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	<title>Emil Gött - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:57:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_G%C3%B6tt&amp;diff=32773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katanga am 20. November 2025 um 07:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-20T07:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Gött in Bühne und Welt (cropped).jpg|miniatur|150px|Emil Gött]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gött, Emil, Schriftsteller.jpg|mini|150px|Grab auf dem [[Freiburger Hauptfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Gött&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1864]] in [[Jechtingen]]; † [[13. April]] [[1908]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emil Gött war ein Sohn des Joseph Gött und der Maria Ursula, geborene Schneller (1842–1927)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gött, Maria Ursula&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2010, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er machte 1884 sein Abitur am [[Lahr/Schwarzwald|Lahrer]] Scheffel-Gymnasium. Er studierte ab Herbst 1884 in Freiburg im Breisgau und im Wintersemester 1886/87 sowie 1887/88 in [[Berlin]] [[Sprachwissenschaft]]en, [[Philosophie]] und [[Geschichte]]. in Freiburg wurde er Mitglied der [[Studentenverbindung]] Markomannia (heute [[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Markomanno-Albertia Freiburg im [[Coburger Convent|CC]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Max Mechow: &amp;#039;&amp;#039;Namhafte CCer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historia Academica&amp;#039;&amp;#039; Band 8/9, S.&amp;amp;nbsp;70–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1888 trat Gött mit schriftstellerischen, vor allem dramatischen Arbeiten hervor. Am 3. Februar 1894 wurde sein Stück „Der Adept“ in der von einem Freund, Dr. Gustav Manz, gefertigten Bühnenfassung unter dem Titel „Verbotene Früchte“ mit großem Erfolg in Berlin uraufgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Einleitung, Gesammelte Werke Band 1, 4. Aufl., München: Beck, S. XLIII&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gött erwarb 1894 von den Erträgen seiner Schriftstellerei ein kleines Landgut, „ein Königreich von 15 Morgen“ in der [[Zähringen (Freiburg im Breisgau)|Zähringer]] Leinhalde bei Freiburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;spath&amp;quot;&amp;gt;Alfred Biehler: &amp;#039;&amp;#039;Der Vater: Bildhauer Gustav Adolf Knittel&amp;#039;&amp;#039; in: Heinz Spath: &amp;#039;&amp;#039;Bildhauer Hugo Knittel&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1956&amp;lt;/ref&amp;gt; das er bis zu seinem Tode selbst bewirtschaftete; dieses Landgut war wohl billig in der Anschaffung, aber wenig ertragreich und bedurfte immer wieder größerer Geldsummen zur Erhaltung, so dass Gött schon nach zwei Jahren seine „wirtschaftliche, familiäre und persönliche Lage [als] grauenhaft“ beschrieb. Trotz persönlicher Bedürfnislosigkeit fiel es ihm immer schwerer, die Ansprüche seiner Gläubiger und seiner Arbeiter zu befriedigen. Das Anwesen befindet sich heute am Ende des Leinhaldenwegs. Es wird auch &amp;#039;&amp;#039;Emil-Gött-Haus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Birkenhof&amp;#039;&amp;#039; oder heute überwiegend &amp;#039;&amp;#039;Lettisches Haus&amp;#039;&amp;#039; genannt, da ein lettisches Kulturzentrum dort seit 1952 seinen Sitz hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine dramatischen Werke, vor allem „Verbotene Früchte“, wurden bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] vielfach aufgeführt, ohne dass dies seine wirtschaftliche Lage grundsätzlich verbesserte. Götts gesundheitlicher Zustand und damit auch seine Fähigkeit, das kleine Landgut zu bewirtschaften, verschlechterten sich in den letzten Jahren vor seinem Tod 1908 immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gött war mit dem Dichter [[Emil Strauß]] befreundet. Dieser berichtet in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Das Riesenspielzeug&amp;#039;&amp;#039; ([[1935]]) von Wanderungen mit Gött und von gemeinsamer Landarbeit. Außerdem verfasste Gött ab 1892 [[Aphorismus|Aphorismen]], weiterhin Gedichte und Sprüche. Der Nachlass Emil Götts befindet sich in der [[Universitätsbibliothek Freiburg]]. 1958 wurde in Freiburg die Emil-Gött-Gesellschaft gegründet, die sich der Pflege seines Nachlasses und seines Andenkens widmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chirurgie-Professor und beliebte Medizin-Autor [[Hans Killian]] stellt vielen seiner dramatischen Erfahrungsberichte Lebensweisheiten von Emil Gött voran.&amp;lt;ref&amp;gt;etwa &amp;quot;Das Schlechte ist der Schlaf des Guten, der Teufel die Nacht Gottes&amp;quot;, Hans Killian: &amp;#039;&amp;#039;Solange das Herz schlägt&amp;#039;&amp;#039;. Kindler, München 1967, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gött und [[Emil Strauß]] waren bereits bei Hans Killians Vater [[Gustav Killian]] häufig zu Gast. Gött hatte zur Zeit der Entstehung seines Lustspiels &amp;#039;&amp;#039;Die Mauserung&amp;#039;&amp;#039; auch einmal etwa ein Jahr bei den Killians, dessen Haus als „kulturelles Zentrum Freiburgs“ fungierte, gewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Killian: &amp;#039;&amp;#039;Hinter uns steht nur der Herrgott. Sub umbra dei. Ein Chirurg erinnert sich.&amp;#039;&amp;#039; Kindler, München 1957; hier: Lizenzausgabe als Herder-Taschenbuch (= &amp;#039;&amp;#039;Herderbücherei.&amp;#039;&amp;#039; Band 279). Herder, Freiburg/Basel/Wien 1975, ISBN 3-451-01779-2, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Emil Gött wurde die Freiburger &amp;#039;&amp;#039;Emil-Gött-Grund- und Hauptschule&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil Zähringen benannt sowie in seinem Geburtsort Jechtingen der Emil-Gött-Brunnen (heute: Emil-Gött-Schule, eine Grundschule). In zahlreichen Gemeinden und Städten wurden Straßen benannt, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Emil-Gött-Straßen in [[Karlsruhe]] und Freiburg und der Emil-Gött-Weg in [[Emmendingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke&amp;#039;&amp;#039;, 2., vermehrte Auflage, Hünenburg-Verlag, Straßburg 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher und Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 2., vermehrte Auflage, Hünenburg-Verlag, Straßburg 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus einem alten Album. Nachwort von Eberhard Meckel.&amp;#039;&amp;#039; Rombach, Freiburg 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Hesselbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönliches von Emil Gött.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwabenspiegel&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 7 (1913/14), Nr. 14, 5. Januar 1914, S. 109f.&lt;br /&gt;
* Maria Ursula Gött: &amp;#039;&amp;#039;Emil Gött, sein Anfang und sein Ende : Aufzeichnungen seiner Mutter Maria Ursula Gött&amp;#039;&amp;#039;. München : Beck, 1921&lt;br /&gt;
* Roman Woerner: &amp;#039;&amp;#039;Biographische Einleitung&amp;#039;&amp;#039;, in: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emil Götts Gesammelte Werke&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Beck, München 1921, S. V–CX.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Bühler: &amp;#039;&amp;#039;Emil Götts Menschenbild und Weltanschauung&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Freiburg i. Br. 1951.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|577|578|Gött, Emil Servatius|Wilhelm Zentner|118717936}}&lt;br /&gt;
* [[Volker Schupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Gött. Dokumente und Darstellungen zu Leben, Dichtung und früher Lebensform&amp;#039;&amp;#039;. Hg. Kulturamt der Stadt Freiburg, Freiburg 1992.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Knauft: &amp;#039;&amp;#039;Emil Gött – Dichten und Denken, Leben und Leiden eines außergewöhnlichen Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Echo-Verlag, Freiburg 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118717936}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|goett}}&lt;br /&gt;
* [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/goett_ges_werke_ga Emil Götts Gesammelte Werke] (Digitalisat)&lt;br /&gt;
* [https://www.ub.uni-freiburg.de/recherche/historische-sammlungen/bestaende-benutzung/nachlaesse/verzeichnis-der-nachlaesse/nachlass-details/?nlid=18  Nachlass Emil Götts] (Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau)&lt;br /&gt;
* Martin Halter: [https://freiburg-schwarzwald.de/dichter2.htm &amp;#039;&amp;#039;Emil Gött starb vor 100 Jahren - Der geniale Versager. Ökobauer und Dichter, Daniel Düsentrieb und Don Quichote: Vor hundert Jahren starb Emil Gött. Er hatte noch viel vor&amp;#039;&amp;#039;] (zuletzt aufgerufen am 20. Juli 2013); Artikel aus der [[Badische Zeitung|Badischen Zeitung]] vom 12. April 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118717936|LCCN=n/84/128008|VIAF=59878986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gott, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aphoristiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gött, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jechtingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katanga</name></author>
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