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	<title>Emil Bücherl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:24:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-25T20:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grab Emil Bücherl.jpg|thumb|Das Grab von Emil Bücherl und seiner Ehefrau Rosemarie geborene Koch auf dem Evangelischen Luisenkirchhof III in Berlin.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Sebastian Bücherl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1919]] in [[Furth im Wald]]; † [[28. Juni]] [[2001]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Wissenschaftler]] und [[Herzchirurg]]. Er gilt als Pionier der deutschen [[Kunstherz|Kunstherzforschung]] sowie der Technik der [[Transplantation|Organtransplantation]]. Er war emeritierter Professor an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bücherl wuchs in [[Rosenheim]] auf, wo er das Abitur bestand. Danach studierte ab 1938 [[Medizin]] in München, Rom und Heidelberg. An der [[Universität Heidelberg]] erfolgte 1944 die Promotion. Bücherl arbeitet ab 1944 zunächst am städtischen Marienkrankenhaus in [[Amberg]], 1955 habilitierte er nach Studienaufenthalten bei amerikanischen und europäischen Herzchirurgen an der [[Universität Göttingen]], wo er an der Chirurgischen Klinik und am Physiologischen Institut als Assistent tätig war. Das Thema seiner Habilitationsschrift lautete „Über ein künstliches Herz-Lungen-System“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 kam er als Oberarzt an das Klinikum Westend der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] (FU), wurde 1962 außerplanmäßiger Professor und war dort bis zu seinem Wechsel an das Berliner Städtische Krankenhaus Neukölln im Jahre 1964 kommissarischer Leiter der chirurgischen Klinik. 1969 kehrte Bücherl zurück an die FU und erhielt dort den [[Lehrstuhl]] für [[Chirurgie]], wo er bis zu seiner Emeritierung 1988 tätig war. Von 1971 bis 1976 war er Vorsitzender vom [[West-Berlin]]er Teil der [[Berliner Chirurgische Gesellschaft|Berliner Chirurgischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Vielzahl erstmaliger [[Operation (Medizin)|Operationen]] im Bereich der [[Transplantation]]smedizin und dem Ersatz menschlicher [[Organ (Biologie)|Organe]] ist der Name Emil Bücherl verbunden: Am 10. Oktober 1957 operierte er als Erster in Deutschland in der Chirurgischen Universitätsklinik der Freien Universität in Berlin am offenen Herzen, unter Einsatz der damals neu entwickelten [[Herz-Lungen-Maschine]]. 1963 führte er die erste [[Nierentransplantation]] durch, nahm einige Jahre später die erste und für lange Zeit einzige [[Lungentransplantation]] (1968) in Deutschland vor und führte nach [[Christiaan Barnard]] weltweit eine der ersten [[Herztransplantation]]en (1969) durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit war die Entwicklung eines [[Kunstherz|künstlichen Herzens]]. In seiner 1974 eingerichteten herzchirurgischen Forschungsabteilung stellte er 1976 der Öffentlichkeit ein [[Kalb]] vor, das 120 Tage mit einem künstlichen Herzen lebte. 1979 wurde das als &amp;#039;&amp;#039;Berliner Kunstherz&amp;#039;&amp;#039; bekannt gewordene Organ einem Menschen [[Implantat|implantiert]] und diente kurzfristig zur Unterstützung dessen [[Blutkreislauf]]es. Seine Erfindung hatte nicht den Zweck, menschliche Organe dauerhaft zu ersetzen, sondern sollte nur die Wartezeit eines Patienten auf ein transplantierbares [[Organspende|Spenderherz]] überbrücken und somit das Überleben des Herzkranken in dieser Zeit sicherstellen. In mehreren Tierversuchen konnte die Überlebensdauer mit dem entwickelten Kunstherz gesteigert werden. So überlebte 1981 ein Kalb nach einer Kunstherzeinpflanzung 268 Tage und eine Ziege im Jahr 1984 rund 345 Tage. 1986 wandte er das weiterentwickelte und verbesserte &amp;#039;&amp;#039;Berliner Kunstherz&amp;#039;&amp;#039; bei drei Patienten mit kurzem bzw. mehrwöchigem Erfolg an. Seine Forschung galt aber nicht nur dem Kunstherz, sondern auch der künstlichen [[Luftröhre]] und [[Speiseröhre]]. Maßgeblich war auch seine Weiterentwicklung des implantierbaren [[Herzschrittmacher]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bücherl starb an den Spätfolgen eines Autounfalls. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er unter anderem 1976 mit der Berliner [[Ernst-Reuter-Plakette]], 1984 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland]] und 1985 mit der Verleihung der [[Targa Europea]] gewürdigt. Auch in der hohen Zahl von Veröffentlichungen – fast 400 [[Publikation]]en und [[Monografie]]n – spiegelt sich seine rege Forschungstätigkeit wider. Das [[Deutsches Herzzentrum Berlin|Deutsche Herzzentrum Berlin]], heute auf dem [[Rudolf-Virchow-Krankenhaus|Campus Virchow-Klinikum]] der [[Charité]] angesiedelt, ging 1986 aus seinem [[1974]] gegründeten „Forschungshaus“ im &amp;#039;&amp;#039;Klinikum Westend&amp;#039;&amp;#039; hervor. Sein Kollege [[Roland Hetzer]] setzte dort bis Ende 2014 als Ärztlicher Direktor seine Arbeit fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die European Society for Artificial Organs verleiht im Andenken den Emil-Bücherl-Preis für das Lebenswerk herausragender Wissenschaftler auf dem Gebiet der künstlichen Organe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. E. Birnbaum: &amp;#039;&amp;#039;Milestones in Surgery, Professor Emil Sebastian Bücherl—Pioneer of the Artificial Heart, 6 November 1919–28 June 2001&amp;#039;&amp;#039; In: Langenbeck’s Archives of Surgery, 2003, Volume 388, Number 3, p. 201–202, {{DOI|10.1007/s00423-003-0381-7}} PMID 12827363.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000013251|Emil S. Bücherl||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 47/2001 vom 12. November 2001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12084916X}}&lt;br /&gt;
* [https://userpage.fu-berlin.de/~fupresse/FUN/2001/10-01/leute/leute1.html Nachruf auf Emil Bücherl in der Zeitung der Freien Universität Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12084916X|LCCN=n/86/33516|VIAF=47602743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bucherl, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Furth im Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Berliner Chirurgischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bücherl, Emil &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bücherl, Emil Sebastian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wissenschaftler und Herzchirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Furth im Wald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juni 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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