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	<title>Emil Heuer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:40:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Heuer&amp;diff=429941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Personen werden nicht gegründet</title>
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		<updated>2024-08-23T09:28:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Personen werden nicht gegründet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heuer Emil um 1885.jpg|mini|hochkant=0.8|Friedrich August Emil Heuer, um 1885]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Emil Heuer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1857]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Entgegen vieler Angaben (z.&amp;amp;nbsp;B. Kirchenbuch-Abschriften Rammenau) ist das richtige Geburtsdatum der 27. Dezember 1857, nicht der 20. Dezember. Primärquelle: Einäscherungsregister Dresden Nr. 45717 / 1934, S. 114. [https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/61814/images/61814_9124_1934-00114?ssrc=&amp;amp;backlabel=Return Online-Ressource]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Rammenau]]; †&amp;amp;nbsp;[[29. März]] [[1934]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Hufschmied]], Wagenfabrikant, [[Liste sächsischer Hoflieferanten#H|Königlich-Sächsischer Hofwagenbauer]], Pionier des [[Karosseriebau|Automobil-Karosseriebaues]] und Inhaber der Firmen &amp;#039;&amp;#039;Wagenfabrik Emil Heuer&amp;#039;&amp;#039; [[Radeberg]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Gläser-Karosserie|Heinrich Gläser Dresden]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Heuer, erste Werkstatt Radeberg.jpg|mini|hochkant=0.8|Heuers erste Wagenbau-Werkstatt in Radeberg, um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Heuer Firmenanzeige 1885.jpg|mini|hochkant=0.8|Firmenanzeige in Radeberger Zeitung vom 19. September 1885]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuer wurde als ältester Sohn des Huf- und [[Waffenschmied]]es Karl August Heuer (1834―1908)&amp;lt;ref&amp;gt;Ev.-Luth. Pfarramt Rammenau, Pfarrer Kohl: &amp;#039;&amp;#039;Stammbaum der Familie Heuer&amp;#039;&amp;#039; vom 11. April 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;  und dessen Ehefrau Karoline Wilhelmine geb. Fichte (1839―1915) geboren. Aus der Ehe gingen fünf Söhne und sechs Töchter hervor. Emil Heuer erlernte, ebenfalls wie seine vier nachgeborenen Brüder, das [[Schmiedehandwerk]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Rieprich: &amp;#039;&amp;#039;Emil Heuer (1857–1934), sein Weg zum Karosseriebauer&amp;#039;&amp;#039;. Radeberger Blätter zur Stadtgeschichte, Heft 12 2014. Hrsg.: Große Kreisstadt Radeberg, AG Stadtgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1884 kam er als Schmiedemeister nach Radeberg und pachtete ab 1. April auf der Pulsnitzer Straße 4 eine freigewordene Schmiedewerkstatt. Er begann seine Tätigkeit als Schmied mit zusätzlichem Hufbeschlag&amp;lt;ref&amp;gt;Gewerberegister Radeberg vom 5. April 1884&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem Gesellen und seinem jüngeren Bruder Robert als Lehrling. Bereits ab 1885 firmierte er als  &amp;#039;&amp;#039;Die Wagenbauerei&amp;#039;&amp;#039; und trat als Konstrukteur von Pferdekutschen und Chaisen in Erscheinung, auch mit Besonderheiten von Bierkutschwagen mit Petroleumheizung. Als Hersteller und Lieferant von Rohkarossen für Pferdekutschen kam er mit dem Dresdener Kutschwagenbauer [[Carl Heinrich Gläser]] in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wagen-Werkstatt von Emil Heuer lieferte die in Radeberg gefertigten Rohbauten für Kutschen an Gläser nach Dresden, der diese dann mit [[Sattler]]-, [[Lackierer]]- und [[Posamentierer]]arbeiten bis zum Endprodukt weiterbearbeitete. Heuer erweiterte in Radeberg seine Schmiedewerkstatt in Richtung dieser Geschäftsidee Gläsers mit einer [[Klempner]]ei, Sattlerei, [[Stellmacher]]ei und Lackiererei und vergrößerte sein Unternehmen. In Dresden eröffnete er 1898 als &amp;#039;&amp;#039;Wagenfabrikant&amp;#039;&amp;#039; aus Radeberg ein Geschäftslokal mit Reparaturwerkstatt auf dem Freiberger Platz 17.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für Dresden und seine Vororte 1898&amp;lt;/ref&amp;gt; 1899 wurde bereits seine Wohnadresse auf der Rampischen Straße 7 verzeichnet, Fabrik 6, ohne Eintrag im Handelsregister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für Dresden und seine Vororte 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gläser-Logo am Opel Kapitän1938.jpg|mini|hochkant=0.8|Das Logo der Wort-Bild-Marke &amp;#039;&amp;#039;Gläser Karosserie Dresden&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäftsverhältnis mit Heinrich Gläser wurde zwischenzeitlich so eng, dass Heuer ab 1900 zum Mitinhaber der Firma &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gläser Sattlerei und Wagenbauanstalt&amp;#039;&amp;#039; wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für Dresden und seine Vororte 1900&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Radeberger Wagenfabrik ließ er unter neuem Namen am 15. Juli 1900 als &amp;#039;&amp;#039;Wagenfabrik Emil Heuer&amp;#039;&amp;#039; neu in das Handelsregister des Amtsgerichts Radeberg eintragen. Als Geschäftsführer setzte er seinen Bruder Robert Heuer ein.&amp;lt;ref&amp;gt;11087 Amtsgericht Radeberg, 0209: Handelsregister (Blatt 191 bis 270), HR 227 &amp;#039;&amp;#039;Emil Heuer Wagenfabrik Radeberg, später Dresden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gläsers 1903 wurde Emil Heuer alleiniger Geschäftsführer und Inhaber der &amp;#039;&amp;#039;Firma Heinrich Gläser&amp;#039;&amp;#039; Dresden und stand damit gleichzeitig zwei Firmen vor. Der Firmenname &amp;#039;&amp;#039;Gläser&amp;#039;&amp;#039; wurde durch ihn als bereits bekannte [[Marke (Recht)|Marke]] beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Firma Heinrich Gläser&amp;#039;&amp;#039; belieferte unter anderem den [[Sächsischer Hofstaat|Sächsischen Hof]] mit hochwertigen Pferde-Kutschwagen und [[Sänfte]]n und kennzeichnete seine Exponate immer mit der Plakette einer [[Wort-Bild-Marke]] &amp;#039;&amp;#039;Gläser Karosserie Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Am 20. Juli 1903&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Radeberger Chronik 1840–1904&amp;#039;&amp;#039;. Handschriftliches Manuskript. Archiv-Nr. 00003477. Museum Schloss Klippenstein Radeberg&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Friedrich August Emil Heuer das Prädikat „Königlicher Hofwagenbauer“ verliehen und seine Firma in die [[Liste sächsischer Hoflieferanten]] eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Archivalie 10711 Ministerium des Königlichen Hauses, Loc. 25 Nr. 17, Verleihung von Hofprädikaten 1902―1904: &amp;#039;&amp;#039;Heuer, Friedrich August Emil, Firma Heinrich Gläser, Luxuswagenfabrikant&amp;#039;&amp;#039; (Bl. 174 bis 187).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Heuer war verheiratet mit Bertha Ottilie Hedwig geb. Bergmann (1864–1947), der Tochter des Mühlenbesitzers Johann Carl Aigist Bergmann aus [[Prietitz]] bei [[Kamenz]],&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Prietitz, Heirats-Urkunde Nr. 1, 1885&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er am 6. April 1885 die Ehe eingegangen war. In Radeberg wurden ihre vier Kinder geboren, drei Söhne und eine Tochter: 1. Emil Georg (*&amp;amp;nbsp;21. Februar 1886; †&amp;amp;nbsp;1932 Dresden), 2. Georg Edmund (*&amp;amp;nbsp;7. März 1888; †&amp;amp;nbsp;25. November 1967 [[Weiden in der Oberpfalz|Weiden]] / [[Oberpfalz]]), 3. Bertha Johanna, verh. Bochmann (*&amp;amp;nbsp;30. Oktober 1894; †&amp;amp;nbsp;1995 Dresden), 4. Theodor Erich (*&amp;amp;nbsp;3. August 1896; †&amp;amp;nbsp;24. Dezember 1982 Weiden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chronologie Gläser-Karosserie Tab. 20210426.pdf|mini|Chronologie „Gläser-Karosserie“ bis zum Erlöschen der Marke 1951 / 52. (Gelbe Markierungen betreffen den Standort Radeberg)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gläser-Karosserie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuer führte für seine zwei Firmen, die jeweils ihre juristische und wirtschaftliche Selbständigkeit behielten, ab 1903 eine [[Arbeitsteilung]] und [[Spezialisierung#Wirtschaftswissenschaften|Spezialisierung]] ein. Der Stammbetrieb &amp;#039;&amp;#039;Wagenfabrik Emil Heuer&amp;#039;&amp;#039; in Radeberg wurde zum Hersteller der Rohbauten, Verdecke, Kutschkästen, Achsen und Räder, seine Dresdner &amp;#039;&amp;#039;Firma Heinrich Gläser&amp;#039;&amp;#039; war zuständig für die Ausstattungsarbeiten bis zur Fertigmontage mit der Wort-Bild-Marke &amp;#039;&amp;#039;Gläser&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuer hatte sich bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Innovation der Automobilentwicklung beschäftigt, um neben dem Bau von Pferdekutschen auch Automobilkarosserien zu entwickeln. Er konnte diese Vorstellungen allerdings erst nach dem Tod von Carl Heinrich Gläser 1903 in die Tat umsetzen, der dieser Entwicklung ablehnend gegenüberstand und nie eine Autokarosserie gebaut hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1903 begann Heuer als Karosseur in seinen zwei Firmen den Bau von Autokarosserien unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;Gläser Karosserie Dresden&amp;#039;&amp;#039; zu forcieren und gehörte bald zu den Pionieren des Automobilbaues. Bereits im Jahr 1904 baute Heuer für [[Kommerzienrat]] Halbach seine erste Limousine, 1905 wurde der erste Wagen an den [[Sächsischer Hofstaat|Sächsischen Hof]] geliefert, der dieser neuen Technik zu dieser Zeit noch skeptisch gegenüberstand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von Kutschen zu Automobilen. 150 Jahre Karosseriebau in Dresden und Radeberg&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: KWD AUTOMOTIVE, Karosseriewerke Dresden GmbH, 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gläser-Karosserie baute er auf ein geliefertes Chassis mit 45 PS-Motor von der [[Daimler-Motoren-Gesellschaft]] (DMG). In der Folgezeit entwickelte er Karosserie-Aufbauten für 43 weltweit bekannte Automobilhersteller in ganz [[Europa]] und den [[USA]]. Unter seiner Leitung, später in enger Zusammenarbeit mit seinen Söhnen, entstanden Karosserieaufbauten für [[Luxus]]automobile, [[Repräsentation (Staats- und Sozialwissenschaften)|Repräsentationswagen]], Einzelanfertigungen, Entwicklungen von [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] für Sondermodelle und ausgefallene [[Cabriolet]]s der Sonderklasse. Sie wurden mit einer Plakette mit der Wort-Bild-Marke „Gläser Karosserie Dresden“ versehen. Besonders luxuriöse Einzelstücke erhielten die zusätzliche Bezeichnung „Modellkarosserie“, stets angebracht an der linken Seite der Motorhaube. Auf nationalen und internationalen Ausstellungen und Messen wurden diese Automobil-Karosserien weltweit bekannt und erregten als [[Gläser-Karosserie|Gläser-Karosserie Dresden]] Aufsehen. Alle seine Exponate entstanden ab 1903 in seinen zwei Firmen Radeberger &amp;#039;&amp;#039;Wagenfabrik Emil Heuer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Firma Heinrich Gläser, Sattlerei und Wagenbauanstalt&amp;#039;&amp;#039;, Dresden. Heuer schuf für die exklusivsten Automobilwerke die Karosserien und Innenausstattungen, die ihre Chassis ([[Fahrgestell]]e) und Motoren nach Radeberg lieferten, wo sie ausgefallene Sonderanfertigungen erhielten. Als Automobilformen wurden, neben [[Tourenwagen]] und [[Phaeton (Karosseriebauform)|Phaeton]], ab den 1920er Jahren zunehmend formschöne geschlossene Karosserien für [[Limousine]]n und [[Coupe]]s entwickelt, aber auch das [[Landaulet]], zwei- und viersitzige Cabriolets und [[Pullman]]-Cabriolets, die diesen Trend ergänzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurden alle privaten durch militärische Aufträge abgelöst. Nach Kriegsende 1918 firmierte Heuer seine Dresdner &amp;#039;&amp;#039;Firma Heinrich Gläser&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Luxuskarosserie, Wagenbauanstalt und Sattlerei&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Hyperinflation]] traten ab 1924 Veränderungen in der Firmenleitung des Unternehmens ein. Der älteste Sohn Emil Georg Heuer wurde Mitinhaber der &amp;#039;&amp;#039;Firma Heinrich Gläser&amp;#039;&amp;#039;, Sohn Georg Edmund Heuer Prokurist, 1930 ebenso der jüngste Sohn Theodor Erich Heuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holz-Skelett Gläser-Karosserie, vermutl. Horch 8 - 303.jpg|mini|hochkant=0.8|In Radeberg hergestelltes Holz-Slelett einer Gläser-Karosserie, vermutlich für [[Horch 8|Horch 8-303]] [[Pullman-Limousine]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 firmierte Emil Heuer sein Radeberger Unternehmen als &amp;#039;&amp;#039;Emil Heuer Karosseriefabrik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Binnebesel: &amp;#039;&amp;#039;Vom Handwerk zur Industrie - Der PKW-Karosseriebau in Deutschland bis 1939&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation TU Berlin 2008. S. 94. [https://depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/2103/1/Dokument_24.pdf Online-Ressource]. Abgerufen am 7. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; und dokumentierte damit seinen Status als [[Fabrik|Industriebetrieb]] und markenunabhängige Karosseriefabrik.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinen Söhnen erfolgten ab Mitte der 1920er Jahre die technische Weiterentwicklungen und Fertigung von Prototypen. Heuer alias &amp;#039;&amp;#039;Gläser Karosserie Dresden&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu den vier bekannten Karosseriewerkstätten Deutschlands, die alleinige Entwickler von Prototypen für Sondermodelle waren und diese in Berlin ausstellten. Erfolgreich gestaltete sich der Start für die Produktion von Cabriolet-Karosserien im sogenannten „amerikanischen Stil“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gut gehende Geschäftslage des Unternehmens wurde durch die [[Weltwirtschaftskrise]] unterbrochen. Beide Betriebe, Heuer in Radeberg und Gläser in Dresden, wurden insolvent. Das Ende des Unternehmens vor Augen, schied Georg Heuer 1932 durch Freitod aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Heuer um 1925.jpg|mini|hochkant=0.8|Emil Heuer um 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 74-jährige Emil Heuer übernahm erneut die Hauptlast der Geschäftsführung für beide Betriebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für Dresden und seine Vororte 1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischenzeitlich firmierte er auch unter &amp;#039;&amp;#039;Emil Heuer, Wagenfabrik Dresden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister (Bd. 140: Bl. 22580–22780). Archivalie 11045 Amtsgericht Dresden, 1382. 1932–1937.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konkursverfahren wurde am 6. Juli 1933 angemeldet, dessen Ende er nicht mehr erlebte. Er verstarb am 29. März 1934 im Alter von 76 Jahren nach längerer Krankheit in Dresden auf der Striesener Straße 6.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbeurkunde Nr. 1116, Standesamt Dresden I., vom 31. März 1934&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beisetzung erfolgte am 14. April 1934 im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Park&amp;#039;&amp;#039; Dresden ([[Urnenhain Tolkewitz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Einäscherungsregister Dresden Nr. 45717 / 1934, S. 114. [https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/61814/images/61814_9124_1934-00114?ssrc=&amp;amp;backlabel=Return Online-Ressource]. Abgerufen am 7. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. April 1934 veröffentlichte die &amp;#039;&amp;#039;Radeberger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; einen Nachruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den beiden Unternehmen Heuers bestand jedoch weiteres Interesse. Bereits am 12. Juni 1933 kam es zu einer [[Auffanggesellschaft]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gläserkarosserie GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Als Geschäftsführer wurden Dipl. Ing. Dr. Otto Götz, Prokurist Erich Heuer und Ernst Rode eingesetzt. Der Schwiegersohn von Emil Heuer, Fabrikbesitzer Karl Willy Bochmann (Metall- und Spielwarenfabrik Carl Bochmann Dresden), trat erst 1938 in der Firmenleitung offiziell in Erscheinung. Ab 1943 wurde auch der Ingenieur Edmund Heuer Prokurist.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Gau- und Landeshauptstadt Dresden, 1943/44&amp;lt;/ref&amp;gt; Die GmbH bestand bis 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Binnebesel: &amp;#039;&amp;#039;Vom Handwerk zur Industrie - Der PKW-Karosseriebau in Deutschland bis 1939&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation TU Berlin 2008. S. 94. [https://depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/2103/1/Dokument_24.pdf Online-Ressource] PDF 26 MB. Abgerufen am 7. April 2021.&lt;br /&gt;
* Renate Schönfuß-Krause: &amp;#039;&amp;#039;Emil Heuer (27. Dez. 1857 - 29. März 1934) - Der Radeberger Unternehmer und Pionier der Fabrikation einzigartiger Automobilkarosserien&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.teamwork-schoenfuss.de/industrie-kultur-sachsen/emil-heuer-heinrich-gl%C3%A4ser-gl%C3%A4ser-karosserie/ Online-Ressource]. Abgerufen am 7. April 2021.&lt;br /&gt;
* Bernd Rieprich: &amp;#039;&amp;#039;Emil Heuer – sein Weg zum Karosseriebauer&amp;#039;&amp;#039;. In: Radeberger Blätter zur Stadtgeschichte, Heft 12, 2014, Hrsg.: Große Kreisstadt Radeberg in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Stadtgeschichte, S. 25ff&lt;br /&gt;
* Gerhard Mirsching: &amp;#039;&amp;#039;Gläser Cabriolets - Ein Stück deutscher Automobilgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch Verlag, 1987, ISBN 3-613-01193-X&lt;br /&gt;
* Gerhard Mirsching: &amp;#039;&amp;#039;Automobilkarosserien aus Dresden – Von Gläser zu KWD&amp;#039;&amp;#039;. Edition Reintzsch (1996) ISBN 3-930846-08-X&lt;br /&gt;
* Renate Schönfuß-Krause: &amp;#039;&amp;#039;Carl Heinrich Gläser - Bedeutender deutscher Wagenbauer und Karosseriehersteller.&amp;#039;&amp;#039; Kurzporträt In: &amp;#039;&amp;#039;Radeberger Straßen-Namen nach Persönlichkeiten mit QR-Codierung.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.teamwork-schoenfuss.de/radeberg-stadtgeschichte/radeberg-stra%C3%9Fennamen/#gl%C3%A4ser Online-Ressource]. Abgerufen am 7. April 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emil Heuer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1046199781|VIAF=305930593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heuer, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kutschenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wagner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Radeberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heuer, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heuer, Friedrich August Emil (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hufschmied und sächsischer Hofwagenbauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rammenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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