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	<title>Emil Goeldi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Goeldi&amp;diff=1067538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-03T12:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Goeldi Emilio Augusto 1859-1917.jpg|miniatur|Emil Goeldi, 1895]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil August Goeldi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. August]] [[1859]] in Schlatt ([[Nesslau]]), [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]]; † [[5. Juli]] [[1917]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweiz]]er Naturforscher und hauptsächlich in [[Brasilien]] tätig. Dort ist er unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Emílio Goeldi&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Das [[Museu Paraense Emílio Goeldi]] in [[Belém (Pará)|Belém]] trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Album de aves amazonicas (Plate 7) (7139382911).jpg|mini|Beispiel aus dem &amp;#039;&amp;#039;Album de Aves amazônicas&amp;#039;&amp;#039;, organisiert von Dr. Emilio A. Goeldi (1900) und illustriert von Ernesto Lohse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil August Goeldi, Emilio Goeldi (1859–1917) Naturforscher.jpg|alternativtext=Emil August Goeldi, Emilio Goeldi (1859–1917) Naturforscher|mini|Emil Goeldi, 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Goeldi wurde als Sohn des Lehrers Johann Göldi und der Anna Margretha, geborene Kunz, am 28. August 1859 in Schlatt in der Gemeinde Nesslau geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Baumann und Beatrice Häsler |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044552/2013-12-19/ |titel=Emil August Göldi |werk=[[Historisches Lexikon der Schweiz]] |datum=2013-12-19 |abruf=2024-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war Gymnasiallehrer in [[Heiden AR|Heiden]]. Er bestand die Matura in Schaffhausen und besuchte anschliessend das Lehrerseminar in [[Peseux NE|Peseux]]. Dann folgte das Studium der Zoologie in Neuenburg, Neapel, Leipzig und Jena. Er war ein Schüler von [[Ernst Haeckel]]. In Jena legte er eine Dissertation zur vergleichenden und entwicklungsgeschichtlichen Betrachtung dreier europäischer [[Placodermi|Panzerfische]] vor. Damit bekannte er sich zur [[Evolutionstheorie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 siedelte er aus der Schweiz ins [[Kaiserreich Brasilien]]. Er arbeitete von 1884 bis 1889 am [[Museu Nacional da Universidade Federal do Rio de Janeiro|Museu Nacional]] in [[Rio de Janeiro]], wo er als Professor und Konservator tätig war. Im Mai 1889 heiratete er Adeline Meyer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ruedi Leuthold |Titel=Brasilien – Der Traum vom Aufstieg |Verlag=Nagel &amp;amp; Kimche im Carl Hanser Verlag |Ort=München |Datum=2013 |ISBN=978-3-312-00579-6 |Seiten=56 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Tochter eines Liestaler Kaufmanns in Rio de Janeiro. Mit ihr hatte er sieben Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz der Monarchie 1898 führte er private Forschung auf dem Landgut Colonia Alpina Therezópolis seines Schwiegervaters durch. Auf Einladung des Gouverneurs von Pará, Lauro Sodré, übernahm er die Leitung des 1866 gegründete Museums für [[Naturkunde]] und [[Volkskunde]] des Bundesstaates [[Pará]] in [[Belém (Pará)|Belém]]. Er reorganisierte das damals vernachlässigte Museum und machte es zu einem anerkannten Forschungszentrum für die Amazonasregion. Es gelang ihm, auch Jacques Huber&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und Emilie Snethlage&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; an das Institut zu holen. Die Institution trägt heute seinen Namen: &amp;#039;&amp;#039;Museu Paraense Emílio Goeldi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 entdeckte er auf einer Expedition die Höhlengräber eines ausgestorbenen indigenen Volkes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emil A. Göldi |Titel=Altindianische Begräbnishöhlen im südlichen Guyana und in denselben vorgefundene kunstvolle Töpfereiprodukte |Sammelwerk=Die Schweiz. Schweizerische illustrierte Zeitschrift |Band=4 |Jahr=1900 |Seiten=475–477 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=dis-001:1900:4#608}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 gründete er den Parque Zoobotânico in Belém, der zu Bildungs- und Erholungszwecken Exemplare der regionalen Flora und Fauna zeigte. Goeldi ist bekannt für seine Studien von brasilianischen [[Vögel]]n und [[Säugetier]]en. Er engagierte sich auch für die Bekämpfung tropischer Krankheiten. So liess er das Museum die wichtigsten [[Anopheles|Malariamücken]] des Amazonasbeckens identifizieren sowie deren Reproduktionszyklen beschreiben, um das [[Gelbfieber]], die [[Malaria]] und Filariose zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goeldi erkrankte selbst mehrmals an Malaria. Sein Luzerner Kollege Max Käch, der ihn als Geologe begleitet hatte, starb an Gelbfieber. Goeldi machte weiter. Auch als ihm ein [[Piranhas|Piranha]] auf einer Flussfahrt in die Hand biss und sich eine Entzündung bildete, war er so kaltblütig, sich den Finger selbst abzuschneiden. Nach eigenen Angaben arbeitete er täglich von fünf Uhr morgens bis Mitternacht, für jede Mahlzeit gönnte er sich lediglich eine Pause von 30 Minuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines seiner Kinder erkrankte und er selber erschöpft war, entschied er sich 1905, in die Schweiz zurückzukehren. Er erhielt eine Professur in Bern. Er zählte zu den Gründern der [[Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz|Schweizerischen Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz]] und versuchte, die Jagd auf Amazonasreiher, deren Federn die Modeindustrie nachfragte, zu beenden. Emil Goeldi starb an einem [[Herzinfarkt]]. Nach seinem Tod reiste seine Frau mit den Kindern zurück nach Brasilien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftlicher Beitrag ==&lt;br /&gt;
Goeldi hat für Museen über 13&amp;#039;000 Tiere gesammelt, die auf die verschiedensten Weisen konserviert wurden. Darunter sind zahlreiche Neubeschreibungen, Tierarten, die er neu entdeckte. Er gewann den bekannten Maler Ernesto Lohse, der das Milieu des Amazonas bestens kannte, für Illustrationen seiner wissenschaftlichen Beiträge. Der grösste, noch erhaltene Teil der Sammlung befindet sich im [[Naturhistorisches Museum Bern|Naturhistorischen Museum Bern]] (Schweiz). Er hinterliess über 230 Publikationen, darunter in dem von ihm gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Boletim do Museu Paraense Emílio Goeldi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goeldi hat auch als Vermittler im franko-brasilianischen Grenzstreit in [[Amapá]] und [[Französisch-Guayana]] (das Gebiet des Contestado/Contesté) eine entscheidende Rolle gespielt und für Brasilien eine vorteilhafte Lösung erwirkt. Es war ihm gelungen, dass Frankreich und Brasilien einwilligten, die Frage von einem Schiedsgericht entscheiden zu lassen. Für die Funktion des Schiedsgerichts konnte der Eidgenössische Bundesrat gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Horat |url=https://www.appenzellerzeitung.ch/ostschweiz/forscher-und-museumsleiter-brasiliens-bekanntester-toggenburger-ld.1007138 |titel=Forscher und Museumsleiter: Brasiliens bekanntester Toggenburger |werk=Appenzeller Zeitung |datum=2017-07-30 |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Professor Stoll |url=https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/api/download/urn%3Anbn%3Ach%3Anbdig-836031%3Anbdig-836031.pdf/nbdig-836031.pdf |titel=Franko-Brasilianischer Grenzstreit. Gutachten |titelerg=(Als Manuskript gedruckt) |datum=1900-03 |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Dorsch |url=https://www.europa.clio-online.de/essay/id/fdae-94312 |titel=Europäisches Begrenzen in den Guyanas: Europas Grenzen – Grenzen des Europäischen? |werk=Themenportal Europäische Geschichte |datum=2021 |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Nach Emilio Goeldi benannt ist die Pflanzenart &amp;#039;&amp;#039;[[Cordia goeldiana]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Familie der [[Raublattgewächse]] (Boraginaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Göldi - Göldli - Göldlin. Beitrag zur Kenntnis der Geschichte einer schweizerischen Familie.&amp;#039;&amp;#039; Zürich: Polygraphisches Institut 1902. ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-478759}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tierwelt der Schweiz in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Band I. Wirbeltiere&amp;#039;&amp;#039;. Bern: Francke 1914. ([https://archive.org/details/dietierweltders00unkngoog/page/n6 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturwunder der Insel Marajó im Amazonenstrom, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz&amp;#039;&amp;#039; 4 (1900), [[doi:10.5169/seals-575338#694]], S. 546–551.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturwunder der Insel Marajó im Amazonenstrom, Teil 2&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz&amp;#039;&amp;#039; 4 (1900), [[doi:10.5169/seals-575565#748]], S. 559–592.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über ein interessantes, neues Hirsch-Geweih aus Süd-Amerika und über die geographischen Verbreitung der Familie der Hirsche (Cerviden) in Süd-Amerika im Allgemeinen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilung der Naturforschenden Gesellschaft in Bern&amp;#039;&amp;#039; 1912 (1913), [[doi:10.5169/seals-319231#360]], S. 284–300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|44552|Emil August Göldi|Autor=Thomas Baumann; Beatrice Häsler}}&lt;br /&gt;
* Theodor Studer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sng-005:1917:99::208#208 Emil Goeldi (1859–1917)].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 99 (1917), S. 36–41.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|515||Göldi, Emil August|[[Vinzenz Ziswiler]]|116703873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Museu Paraense Emílio Goeldi}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=116703873}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116703873}}&lt;br /&gt;
* [https://www.museu-goeldi.br/ Museu Paraense Emilio Goeldi]&lt;br /&gt;
* [https://www.ngzh.ch/media/pdf/Sanjad.pdf Biografie über Emil Goeldi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116703873|LCCN=n82122499|VIAF=62307165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goeldi, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goeldi, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goeldi, Emil August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Naturforscher und hauptsächlich in Brasilien tätig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ennetbühl]] &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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