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	<title>Emil Holub - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mielas: Leerzeichen vor Belegen entfernt</title>
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		<updated>2026-04-26T17:37:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Belegen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emile Holub - Jean Herbst Herbst Jean btv1b8453501h (cropped).jpg|mini|hochkant|Emil Holub]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Holub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1847]] in [[Holice v Čechách|Holice]], Böhmen; † [[21. Februar]] [[1902]] in [[Wien]]) war ein [[Böhmen|böhmischer]] [[Liste der Afrikaforscher|Afrikaforscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emil Holub war der Sohn des praktischen Arztes František Holub und dessen Frau Anna. Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für [[Naturwissenschaft]]en und [[Archäologie]]. Sein Vorbild war [[David Livingstone]]. Er studierte jedoch auf Wunsch seiner Eltern [[Medizin]] an der [[Karls-Universität]] in Prag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Monate nach seiner Promotion ging Holub mit finanzieller Unterstützung eines Freundes 1872 nach [[Südafrika]], wo er sich im Diamantdistrikt von [[Kimberley (Südafrika)|Kimberley]] als Arzt die Mittel zu drei größeren [[Expedition]]en erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Expedition ===&lt;br /&gt;
Er überschritt 1873 den [[Vaal]]-Fluss, ging über den [[Kraal]] Lekatlong im Lande der [[Barolong]] ([[Bantu]]) längs des Westabhanges der Pokoneberge zum Kraal Mitzima, dann nach [[Springbok]]fontein und Gasfibone, überschritt die [[Pokone]]-Berge, besuchte die Höhlen von [[Wonderfontein]] und die Ruinen von [[Simbabwe|Monomotapa]] und kehrte mit reichen Sammlungen Anfang 1873 nach Doloitspan zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Expedition ===&lt;br /&gt;
Auf seiner zweiten, schon im November 1873 begonnenen Reise erforschte Holub Teile des westlichen und östlichen [[Transvaal]]s sowie die nördlich davon gelegenen Reiche [[Seschele]] und [[Sekomo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Expedition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Seven Years in South Africa, page 276, boat wrecked.jpg|mini|Auf dem Sambesi, Illustration aus dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Sieben Jahre in Afrika&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der dritten ging er 1875 wieder nach Norden über [[Moiloa]], [[Buisport]] und [[Soschong]] nach [[Pandama]]-[[Tenka]] und kehrte wieder über Soschong nach Kimberley zurück. Hier kam er bis an den [[Sambesi]] und an die [[Viktoriafälle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1879 kehrte er nach Europa zurück und erntete mit Vorträgen über seine Reisen zwar Beifall, aber keine Unterstützung bei seinem Vorhaben, ein Afrikamuseum aufzubauen. Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Sieben Jahre in Afrika&amp;#039;&amp;#039;, das er 1880 veröffentlichte, wurde erfolgreich verkauft und seine Arbeit mit der von [[Charles Darwin]] verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versuch der Durchquerung Afrikas von Süd nach Nord ===&lt;br /&gt;
In [[Prag]], wo er seinen Wohnsitz genommen hatte, bereitete er eine neue, ehrgeizige Expedition vor, von Kapstadt [[Meridian (Geographie)|meridional]] durch den ganzen [[afrika]]nischen Kontinent nach [[Ägypten]]. Die Reise, in Begleitung seiner 18-jährigen Ehefrau Rosa (geb. Hof(f) / 1865 – 1958)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://austria-forum.org/web-books/biografienosterreich00de2018isds/000384 I. Korotin/N. Stupnicki (Hg.): Biographien bedeutender österreichischer Wissenschaftlerinnen Wien-Köln-Weimar 2018, S. 386 – 392: Holub, Rosa]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://zena-in.cz/clanek/vite-kdo-byla-rosa-hoff |wayback=20200815202015 |text=ZENA-IN: Víte, kdo byla Rosa Hoff? (Weißt du wer Rosa Hoff war?) |archiv-bot=2024-12-03 22:23:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.istockphoto.com/ch/vektor/holub-emil-und-holum-rosa-africa-entdecker-gm1019306398-273941054 iStock/Getty images: Bild: Rosa + Emil Holub]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die er 1883 geheiratet hatte, dauerte vier Jahre und war von vielen Strapazen, Krankheiten und Unglücksfällen begleitet. &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste der Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; hatte sich Holub seiner der Reise mit [[Malaria|Sumpffieber]] angesteckt und war nach Ausbruch der Krankheit auf die Hilfe &amp;#039;&amp;#039;treuer Freunde&amp;#039;&amp;#039; angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dna|04|00|1902|00000021|AUTOR=|ZUSATZ=Heft 3/1902 (VI. Jahrgang)|Dr. Emil Holub&amp;amp;nbsp;†|ALTSEITE=21.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reise endete 1886 am [[Sambesi]], wo nach Kämpfen mit den [[Shona (Volk)|Mashona]] (Maschukulumbe am oberen [[Kafue (Fluss)|Kafue]]) ein großer Teil der Ausrüstung und der Sammlungen verloren ging. Ausgeplündert und unter größten Strapazen kehrte er im Februar 1887 nach [[Schoschong]] in [[Betschuanaland]] zurück und bald darauf nach Europa. Seine mehr als 13.000 Objekte zählende Sammlung konnte jedoch gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- für all dies bitte Quelle angeben, eine kritische Einschätzung des Inhalts wäre auch zu wünschen.&lt;br /&gt;
Die folgende Schilderung ist eine Zusammenfassung aus dem zweistündigen Vortrag, den Holub am 26. Januar 1890 in [[Innsbruck]] gehalten hat (übrigens der 247. seit seiner Rückkehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Reise (er begann sie 1883; im September 1887 kehrte er in die Heimat zurück) kostete 100.000 fl. Der Kaiser gab dazu 25.000 fl. aus Privatmitteln, 46.600 fl. trugen ihm das Werk und die Vorträge über seine erste 7-jährige Afrikareise ein, den Rest deckte der österr.-ungarische Exportverein. Seine Frau und sechs Männer waren seine Begleiter aus der Heimat. Holub hatte sich diesmal drei Aufgaben gestellt: Erstens jene Länder mit den österreichischen Produkten bekannt zu machen, zu welchem Zwecke er unter anderem an 60 Kisten voll Sachen mitnahm und damit in Kapstadt eine Ausstellung veranstaltete, dann die Erforschung der Gebiete bis zum Sambesi und drittens die geographische Erforschung der bisher unbetretenen Gebiete jenseits des Flusses, in welche nur David Livingstone und Alexandre Alberto da Rocha de Serpa Pinto einzudringen versuchten. Die Reise ging zuerst auf der Staatsbahn des Kaplandes nach Norden, dann mittels vier Ochsenwagen, an welche sechzig Zugtiere gespannt waren, unter allerlei Mühseligkeiten weiter. Der Boden war nach monatelanger Regenlosigkeit kahl wie ein Zimmerboden, das Futter teuer, es kostete täglich 96 fl. Krankheiten wüteten unter dem Vieh, wogegen er aber mit Erfolg die Impfung anwendete. Die Schilderung der Bodengestaltung, der überall lauernden Gefahren, der veterinären Verhältnisse, der „feigen, faulen, im Aussterben begriffenen Hottentottenstämme“ (gemeint ist das Volk der [[Khoikhoi]]), der [[Bantu-Völker]] (besonders eines Kriegsstammes derselben, der an die Römer erinnert), der sechs [[Batswana|Betschuanen]]-Königreiche, in denen sich das Volk ganz nach dem König richtet („ist dieser ein Trunkenbold, so säuft das ganze Volk“), des edlen Königs Kama, in dessen Reich Totschlag kaum vorkommt und Diebstahl zu den größten Seltenheiten gehört, die Mühsale der Weiterreise – 70 bis 80 km war nicht ein Tropfen Wasser zu haben und die Jauche in den Fußspuren der wilden Tiere war die einzige Labung – diese und andere Schilderungen zogen in bunter rascher Abwechslung als lebensvolle anschauliche Bilder vor dem gefesselten Zuhörer vorüber. Sein ärztlicher Beruf war bisher Holubs [[Talisman]] gewesen. Am 26. September 1885 kam er mit seiner Frau am Sambesi an, wo sie 8 Monate verweilen mussten, ehe sie ihn überschreiten konnten. Ein [[Typhus]] ärgster Art brach aus, der sich bei den verschiedenen Personen verschieden äußerte, (bei dem einen in Wahnsinn, bei dem anderen in [[Epilepsie]] usw.; bei ihm, Holub, der an einem organischen [[Herzfehler]] litt, trat [[Asthma]] ein. Die Frau war die treue Pflegerin, bis zuletzt auch sie erkrankte. Zuletzt blieb im nur die Frau und drei Österreicher. Im Mai 1886 ging es mit Trägern statt mit Ochsenwagen weiter. Zwanzig junge Menschen waren es. (Zur Entlohnung hatte Holub im Ganzen 7.000 in [[Kattun]], dann [[Glasperle]]n etc. mitgeführt.) Es folgten dann die Schreckenstage im Land der Maschukulumbe, wo sie jeden Augenblich vom Tode bedroht waren. Hier war es, wo bei einer Erstürmung seines Lagers von den 32 Tagebüchern, deren jedes einen bestimmten Forschungsgebiete gewidmet war, 18 verloren gingen und einer seiner österreichische Begleiter getötet wurde. Seine Frau legte auch in diesen Tagen Proben von Unerschrockenheit und schier übermenschlicher Ausdauer an den Tag. Barfuß, den die Schuhe waren beim Durchwaten eines Sumpfes verloren gegangen, musste man über die stechenden Stoppeln der abgebrannten Grasebenen, dann bei 40 Grad durch Sandebenen marschieren, um den feindlichen Stämmen zu entkommen. Da bat Frau Holub ihren Mann, er möge sie als unnützen Ballast am Wege liegen lassen, damit wenigstens er und mit ihm seine Forschungsergebnisse der Welt erhalten bleiben. Und da man darauf selbstverständlich nicht einging, rutschte sie streckenweise auf den Knien weiter, damit man nur aus dem Bereich der Feinde käme. Ihre Überwindung machte da einmal auf drei Maschukulumbe, die sie unterwegs trafen, einen solchen Eindruck, dass diese sie baten, man möge sie die Frau tragen lassen, und sie trugen sie zwei Tagreisen weit. Von den weiteren Ausführungen des Vortragenden seien nur noch einige Zahlen erwähnt, durch die es begreiflich wird, wenn die Präparierung der mitgebrachten Sachen für die Ausstellung in Wien einen Kostenaufwand von 120.000 fl. erfordert. Über 12.000 fl. kostete die Fracht bis in die Heimat, obwohl ihm die Engländer diese um die Hälfte ermäßigten. Die Zahl der mitgebrachten Vögel beträgt über 2000, für sie sind 149 Glaskästen erforderlich. Säugetiere hat er über 500, darunter etwa 50 von der Größe eines Hirsches, mitgebracht. Das [[Herbarium]] umfasst 6000 Stück. Die oben erwähnte Summe von 129.000 fl. will er nun durch seine Vorträge hereinbringen. Holub sprach fließend, mit einem schwach merkbaren slawischen Akzent (er ist in Holitz in Böhmen 1847 geboren). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vortragstätigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Afrikamuseum holice cz.jpg|mini|Afrikamuseum in Holubs Geburtsort Holice]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Jahr 1887 wurde Holub zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=emil-holub|Name=Emil Holub|Datum=13. Juli 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr bereiste er in seiner Heimat zahlreiche Städte, wo er als gerne gesehener Vortragender seine Erlebnisse zum Besten gab. Manches in seiner Darstellung erscheint übertrieben, anderes wiederum wird verharmlost, insgesamt gesehen aber vermitteln seine Aufzeichnungen ein durchaus anschauliches Bild, welche Strapazen und Gefahren einen Forscher auch noch am Ausgang des 19. Jahrhunderts erwarteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 berichtet er in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Von der Capstadt ins Land der Maschukulumbe&amp;#039;&amp;#039; über die Expedition, das Buch wurde ähnlich erfolgreich wie sein erstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von beiden Reisewerken sind die von Text und Bildmaterial her umfangreicheren tschechischen Ausgaben als die Originalausgaben zu betrachten und nicht die vom Autor selbst herausgegebenen deutschsprachigen, die in Unkenntnis dieser Tatsache allerdings als Grundlage für die englischen Übersetzungen genommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1891 wurde in der Wiener [[Rotunde (Wien)|Rotunde]] Holubs eigenfinanzierte „Südafrikanische Ausstellung“ eröffnet&amp;amp;nbsp;– die, trotz internationaler Beachtung, mit einem Defizit schloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nfp|22|02|1902|00000006&amp;quot; /&amp;gt; 1892 wurde die Schau in Prag gezeigt. Holubs Angebot an das [[Nationalmuseum (Prag)|Prager Nationalmuseum]], seine 13.000 Objekte umfassende Sammlung kostenfrei zu übernehmen, wurde abgelehnt. Seine Sammlung ist deshalb heute weltweit auf weit mehr als 500 Museen und Bildungseinrichtungen verstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 14 A - Emil Holub.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn des letzten Lebensjahrzehnts wurden Holub &amp;#039;&amp;#039;hohe Ämter&amp;#039;&amp;#039; angetragen, die er jedoch allesamt ausschlug, entgegen seinem Gesundheitszustand überzeugt, bald wieder nach Afrika zu reisen. Holub hielt sich mit Vorträgen &amp;#039;&amp;#039;in allen möglichen Provinzstädten&amp;#039;&amp;#039; über Wasser, verschwieg auch gegenüber Freunden den Ernst seiner finanziellen Situation. Nachdem ihm 1901 Kaiser [[Franz Joseph I.]] einen &amp;#039;&amp;#039;lebenslänglichen Ehrengehalt&amp;#039;&amp;#039; von 5.000&amp;amp;nbsp;[[Österreichische Krone|Kronen]] jährlich zuerkannt hatte, konnte diese Ehrenzuwendung nur ein einziges Mal effektuiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nfp|22|02|1902|00000006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;jahrelangem Siechtum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|21|02|1902|00000023|AUTOR=|ZUSATZ=Abendblatt, Nr. 13468/1892|Kleine Chronik.&amp;amp;nbsp;(…) Dr. Emil Holub|ALTSEITE=1, Mitte unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das sich in den letzten sechs Lebensmonaten entscheidend verschlimmert hatte, verstarb Emil Holub am Abend des 21. Februar 1902 &amp;#039;&amp;#039;in seiner Wohnung in der [[Rotunde (Wien)|Rotunde]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nfp|22|02|1902|00000006&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|nfp|22|02|1902|00000006|AUTOR=|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 13469/1892|Dr. Emil Holub&amp;amp;nbsp;†|ALTSEITE=6 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Holub wurde am 24. Februar 1902 auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;nfp|24|02|1902|00000007&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|nfp|24|02|1902|07|AUTOR=|ZUSATZ=Abendblatt, Nr. 13471/1902|Kleine Chronik.&amp;amp;nbsp;(…) Emil Holub|ALTSEITE=7, Mitte oben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Gruppe 14 A, Nummer 11)&amp;lt;ref&amp;gt;Hedwig Abraham: [http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Index_14A_Bild/14A_holub_11.htm &amp;#039;&amp;#039;Dr. Emil Holub&amp;#039;&amp;#039;], In: &amp;#039;&amp;#039;viennatouristguide.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur letzten Ruhe bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nfp|25|02|1902|00000007&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|nfp|25|02|1902|00000007|AUTOR=|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 13472/1902|Das Leichenbegängniß Dr. Holub’s|ALTSEITE=7, Mitte rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Few words on the native question&amp;#039;&amp;#039;. (englisch). Independent, Kimberley 1877, [https://katzoom.onb.ac.at/DB1/nka/m001/z045/h044/a0444316.gif ÖNB].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Culturskizze des Marutse-Mambunda-Reiches in Süd-Central-Afrika&amp;#039;&amp;#039;. Gerold, Wien 1879, [https://permalink.obvsg.at/AC02069403 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Catalog der im Pavillon des Amateurs ausgestellten Objecte&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1. Jasper, Wien 1880–, [https://katzoom.onb.ac.at/DB1/nka/m001/z045/h044/a0444320.gif ÖNB].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sieben Jahre in Süd-Afrika. Erlebnisse, Erlebnisse, Forschungen und Jagden auf meinen Reisen von den Diamantenfeldern zum Zambesi (1872–1879)&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Hölder, Wien 1880/81, [https://permalink.obvsg.at/AC03113094 OBV]. – Band 1: {{archive.org|siebenjahreinsd01holugoog}}, Band 2: {{archive.org|siebenjahreinsd00holugoog}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Franzosen in Tunis. Vom Standpunkte der Erforschung und Civilisirung Afrikas&amp;#039;&amp;#039;. Hölder, Wien 1881, [https://lccn.loc.gov/17013860 LOC].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Colonisation Afrikas&amp;#039;&amp;#039;. Vier Hefte. Hölder, Wien 1881–, [https://katzoom.onb.ac.at/DB1/nka/m001/z045/h044/a0444322.gif ÖNB].&lt;br /&gt;
* mit [[August von Pelzeln]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ornithologie Südafrikas&amp;amp;nbsp;– mit besonderer Berücksichtigung der von Dr. Holub auf seinen südafrikanischen Reisen gesammelten und im Pavillon des Amateurs zu Wien ausgestellten Arten&amp;#039;&amp;#039;. Hölder, Wien 1882, [https://permalink.obvsg.at/AC06827981 OBV]. – {{archive.org|beitrgezurorni00holu}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Engländer in Süd-Afrika&amp;#039;&amp;#039;. Hölder, Wien 1882, [https://lccn.loc.gov/05015636 LOC].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Forschungen und Erlebnisse in Süd-Afrika&amp;#039;&amp;#039; (Vortrag). Verlag des Beamten-Vereines, Wien 1887, [https://permalink.obvsg.at/AC02534287 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Capstadt ins Land der Maschukulumbe. Reisen im südlichen Afrika in den Jahren 1883–1887&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Hölder, Wien 1890, [https://permalink.obvsg.at/AC03112028 OBV]. – Band 1: {{archive.org|vondercapstadti00holugoog}}, Band 2: {{archive.org|vondercapstadti01holugoog}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf Karrenwegen und Negerpfaden durch Südafrika.&amp;#039;&amp;#039; Nach den Originalberichten erzählt und herausgegeben von Hans Stadler. Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Wien 1924, [https://katzoom.onb.ac.at/DB1/nka/m001/z045/h044/a0444318.gif ÖNB].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elf Jahre unter den Schwarzen Südafrikas&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Reisen und Abenteuer]].&amp;#039;&amp;#039; Band 30). Brockhaus, Leipzig 1926, [https://katzoom.onb.ac.at/DB1/nka/m001/z045/h044/a0444323.gif ÖNB].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ins Land der Maschukulumbe&amp;amp;nbsp;– die letzte Afrikareise des großen Forschers&amp;#039;&amp;#039;. Bearb. von Franz Titze-Ehr. Breitschopf, Wien 1947, [https://permalink.obvsg.at/AC04665039 OBV].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen, Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil holub.jpg|mini|hochkant|Standplastik von Emil Holub in Holice]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz-Joseph-Orden]] (nach 1879; Ordensklasse nicht bekannt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nfp|22|02|1902|00000006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde Emil Holub auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] der Stadt Wien beigesetzt; später wurde auch seine Frau dort beerdigt.&lt;br /&gt;
* Noch im selben Jahr (1902) wurde in Wien-[[Leopoldstadt]] (2. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Holubstraße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Holice wurde 1964 das Dr. Emil Holub-Gedenkstätte / Afrikanisches Museum (&amp;#039;&amp;#039;Památník Dr. Emila Holuba – Africké muzeum&amp;#039;&amp;#039;) eröffnet, wo bedeutende Erinnerungsstücke ihren Platz fanden und das ein bekanntes Ausflugsziel wurde.&lt;br /&gt;
* Im September 2005 wurde vor dem Gebäude des [[Sambia|sambischen]] ethnografischen Nationalmuseums in [[Livingstone (Sambia)|Livingstone]] nahe der Viktoriafälle eine Büste Emil Holubs enthüllt,&amp;lt;ref&amp;gt;Pavla Horáková: [https://www.radio.cz/en/section/curraffrs/statue-of-explorer-emil-holub-unveiled-in-livingstone-zambia Statue of explorer Emil Holub unveiled in Livingstone, Zambia (Pavla Horáková, Czech Radio)]. (englisch). In: &amp;#039;&amp;#039;mzv.cz&amp;#039;&amp;#039;, 24. Oktober 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher neben anderen 130 Jahre zuvor diese Wasserfälle kartierte. Trotz dieses Verdienstes ist er in Sambia kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philatelie und Numismatik ===&lt;br /&gt;
* Tschechoslowakei: Sonderausgabe am 21. Februar 1952 zum 50. Todestag. 2 Werte zu 3 und 5 Kronen. Michel 707-708.&lt;br /&gt;
* Tschechien: Sonderausgabe am 3. Oktober 2007 zum 160. Geburtstag. 1 Wert zu 11 Kronen. Michel 529.&lt;br /&gt;
* 2002 Tschechien: 200 [[Tschechische Krone|Kronen]], Silber, Gedenkmünze zur 100-Jahr-Feier seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur über Emil Holub ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermischte Nachrichten: Schenkungen von Dr. Holub...&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Museologie und Antiquitätenkunde sowie für verwandte Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 4. Jahrgang 1881, S. 45 [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/103237/53/ SLUB]&lt;br /&gt;
* Otto Kienitz: &amp;#039;&amp;#039;Emil Holub&amp;#039;&amp;#039;. Wallishausser, Wien 1882, [https://katzoom.onb.ac.at/DB1/nka/m001/z051/h071/a0507042.gif ÖNB].&lt;br /&gt;
* Victor Helling: &amp;#039;&amp;#039;Im Donner der Viktoriafälle. Die Reisen des deutschen Arztes und Forschers Emil Holub von Kapstadt zum Sambesi. Tatsachenbericht nach authentischen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Kolonial-Bücherei, Band 58. Steiniger, Berlin 1941, [https://d-nb.info/580148203 DNB].&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|406|406|Holub, Emil|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|563|564|Holub, Emil|Günther Hamann|119262339}}&lt;br /&gt;
* Gabriele Riz: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk des Afrikaforschers Emil Holub. 1847–1902&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 1985, [https://permalink.obvsg.at/AC04738555 OBV].&lt;br /&gt;
* Elisabeth Lehr: &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung Holub im Münchner Museum für Völkerkunde&amp;amp;nbsp;– historische Einordnung und wissenschaftliche Relevanz&amp;#039;&amp;#039;. Buch am Erlbach, Leidorf 1994, ISBN 3-924734-89-5 [https://d-nb.info/944171591 DNB].&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Emil Holub – zwischen Forschergeist und kolonialem Zweck&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 2000, [https://permalink.obvsg.at/AC02932033 OBV].&lt;br /&gt;
* Dietmar Henze: &amp;#039;&amp;#039;HOLUB, Emil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Entdecker und Erforscher der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 615–617. WBG: Darmstadt 2011 (Neuausgabe der Ausgabe Graz 1983), ISBN 978-3-534-23889-7.&lt;br /&gt;
* Christa Riedl-Dorn: &amp;#039;&amp;#039;Emil Holub.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung der Welt – die Welt der Entdeckungen. Österreichische Forscher, Sammler, Abenteurer. Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien mit Museum für Volkskunde und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum und dem Heeresgeschichtlichen Museum.&amp;#039;&amp;#039; Skira, Mailand 2001, S. 308–317.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Christian Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Emil Holub Rosa Holub (geb. Hoff)&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;...unter fremden Sternen. Geschichten vom Leben geschrieben, ausgewählt und recherchiert&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Wien 2022, ISBN 978-3-901215-13-1, S. 82–99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emil Holub}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119262339}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Holub,_Emil}}&lt;br /&gt;
* {{PGIA|6290}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.khm.at/entdeckungen/fors/for05hol.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Emil Holub&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20050103101051}}. (Biografie). In: &amp;#039;&amp;#039;khm.at&amp;#039;&amp;#039;, 14. Jänner 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119262339|LCCN=n/50/28156|VIAF=27367745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holub, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikaforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entdecker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holub, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=böhmisch-österreichischer Afrikaforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Holice v Čechách|Holitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mielas</name></author>
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