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	<title>Emil Bächler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:03:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_B%C3%A4chler&amp;diff=1805775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Klammer entlinkt</title>
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		<updated>2025-12-05T09:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Bächler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1868]] in [[Frauenfeld]]; † [[14. März]] [[1950]] in [[St. Gallen]]; [[Reformierte Kirche|reformiert]], [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Kreuzlingen]] und St. Gallen) war ein [[Schweiz]]er [[Naturwissenschaftler]] und [[Konservator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emil Bächler wurde am 10. Februar 1868 als Sohn des [[Primarlehrer]]s Heinrich Bächler und der Johanna geborene Rüsch in Frauenfeld geboren. Bächler, der zunächst eine kaufmännische Lehre und das [[Lehrerseminar]] in Kreuzlingen absolvierte, studierte von 1894 bis 1896 Literatur und Geschichte an der [[Universität Neuenburg]] sowie [[Botanik]], [[Zoologie]] und [[Geologie]], unter anderem bei [[Albert Heim]], an der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wirkte er von 1902 bis 1949 als Konservator am Naturhistorischen Museums St. Gallen (heute: [[Naturmuseum St. Gallen]]).  Daneben war er 1907 einer der  Mitbegründer der [[Archäologie Schweiz|Schweizerischen Gesellschaft für Urgeschichte]], deren Vorstand er bis 1912 angehörte. Bächler war seit 1932 gewähltes Mitglied der Gelehrtenakademie [[Leopoldina]]. Der [[Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]] ernannte ihn 1938 zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. Ein Rückblick auf einhundertfünfzig Jahre Vereinsgeschichte 1868–2018.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 136, 2018, S. 1–303, hier: S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Bächler, der 1911 Berta geborene Tobler aus St. Gallen ehelichte, verstarb am 14. März 1950 einen Monat nach Vollendung seines 82. Lebensjahres in St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Konservator am Naturhistorischen Museum St. Gallen  erforschte Emil Bächler die [[Speläologie]] und [[Hydrologie]] des [[Alpstein]]s und grub Bärenknochen in den altsteinzeitlich begangenen Höhlen [[Wildkirchli]], dem [[Drachenloch (Vättis)|Drachenloch]] oberhalb von [[Vättis]] und [[Wildenmannlisloch]] am Fusse des [[Selun]] aus. Basierend auf den Ergebnissen seiner Grabungen, die hauptsächlich in den Jahren 1917 bis 1927 stattfanden, entwickelte er das Konzept vom «Alpinen [[Paläolithikum]]», das er 1940 in einer Gesamtdarstellung darlegte. Die von ihm ausgegrabenen Funde liessen ihn vermuten, dass auf die Bärenjagd spezialisierte Jäger, die einem Bärenkult nachgingen, in der [[Altsteinzeit]] in diesen Höhlen gesiedelt hatten. Diese Auffassung erwies sich im Lichte neuerer Forschungen als falsch. Der Begriff des Alpinen Paläolithikums trifft heute als prähistorische Kulturbezeichnung nicht mehr zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der erste Archäologe, der ein vollständiges Skelett eines Höhlenbären entdeckte. Dieses entdeckte er im Wildkirchli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorstandsmitglied des Schweizerischen Bundes für Naturschutz war Emil Bächler 1911 massgeblich an der [[Wiederansiedlung]] des [[Steinbock]]s beteiligt, wofür er 1917 mit dem [[Ehrendoktorat]] der [[Universität Zürich]] ausgezeichnet wurde. In seinen letzten Lebensjahren verfasste er eine Biographie [[Friedrich von Tschudi]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wildenmannlisloch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Appenzeller Kalender.&amp;#039;&amp;#039; 206 (1927), {{DOI|10.5169/seals-374770}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das alpine Paläolithikum in der Schweiz im Wildkirchli, Drachenloch und Wildenmannlisloch. Die ältesten menschlichen Niederlassungen aus der Altsteinzeit des Schweizerlandes.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wildkirchli, die älteste prähistorische Kulturstation der Schweiz und ihre Beziehungen zu den altsteinzeitlichen Niederlassungen des Menschen in Europa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 41. Jg. 1912, S. 14–38 ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1912-t-A014 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Nägeli: &amp;#039;&amp;#039;Dr. h.c. Emil Bächler (1868–1950).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Appenzeller Kalender.&amp;#039;&amp;#039; 230 (1951), unpaginiert ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=apk-002:1951:230#134 online])&lt;br /&gt;
* {{HLS|31445|Emil Bächler|Autor= Regula Anna Steinhauser-Zimmermann}}&lt;br /&gt;
* F. Saxer: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Emil Bächler (1868–1950).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der [[St. Gallische Naturwissenschaftliche Gesellschaft|St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 74, 1950, S. 1–18 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sgn-004:1950:74#7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Georg Thürer: &amp;#039;&amp;#039;Dr. h.c. Emil Bächler (1868–1950).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 70 (1951), S. 5–7 ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1951-t-A005 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101865511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101865511|LCCN=no2011053993|VIAF=76692655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bachler, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bächler, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Naturwissenschaftler und Konservator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frauenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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