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	<title>Emil Heynen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:53:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Heynen&amp;diff=936328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2021-08-12T20:43:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Heinrich Carl Heynen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1877]] in [[Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Hamburg 1, Nr. 2455/1877&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister StA Hamburg 1, Nr. 624/1904&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[22. April]] [[1946]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister StA Hamburg-Winterhude, Nr. 421/1946&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren und aufgewachsen in den Hamburger [[Gängeviertel (Hamburg)|Gängevierteln]], absolvierte Emil Heynen nach dem Besuch der Volksschule eine Maurerlehre und war anschließend bei verschiedenen Firmen als Maurergeselle tätig. Daneben besuchte er bis 1899 die Hamburger [[Baugewerkschule]]. Ab 1911 als selbstständiger Architekt in Hamburg tätig, plante Heynen hauptsächlich Wohnhäuser in den Hamburger Stadterweiterungsgebieten. Seit spätestens 1929 war er Mitglied im [[Bund Deutscher Architekten]] (BDA). Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er als Schätzer für die [[Hamburger Feuerkasse]] und verstarb kurz nach Kriegsende in Hamburg. Emil Heynen ist auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-kircheww.jpg|miniatur|hochkant|Heilandskirche am Winterhuder Weg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Weimarer Republik]] trat Emil Heynen als Kirchenarchitekt hervor und entwarf zwei der bedeutendsten Hamburger Sakralbauten, die zwischen den beiden Weltkriegen errichtet wurden. 1926–1928 entstand nach seinen Plänen die Heilandskirche in [[Hamburg-Uhlenhorst]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Feddersen: &amp;#039;&amp;#039;Zu der Heilandskirche in Hamburg-Uhlenhorst von Emil Heynen, B.D.A.&amp;#039;&amp;#039; In: Moderne Bauformen, Jg. 27 (1928), S. 450–452 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/moderne_bauformen1928/0542 Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihrem mächtigen, ruhigen Steildach und den gotisierenden Strebebogenarkaden im Sockelbereich wirkt der quergelagerte Backsteinbau architektonisch noch konventionell, wenngleich er gängige Rezeptionsmuster des Kirchenbaus bereits verlassen hat. Die strenge Grundform der Kirche ist dezent [[Expressionismus|expressionistisch]] überformt. Die Ausmalung stammte von [[Paul Perks]], den Kruzifixus schuf [[Ludwig Kunstmann]], den Brunnen auf dem Vorplatz [[Richard Kuöhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annähernd zeitgleich wurde 1927–1929 die [[Bugenhagenkirche (Hamburg-Barmbek)|Bugenhagenkirche]] im Stadtteil [[Barmbek-Süd]] errichtet. Bei diesem Bau hat Heynen das tradierte Erscheinungsbild des Kirchenbaus bereits zugunsten einer modernen, großstädtischen Bauform verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bugenhagenkirche Hamburg-Barmbek.jpg|miniatur|Bugenhagenkirche am Biedermannplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stapelung von Gemeinderaum und Kirchensaal in zwei übereinander liegenden Ebenen verlieh Heynen dem Hamburger Kirchenbau einen wichtigen Impuls. Der daraus resultierende kompakte Baukörper ist neben der St.-Ansgar-Kirche in [[Hamburg-Langenhorn]] sowie den katholischen Kirchenbauten von [[Johann Kamps]] (im Büro &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Bensel|Bensel]], Kamps &amp;amp; Amsinck&amp;#039;&amp;#039;) einer der wichtigsten modernen Sakralbauten des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Heynens Kirchenbauten stellen einen bedeutenden Beitrag innerhalb der Hamburger Architektur der [[Weimarer Republik]] dar. Geprägt von städtebaulich gelenkten Stadterweiterungen unter dem Oberbaudirektor [[Fritz Schumacher]] sowie dem identitätsstiftenden Backstein als wichtigstem Fassadenmaterial, fügen sich die beiden Backsteinkirchen Heynens in den Architektur- und Materialkanon dieser Jahre ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heynen wurde 1922 in die Hamburger [[Freimaurerloge]] „Zur Hanseatentreue“ aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kulturbehörde Hamburg, Denkmalschutzamt: &amp;#039;&amp;#039;Die Bugenhagenkirche in Barmbek. Ein evangelisch-lutherischer Kirchenbau der 1920er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128872691|VIAF=8450406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heynen, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heynen, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heynen, Emil Heinrich Carl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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