<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_Kautzsch</id>
	<title>Emil Kautzsch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_Kautzsch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Kautzsch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T21:55:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Kautzsch&amp;diff=904150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAGNER1813: /* Schriften (Auswahl) */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Kautzsch&amp;diff=904150&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-03T10:26:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Kautzsch (Holzstich 1911).jpg|mini|Emil Kautzsch]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Emil Kautzsch.jpg|thumb|Das Grab von Emil Kautzsch und seiner Ehefrau Helene geborene Michaelis auf dem [[Nordfriedhof (Halle)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Friedrich Kautzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. September]] [[1841]] in [[Plauen]]; † [[7. Mai]] [[1910]] in [[Halle (Saale)]]) war ein deutscher [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] [[Theologe]], Experte der [[Hebräische Sprache|hebräischen Sprache]] und Professor für Altes Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kautzsch studierte Theologie und Orientalistik an der [[Universität Leipzig]], an deren theologischer Fakultät er 1863 zum Doktor der Philosophie promovierte, 1869 zum [[Privatdozent]]en und 1871 zum außerordentlichen Professor ernannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.catalogus-professorum-halensis.de/kautzschemil.html |titel=Emil Kautzsch |hrsg=Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |datum=2021-01-21 |abruf=2021-03-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Winter 1859/60 war er Mitglied der [[Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli in Mainz|Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli]] (heute [[Deutsche Sängerschaft]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtverzeichnis der Pauliner vom Sommer 1822 bis Sommer 1938, Leipzig 1938, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1872 lehrte er als Ordinarius an der [[Universität Basel]], wo er 1878/79 als Rektor amtierte. 1880 wechselte er an die [[Eberhard Karls Universität|Universität Tübingen]]. Von 1888 bis zur krankheitsbedingten Emeritierung 1908 war er Inhaber des Lehrstuhls für Altes Testament an der [[Theologische Fakultät Halle|Theologischen Fakultät]] in Halle und hatte an der dortigen [[Universität Halle|Universität]] 1898/99 das Rektorat inne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kautzsch war einer der Begründer des interkonfessionellen [[Deutscher Palästinaverein|Deutschen Vereins zur Erforschung Palästinas]] (1877) und war von 1888 an einer der Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Studien und Kritiken|Theologischen Studien und Kritiken]]&amp;#039;&amp;#039;. Größten Einfluss hatte seine Neubearbeitung der &amp;#039;&amp;#039;[[Hebräische Grammatik (Gesenius)|Hebräischen Grammatik]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wilhelm Gesenius]] (von der 22. Auflage 1878 bis zur 28. Auflage 1909), die noch 1962 nachgedruckt und auch ins Englische übersetzt wurde. Der Verbreitung der zeitgenössischen Ergebnisse der Exegese sollte die von ihm herausgegebene [[Textbibel]] (1890–94, &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;1908–10) dienen, die mit knappen Einleitungen und Erläuterungen versehen war. Als Ergänzung gedacht war die ebenfalls von ihm besorgte deutsche Ausgabe der [[Apokryphen]] und [[Pseudepigraph]]en des Alten Testaments (1898–1900), die bis ins späte 20. Jahrhundert als Standardwerk galt. Ferner gab er [[Karl Rudolf Hagenbach]]s &amp;#039;&amp;#039;Encyklopädie und Methodologie der theologischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; (10. und 11. Auflage) und [[Hermann Scholz]]’ &amp;#039;&amp;#039;Abriss der hebräischen Laut- und Formenlehre&amp;#039;&amp;#039; (gründlich revidierte Auflage, 1899) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Student [[Ottmar Palmer]] schreibt über Kautzsch: „Aber mit großer Dankbarkeit muß ich des durch seine ‚Textbibel‘ auch heute noch bekannten Professors Kautzsch gedenken, der uns die damals noch sehr beargwöhnte alttestamentliche Kritik doch in einem anderen Lichte erscheinen ließ, als sie in der ‚Gemeindetheologie‘ oder in frommen Sonntagsblättern zu erscheinen pflegte. Man bekam in seinen, übrigens auch in leicht verständlicher Sprache gehaltenen Vorlesungen (Einleitung, Geschichte Israels, Jesaia) einen tiefen Eindruck davon, wie sich Ehrfurcht vor dem Heiligen und warme Treue zum guten Alten paaren konnte mit großer Gewissenhaftigkeit und unbestechlichem Wahrheitssinn.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietrich Kuessner |Titel=Ottmar Palmer (1873 - 1964). Verantwortung und Rechenschaft |Ort=Braunschweig |Datum=2005 |Seiten=18f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kautzschs Söhne [[Rudolf Kautzsch|Rudolf]] (1868–1945) und [[Paul Kautzsch|Paul]] (1882–1958) waren Kunsthistoriker, seine Tochter Johanna (1878–1964) heiratete den Mathematiker [[Ernst Richard Neumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kautzsch wurde mit dem Kronenorden 2. Klasse, mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] 2. Klasse mit Eichenlaub sowie mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Basel ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lehrstuhlnachfolger wurde [[Carl Heinrich Cornill]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Akademische und seminaristische Theologen&amp;#039;&amp;#039;, in: Vossische Zeitung Nr. 375, 12. August 1910, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Veteris Testamenti Locis a Paulo Apostolo Allegatis&amp;#039;&amp;#039;. Metzger &amp;amp; Wittig, Leipzig 1869, (Leipzig, Universität, Habilitations-Schrift, 1869), [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10411343_00005.html Digitalisat].&lt;br /&gt;
* mit [[Albert Socin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Æchtheit der moabitischen Alterthümer&amp;#039;&amp;#039;. Trübner, Straßburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1876, [http://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/ssg/content/pageview/1337887 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grammatik des Biblisch-Aramäischen. Mit einer kritischen Erörterung der aramäischen Wörter im Neuen Testament&amp;#039;&amp;#039;. Vogel, Leipzig 1884, [http://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/ssg/content/pageview/650512 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* als Herausgeber und Übersetzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Heilige Schrift des Alten Testaments&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Mohr, Freiburg (Breisgau) u.&amp;amp;nbsp;a. 1894.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber und Übersetzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Mohr, Tübingen u.&amp;amp;nbsp;a. 1898–1900;&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Apokryphen des Alten Testaments&amp;#039;&amp;#039;. 1898;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Pseudepigraphen des Alten Testaments&amp;#039;&amp;#039;. 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biblische Theologie des Alten Testaments&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Nachlaß des Verfassers herausgegeben von Karl Kautzsch. Mohr, Tübingen 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Freye: &amp;#039;&amp;#039;Emil Kautzsch (1841–1910). Alttestamentler und Orientalist&amp;#039;&amp;#039;, Bern: Peter Lang 2018, ISBN 978-3-631-75902-8 (Beiträge zur Erforschung des Alten Testaments und des Antiken Judentums; 62).&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629033120/http://www.bautz.de/bbkl/k/Kautzsch.shtml |band=3|spalten=1265-1267|artikel=Kautzsch, Emil|autor=Frank Reiniger}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Smend (Theologe, 1932)|Rudolf Smend]]: &amp;#039;&amp;#039;Traditionsbewußte Erneuerung der alttestamentlichen Wissenschaft: Emil Kautzsch (1841–1910)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Andreas Urs Sommer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Spannungsfeld von Gott und Welt. Beiträge zu Geschichte und Gegenwart des Frey-Grynaeischen Instituts in Basel 1747–1997&amp;#039;&amp;#039;. Schwabe, Basel 1997, ISBN 3-7965-1063-9, S. 111–122.&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|376|377|Kautzsch, Emil|[[Hans-Jürgen Zobel]]|116089172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116089172}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.sbb.spk-berlin.de/DB=1/SET=1/TTL=2/MAT=/NOMAT=T/REL?PPN=400935376 Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|kautzsch_e|W|1869|S|1872}}&lt;br /&gt;
* [http://1mose1.textbibel.de/  Textbibel von Emil Kautzsch (Online-Ressource)]&lt;br /&gt;
* [http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Michael.Luetge/Himmelsr.html Deutsche Übersetzungen aus &amp;#039;&amp;#039;Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/search.php?query=creator%3Akautzsch Werke] bei archive.org&lt;br /&gt;
* {{CPL|Kautzsch_890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116089172|LCCN=n85813497|VIAF=56721645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kautzsch, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Kanton Basel-Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alttestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Falkensteinerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hebraist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibelübersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Plauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kautzsch, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kautzsch, Emil Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAGNER1813</name></author>
	</entry>
</feed>