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	<title>Emil Cohn (Verleger) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:57:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Cohn_(Verleger)&amp;diff=1604235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-09T11:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Cohn (BerlLeben 1905-07).jpg|mini|Emil Cohn.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Cohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1832]] in [[Posen]] (heute Poznań); † [[21. Juni]] [[1905]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Verleger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emil Cohn studierte nach dem Schulabschluss zunächst Jura und war während des Referendariats am Gericht in [[Grodzisk Wielkopolski|Grätz]] (bei Posen) tätig. Hier, in der Geburtsstadt des Verlegers [[Rudolf Mosse]], lernte er auch seine künftige Frau Leonore Mosse kennen, die Schwester von Rudolf Mosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Mosse bot Emil Cohn nach dessen Studienabschluss eine Stelle in seinem Anzeigengeschäft in Berlin an. Am 1. Januar 1871 wurde der 39-jährige Cohn Teilhaber der &amp;#039;&amp;#039;Annoncen-Expedition&amp;#039;&amp;#039; von Rudolf Mosse. Mosse und Cohn beschlossen wenig später die Gründung einer eigenen Tageszeitung. Am 1. Januar 1872 erschien die Erstausgabe des &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]s&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Mosse-Verlag zu einem der größten Berliner Verlagshäuser. 1882 trat Emil Cohn der [[Gesellschaft der Freunde]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohn war im Mosse-Verlag vor allem organisatorisch und juristisch tätig. 1884 beendete er seine Tätigkeit im Mosse-Verlag und erwarb 1885 die von [[Franz Duncker]] 1853 gegründete linksliberale &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Volks-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Cohn führte das Blatt zwanzig Jahre lang weiter. 1904 verkaufte er an den Mosse-Verlag. Ein Jahr später starb Emil Cohn im Alter von 73 Jahren. Er wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee|jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee]] begraben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Nieder-Neuendorf Sammlung Duncker.jpg|mini|Gut Nieder Neuendorf um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1885 hatte Cohn das Gut [[Nieder Neuendorf]] erworben, das seine Kinder vier Jahre nach seinem Tod 1909 an die [[AEG]] verkauften, die dort eine ihrer größten Betriebsstätten errichtete. Auch Wohnhäuser wurden auf dem Gelände errichtet (heute Cohn’sches Viertel). Das Gutshaus überstand das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und wurde erst in den Jahren 1961/65 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;burgeninventar.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Landkreis Oberhavel – Nieder Neuendorf&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.burgeninventar.de/html/bra/OHV_big.html |wayback=20080629052453 }} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
Leonore und Emil Cohn hatten fünf Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bianca Israel (1870–1963), die mit ihrem Ehemann, dem Kaufhausunternehmer und Rittergutbesitzer Richard Israel eine Kunstsammlung aufbaute, sich als Kunstmäzenin betätigte und u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Lovis Corinth]] befreundet war. Richard Israel kam 1943 in Theresienstadt um, Bianca überlebte und starb 1963 in Hannover.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Koldehoff |Titel=Die Bilder sind unter uns: das Geschäft mit der NS-Raubkunst |Auflage=1. |Verlag=Eichborn |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2009 |ISBN=978-3-8218-5844-9 |Seiten=142 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martin Carbe|Martin Cohn]] (1872–1933), der als Jurist promovierte, die Nichtjüdin Klara Muks heiratete und 1921 seinen Namen in Martin Carbe änderte. Beide starben durch [[Suizid]]. Martin Carbe nahm sich 1933 in [[Locarno]] und seine Frau 1947 in Berlin das Leben. Sie hatten zwei Söhne, die Deutschland vor 1930 verließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Wolff, Bernd Sösemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher Theodor Wolff 1914-1919: Der Erste Weltkrieg und die Entstehung der Weimarer Republik in Tagebüchern, Leitartikeln und Briefen des Chefredakteurs am &amp;quot;Berliner Tageblatt&amp;quot; und Mitbegründers der &amp;quot;Deutschen Demokratischen Partei&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; H. Boldt, 1984, S. 517.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Mosse. Deutsch-jüdisches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, C.H.Beck, 1999, S. 537&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Antonie Hirsch (1873–1944), die mit dem Rittergutbesitzer Jobst Hirsch verheiratet war und 1944 im [[Ghetto Theresienstadt]] an [[Tuberkulose]] starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en1080206G |titel=Hirsch, Antonie |werk=Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945 |abruf=2024-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Fritzsch. |Titel=Das Schicksal der Cohnschen Erben in der Zeit der Nazidiktatur |Sammelwerk=HWB-Journal |Datum=2001-04 |Seiten=6 |Online=https://wohnen-in-hennigsdorf.de/wp-content/uploads/2019/02/CHECK_08_HWB_Journal_April_2001.pdf |Abruf=2024-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fritz Simon Cohn (geb. 23. September 1875 in Berlin), der sich als Rechtsanwalt niederließ und als Berater der Mosse OHG tätig war. Eine Episode mit Fritz Cohn im Berliner Apollo-Theater um 1900 führte zur Entstehung des Liedes und der Figur des [[Der kleine Cohn|kleinen Cohn]]. Nach seiner Heirat 1919 verzichtete Fritz Cohn auf sein Erbe am Familienunternehmen. Er verlor seine Frau in den 30er Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Emil Cohn: emanzipierter deutscher Jude, jüdischer bürgerlicher Deutscher, Gutsbesitzer in Nieder Neuendorf 1885-1905 und Erblasser in Hennigsdorf. Sein Leben und das Schicksal seiner Erben in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde aus Berlin ins [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] deportiert und dort am 2. September 1943 ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holocaust.cz/en/database-of-digitised-documents/document/98277-cohn-fritz-simon-death-certificate-ghetto-terezin/ Cohn Fritz Simon: Death certificate, Ghetto Terezín], Digitalisat auf Holocaust.cz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Else Franziska Hirsch (1878–1945), die von Theresienstadt in das [[KZ Auschwitz-Birkenau]] deportiert wurde und am 31. Dezember 1945 für tot erklärt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Mosse – Deutsch-jüdisches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; München 1999, S. 176ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129761710|NAME=Emil Cohn}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://wohnen-in-hennigsdorf.de/wp-content/uploads/2019/02/CHECK_07_HWB-Journal_Dezember_2000.pdf |titel=Der Zeitungsmann |titelerg=Porträt |werk=HWB-Journal |hrsg=Hennigsdorfer Wohnungsbaugenossenschaft |datum=2000-12 |seiten=6 |abruf=2024-08-04}}&lt;br /&gt;
* [http://www.euhausen-klaus.de/Euhausen_Hennigsdorf_fruehe_industrielle_Entwicklung.pdf Klaus Euhausen: Die frühe industrielle Entwicklung von Hennigsdorf.] (PDF; 8,8&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129761710|LCCN=no/2007/343|VIAF=3561491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cohn, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cohn, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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