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	<title>Emil Felden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Felden&amp;diff=512337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Werke */ Leerzeichen vor Punkt</title>
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		<updated>2025-07-28T18:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Punkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Jakob Felden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1874]] in [[Montigny-lès-Metz|Montigny bei Metz]]; † [[4. Dezember]] [[1959]] in [[Bremen]]) war ein deutscher evangelischer [[Theologe]], sozialistischer und pazifistischer Politiker ([[SPD]]) und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Felden wurde in Lothringen als Sohn eines [[Küfer]]s und [[Gendarmerie|Gendarmen]] geboren. In [[Straßburg]] studierte er als liberaler [[Protestant]] neben [[Albert Schweitzer]] [[Theologie]], aber auch [[Philosophie]] und [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]]. Nach der [[Ordination]] 1899 in Straßburg war er als [[Vikar]] und Hauslehrer in [[Abreschviller|Alberschweiler]] im [[Département Moselle]] und 1900 in [[Dehlingen]] bei [[Saverne|Zabern]] im heutigen [[Département Bas-Rhin]] tätig. Von 1904 bis März 1907 arbeitete er als Chefredakteur am Elsässischen Tageblatt in [[Colmar]]. Während dieser Zeit veröffentlichte er kleine Erzählungen und Romane und hielt viele Vorträge. Felden entwickelte eine Religiosität, die jedes kirchliches [[Dogma]] ablehnte. Er wurde dem theologischen Radikalismus zugerechnet und war politisch sehr fortschrittlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Tätigkeit an der Freien christlichen Gemeinde in [[Mainz]] wurde Felden am 1. Oktober 1907 als Pfarrer der reformierten [[St. Martini (Bremen)|St.-Martini-Gemeinde]] in Bremen berufen. Als Pastor vertrat er eine ethische Naturreligiosität und orientierte sich an den Erkenntnissen der aktuellen Zeitgeschichte. Er gab neue [[Gesangbuch|Gesangbücher]] heraus und kritisierte die bremische Kaufmanngilde als rückständig. Die Martinigemeinde wurde durch ihn zur Arbeitergemeinde, im ständigen Streit mit konservativen, aber auch liberalen Pastoren. Das [[Eucharistie|Abendmahl]] wurde bei ihm zum Brudermahl der Gemeinde. Felden setzte sich für die [[Frauenrechte|Rechte der Frauen]] und für die [[Trennung von Religion und Staat|Trennung von Kirche und Staat]] ein. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kämpfte er gegen den [[Judenfeindlichkeit|Antisemitismus]], u. a. in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Sünde wider das Volk&amp;#039;&amp;#039; (1921).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Felden Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], von 1921 bis 1922 war er Mitglied in der [[Bremer Bürgerschaft]] und von 1923 bis 1924 Mitglied im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]. Danach zog er sich aus der Parteipolitik zurück. Er fand in der Arbeiterschaft Zustimmung, bei den Parteifunktionären eher Misstrauen. 1927 würdigte er [[Friedrich Ebert]] in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Eines Menschen Weg&amp;#039;&amp;#039;. Albert Schweitzer äußerte sich über seinen ehemaligen Kommilitonen Felden: „Sein Idealismus machte ihn zum Kämpfer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1933, nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], wurde Felden aus dem Amt entlassen, auch wurden Bücher von ihm [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|verbrannt]]. Von 1941 bis 1943 übernahm er nochmals eine Pfarrstelle im [[Elsass]] als Vakanzvertretung. Vor Kriegsende wurde er in die Pfalz evakuiert und war dort Redner und Präsident bei Versammlungen der wiedergegründeten [[Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz|Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pilick, Eckhart (Hg): Lexikon freireligiöser Personen,&lt;br /&gt;
Rohrbach/Pfalz o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1946 wurde er durch den [[Bremische Evangelische Kirche#Präsidenten des Kirchenausschusses|Präsidenten des Kirchenausschusses]] der [[Bremische Evangelische Kirche|Bremischen Evangelischen Kirche]] rehabilitiert. Er lebte bis Ende 1952 in [[Mutterstadt]] und kehrte 1953 nach Bremen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felden war verheiratet und hatte aus erster Ehe zwei Töchter und zwei Söhne, eine seiner Töchter war die bekannte Malerin und [[Kunstpädagogik|Kunstpädagogin]] [[Gerda Matejka-Felden]]. Er gehörte als [[Freimaurer]] der humanitären Großloge &amp;#039;&amp;#039;Freimaurerbund zur aufgehenden Sonne&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Bruder und Bürger: Freimaurerei und Bürgerlichkeit in Bremen von der Aufklärung bis zum Wiederaufbau nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2010, ISBN 978-3-8378-1019-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Emil-Felden-Weg&amp;#039;&amp;#039; in Kattenturm im Stadtteil Bremen-[[Obervieland]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ultramontanismus im Reichsland am Ende des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kaninchenzucht.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1904, {{DNB|579795837}}. (mindestens 3 Auflagen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der naschhafte Peter und andere Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;D’r Steinbür. E-n- elsassisch Volksteck.&amp;#039;&amp;#039; 1906.&lt;br /&gt;
* Kirche, Religion und Sozialdemokratie: Vortrag, gehalten am 2. Juli 1909 im Gewerkschaftshause zu Bremen. München 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Spiritismus und die anderen okkulten Systeme unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg, Leipzig 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alles oder nichts. Kanzelreden über Henrik Ibsens Schauspiele.&amp;#039;&amp;#039; Die Tat, Leipzig 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Trennung von Staat und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, Jena 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Königskinder: Briefe aus schwerer Trennungszeit einer Ehe.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg, Leipzig 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Strome von Zeit und Ewigkeit. Ein Buch der Andacht für freie Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Unesma, Leipzig 1917, {{DNB|58085468X}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Kampf um Frieden. Ein Buch für freie Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin [1918], {{DNB|580854655}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschen von Morgen. Ein Roman aus zukünftigen Tagen.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg, Leipzig [1918], {{DNB|580854671}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sieghafte Menschen. Roman in 2 Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg, Berlin [1920], {{DNB|573307849}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sünde wider das Volk. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg, Berlin 1921, {{DNB|573307873}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hinterm Deich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhold Eichacker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haß. Antwort deutscher Dichter auf Versailles.&amp;#039;&amp;#039; Universal, München 1921, {{DNB|575475005}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mann mit dem harten Herzen und andere Märchen und Geschichten für Groß und Klein.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Albert Reinkings Höhenflug&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1923, {{DNB|574716831}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Religion&amp;#039;&amp;#039; (= Kulturwille. Kleine Flugschriften, Heft 6). Leipzig; Wien 1924, {{DNB|579795853}}..&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Quellenhof. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Friesen-Verlag, Bremen [1925].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eines Menschen Weg. Ein Fritz-Ebert-Roman.&amp;#039;&amp;#039; Friesen, Bremen 1927, {{DNB|573307881}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die grosse Sünde&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Sieben Stäbe-Verlags- u. Druckereigesellschaft, 1929, {{DNB|57979587X}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Donat (Verleger)|Helmut Donat]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Felden – Ein Leben für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Donat, [[Andreas Röpcke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Nieder die Waffen – die Hände gereicht!“ Friedensbewegung in Bremen 1898–1958. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag des Staatsarchivs Bremen. Donat, Bremen 1989, ISBN 3-924444-45-5, S. 109–114.&lt;br /&gt;
* [[Georg Huntemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Felden, Emil Jakob.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Gesellschaft Bremen, Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912–1962.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1969, S. 144, Sp. 2, bis S. 147, Sp. 1.&lt;br /&gt;
* {{BBKL | url=http://www.bautz.de/bbkl/f/felden_e.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630012406/http://www.bautz.de/bbkl/f/felden_e.shtml |archivedate=2007-06-30 |autor=[[Horst Kalthoff]]|artikel=Felden, Emil|band=22|spalten=316–319}}&lt;br /&gt;
* Monika Porsch: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Straßenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Habenhausen, Arsten, Kattenturm, Kattenesch.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling, Bremen 1999, ISBN 3-932249-04-6.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Volker Weidermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der verbrannten Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2008, ISBN 978-3-462-03962-7, S. 102–104.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emil Felden, Bremen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Schmidt (Philosoph)|Heinrich Schmidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was wir Ernst Haeckel Verdanken.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Unesma, Leipzig 1914, S. 125.&lt;br /&gt;
* Biografische Angaben in: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Pfarrerbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Hauschild, Bremen 1996, ISBN 3-929902-96-6, S. 58.&lt;br /&gt;
* Auguste Zeiss-Horbach: &amp;#039;&amp;#039;Der Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Zum Verhältnis von Protestantismus und Judentum im Kaiserreich und in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2008, S. 341–354.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118844814}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL2239479A|Emil Felden}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.gew-hb.de/Julius_Bamberger_Emil_Felden_und_Richard_von_Hoff.html | wayback=20130224054141 | text=Julius Bamberger von GEW Bremen}}: 16. Juli 2007: Julius Bamberger, Emil Felden und Richard von Hoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118844814|VIAF=20477572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Felden, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Metz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Felden, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Felden, Emil Jakob (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe, Politiker (SPD), MdR, MdBB und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Montigny-lès-Metz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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