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	<title>Emil Berliner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Berliner&amp;diff=44848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dentalum: Form korr.</title>
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		<updated>2026-04-25T18:05:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emile Berliner crop.jpg|mini|Emil Berliner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EmileBerliner-AuldLangSyne.ogg|mini|rechts|Emil Berliner singt das schottische Lied [[Auld Lang Syne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Berliner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in den USA nannte er sich &amp;#039;&amp;#039;Emile Berliner&amp;#039;&amp;#039;; * [[20. Mai]] [[1851]] in [[Hannover]]; † [[3. August]] [[1929]] in [[Washington, D.C.]]) gilt als Erfinder der [[Schallplatte]] und des [[Grammophon]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Steen |Titel=Zwischen Unterhaltung und Revolution – Grammophone, Schallplatten und die Anfänge der Musikindustrie in Shanghai; 1878–1937 |Verlag=Harrassowitz |Ort=Wiesbaden |Datum=2006 |ISBN=978-3-447-05355-6 |Seiten=34 |Online={{Google Buch | BuchID = TS_KCri_Sq8C | Seite = 34 }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt auch [[Patent]]e auf andere Erfindungen. 1881 erhielt er die [[Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten|US-amerikanische Staatsbürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Emils Urgroßvater, Jacob Abraham Joseph († 1811), dessen Ehefrau Dina Friedberg († 1840), seine Mutter und eine Schwester hatten sich in den frühen 1770er-Jahren in der damals noch eigenständigen hannoverschen [[Calenberger Neustadt]] niedergelassen. In der jüdischen Gemeinschaft wurde er, entsprechend seinem Geburtsort, &amp;#039;&amp;#039;Jokew (Jacob) Berlin&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1776 erwarb er einen [[Schutzbrief (Diplomatie)#Schutz von Juden|Schutzbrief]]. In ihrem Haus, Lange Straße 27, bot die Familie einen [[Jüdische Speisegesetze|koscheren]] Mittagstisch an. Ihre Kinder waren Bella Betty (*&amp;amp;nbsp;1778) und Moses (1786–1854).&amp;lt;!-- Link wiedergefunden (http://sbiii.com/berlhann.html), dorige Angabe URV. Daher Beitrag Disk. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses konnte während der Gewerbefreiheit infolge der französischen Besatzung ein Textilgeschäft in der Bergstraße eröffnen.&lt;br /&gt;
1811 heiratete er Friederike Enoch aus Celle (1785–1838; die Tochter von Wolf Samuel Enoch (1747–1797) und Ester Berliner&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Lindemann: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben in Celle&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;303.&amp;lt;/ref&amp;gt;), mit der er sechs Kinder hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://familytreemaker.genealogy.com/users/g/o/l/Philipp-Goldmann-2/PDFGENEO1.pdf |titel=Descendants of Abraham Joseph Berliner |format=PDF; 134&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2013-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1833 zog er mit seinem Geschäft in die Lange Straße 33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses’ ältester Sohn, Samuel Berliner (1813–1872), betrieb ebenfalls ein Textilgeschäft. 1846 erwarben er und seine Ehefrau Sally Friedmann (1826–1903) die Bürgerrechte. Ihre Kinder waren: Hermann (*&amp;amp;nbsp;1848), [[Jacob Berliner|Jacob]] (1849–1918), Adolph (*&amp;amp;nbsp;1850), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;1851), [[Manfred Berliner|Manfred]] (1853–1931), Franzisca (*&amp;amp;nbsp;1854; verh. Friedberg), Rebecka (*&amp;amp;nbsp;1855), Moritz (*&amp;amp;nbsp;1856), Johanne (*&amp;amp;nbsp;1857, starb jung), [[Joseph Berliner|Joseph]] (1858–1938), Rahel (*&amp;amp;nbsp;1864) und Else (*&amp;amp;nbsp;1869). Vier von Moses’ Söhnen blieben in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil wuchs mit seinen Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen auf. Er war Onkel von [[Cora Berliner|Cora]], [[Siegfried Berliner (Physiker)|Siegfried]] und [[Bernhard Berliner]]. Der Sohn [[Henry Berliner]] war ein US-amerikanischer Flugzeug- und Helikopter-Pionier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Grammophon Hannover.jpg|mini|Fabrik in [[Hannover]], Kniestraße]]&lt;br /&gt;
Von 1861 bis 1865 besuchte Emil Berliner die [[Samson-Schule]] in [[Wolfenbüttel]]. Anschließend machte er eine kaufmännische Lehre und musste mit Arbeiten in einer Druckerei und später in einem Krawattengeschäft zum Unterhalt der Familie beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wanderte 1870 als junger Mann in die [[Vereinigte Staaten|USA]] aus, um der Einberufung zum preußischen Militär zu entgehen. Er begleitete einen Freund seines Vaters, Nathan Gotthelf, nach Washington und arbeitete drei Jahre in dessen Kurzwarengeschäft Gotthelf, Behrend and Co. Er zog dann nach New York, wo er sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser hielt, 1875 letztendlich als Flaschenspüler im Labor von [[Constantin Fahlberg]]. Nachts studierte er am Cooper Institute (heute [[Cooper Union]]). Dann richtete er sich ein provisorisches Labor in seiner Wohnung ein und machte Versuche mit elektrischen Geräten. Als erstes gelang es ihm, ein funktionierendes [[Berlinersches Mikrophon|Mikrophon]] für den Telefonapparat von [[Alexander Graham Bell]] zu konstruieren. 1877 konnte er seine Erfindung für 50.000&amp;amp;nbsp;[[US-Dollar|US-$]] an die [[Bell Telephone Company]] verkaufen. Dieses Geld machte ihn zunächst wirtschaftlich unabhängig, sodass er sich ein professionelles Labor einrichten konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Curt Riess: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Weltgeschichte der Schallplatte&amp;#039;&amp;#039;. Droemersche Verlagsanstalt, Zürich 1966, S.&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später lebte er abwechselnd in [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]], [[Kanada]] und [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1881 und 1883 besuchte Emil Berliner Hannover. Dort gründete er mit seinem Bruder Joseph Berliner die erste europäische Gesellschaft zur Produktion von Telefonteilen, die J.&amp;amp;nbsp;Berliner Telephongesellschaft. 1887 meldete er ein [[Patent]] auf einen scheibenförmigen [[Tonträger]] an, in den von außen nach innen schneckenförmig und in [[Schallplatte#Seitenschrift|Seitenschrift]] eine Rille geritzt und so die [[Schwingung]]en der Aufnahme-[[Schwingungsmembran|Membran]] analog konserviert wurden: die [[Schallplatte]]. Bestandteil des Patents war auch ein Aufnahme- und Abspielgerät, das ursprüngliche [[Grammophon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Vorteil gegenüber der zur damaligen Zeit verwendeten [[Phonographenwalze]]n war, dass diese einzeln bespielt werden mussten und hierdurch ein höheres Preisniveau aufwiesen. Eine nach 1902 erfundene Methode, um die Rotationswalzen in einem Gießverfahren in größeren Stückzahlen und damit kostengünstiger herzustellen, kam zu spät und war dem Pressen der [[Schellackplatte]] auch immer unterlegen. Damit war es möglich, Schallplatten in großen Mengen preisgünstiger zu produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gramophone-gc-54545-2323l.ogg|mini|Einseitige Platte von Berliners &amp;#039;&amp;#039;Gramophone &amp;amp; Typewriter Company&amp;#039;&amp;#039;, 1905, Camille Saint-Saëns, „Samsone e Dalila (Coro delle Filistee)“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1906-11-08 Phonographische Zeitschrift Seite 0969 Emil Berliner in Deutschland Photographie.jpg|mini|Bericht in der [[Phonographische Zeitschrift|Phonographischen Zeitschrift]] vom 8. November 1906 über einen Besuch Berliners in der Redaktion. Das Foto zeigt Berliner zusammen mit dem Verleger [[Georg Rothgießer]] und dessen Gattin. Berliner hatte sich bei einer Europareise zwei Tage lang in Berlin aufgehalten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berliners Platten bestanden anfangs (1890–1893) aus Hartgummi, waren einseitig bespielt und hatten einen Durchmesser von 12,5 cm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://digital.bib-bvb.de/collections/KUEI/#/collection/DTL-5875 |titel=Hartgummiplatten von Emil Berliners Gramophon, ca. 1890-1893 |werk=Digitale Sammlungen der Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt |hrsg= |datum= |sprache=de |abruf=2020-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurden die Schallplatten aus einem&amp;amp;nbsp;preiswerteren Gemisch aus [[Baumwolle|Baumwoll]]flocken, [[Schiefer]]pulver, [[Ruß]] (daher die schwarze Farbe) und [[Schellack]] (daher die Zerbrechlichkeit) gefertigt. Bei der heißen Pressung drückte sich der Schellack an die Oberfläche und versiegelte damit die Rillen. Das ermöglichte die industrielle Fertigung großer Mengen, die Berliner 1889 aufnahm und bis etwa 1910 nach und nach perfektionierte, beispielsweise das Aufkleben von Papier-[[Etikett]]en und das Beschreiben beider Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Berliner machte Aufnahmen von Künstlern in neu errichteten Tonstudios und vertrieb diese Schallplatten. Dazu gründete er 1893 in den USA die &amp;#039;&amp;#039;United States Gramophone Company&amp;#039;&amp;#039;. Sein erster Aufnahmeleiter wurde der damalige Klavierbegleiter [[Fred Gaisberg]]. 1895 gründete er in Philadelphia mit weiteren Kapitalgebern die [[Berliner Gramophone]] Company. Diese ging 1904, wiederum zwecks Erweiterung der Kapitalgrundlage, in die [[Victor Talking Machine Company]], an der Berliner seit 1901 beteiligt war, über, deren Direktor Frank Seaman war. Diese Gesellschaft wurde 1929 von [[Radio Corporation of America|RCA]] übernommen. Das Plattenlabel hieß RCA Victor. 1897 gründete er in Großbritannien die UK Gramophone Company. 1898 errichteten die Aufnahmespezialisten Fred Gaisberg und Joe Sanders in London das erste europäische Schallplattenaufnahmestudio. Als es mit Frank Seaman zum Streit kam, der für den Vertrieb der Schallplatten zuständig war, gründete Emile Berliner mit seinem Bruder Joseph in Hannover im selben Jahr eine Schallplattenproduktionsfirma, die [[Deutsche Grammophon|Deutsche Grammophon-Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20200805110302/http://www.emil-berliner-studios.com/de/chronik1.html Chronik.] Emil Berliner Studios; abgerufen am 13. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schellackplatten mit 78 Umdrehungen pro Minute wurden in ihrer Grundkonstruktion faktisch unverändert mehr als 60 Jahre lang, etwa zwischen 1895 und 1958, in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und [[Osteuropa]] bis 1961 und in Teilen Asiens bis 1968, hergestellt und dann von Schallplatten aus [[Polyvinylchlorid|Vinyl]], „45er“ [[Single (Musik)|Singles]] und „33er“ [[Schallplatte|Langspielplatten]], abgelöst. Aber auch bei den Vinylplatten blieb – außer einem wesentlich engeren Abstand der Rillennachbarschaft (Füllschrift), den das Kunststoffmaterial erlaubte und damit auch [[Stereofonie|Stereo]]-Aufnahmen ermöglichte – das Grundprinzip Emil Berliners erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Erfindungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-08944, Schraubenflugzeug mit drei Tragflächen.jpg|mini|Berliner Helicopter No. 5 von 1924 von Henry Berliner; an der Konstruktion war Emil Berliner beteiligt. Das Fluggerät ist heute im Besitz der [[Smithsonian Institution]].]]&lt;br /&gt;
Emil Berliner machte eine Reihe weiterer Erfindungen. Darauf erhielt er zahlreiche [[Patent]]e in den Vereinigten Staaten, beispielsweise am 4.&amp;amp;nbsp;September 1883 auf einen nach seiner Idee konzipierten [[Parkett]]boden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=284268| Code=A| Titel=Carpet| A-Datum=1883-07-28| V-Datum=1883-09-04| Erfinder=Emile Berliner}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1907 und 1926 arbeitete Berliner zusammen mit [[John Newton Williams]] und später auch mit seinem Sohn [[Henry Berliner]] an [[Helikopter]]n, die er –&amp;amp;nbsp;aus heutiger Sicht irreführend&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;Gyrocopter&amp;#039;&amp;#039; nannte. Darunter verstehen wir heute die technisch unterschiedlichen [[Tragschrauber]]. Mit einem Testflug am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1908 bewies er, dass sein Flugapparat das Doppelte des eigenen Gewichts anheben konnte. Danach wendete er erstmals [[Umlaufmotor]]en in der Luftfahrt an, die er gemeinsam mit dem Spezialisten [[Adams-Farwell]] zu diesem Zweck weiterentwickelt hatte. Es folgten das größere &amp;#039;&amp;#039;Aeromobile&amp;#039;&amp;#039; und Arbeiten an Konzepten mit [[Koaxialrotor]] und [[koaxial]]em [[Tandem-Konfiguration|Tandemrotor]]. Letzterer, gebaut 1910, lieferte wichtige Grundlagen für die US-[[Doppelrotor]]-Hubschrauber der 1940er Jahre. 1924 bauten die Berliners einen Experimentalhubschrauber, der bis zu Sikorskys Hubschrauber VS-300 im Jahr 1939 der leistungsfähigste Hubschrauber in den USA blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heli1924&amp;quot;&amp;gt;[https://airandspace.si.edu/collection-objects/berliner-helicopter-model-1924/nasm_A19240006000 &amp;#039;&amp;#039;Berliner Helicopter, Model 1924&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des National Air and Space Museum.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Modell existiert noch und befindet sich im College Park Aviation Museum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.collegeparkaviationmuseum.com/1601/Berliners |titel=Berliners |werk= MNCPPC, MD |abruf=2025-07-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200919021819/http://collegeparkaviationmuseum.com/1601/Berliners |archiv-datum=2020-09-19 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Ableger (Wirtschaft)|Spin-off]] dieser Entwicklungen gründete Emil Berliner 1909 eine Firma zum Bau von Umlaufmotoren für die Luftfahrt, die &amp;#039;&amp;#039;Gyro Motor Company&amp;#039;&amp;#039; in [[Washington, D.C.]], die bis etwa 1926 produzierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heli1924&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Sein Bruder [[Joseph Berliner]], der in Hannover die [[Deutsche Grammophon Gesellschaft]] (eine Zweigniederlassung der in London gegründeten [[The Gramophone Company|Gramophone Company]]) leitete und die [[Villa Simon]] bewohnte, stellte 1898 die ersten [[Tonträger]] in Massenproduktion her. Er hatte auch maßgeblichen Anteil an der Verbreitung des [[Telefon]]s in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 stiftete Emil Berliner zu Ehren seiner Mutter das Sarah-Berliner-Stipendium (Sarah Berliner Research Fellowship). Mit dieser Auszeichnung werden Frauen unterstützt, die einen akademischen Grad in Chemie, Physik oder Biologie haben. Seit 1928 wird das Stipendium von der [[American Association of University Women]] vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch |BuchID=7CMrAAAAYAAJ |SeitenID=RA3-PA5 |Hervorhebung=&amp;quot;sarah berliner research fellowship&amp;quot; |Linktext=Bulletin of the National Research Council}}, Ausgaben 69–72. S.&amp;amp;nbsp;5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Emil Berliner Studios]] in [[Langenhagen]] waren bis Mai 2008 das hauseigene [[Tonstudio]] des Klassiklabels [[Deutsche Grammophon]] (DG); dann verkaufte die DG sie im Rahmen eines [[Management-Buy-out]] an die EBS Productions GmbH &amp;amp; Co. KG. Seitdem ist EBS (Emil Berliner Studios) ein unabhängiges Produktionsstudio für akustische Musik (Klassik-, Jazz-, Crossover- und Filmmusik-Produktionen). Im Frühjahr 2010 zog EBS ins Zentrum von Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.emil-berliner-studios.com/de/geschichte.html Emil Berliner Studios: Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Musée des ondes Emile Berliner]] in [[Montréal]], ein Technikmuseum, zu seiner Ehre benannt, in den Räumen einer seiner kanadischen Fabriken&lt;br /&gt;
* [[Emil Berliner Studios]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Juden in Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1987: [[Grammy Trustees Award]]&lt;br /&gt;
* 1913: [[Elliott Cresson Medal]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Benjamin Franklin Medal (Franklin Institute)|Benjamin Franklin Medal]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[National Inventors Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Walt Grealis Special Achievement Award]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Schellack. Grammophone, Schellackplatten, Nadeldosen&amp;#039;&amp;#039;. Battenberg Verlag, Regenstauf 2006, ISBN 3-86646-008-2.&lt;br /&gt;
* Stefan Gauß: &amp;#039;&amp;#039;Nadel, Rille, Trichter. Kulturgeschichte des Phonographen und des Grammophons in Deutschland (1900–1940)&amp;#039;&amp;#039;, Köln, Weimar, Berlin: Böhlau, 2009, ISBN 978-3-412-20185-2.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|99|100|Berliner, Emile|[[Friedrich Klemm]]|116136146}}&lt;br /&gt;
* K.&amp;amp;nbsp;Jäger, F.&amp;amp;nbsp;Heilbronner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Elektrotechniker&amp;#039;&amp;#039;, VDE Verlag, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage von 2010, Berlin/Offenbach, ISBN 978-3-8007-2903-6, S.&amp;amp;nbsp;49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emile Berliner|Emil Berliner}}&lt;br /&gt;
* [http://memory.loc.gov/ammem/berlhtml/berlhome.html Library of Congress: Emile Berliner and the Birth of the Recording Industry]&lt;br /&gt;
* [https://emil-berliner-studios.com/historie/burkowitz &amp;#039;&amp;#039;Die etwas andere Geschichte der Schall-Platte&amp;#039;&amp;#039;.] Eine Chronik von [[Peter Kurt Burkowitz|Peter K. Burkowitz]] auf den Webseiten der Emil Berliner Studios&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2001/21/200121_a-e.berliner.xml &amp;#039;&amp;#039;Nipper vor dem Trichter&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Die Zeit]], 21, 16. März 2007 (zuerst 2001), von [[Lothar Baier]]&lt;br /&gt;
* [http://www.nasm.si.edu/collections/artifact.cfm?id=A19240006000 Smithsonian Institute; Berliner Helicopter No. 5] (englisch, abgerufen am 27. März 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/musik/schallplatte/emil_berliner.jsp Emil Berliner in: Planet Wissen]&lt;br /&gt;
* {{JE|1= http://www.jewishencyclopedia.com/articles/3100-berliner-emil |2=Berliner, Emil|3= Cyrus Adler}}&lt;br /&gt;
* [https://global.britannica.com/biography/Emil-Berliner Emil Berliner] in [[Encyclopædia Britannica]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://artsandculture.google.com/exhibit/FQICd0WvqVFpLg Musik aus der Dose. Emil Berliner und das Grammophon] bei [[Google Arts &amp;amp; Culture]]&lt;br /&gt;
* {{Findagrave}}&lt;br /&gt;
* {{TheCanadianEncyclopedia|id=berliner-gramophone-company|titel=Berliner Gramophone Company|abruf=2019-10-03}}&lt;br /&gt;
* [https://www.collectionscanada.gc.ca/gramophone/028011-3005-e.html The Berliner Gram-o-phone Company of Canada] bei [[Library and Archives Canada]], mit Link: Berliner in Canada&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116136146|LCCN=n84804050|VIAF=54892311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berliner, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emil Berliner| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder (Sprechmaschinen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Inventors Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Sprechmaschinenindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Victor Talking Machine Company]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berliner, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berliner, Emile&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Erfinder der Schallplatte und des Grammophons. Seit 1881 amerikanischer Staatsbürger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Washington, D.C.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dentalum</name></author>
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