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	<title>Emil Bürgin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:20:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_B%C3%BCrgin&amp;diff=1484115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KusiD: /* Werdegang */ Bild eingefügt, Text erg.</title>
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		<updated>2023-08-25T13:03:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang: &lt;/span&gt; Bild eingefügt, Text erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Bürgin.png|mini|Emil Bürgin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Bürgin Portrait.jpg|mini|Emil Bürgin, um 1920]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Bürgin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1848]] in [[Basel]]; † [[15. Juli]] [[1933]] ebenda) war ein [[Schweizer]] [[Techniker|Elektrotechniker]] aus dem damaligen [[Kanton Basel]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Bürgin war der eigentlicher Vater des schweizerischen Elektromaschinenbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Silo.Tips: [https://silo.tips/download/aus-der-frhzeit-der-schweizer-elektroindustrie Aus der Frühzeit der Schweizer Elektroindustrie]. Abgerufen am 12. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Emil war der Sohn von Johann Jakob Bürgin und der Elisabeth Anna geborenen Wüst. Nach der Grundschule besuchte er das [[Gymnasium am Münsterplatz|humanistische Gymnasium]] und die [[Oberrealschule]] in Basel. Anschliessend absolvierte er eine Mechanikerlehre in der Maschinenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Socin &amp;amp; Wick&amp;#039;&amp;#039; in Basel. Von 1868 bis 1871 studierte er am [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössischen Polytechnikum Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 heiratete er Ella Mallery Turner, eine amerikanische Staatsbürgerin. Nach 50 Ehejahren konnten sie 1927 die [[Hochzeitstag|Goldene Hochzeit]] feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach Ableistung der Offiziersschule zum Oberstleutnant der Genietruppen ging er nach [[Paris]]. Dort arbeitete er 1871 und 1872 als Maschinenschlosser. Abends hörte er sich am [[Conservatoire National des Arts et Métiers]] wissenschaftliche Vorträge an. 1872 reiste er als Schiffsmaschinist nach [[New York City|New York]] und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst hatte er eine Anstellung als Ingenieur bei der durch [[Charles Brown (Konstrukteur)|Charles Brown]] 1871 gegründeten [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|Schweizerischen Maschinen- und Lokomotivfabrik]] in Winterthur. Dort konstruierte er eine [[Lokomotive]], deren [[Adhäsion]] er durch [[Magnetisierung]] einer Achse beträchtlich steigerte. Obgleich sie sich in Versuchen bewährte, fand sie kein Interesse.&amp;lt;ref&amp;gt;electrosuisse.ch: [https://www.electrosuisse.ch/fileadmin/user_upload_electrosuisse/Verband/Verlag/Pioniere/Pioniere_A_bis_F/BuerginE.pdf Emil Bürgin] (PDF; 28&amp;amp;nbsp;kB). &amp;#039;&amp;#039;Durch anklicken des Links wird ein PDF heruntergeladen.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 16. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TMW 4973 Gleichstromgenerator Bürgin.jpg|mini|Gleichstrommaschine von Bürgin, um 1880]]&lt;br /&gt;
1875 entwickelte er eine [[Gleichstrommaschine]] und eine selbstregulierende Bogenlampe. Für die Herstellung dieser Geräte konnte Bürgin mit &amp;#039;&amp;#039;R. E. Crompton &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[London]] einen Lizenzvertrag abschliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1876 bis 1880 war er in [[Genf]] tätig. Bei der [[Société genevoise d’instruments de physique (SIP)]] konnte er mit seinem Lehrling [[René Thury]] nach Plänen von [[Théodore Turrettini]] einen elektrischen Minenzündapparat&amp;lt;ref&amp;gt;electro suisse, Technik-Museum.ch: [http://www.technik-museum.ch/?hersteller=251&amp;amp;sortby=name&amp;amp;order=asc&amp;amp;view=list Emil Bürgin, Basel], Minen-Zündapparat. Abgerufen am 16. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickeln. Er fand eine Lösung, die Welligkeit des handbetriebenen Gleichstromdynamos zu verringern. Dieses Gerät wurde bei der [[Schweizer Armee]] bis in die 1930er-Jahre verwendet. Auf der Grundlage des Minen-Zündapparates entwickelte er den ersten in [[Serienfertigung]] hergestellten schweizerischen Gleichstromdynamo für den Maschinenbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Webarchiv: [https://web.archive.org/web/20040712174157/http://www.eeh.ee.ethz.ch/downloads/academics/studentprojects/pps_ws00_01_geschichte.pdf Geschichte des Schweizer-Stromnetzes]. Bericht von Lukas Haemmerle, Januar 2001. (PDF; 938&amp;amp;nbsp;kB). &amp;#039;&amp;#039;Durch anklicken des Links wird ein PDF heruntergeladen.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 16. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 konnte er für die Genfer &amp;#039;&amp;#039;R. Pictet &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; ihre 1875 entwickelte Eismaschine an der [[Centennial Exhibition|Weltausstellung]] in Philadelphia vorführen. Solcherlei Maschinen waren in Amerika noch nicht bekannt. Es war eine Kompressions-Kältemaschine mit CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kältemittel. Nach der Ausstellung baute er für Pictet in New York eine Eisfabrik. Diese war für einen täglichen Ausstoss von 24 Tonnen Eis konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier heiratete er 1877 Ella Turner und kehrte mit ihr in die Schweiz zurück. Für Pictet leitete er in Südeuropa den Bau zahlreicher Eismaschinenanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gemieteten Räumen in Basel begann er im März 1881 mit der Fabrikation seiner Gleichstromdynamos und Bogenlampen. Er zeigte seine Geräte an der [[Internationale Elektrizitätsausstellung 1881|Internationalen Elektrizitätsausstellung]] ab 15. August 1881 in Paris. Diese wurden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Nach der Ausstellung trat im Herbst 1881 [[Ludwig Rudolf Alioth]]&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Lexikon der Schweiz: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029890/2001-04-23/  Alioth, Ludwig Rudolf], von Kaspar Birkhäuser. Abgerufen am 16. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; der Firma Bürgin bei. Sie gründeten die &amp;#039;&amp;#039;Bürgin &amp;amp; Alioth, elektrotechnische Werkstätte&amp;#039;&amp;#039; und produzierten vorerst weiter Bürgins elektrischen Apparate.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisfabrik Bürgin.jpg|mini|Eisfabrik Bürgin, am Riehenteich, im Kleinbasel, am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Situation Eisfabrik 2023.jpg|mini|Anstelle der Eisfabrik steht ein Wohngebäude. 2023]]&lt;br /&gt;
Nach Meinungsverschiedenheiten mit der Stadt Basel über den Aufbau eines elektrischen Versorgungsnetzes&amp;lt;ref&amp;gt;IWB Pressebüro Marc Gusewski: [http://www.gusewski.ch/iwb.htm#geschichte Das Licht ging spät auf]. Bericht vom 2. Oktober 2006. Abgerufen am 16. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; verlegten die Unternehmer 1882 ihren Betrieb ins nahe [[Münchenstein]]. 1883 war die Firma auf der [[Schweizerische Landesausstellung 1883|Schweizerischen Landesausstellung]] 1883 in Zürich vertreten. Kurz danach überliess Bürgin seinem Partner das Geschäft, behielt jedoch seine Beteiligung. Er gründete 1884 im [[Kleinbasel]] am [[Riehenteich]] in der Nähe des [[Rhein]]s eine Eisfabrik, in der er auch Kohlensäure verflüssigte. In dieser Sparte war Bürgin damals der einzige in der Schweiz. 1888 musste er seine Fabrik dem steigenden Bedarf anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Basler Chemische Industrie begann ihren Eisbedarf in Eigenregie herzustellen verlor er die Hauptabnehmer seiner Produktion. Bürgin betrieb das Kohlensäuregeschäft noch bis zu seinem Tod am 15. Juli 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Unteren Rheinweg steht heute (2023) anstelle der ehemaligen Eisfabrik ein stattliches Wohngebäude. Der Einlauf des Riehenteichs ist an der [[Kai (Uferbauwerk)|Quaimauer]] nicht mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patente und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1874 erhielt er ein [[Patent]] für seine Entwicklung durch Magnetisierung einer Lokomotivachse deren Adhäsion zwischen Bahnräder und Schiene zu steigern.&lt;br /&gt;
* 1875 erhielt er ein Patent für seinen Gleichstromdynamo&lt;br /&gt;
* Am 14. Dezember 1882 erhielt er das Patent für seine &amp;quot;Elektrische Regulatorlampe&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/lampen/original-patentschrift-elektr-regulator-lampe-1882-e-buergin-in-basel-164101548.html Patentschrift] Emil Bürgin zu Basel. Elektrische Regulatorlampe. 3. März 1882. Abgerufen am 16. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Goldmedaille für Gleichstromdynamo und Bogenlampe, verliehen anlässlich der  Internationalen Elektrizitätsausstellung 1881 in Paris&lt;br /&gt;
* Der [[Electrosuisse|Schweizerische Elektrotechnische Verein]] (SEV) ernannte Emil Bürgin zum Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Historisches Lexikon der Schweiz]] (HLS): [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029862/2005-02-16/ Emil Bürgin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021089257|VIAF=233179640}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Burgin, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bürgin, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Elektrotechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KusiD</name></author>
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