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	<title>Emil Hilb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-05-01T00:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Hilb 1908.gif|mini|Emil Hilb 1908]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Hilb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1882]] in [[Stuttgart]]; † [[6. August]] [[1929]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des jüdischen Kaufmanns Adolf Hilb und seiner Frau Clara, geb. Ulrich, als jüngstes von vier Kindern geboren. Von 1894 bis 1899 besuchte Hilb in [[Augsburg]] das Realgymnasium. Von 1899 bis 1903 studierte mit dem Studienziel [[Lehramt]] Mathematik und Physik in [[München]], [[Berlin]] (hier um sich eingehender mit der [[Funktionentheorie]] zu beschäftigen) und [[Göttingen]] und wurde 1903 bei [[Ferdinand von Lindemann]] in München mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Theorie der Laméschen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|19493|Kommentar=abgerufen am 19. April 2025.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1904 bis 1906 unterrichtete er am Realgymnasium in Augsburg. [[Max Noether]] wird auf sein mathematisches Talent aufmerksam und so wird er 1906 zum Assistenten am mathematischen Kabinett und 1908 zum Privatdozenten der [[Universität Erlangen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Hilb 1912.gif|mini|Emil Hilb mit seiner Frau Marianne]]&lt;br /&gt;
Er heiratete 1912 Marianne Wolff (* 1889), die Tochter des vermögenden jüdischen Textilfabrikanten Oskar Wolff und seiner Ehefrau Gertrud, geb. Ostwald aus [[Stadtoldendorf]]. Sie hatten 2 Kinder: Irene (* 1914) und Anneliese (* 1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilb interessierte sich für klassische Musik, Literatur und Theater und liebte Wanderungen in den Bergen. Im Haus waren Studenten, Kollegen und Freunde gern gesehene Gäste. Seine musikalische und sprachbegabte Frau verstand es eine kultivierte Atmosphäre zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde er erster jüdischer Privatdozent,&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Gehring-Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Juden von 1803 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Band III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 499–528 und 1306–1308, hier: S. 512.&amp;lt;/ref&amp;gt; außerordentlicher und erst 1923 (mit Beginn der [[Weimarer Republik]]) ordentlicher Professor für Mathematik in Würzburg. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erklärte er sich bereit neben seiner universitären Lehrtätigkeit 23 Wochenstunden Mathematik am Gymnasium zunächst in [[Fürth]], später in Würzburg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine mathematischen Interessen lagen auf dem Gebiet der [[spezielle Funktionen|speziellen Funktionen]], [[Differentialgleichung]]en und [[Differenzengleichung]]en. Er verwendete viel Energie für das Projekt der &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie der mathematischen Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;. Als Mitherausgeber des Analysisbandes verfasste er Beiträge über [[Reihe (Mathematik)|trigonometrische Reihen]] und Differentialgleichungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerer Krankheit starb er im August 1929 an einem Schlaganfall.&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem jüdischen Teil des [[Pragfriedhof]]s in Stuttgart beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marianne und ihre beiden Töchter Anneliese und Irene beantragten 1939 ein Visum um [[Deutschland]] nach [[England]] zu verlassen. So konnte Anneliese noch 1939 nach England auswandern. Die beiden anderen Visa sind nicht durchgekommen. Marianne und Irene wurden 1942 nach Osten verschleppt und starben 1943 im [[Vernichtungslager Treblinka]].&lt;br /&gt;
Anneliese machte in England eine Ausbildung zur Diätassistentin und arbeitete schließlich am Royal National Krankenhaus in [[London]] und engagierte sich für soziale Projekte. Sie starb nach längerer Krankheit 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Haupt (Mathematiker)|Otto Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Hilb&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht der [[Deutsche Mathematiker-Vereinigung|Deutschen Mathematiker-Vereinigung]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 42, 1932, S. 183–198.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|115||Hilb, Emil|Otto Haupt|116797827}}&lt;br /&gt;
* Siegfried Gottwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon bedeutender Mathematiker&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Harri Deutsch, ISBN 3-323-00319-5, S. 203.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Vollrath]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Hilb&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Baumgart]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder bedeutender Würzburger Professoren&amp;#039;&amp;#039;. Degener, Neustadt/Aisch 1995, S. 320–338.&lt;br /&gt;
* Hilb: [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/no_cache/dms/load/toc/?IDDOC=193092 &amp;#039;&amp;#039;Lineare Differentialgleichungen im komplexen Gebiet &amp;#039;&amp;#039;und &amp;#039;&amp;#039;Nichtlineare Differentialgleichungen.&amp;#039;&amp;#039;] Enzyklopädie der Mathem.Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116797827}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Hilb}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/hilb.emil Emil Hilb] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
* [https://www.didaktik.mathematik.uni-wuerzburg.de/history/mathematik/hilblebensbild.html Hans-Joachim Vollrath. &amp;#039;&amp;#039;Emil Hilb&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* [https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtgeschichte/stolpersteine/stolpersteine-im-westend/familien/oswalt-wilhelm-ernst-und-ludwig-und-irene-hilb Stolpersteine zu Irene und Marianne Hilb]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116797827|VIAF=79389123|LCCN=n/87/151710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilb, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilb, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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