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	<title>Emil Herrmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Herrmann (HeidICON 28683) (cropped).jpg|mini|Emil Herrmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Herrmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1812]] in [[Dresden]]; † [[16. April]] [[1885]] in [[Gotha]]) war ein deutscher [[Kirchenrecht]]ler und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf == &lt;br /&gt;
Emil Herrmann, Sohn eines sächsischen [[Kriegsgerichtsrat]]es, begann im Wintersemester 1829/30 das Jurastudium in [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Er trat der Leipziger Burschenschaft bei. 1832 bestand er das Staatsexamen und erwarb 1834 in Leipzig die juristische Doktorwürde. Kurze Zeit danach habilitierte er sich dort als Privatdozent. 1836 wurde er außerordentlicher Professor der Rechte an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]], 1842 dort ordentlicher Professor. Er gehörte zu den neun Professoren, die öffentlich gegen dänische Bestrebungen protestierten, die Rechte des [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]] zu beschneiden. 1847 nahm er einen Ruf an die [[Georg-August-Universität Göttingen]] an. Im Frühjahr 1848 war er Förderer der gerade gegründeten [[Burschenschaft Hannovera]], die ihn als Ehrenmitglied ernannte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henning Tegtmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Burschenschaft Hannovera Göttingen, 1848–1998&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1998, Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 gehörte er als Vizepräsident der Ersten Ständekammer des [[Königreich Hannover|Königreiches Hannover]] an. 1868 wechselte er an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Zeitweilig war er [[Badische Ständeversammlung|Mitglied der Ersten Kammer]] des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge seiner vielfältigen kirchenrechtlichen Abhandlungen und als Präsident des [[Deutscher Evangelischer Kirchentag (1848–1872)|Deutschen Evangelischen Kirchentages]] von 1864 bis 1872 genoss er in protestantischen Kreisen hohes Ansehen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Emil Herrmann 1872 zum Präsidenten des [[Evangelischer Oberkirchenrat (Preußen)|Evangelischen Oberkirchenrats]] der [[Evangelische Kirche der altpreußischen Union|Altpreußischen Union]] in Berlin ernannt wurde. Dort erwarb er sich Verdienste mit der Reform der Kirchenverfassung für die östlichen Provinzen des Königreichs Preußen. Diese erhielten für ihre Betätigung eine Kirchengemeinde- und Synodalordnung, d.&amp;amp;thinsp;h. im Grundsatz bekamen die Gemeindemitglieder mehr Mitsprache- und Mitwirkungsrechte, wie das z.&amp;amp;thinsp;B. im Rheinland und in Westfalen bereits der Fall war. Damit waren konservative Gruppierungen innerhalb der altpreußischen evangelischen Kirche nicht einverstanden. Auch Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] missfiel die Reform, weil er als preußischer König sein [[landesherrliches Kirchenregiment]] (summus episcopus) für gefährdet hielt. Emil Herrmann sah sich daher gezwungen, im November 1877 um seine Entlassung zu bitten, die ihm im März 1878 gewährt wurde. Er zog zunächst wieder nach Heidelberg und später nach Gotha, wo er seinen Lebensabend verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Hermann trat 1874 der [[Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin|Gesetzlosen Gesellschaft zu Berlin]] bei, einem 1809 gegründeten, heute noch bestehenden Herrenclub, der sich der Pflege von Tradition, Kultur und Wissenschaft verpflichtet fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zur Beurteilung des Entwurfs eines Kriminalgesetzbuches für das Königreich Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1836)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Johann Freiherr zu Schwarzenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1841)&lt;br /&gt;
* zus. m. [[Albert Kriegel]], [[Moritz Kriegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Corpus iuris civilis&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände (Leipzig 1833–1843).&lt;br /&gt;
* zus. m. Niels Nicolaus Falck, Marcus Tönsen u.&amp;amp;nbsp;a. (Hgg.): &amp;#039;&amp;#039;Staats- und Erbrecht des Herzogtums Schleswig: Kritik des Commissionsbedenkens über die Successionsverhältnisse des Herzogthums Schleswig&amp;#039;&amp;#039; (Hamburg 1846) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Über die Stellung der Religionsgemeinschaften im Staat&amp;#039;&amp;#039; (Göttingen 1849)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zur Beurteilung des Entwurfs der badischen Kirchenverfassung&amp;#039;&amp;#039; (Göttingen 1861) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Über den Entwurf einer Kirchenordnung für die sächsische Landeskirche&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1861) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die notwendigen Grundlagen einer die konsistoriale und synodale Ordnung vereinigenden Kirchenverfassung&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1862) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das staatliche Veto bei Bischofswahlen nach dem Rechte der oberrheinischen Kirchenprovinz&amp;#039;&amp;#039; (Heidelberg 1869) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Grundriß zu Vorlesungen über das deutsche Strafrecht&amp;#039;&amp;#039; (Heidelberg 1871)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|687|688|Herrmann, Emil|[[Hans Liermann]]|116747021}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|50|248|253|Herrmann, Emil|[[Fritz Stier-Somlo]]|ADB:Herrmann, Emil}}  &lt;br /&gt;
* {{BBKL|h/herrmann_em|band=2|spalten=768-769|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Herrmann, Emil}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rudolf Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789, Bd. IV: Struktur und Krisen des Kaiserreichs&amp;#039;&amp;#039;. verbesserte und ergänzte Aufl., W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart u. a. 1982, S. 843, 846  u. 857 ff. &lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 312.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emil Herrmann (jurist)|Emil Herrmann}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116747021}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|herrmann_e|S|1833|S|1836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des altpreußischen EOK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116747021|LCCN=n/88/206644|VIAF=42596880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herrmann, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Evangelischen Oberkirchenrates in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1812]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herrmann, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kirchenrechtler und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1812&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM= 16. April 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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