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	<title>Emil Cordes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:30:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Cordes&amp;diff=2906241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter in s: /* Leben */ lf</title>
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		<updated>2025-06-17T18:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jochim Emil Cordes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1829]] in [[Lübeck]]; † [[11. Oktober]] [[1900]] in [[München]]) war ein deutscher Mediziner des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cordes stammte aus einer Kaufmannsfamilie; sein Vater &amp;#039;&amp;#039;Johann Jochim Cordes&amp;#039;&amp;#039; (1782–1866) war Teilhaber des Lübecker Handelshauses &amp;#039;&amp;#039;J.G. Nöltingk &amp;amp; Cordes&amp;#039;&amp;#039;, seine Mutter Emilie Christiane Cordes, geborene Grautoff (1790–1849), war eine Pastorentochter aus [[Kirchwerder]] und die Schwester von [[Ferdinand Heinrich Grautoff]]. Der Maler [[Johann Wilhelm Cordes]] war sein älterer Bruder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zweiter Museumsvortrag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Band 43, 1901, S. 628–629.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte das [[Katharineum zu Lübeck]] und begann 1849 sein Studium der Medizin. 1851 wurde er an der [[Universität Würzburg]] Mitglied des [[Corps Nassovia Würzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;142&amp;#039;&amp;#039;, 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] promovierte er 1853 zum Dr. med. mit einer [[Dissertation]] über [[Rheumatismus]]. Nach einer Amerikareise legte er in Berlin 1857 auch sein medizinisches Staatsexamen ab. Er ließ sich in seiner Heimatstadt als Arzt nieder und betreute nebenberuflich auch das [[Lübecker Militär (1814–1867)|Lübecker Militär]], zuletzt seit 1863 als Oberarzt. Während der Zeit seiner Tätigkeit in Lübeck waren ihm die hygienischen Verhältnisse in der Stadt ein besonderes Anliegen. Auch Lübeck litt seit dem Aufkommen der [[Cholera]] in Mitteleuropa um 1830 seit 1832 unter regelmäßigen [[Epidemie]]n. Cordes untersuchte das [[Grundwasser]] und die [[Trinkwasser]]versorgung der Stadt und setzte sich im Ergebnis seiner Untersuchungen für Verbesserungen der [[Abwasserentsorgung]] und er Trinkwasserversorgung (siehe [[Lübecker Wasserkunst (1867)]]) ein, so dass in Lübeck die Cholera nach Umsetzung der Maßnahmen ab 1866 nicht mehr ausbrach.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexandersbad1899.jpg|mini|Alexandersbad 1899]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1868 wurde Cordes Leiter der Wasserheilstätte [[Bad Alexandersbad]] im [[Fichtelgebirge]], die er als Einrichtung im [[Schloss Alexandersbad]] kurz danach kaufte. Die Saison von Mitte Mai bis Oktober verbrachte er hier, seinen Winterwohnsitz nahm er in München im [[Lehel]] in der Bruderstraße 9. 1881 konnte er unter gleichzeitiger Gründung einer [[Aktiengesellschaft]] das ebenfalls in Alexandersbad ansässige &amp;#039;&amp;#039;Stahlbad&amp;#039;&amp;#039; übernehmen; 1884 ließ er ein neues Kurhaus bauen. Ab Mitte der 1880er führten den Betrieb in Alexandersbad angestellte Ärzte. Cordes konzentrierte sich auf seine Praxis in München, wo er sich der [[Psychiatrie]] zuwandte. Schon 1872 veröffentlichte er eine der grundlegenden Beschreibungen der [[Agoraphobie]] (Platzangst).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Verdienste wurde Cordes zum königlich-bayerischen [[Hofrat]] ernannt. Er war rege an Kunst und Kultur interessiert und gehörte einem Freundeskreis um den Dichter [[Paul Heyse]] an. Den künstlerischen Nachlass seines Bruders, den er nach dessen Tod 1869 geerbt hatte, vermachte er dem Museum in Lübeck. Er ist heute Bestandteil der Sammlungen des Museums [[Behnhaus]] in Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De acuto et chronico articulorum rheumatismo: dissertatio inauguralis medica.&amp;#039;&amp;#039; Schlesinger, 1853.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Cholera in Lübeck: einige Worte an den Patriotismus und die Behörden; nebst einem Plan der Stadt, enthaltend die Todesfälle in den einzelnen Straßen.&amp;#039;&amp;#039; Asschenfeldt, Lübeck 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beleuchtung des Entwurfes einer Medizinalordnung für den Freistaat Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1866.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Cholera in Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; München 1868.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Platzangst (Agoraphobie), Symptom einer Erschöpfungsparese.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv fur Psychiatrie und Nervenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; 3 (1872), S. 521–574.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prospect der Wasserheilanstalt zu Alexandersbad im Fichtelgebirge kgl. bayer. Kreis Oberfranken.&amp;#039;&amp;#039; 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hubertus Averbeck: &amp;#039;&amp;#039;Von der Kaltwasserkur bis zur physikalischen Therapie: Betrachtungen zu Personen und zur Zeit der wichtigsten Entwicklungen im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Europäischer Hochschulverlag, Bremen 2012, ISBN 978-3-86741-782-2, S. 405f.&lt;br /&gt;
* Dietrich Helm: &amp;#039;&amp;#039;Cordes, Jochim Emil.&amp;#039;&amp;#039; In: Alken Bruns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Lebensläufe&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Neumünster 1993, ISBN 3-529-02729-4, S. 74 f.&lt;br /&gt;
* F. Kohl: &amp;#039;&amp;#039;Die klassischen Beschreibungen der Platzangst von [[Carl Friedrich Otto Westphal|Carl Westphal]] und Emil Cordes und ihre Bedeutung für die Konzeptgeschichte und aktuelle Diskussion der Angsterkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychiatrische Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 28 (2001), S. 3–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130637351|VIAF=85749663}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cordes, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübecker Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Alexandersbad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badearzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärarzt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cordes, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cordes, Jochim Emil (vollständiger Name); Cordes, Joachimus Aemilius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1900&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter in s</name></author>
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