<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_D%C3%B6nges</id>
	<title>Emil Dönges - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Emil_D%C3%B6nges"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_D%C3%B6nges&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T11:16:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_D%C3%B6nges&amp;diff=864835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_D%C3%B6nges&amp;diff=864835&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-03T08:16:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Georg Hermann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Dönges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1853]] in [[Becheln]]; † [[7. Dezember]] [[1923]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Prediger]], Autor und [[Verleger]] der [[Brüderbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dönges war der zweite Sohn des [[Volksschule|Volksschul]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;lehrers Philipp Dönges (1825–1890)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. C[arl] Dönges: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Dönges. Ein Gedenkblatt zu seinem 25. Todestag – 21. November 1915.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alt-nassauischer Kalender&amp;#039;&amp;#039; 1915, S.&amp;amp;nbsp;59f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner Frau Adolfine geb. Knab (1826–1917). In der Wohnung von Philipp Dönges kamen die Pfarrer und Lehrer der Umgebung regelmäßig zu [[Bibelstunde]]n zusammen. Auch seine Kinder versuchte er betont christlich zu erziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Dönges wurde bis zu seinem 16. Lebensjahr von seinem Vater unterrichtet, danach besuchte er die Höhere Bürgerschule in [[Bad Ems]] und schließlich die Realschule I. Ordnung in [[Elberfeld]], wo er 1874 das [[Abitur]] ablegte. Während der Elberfelder Zeit machte er mit den Kreisen der [[Brüderbewegung]] Bekanntschaft, insbesondere mit [[Julius Löwen]], dessen Söhnen er Nachhilfeunterricht erteilte und der ihm einige Schriften aus dem Verlag von [[Carl Brockhaus]] zu lesen gab. Zu deren Lektüre kam Dönges allerdings erst während eines anschließenden 18-monatigen [[England]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;aufenthalts, der der Verbesserung seiner Sprachkenntnisse dienen sollte. Dönges arbeitete in dieser Zeit als Hauslehrer in der Grafschaft [[Herefordshire]] und kam mit den [[Quäker]]n, den „offenen Brüdern“ und den „geschlossenen Brüdern“ in Kontakt. Letzteren schloss er sich dauerhaft an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1876 studierte Dönges (unterbrochen von einem [[Paris]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;aufenthalt im Frühjahr 1878) an der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Französische Sprache|Französisch]] für das höhere Lehramt; 1879 schloss er sein Studium mit [[Staatsexamen]] und [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Danach wirkte er zweieinhalb Jahre als „erster wissenschaftlicher Hülfslehrer“ am [[Gymnasium Arnoldinum|Gymnasium in Burgsteinfurt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Programm des ev. Fürstlich Bentheim’schen Gymnasii Arnoldini und der mit demselben verbundenen Realschule I. Ordnung zu Burgsteinfurt. Ostern 1882&amp;#039;&amp;#039;, Elberfeld 1882, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während seines Studiums hatte Dönges begonnen, in verschiedenen Brüdergemeinden [[Predigt]]- und [[Evangelisation]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;aufgaben wahrzunehmen. 1882 entschloss er sich, seinen Beruf aufzugeben und sich ganz der geistlichen Tätigkeit zu widmen. Von 1884 bis 1886 arbeitete er in Elberfeld im Verlag von [[Carl Brockhaus]] und beteiligte sich an der Durchsicht der [[Elberfelder Bibel]]; bereits 1880–83 war bei Brockhaus seine dreibändige Übersetzung und Bearbeitung der Kirchengeschichte von Andrew Miller erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rolf-Edgar Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Carl Brockhaus – ein Leben für Gott und die Brüder&amp;#039;&amp;#039;, R. Brockhaus, Wuppertal/Zürich 1994, S. 161, Anm. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1886 zog Dönges nach [[Frankfurt am Main]], wo er ein Jahr später Anna Maria Catharina Kirch (1855–1934) heiratete, mit der er neun Kinder hatte (zwei ihrer Söhne fielen im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 begann Dönges – neben seiner ausgedehnten Predigttätigkeit – mit der Herausgabe der evangelistischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Gute Botschaft des Friedens&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg, die die Arbeit des Dönges-Verlags seit 1957 fortsetzt, führt ihren Ursprung daher auf das Jahr 1888 zurück (&amp;#039;&amp;#039;[https://www.cv-dillenburg.de/christliche-verlagsgesellschaft/geschichte Die Historie der Christlichen Verlagsgesellschaft]&amp;#039;&amp;#039;, cv-dillenburg.de, abgerufen am 2. August 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 folgte das illustrierte Sonntagsschulblatt &amp;#039;&amp;#039;Der Freund der Kinder&amp;#039;&amp;#039; (das bis heute erscheint), 1911 die Bibelstudienzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Gnade und Friede&amp;#039;&amp;#039;. Hinzu kamen verschiedene Kalender, Broschüren und Bücher, darunter eine umfangreiche Auslegung der [[Offenbarung des Johannes|Offenbarung]]. Im Vergleich zu den Veröffentlichungen des [[R. Brockhaus Verlag]]s, der unter den deutschen „geschlossenen Brüdern“ die führende Rolle spielte, waren die Schriften Dönges’ stärker evangelistisch ausgerichtet und wurden auch von Christen außerhalb der Brüderbewegung mehr wahrgenommen. Dönges galt wie [[Georg von Viebahn (Evangelist)|Georg von Viebahn]] als Vertreter einer „milderen Richtung“ des „Darbysmus“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Paul Scheurlen: &amp;#039;&amp;#039;Die Sekten der Gegenwart und neuere Weltanschauungsgebilde&amp;#039;&amp;#039;, vierte stark erweiterte Auflage, Quell-Verlag der Ev. Gesellschaft, Stuttgart 1930, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete auch mit Christen anderer Konfessionen zusammen, z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Bibelbund]], im [[Christlicher Verein Junger Menschen|CVJM]], in der [[Deutsche Christliche Studentenvereinigung|DCSV]] oder bei gemeinsamen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 zog Dönges mit seiner Familie nach [[Darmstadt]] und übernahm gleichzeitig die Leitung der „Christlichen Anstalt für Schwachsinnige“ in [[Schmalkalden|Schmalkalden-Aue]] (bis 1920). Er starb im Alter von 70 Jahren an einem Herzleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Baligantepisode im Rolandsliede&amp;#039;&amp;#039; (Diss. Marburg 1879)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeichen der Zeit. Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039; (1897)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biblische Namen in deutscher Übersetzung&amp;#039;&amp;#039; (1907)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Sänger von Gottes Gnaden: Paul Gerhardt und K. Johann Philipp Spitta&amp;#039;&amp;#039; (1908)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biblische Fragen und Antworten&amp;#039;&amp;#039; (1912)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die göttliche Eingebung (Inspiration) der Heiligen Schrift&amp;#039;&amp;#039; (1913)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Feste Jehovas im Lichte des Evangeliums&amp;#039;&amp;#039; (1913)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Was bald geschehen muß“. Betrachtungen über die Offenbarung Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039; (1913)&lt;br /&gt;
* (mit Otto Kunze:) &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden für den biblischen Unterricht in der Sonntagsschule und zu Hause&amp;#039;&amp;#039; (o.&amp;amp;nbsp;J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Dönges: „Vita.“ In: &amp;#039;&amp;#039;Die Baligantepisode im Rolandsliede. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doctorwürde bei hochlöblicher philosophischer Facultät zu Marburg eingereicht von Emil Dönges aus Becheln.&amp;#039;&amp;#039; Druck von C.L. Pfeil, Marburg 1879. S. 51 ([https://books.google.de/books?id=zyLiLMxTItgC&amp;amp;pg=PT1 online]).&lt;br /&gt;
* R[udolf] B[rockhaus]: „Dr. Emil Dönges †“. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Tenne&amp;#039;&amp;#039; 2 (1924), S. 2–4 ([https://www.bruederbewegung.de/pdf/rbdoenges.pdf online]).&lt;br /&gt;
* „Dr. Emil Dönges †. Sein Lebensbild“. In: &amp;#039;&amp;#039;Botschafter des Friedens&amp;#039;&amp;#039; 35 (1925), S. 27–30 ([https://www.bruederbewegung.de/pdf/bfdoenges.pdf online]).&lt;br /&gt;
* L[isa] H[einz-Dönges]: „Zum 100. Geburtstag des heimgegangenen Herausgebers Dr. Emil Dönges“. In: &amp;#039;&amp;#039;Botschafter des Friedens&amp;#039;&amp;#039; 63 (1953), S. 29–36 ([https://www.bruederbewegung.de/pdf/lhdoenges.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.soundwords.de/artikel.asp?suchbegriff=&amp;amp;id=389 Kurzbiografie von Arend Remmers] (1983)&lt;br /&gt;
* Michael Schneider: &amp;#039;&amp;#039;[https://blog.bruederbewegung.de/2023/12/100-todestag-von-emil-doenges/ 100. Todestag von Emil Dönges]&amp;#039;&amp;#039; (2023)&lt;br /&gt;
* [http://www.martinarhelger.de/emildoenges.html Zahlreiche Schriften als PDF-Faksimiles]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103110092X|VIAF=97787109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Donges, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prediger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brüderbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dönges, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dönges, Georg Hermann Emil (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Prediger, Autor und Verleger der Brüderbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Becheln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
	</entry>
</feed>