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	<title>Emil Erlenmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:59:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Erlenmeyer&amp;diff=75736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Bahmann: Änderungen von ~2026-25463-00 (Diskussion) auf die letzte Version von SchlurcherBot zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-27T07:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-25463-00&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-25463-00&quot;&gt;~2026-25463-00&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-25463-00&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-25463-00 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:SchlurcherBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:SchlurcherBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;SchlurcherBot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Emil Erlenmeyer senior. Zu Emil Erlenmeyer junior siehe [[Friedrich Gustav Karl Emil Erlenmeyer]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:E. Erlenmeyer ca 1863.jpg|mini|Emil Erlenmeyer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Erlenmeyer.jpg|mini|Geburtshaus in Taunusstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:M. Conrad Nachruf 1910 auf E. Erlenmeyer.pdf|miniatur|Nachruf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard August Carl Emil Erlenmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1825]] in [[Wehen (Taunusstein)|Wehen]] (heute [[Taunusstein]]); †&amp;amp;nbsp;[[22. Januar]] [[1909]] in [[Aschaffenburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]]. Von ihm stammen unter anderem die [[Erlenmeyer-Regel]] und der [[Erlenmeyerkolben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Emil Erlenmeyer studierte zunächst [[Medizin]] in [[Gießen]] und besuchte ab 1845 die Chemie-Vorlesungen von [[Justus von Liebig]], später bei [[Leopold Gmelin]] in [[Heidelberg]]. Während seines Studiums wurde er 1845 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Cattia Gießen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Wentzcke]]: &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafterlisten.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band: Hans Schneider und Georg Lehnert: &amp;#039;&amp;#039;Gießen – Die Gießener Burschenschaft 1814 bis 1936.&amp;#039;&amp;#039; Görlitz 1942, &amp;#039;&amp;#039;O. Cattia.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem pharmazeutischen Staatsexamen in [[Nassau (Lahn)]] betrieb er 5&amp;amp;nbsp;Jahre lang eine Apotheke in [[Katzenelnbogen]]. 1850 kehrte er nach Gießen zurück und [[Promotion (Doktor)|promoviert]]e im gleichen Jahr bei Justus Liebig mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über basisches Cyanblei&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree |chemistry |24689|Name=Emil R.A.C. Erlenmeyer|Datum=4. Februar 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kaufte er eine Apotheke in [[Wiesbaden]] und unterrichtete zusätzlich Chemie an der Wiesbadener Handels- und Gewerbeschule. Da der finanzielle Erfolg ausblieb, habilitierte er sich 1855 bei [[Robert Bunsen]] in Heidelberg mit einem Thema aus dem Bereich der Chemie der [[Mineraldünger]]. Er wurde hier 1857 [[Privatdozent]] und betrieb nebenher ein privates Beratungslabor für die Düngemittelindustrie. 1863 wurde er in Heidelberg außerordentlicher Professor, folgte dann aber dem Ruf auf die Professur für Chemie an die [[Technische Universität München#Vorgänger|Polytechnische Schule München]] und war dort gleichzeitig Berater verschiedener Chemie-Unternehmen, u. a. der Chemischen Fabrik Heufeld in Oberbayern, der Vorgängerin der heutigen [[Süd-Chemie|Süd-Chemie AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Polytechnische Schule&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Kgl. Bayerische Technische Hochschule München&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und von 1877 bis 1880 war Erlenmeyer neben seiner Lehrtätigkeit auch deren Direktor. Nach einer sehr erfolgreichen Arbeit als Chemiker und Hochschullehrer wurde Erlenmeyer 1883 aus gesundheitlichen Gründen emeritiert. Er zog danach als Privatgelehrter nach Frankfurt am Main und 1893 nach Aschaffenburg zu seiner Tochter. Von 1893 bis 1897 erhielt er von seinem Schwiegersohn [[Hermann Dingler]] in der [[Forsthochschule Aschaffenburg]] private Forschungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlenmeyer trug viel zur Verbreitung der Atomtheorie bei. Er hat sich in jungen Jahren lange und eingehend mit der [[Chemische Struktur|Struktur]] chemischer Verbindungen beschäftigt und mit seinen Kollegen debattiert. Da er seit 1859 nebenberuflich als Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Chemie, Pharmazie und Mathematik&amp;#039;&amp;#039; arbeitete, konnte er hier seine Theorien frühzeitig zur Diskussion stellen. 1862 stellte er auf Grund seiner Untersuchungen als erster fest, dass es nicht nur Einfachbindungen, sondern auch [[Mehrfachbindung]]en gebe. Hierdurch trug er wesentlich dazu bei, die Struktur vieler Verbindungen zu erkennen und zu verstehen. Außerdem benutzte er in seinen Veröffentlichungen stets die heute übliche [[Archibald Scott Couper|Coupersche]] Schreibweise für Strukturformeln und verhalf dieser damit zum Durchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[München]] erforschte er weiter intensiv die Struktur organischer Verbindungen und klärte die Struktur von [[Naphthalin]], [[Azogruppe|Azo-]], [[Hydrazone|Hydrazo-]] und [[Azoxyverbindungen|Azoxykörper]]n&amp;lt;ref name=&amp;quot;HoWi&amp;quot;&amp;gt;{{Holleman-Wiberg |Auflage=57–70 |Startseite=648}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie von [[Guanidin]] und [[Tyrosin]] auf. Für die beiden letzteren gab er auch [[Synthese (Chemie)|Synthesemethoden]] an, darüber hinaus formulierte er die [[Erlenmeyer-Regel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist nach ihm der [[Erlenmeyerkolben]] benannt, ein konusförmiger Glaskolben, der heute in allen Laboratorien benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Friedrich Gustav Karl Emil Erlenmeyer|Emil Erlenmeyer jun.]] wurde ebenfalls Chemiker, er entwickelte die [[Erlenmeyer-Synthese]], sein Enkel war der Chemiker [[Hans Erlenmeyer]]. Emil Erlenmeyers Tochter Maria heiratete den Botaniker [[Hermann Dingler]], ihr Sohn war der Philosoph [[Hugo Dingler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 wurde er in die [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Sokrates zur Standhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. In Heidelberg schloss er sich der Loge &amp;#039;&amp;#039;[[Ruprecht zu den fünf Rosen]]&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise gab Erlenmeyer [[Justus Liebigs Annalen der Chemie]] heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HoWi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1855 wurde er zum Ehrenmitglied des [[Nassauischer Verein für Naturkunde|Nassauischen Vereins für Naturkunde]] ernannt.&lt;br /&gt;
* 1873 wurde Erlenmeyer Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]], 1874 Vizepräsident und 1884 Präsident der [[Gesellschaft Deutscher Chemiker|Deutschen Chemischen Gesellschaft]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* E. Erlenmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der organischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; C. F. Winters Verlagsbuchhandlung, Leipzig u. Heidelberg, 1867 u. 1868.&lt;br /&gt;
** Neuauflage als &amp;#039;&amp;#039;Erlenmeyer’s Lehrbuch der organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, Leipzig: Winter, bis 1894, Herausgeber [[Richard Meyer (Chemiker)|Richard Meyer]], [[Otto Hecht]], [[Heinrich Goldschmidt]], [[Karl von Buchka (Chemiker)|Karl von Buchka]] (1856–1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|594|595|Erlenmeyer, Richard August Carl Emil|Berthold Peter Anft|118685228}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Krätz|O. Krätz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Portrait: Emil Erlenmeyer 1825–1909&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Chemie in unserer Zeit]] 1972&amp;#039;&amp;#039;, 6, 53–58; ({{DOI|10.1002/ciuz.19720060204}}).&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1992. ISBN 3-922244-90-4, S. 177, Nr. 991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118685228}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chemie.tu-muenchen.de/oc1/History/EmilErlenmeyer.htm Mehr Details zu Emil Erlenmeyer] [https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=24764 und ausführliche Vita in der Pharmz. Ztg. 2002]&lt;br /&gt;
* [http://www.altstadtfriedhof.de/personen-detail/items/10.html Gedenkstein auf dem Aschaffenburger Altstadtfriedhof]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118685228|titel=Erlenmeyer, Richard August Carl Emil|datum=2023-05-05}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pk06750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118685228|LCCN=n/88/17857|VIAF=77110044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erlenmeyer, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Justus-Liebig-Universität Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erlenmeyer, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Erlenmeyer, Richard August Carl Emil (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wehen (Taunusstein)|Wehen]], [[Herzogtum Nassau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1909&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschaffenburg]], [[Königreich Bayern]], [[Deutsches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Bahmann</name></author>
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