung zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Opitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europastrategien des deutschen Kapitals 1900–1945&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1977, S. 333 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1917 trat Kirdorf der [[Deutsche Vaterlandspartei|Deutschen Vaterlandspartei]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Ulrich Wehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4: &amp;#039;&amp;#039;Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck Verlag, München 2003, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1918 verlangte Kirdorf die [[Abdankung Wilhelms II.|Abdankung des Kaisers Wilhelm II.]] Von 1924 bis 1928 war er Präsident des [[Industrie-Club Düsseldorf|Industrie-Clubs Düsseldorf]]. 1926 war er an der Gründung der [[Vereinigte Stahlwerke AG]] beteiligt, in die auch die von Kirdorf 1920 mitgegründete Siemens-Rhein-Elbe-Schuckert-Union eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikolaus Eich, Leiter der [[Mannesmannröhren-Werke]], schrieb 1914 über Kirdorf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Kirdorf ist der größte Störenfried in den Eisenverbänden und der intensivste Förderer des Kohlensyndikats zugleich. Er möchte ebenso großer Eisenmann werden, wie er Kohlemann ist; in Kohle braucht er Ruhe, um im Eisen immer neue Unruhe zu stiften.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Pogge von Strandmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Widersprüche im Modernisierungsprozess Deutschlands. Der Kampf der verarbeitenden Industrie gegen die Schwerindustrie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dirk Stegmann]], [[Bernd-Jürgen Wendt]], [[Peter-Christian Witt]]: &amp;#039;&amp;#039;Industrielle Gesellschaft und politisches System&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1978, S. 234 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehung zum Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Nach 1918 forderte Kirdorf als entschiedener Gegner der [[Weimarer Republik]] in wiederholten Aufrufen und Versammlungen, „im Sinne des alten deutschen Geistes zu handeln“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seine Haltung zum [[Nationalsozialismus]] war schwankend: Zunächst unterstützte er die [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], doch als die sich ab 1925 an der Reichsregierung beteiligte und dabei auch die [[Außenpolitik der Weimarer Republik#Verständigung in der Ära Stresemann 1923–1929|Verständigungspolitik]] [[Gustav Stresemann]]s mittrug, wandte er sich enttäuscht von ihr ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turner 113&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. April 1927 hielt [[Adolf Hitler]] einen Vortrag mit dem Titel „Führer und Masse“ vor Wirtschaftsführern in [[Essen]]. Auch Kirdorf war anwesend, zeigte sich sehr beeindruckt und schüttelte Hitler die Hand. Ein persönliches Treffen kam am 4. Juli 1927 durch Vermittlung [[Elsa Bruckmann]]s zustande. Beide sprachen vier Stunden miteinander, während denen es Hitler gelang, Kirdorfs Vorbehalte gegen den [[Antisemitismus]] und die seines Erachtens zu freundliche Haltung der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gegenüber dem ihm gefährlich erscheinenden [[Katholizismus]] auszuräumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 113 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirdorf trat zum 1. August 1927 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 71.032).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/20191068&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry Ashby Turner |Titel=Emil Kirdorf and the Nazi Party |Sammelwerk=Central European History |Band=1 |Nummer=4 |Verlag=[[Cambridge University Press]] |Ort=[[Cambridge]] |Datum=1968-12 |Sprache=en |Seiten=324-344 |JSTOR=4545506 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirdorf spendete auch für die Partei. [[Joseph Goebbels]] schrieb 1936 in sein Tagebuch, die Partei sei 1927 derart verschuldet gewesen, dass Hitler schon an Selbstmord gedacht hätte. Kirdorf habe sie mit 100.000 Reichsmark gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Elke Fröhlich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Sämtliche Fragmente&amp;#039;&amp;#039;. München 1987, Band 2, S. 727.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliches berichtet auch [[Albert Speer]] in seinen &amp;#039;&amp;#039;Spandauer Tagebüchern&amp;#039;&amp;#039;. Henry A. Turner dagegen bezweifelt, dass Kirdorf die Partei mit einer Großspende vor dem Bankrott gerettet habe, da es keine Belege für deren dramatische Finanzprobleme 1927 gebe und Kirdorfs wirtschaftlicher Erfolg seit dem Abschluss des [[Versailler Vertrag]]s deutlich zurückgegangen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 114 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ansicht des Historikers [[Thomas Trumpp]] wurde Hitler von Kirdorf finanziell allenfalls mit bescheidenen Beträgen finanziell gefördert. Er sei in Gelddingen stets knauserig gewesen, und es soll ihm als Pensionär auch der direkte Zugang zu Finanzmitteln der von ihm früher geführten Unternehmen oder den Fonds der zentralen Kassen der Ruhrindustrie gefehlt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Trumpp: &amp;#039;&amp;#039;Zur Finanzierung der NSDAP durch die deutsche Großindustrie. Versuch einer Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl Dietrich Bracher]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Diktatur. Eine Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1986, ISBN 3-921352-95-9, S. 138 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Journalist [[Wolfgang Zdral]] dagegen schreibt von Spenden in Höhe von insgesamt 100.000 Mark, die Kirdorf privat an Hitler gezahlt und mit denen er die Geldsorgen der Partei gedämpft habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Zdral: &amp;#039;&amp;#039;Der finanzierte Aufstieg des Adolf H&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter, Wien 2002, S. 112&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Turner waren aber Kirdorfs Bemühungen, in den Kreisen der Ruhrindustrie für den Nationalsozialismus zu werben, bedeutsamer. Auf seine Veranlassung verfasste Hitler 1927 die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;[[Der Weg zum Wiederaufstieg]]&amp;#039;&amp;#039;, die von Kirdorf an andere Unternehmer verteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 114 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin hörten sich am 26. Oktober 1927 14 Freunde einen Vortrag Hitlers in Kirdorfs Haus an. Über dieses Treffen gibt es keine Quellen außer Kirdorfs Memoiren, in denen er berichtet, dass einige Männer, die er eingeladen hatte, nicht kamen und die, die es taten, Einwände gegen den Antisemitismus und die vermeintlichen [[Sozialismus|sozialistischen]] Bestrebungen in der NSDAP erhoben. Turner vermutet, dass sie wie ihr achtzigjähriger Gastgeber bereits im Ruhestand waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 117 f.; [[Hans Mommsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918-1933&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Berlin 1998, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil ihm der [[Antikapitalismus]] der Nationalsozialisten um [[Gregor Strasser]] zu stark erschien – die nationalsozialistische Reichstagsfraktion hatte unter anderem einen Gesetzvorschlag zur „[[Enteignung]] der Bank- und Börsenfürsten“ vorgelegt –, verließ Kirdorf schon zum 1. Oktober 1928 die NSDAP&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brendan Simms]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler. Eine globale Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2019, ISBN 978-3-421-04664-2, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat in die DNVP ein. Den Kontakt zu Hitler pflegte er weiter, beim [[Reichsparteitag]] in [[Nürnberg]] war er im August 1929 als Ehrengast eingeladen. Die anhaltende Aufmerksamkeit, die dies erregte, versuchte Kirdorf zu dämpfen, indem er im August 1930 dementierte, die NSDAP während des [[Reichstagswahl 1930|Wahlkampfs]] unterstützt zu haben. Vielmehr unterstütze er den DNVP-Vorsitzenden [[Alfred Hugenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 119 und 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1930 organisierte Kirdorf einen weiteren Meinungsaustausch Hitlers mit etwa 30 Vertretern der Kohle- und Stahlindustrie, über das [[Ernst Poensgen]] berichtet. Demnach konnte Hitler keinen einzigen der Anwesenden überzeugen, die, wie Poensgen bekundete, alle hinter der [[Kabinett Brüning I|Regierung Brüning]] stünden, die die richtigen Ziele verfolge, wenn auch zu langsam.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 162 und 461, Anm. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Oktober 1932 nahm Kirdorf an einem weiteren Treffen von Ruhrindustriellen mit Hitler teil, das [[Fritz Thyssen]] organisiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die nationalsozialistische Presse im Januar 1933 in die verbreitete Forderung eingestimmt war, die [[Kabinett Schleicher|Regierung Schleicher]] müsse die geplante Schließung einer unrentablen Zeche verbieten, distanzierte sich Kirdorf öffentlich von der NSDAP und beteuerte, er stehe treu zur DNVP.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1985, S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten trat Kirdorf zum 1. April 1934 wieder der NSDAP bei und bekam auf Hitlers Wunsch seine alte, niedrige Mitgliedsnummer wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Bührer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirdorf, Emil, Industrieller&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] und [[Hermann Graml]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1988, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 schrieb er über Hitler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Vor allem befreite er uns von dem mörderischen [[Klassenkampf]]. Der ganz große Gewinn im Innern ist in der Wiedererstehung und Wiedererstarkung der [[Volksgemeinschaft]] zu erblicken.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Halfmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Anteil der Industrie und Banken an der faschistischen Innenpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1974, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler umschmeichelte Kirdorf, der Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichens]] war, als „nationale Legende“ und ließ dessen Geburtstage mit Fackelzügen feiern. Zu Kirdorfs 90. Geburtstag verlieh Hitler ihm den [[Adlerschild des Deutschen Reiches|Adlerschild]], damals die höchste zivile Auszeichnung des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]]. Die [[Berliner Illustrierte Zeitung]] berichtete am 15. April 1937 in einer Fotoreportage von den Feierlichkeiten im Haus [[Streithof]] bei Mülheim an der Ruhr. Nach Kirdorfs Tod am 13. Juli 1938 ließ Hitler ihn mit einem [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsbegräbnis]] beisetzen. Die Trauerfeierlichkeiten fanden in [[Gelsenkirchen-Ückendorf]] auf dem Gelände der [[Zeche Rheinelbe]] im Beisein Hitlers statt. Dies war sein einziger Besuch in Gelsenkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gelsenzentrum.de/totenfeier_kirdorf_gelsenkirchen.htm Totenfeier Kirdorf]&amp;#039;&amp;#039; auf gelsenzentrum.de. Abgerufen am 11. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trauerreden hielten [[Walther Funk]] und [[Albert Vögler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Deutsches Historisches Museum |url=https://www.dhm.de/lemo/biografie/biografie-emil-kirdorf.html |titel=Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Biografie |abruf=2020-04-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bereits am 1. April 1896 hatte [[Otto von Bismarck|Bismarck]] im [[Ückendorf#Rheinelbepark|Rheinelbepark]], in dessen Nähe 40 Jahre später die Trauerfeier stattfand, eine [[Sachsenwald#Geschichte|Sachsenwald]]-Eiche als „Geschenk an Emil Kirdorf“ pflanzen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://heimatbund-gelsenkirchen.de/denkmalschutz/sachsenwaldeiche/sachsenwaldeiche.html Drei Männer und ein Baum]&amp;#039;&amp;#039; In: heimatbund-gelsenkirdhen.de (mit [[YouTube]]-Aufnahme Kirdorfs an dessen 90. Geburtstag). Abgerufen am 11. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bochumer Verein]], Teil der Vereinigte Stahlwerke AG, baute ab 1934 für das Werk Höntrop eine neue Arbeitersiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Bochumer Anzeiger, Pfingstausgabe 1942 [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/5978846 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straßen wurden mit Ausnahme der Kirdorfstraße, welche ins Viertel führte, nach Physikern benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtplan Bochum, Gauhauptstadt von Westfalen Süd, 1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße wurde kurz nach Kriegsende am 24. November 1945 umbenannt. In Verbindung mit den umliegenden Straßen lautete der neue Name Röntgenstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Straßennamenbuch der Stadt Bochum, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurden in [[Berlin-Köpenick]] der vorherige &amp;#039;&amp;#039;Hohenzollernplatz&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Kirdorfplatz&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Kaiser-Wilhelm-Straße&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Kirdorfstraße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Adreßbuch]]&amp;#039;&amp;#039; formulierte zum Namensgeber: „Geheimrat, Dr.&amp;amp;nbsp;Ing. e.&amp;amp;nbsp;h, langjähriger Führer des westdeutschen Bergbaues“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1943|6613|Kirdorfplatz|Teil=Teil 4, Köpenick|Seite=2154}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=h|bez=16|id=K431|zlb98=1054|name=Kirdorfplatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Zweiter Weltkrieg#Kriegsende in Europa 1945|Kriegsende]] wurden der Platz und die Straße nach Opfern des Nationalsozialismus umbenannt. Der Hohenzollernplatz erhielt den Namen [[Rudolf Mandrella|Mandrellaplatz]], die Kirdorfstraße wurde umbenannt in [[Werner Seelenbinder|Seelenbinderstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirdorf war bis zum 8. September 1989 [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Gelsenkirchen#Ehrenbürger|Ehrenbürger der Stadt Gelsenkirchen]] und [[Mülheim an der Ruhr#Ehrenbürger|bis 1995 Ehrenbürger]] der Stadt [[Mülheim an der Ruhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Dortmund-Eving]] existiert bis heute die [[Kolonie Kirdorf]]. Um auf die Vergangenheit des Industriellen hinzuweisen, wurde vom [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN-BdA]] im Juli 2011 in der [[Bezirksvertretung#Nordrhein-Westfalen|Bezirksvertretung]] Eving im Sinne der [[Erinnerungskultur]] eine Mahntafel beantragt und auch beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nrw.vvn-bda.de/2018/07/25/die-braune-vergangenheit-des-emil-kirdorf-verwirrung-um-verschwundene-tafel/ &amp;#039;&amp;#039;Die braune Vergangenheit des Emil Kirdorf: Verwirrung um verschwundene Tafel&amp;#039;&amp;#039;], VVN-BdA NRW&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tafel wurde Mitte 2025 aufgestellt. Die lange Dauer zwischen Beschluss und tatsächlicher Aufstellung wurde durch die Stadtverwaltung Dortmund mit einer partizipativen Herangehensweise begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lukas Pazzini |url=https://www.nordstadtblogger.de/nach-14-jahren-steht-die-kirdorf-stele-in-eving-und-wirft-erinnerungspolitische-fragen-auf/ |titel=Nach 14 Jahren steht die Kirdorf-Stele in Eving und wirft erinnerungspolitische Fragen auf |werk=Nordstadtblogger |datum=2025-08-10 |sprache=de |abruf=2025-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich A. Freundt: Emil Kirdorf - Ein Lebensbild. Essen 1921.&lt;br /&gt;
* [[Walther Bacmeister (Verleger)|Walter Bacmeister]]: Emil Kirdorf, der Mann, sein Werk. Essen 1936.&lt;br /&gt;
* Henry A. Turner: &amp;#039;&amp;#039;Emil Kirdorf and the Nazi Party&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Central European History]]&amp;#039;&amp;#039; 1, Heft 4. Dezember 1968. S. 324–344.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Böhme (Historiker)|Helmut Böhme]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Kirdorf, Überlegungen zu einer Unternehmerbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1 in: &amp;#039;&amp;#039;[[Tradition. Zeitschrift für Firmengeschichte und Unternehmerbiographie]]&amp;#039;&amp;#039; 13, Heft 6. (1968), S. 282–300; Teil 2 ebenda 14. Heft 1. (1969), S. 21–48.&lt;br /&gt;
* [[Werner Bührer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirdorf, Emil, Industrieller&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] und [[Hermann Graml]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1988, S. 182 f.&lt;br /&gt;
* [[Eva-Maria Roelevink]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Handlungskompetenz eines Managers: Der Aufstieg Emil Kirdorfs und die Gelsenkirchener Bergwerks-AG, 1873–1903/04.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte]] Bd. 104, 2017, Nr. 3: S. 376–411.&lt;br /&gt;
* Christian Böse: &amp;#039;&amp;#039;Kartellpolitik im Kaiserreich: Das Kohlensyndikat und die Absatzorganisation im Ruhrbergbau 1893–1919.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=emil-kirdorf|Titel=Emil Kirdorf|Autor=Alexander Mühle, Arnulf Scriba}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11877722X}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|665|668|Kirdorf, Emil|[[Helmut Böhme (Historiker)|Helmut Böhme]]|11877722X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=11877722X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichtsverein-muelheim.ruhr/emil-kirdorf-generaldirektor-koeniglicher-geheimrat-und-steigbuegelhalter-von-adolf-hitler/ Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr e.V., Emil Kirdorf – Generaldirektor, Königlicher Geheimrat und „Steigbügelhalter“ von Adolf Hitler, Autor: Jens Roepstorff]&lt;br /&gt;
* Die stählerne Zeit, Teil 3 – Der Stolz der Arbeiter (Dokumentarfilm von 2008, der Kirdorfs Karriere schildert) [https://www.youtube.com/watch?v=hSw1OZjVQTQ Teil 1] [https://www.youtube.com/watch?v=_HtBYapuOYA Teil 2] [https://www.youtube.com/watch?v=msxa1jcym3E Teil 3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11877722X|LCCN=n/85/185846|VIAF=15565678}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirdorf, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Vaterlandspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Alldeutschen Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und NSDAP bis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft im Deutschen Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirdorf, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mettmann]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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