<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_Dittmar</id>
	<title>Emil Dittmar - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_Dittmar"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Dittmar&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T15:30:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Dittmar&amp;diff=2819534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Dittmar&amp;diff=2819534&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-19T17:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Gerhard Dittmar.jpg|mini|Emil Dittmar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Gerhard Dittmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1842]] in [[Lampertheim]]; † [[15. Juli]] [[1906]] in [[Mainz]]) war [[Justizminister]] in der [[Regierung des Großherzogtums Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Der Vater, Karl Dittmar (1803–1854), war der [[evangelisch]]e [[Pfarrvikar]] von Lampertheim, die Mutter, Katharina Luise Braumann (1809–1896) stammte aus [[Bieber (Biebergemünd)|Bieber]]. Dittmar entsprang damit dem &amp;#039;&amp;#039;Lampertheimer Zweig&amp;#039;&amp;#039; des hessischen [[Pfarrer]]- und [[Beamtentum|Beamtengeschlechts]] Dittmar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Bernhard Koerner]] |Titel=Hessisches Geschlechterbuch |Band=Band 6 – Band 66 der Gesamtreihe des [[Deutsches Geschlechterbuch|Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien]] |Verlag=[[Starke Verlag]] |Ort=Görlitz |Datum=1929 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Dittmar, aus Breitendiel in Franken&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=40–41 |ZDB=2252-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Dittmar heiratete 1873 in [[Oppenheim]] Lina Fitting (1854–1934), Tochter des großherzoglich hessischen Obergerichtsrates Hermann Fitting und dessen Frau Karoline, geborene Schneider. Dieser Ehe entstammte [[Gustav Dittmar (Polizist)|Gustav Dittmar]] (1884–1939). Er wurde später [[Polizeidirektor]] von Darmstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bernhard Koerner |Titel=Hessisches Geschlechterbuch |Band=Band 6 – Band 66 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien |Verlag=Starke Verlag |Ort=Görlitz |Datum=1929 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Dittmar, aus Breitendiel in Franken&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=41–42 |ZDB=2252-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ältere Bruder von Emil Dittmar, [[Gustav Dittmar]], war Abgeordneter der [[Landstände des Großherzogtums Hessen|Landständen des Großherzogtums Hessen]]. Ebenfalls ist er mit der [[Frauenbewegung|Frauenrechtlerin]], [[Frühsozialismus|Frühsozialistin]] und [[Philosoph|Philosophin]] des [[Vormärz]], [[Louise Dittmar]], verwandt gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bernhard Koerner |Titel=Hessisches Geschlechterbuch |Band=Band 6 – Band 66 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien |Verlag=Starke Verlag |Ort=Görlitz |Datum=1929 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Dittmar, aus Breitendiel in Franken&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=29–30, 40–41 |ZDB=2252-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Emil Dittmar besuchte die Gymnasien in [[Worms]] und [[Gießen]], wo er auch ab 1860 zunächst [[Forstwissenschaft]] und ab 1862 [[Rechtswissenschaft]] studierte. Das Studium schloss er 1864 mit der Fakultätsprüfung und der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs&amp;#039;&amp;#039;, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seines Studiums wurde er 1860 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Germania Gießen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Staatsexamen 1867 arbeitete er als juristischer Beirat bei der [[Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft|Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft]]. 1870 bis 1888 war er [[Advokat]] am [[Hofgericht Gießen]] und nach der Reichsjustizreform 1879 [[Rechtsanwalt]] am [[Landgericht Gießen]]. Zum 15. Mai 1888 wechselte er als [[Ministerialrat]] zum [[Regierung des Großherzogtums Hessen#Innenministerium|Ministerium des Innern und der Justiz]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Hessische Ministerium des Innern war von 1879 bis 1898 auch für die Justiz zuständig. In diesem Zeitraum gab es im Großherzogtum kein selbständiges Justizministerium.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Darmstadt, gab seine Zulassung als Rechtsanwalt in Gießen auf&amp;lt;ref&amp;gt;Arcinsys Hessen (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1889 auch Mitglied der Prüfungskommission für das Justiz- und Verwaltungsfach.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ministerium gehörte er der Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von [[Ludwig Hallwachs]] an, die den Übergang zum reichseinheitlichen Zivilrecht vorbereitete. Emil Dittmar betreute hier vor allem die Rechtslagen der rechtsrheinischen Gebiete des Großherzogtums.&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs&amp;#039;&amp;#039;, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In den linksrheinischen Gebieten, der [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], galt französisches Recht, das strukturell und inhaltlich sehr von den rechtsrheinischen Rechten abwich, die auf dem [[Gemeines Recht|Gemeinen Recht]] basierten.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Hauptartikel|Partikularrecht im Großherzogtum Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1890 war er Mitglied der zweiten Redaktionskommission des [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;, die ein einheitliches, im ganzen [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] geltendes [[Zivilrecht]] ausarbeitete, das dann auch am 1. Januar 1900 als [[Bürgerliches Gesetzbuch]] (BGB) in Kraft trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde er vom Großherzogtum Hessen als stellvertretender Bevollmächtigter in den [[Bundesrat (Deutsches Reich)|Bundesrat]] entsandt. Vom Bundesrat wiederum wurde er zum Kommissar des Reichskanzlers für die parlamentarischen Verhandlungen über den BGB-Entwurf gewählt. Nachdem dies abgeschlossen war, kehrte er 1898 nach Hessen ins Ministerium des Innern und für Justiz zurück, wo er in Nachfolge von Hallwachs [[Ministerialdirektor]] und Vorstand der Abteilung wurde, die die Justizangelegenheiten betreute. Diese wurde 1898 als [[Regierung des Großherzogtums Hessen#Justizministerium|Justizministerium]] wieder aus dem Innenministerium ausgegliedert und verselbständigt. Emil Dittmar wurde erster [[Justizminister]] dieses wieder selbständigen Ministeriums, zunächst mit dem Titel eines „Präsidenten“. Aber noch 1898 erhielt er dann auch den Titel „Minister“. In seiner Amtszeit war ein Schwerpunkt, die im Großherzogtum in sehr kleinräumigen Gebieten geltenden, etwa 15 unterschiedlichen Zivilrechte sowie andere Rechtsmaterien, die reichsrechtlich vereinheitlicht wurden, mit hessischen Umsetzungsgesetzen anzupassen. Dazu zählten neben dem BGB das [[Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit]] (FGG), das [[Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung]] (ZVG) und die [[Grundbuchordnung]] (GBO). Darüber hinaus wurde das Anlegen der [[Grundbuch|Grundbücher]] vorangetrieben, eine [[Gebührenordnung]] für [[Notar]]e und ein neues Feld- und Forststrafrecht eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs&amp;#039;&amp;#039;, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Emil Dittmar blieb bis 1905 Minister, als er sich aus gesundheitlichen Gründen pensionieren ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1890 Verleihung des [[Offizier (Ordenskunde)|Ritterkreuzes I. Klasse]] des [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Verdienstordens Philipps des Großmütigen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1893 Verleihung des [[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuzes II. Klasse]] des Verdienstordens Philipps des Großmütigen&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Preußischer Kronenorden]] [[Großoffizier (Ordenskunde)|II. Klasse mit dem Stern]]&amp;lt;ref&amp;gt;Arcinsys Hessen (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 [[Geheimrat]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903 Preußischer Kronenorden I. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 [[Großkreuz]] des Verdienstordens Philipps des Großmütigen&amp;lt;ref&amp;gt;Lagis (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 207–208.&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=SzlXH8Ea3r0C&amp;amp;pg=PA97&amp;amp;lpg=PA97&amp;amp;dq=%22Emil+Dittmar%22+Hessen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=5MkCIIO5JW&amp;amp;sig=VG984JSR9vjd9BkoCR_L9nOOrqU&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=iFkyULmcHMn54QTlr4HgBg&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=%22Emil%20Dittmar%22%20Hessen&amp;amp;f=false Werner Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs in systematischer Zusammenstellung der unveröffentlichten Quellen: Einführung, Biographien, Materialien. Materialien zur Entstehungsgeschichte des BGB&amp;#039;&amp;#039;]. de Gruyter, Berlin 1978, ISBN 978-3-11-007496-3&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schwabe (Historiker)|Klaus Schwabe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Regierungen der deutschen Mittel- und Kleinstaaten. 1815–1933&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Führungsschichten in der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Büdinger Forschungen zur Sozialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18. Boldt, Boppard am Rhein 1983. ISBN 3-7646-1830-2, S. 296.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Arcinsys Hessen |ID=v2063223 |linktext=HStAD Bestand S 1 Nr. NACHWEIS 1: &amp;#039;&amp;#039;Dittmar, Emil&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=default |datum=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lagis-hessen.de/pnd/116143649 &amp;#039;&amp;#039;Dittmar, Emil Gerhard&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen|LAGIS]]. &amp;#039;&amp;#039;Hessische Biografie&amp;#039;&amp;#039;; Stand: 15. April 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Justizminister von Hessen (Darmstadt)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=69674272|GND=116143649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dittmar, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Großherzogtum Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliches Gesetzbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dittmar, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dittmar, Emil Gerhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=hessischer Finanzminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 9. Juli 1842 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= [[Lampertheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
	</entry>
</feed>