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	<title>Emil Albert von Friedberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:03:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CRolker: Keine Edition. Änderung 255759768 von Pisarz12345 rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2025-05-06T05:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Keine Edition. Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/255759768&quot; title=&quot;Spezial:Diff/255759768&quot;&gt;255759768&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Pisarz12345&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Pisarz12345&quot;&gt;Pisarz12345&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedberg-emil-albert-l-in-von-werner-anton-erlebnisse-und-eindruecke-1870-1890-berlin-mittler-1913-s297.jpg|mini|[[Anton von Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Porträt  Emil Albert Friedberg&amp;#039;&amp;#039;, 1880]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Albert Friedberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1874 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Friedberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Dezember]] [[1837]] in [[Chojnice|Konitz]] ([[Westpreußen]]); † [[7. September]] [[1910]] in [[Leipzig]]) war ein Jurist und Kirchenrechtslehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus einer [[Geschichte der Juden in Deutschland|deutsch-jüdischen]] Familie stammenden, aber getaufte&amp;lt;ref&amp;gt;John F. Oppenheimer (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u.&amp;amp;nbsp;a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Emil Albert Friedberg studierte ab 1856 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] und im Sommersemester 1857 an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] die Rechte. Friedberg studierte bei [[Friedrich Ludwig Keller]], der ihm nahegelegt haben soll, eine Doktorarbeit über die Nachweise aller [[Interpolation (Literatur)|Interpolationen]] in den [[Pandekten|Digesten]] zu beleuchten und ihre Bedeutung herauszuarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Heutiges  Recht, Römisches Recht und heutiges Römisches Recht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reinhard Zimmermann]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte und Privatrechtsdogmatik.&amp;#039;&amp;#039; C.F. Müller, Heidelberg 1999, S. 1–39 (18).&amp;lt;/ref&amp;gt;  1861 promovierte er in Berlin mit einer rechtsgeschichtlichen Dissertation über das Verhältnis von Staat und Kirche, 1862 [[Habilitation|habilitierte]] er sich ebenfalls in Berlin und wurde 1865 außerordentlicher Professor an der [[Universität Halle]]. 1868 wurde er ordentlicher Professor an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]], ging aber bereits 1869 an die [[Universität Leipzig]]. Dort wurde er zu einem auf dem Gebiet des Kirchenrechts international bedeutsamen Gelehrten. Er zählte vor allem im Bereich des Staatskirchenrechts zu einem der wichtigsten Autoren des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus schuf er die bis heute maßgebliche Edition des [[Corpus Iuris Canonici]] (1879/81). 1881 erhielt er den Titel eines Geheimen Hofrats. 1896/97 war er Rektor der Universität Leipzig.&lt;br /&gt;
Emil Albert von Friedberg wurde im Ehrengrab der Universität Leipzig in der V. Abteilung des [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhofs]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
1867 ehelichte Friedberg die geschiedene Clara Minna Asta Hiersemenzel, geborene Schleh (* 23. September 1840; † 1922), Tochter von Gustav Adolph Gotthold Schleh (vormals Schlesinger) und Henriette Wilhemine Schleh, geborene Jülich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pringsheim&amp;quot;&amp;gt;[[Hedwig Pringsheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1 (1885–1891). Hrsg. u. kommentiert von Cristina Herbst, Wallstein, Göttingen 2013, S. 589–593.&amp;lt;/ref&amp;gt; die zuvor mit dem Juristen [[Karl Christian Eduard Hiersemenzel|Carl Eduard Hiersemenzel]] verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die bei [[FamilySearch]] ausgewertete Heiratsurkunde ([https://www.familysearch.org/ark:/61903/1:2:QR1S-3VX7 Web-Ressource], nach Anmeldung kostenfrei zugänglich).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar hatte mehrere Kinder, darunter den als Kleinkind verstorbenen Walter, den geistig behinderten, im Junggesellenalter verstorbenen Adolph sowie die Tochter Asta Auguste Charlotte von Friedberg (* 5. März 1873; † 5. August 1957). Sie heiratete im Jahr 1900 den nachmaligen Generaldirektor des [[Sächsische Staatstheater|königlichen Hoftheaters]] in [[Dresden]], [[Paul Adolph (Intendant)|Paul Adolph]], mit dem sie mehrere Kinder hatte und von dem sie später geschieden wurde. Ein Sohn der Asta von Friedberg aus erster Ehe, der spätere Bankbeamte Karl Eduard Wolfgang von Hiersemenzel, lebte nach der Scheidung seiner Eltern in der Familie seiner Mutter, später bei seiner Stiefschwester.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pringsheim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1897 war Friedberg Ehrenbürger der Stadt Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in seiner [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;De finium inter ecclesiam et civitatem regundorum judicio&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1861) untersuchte er das Verhältnis von kirchlichem und staatlichen Recht. In zahlreichen juristischen, rechtshistorischen und publizistischen Schriften sprach er sich für die Trennung von Staat und Kirche, für die Zivilehe und allgemein eine stärkere Stellung des Staats gegenüber der Kirche aus. Er war auch beim Erlass der preußischen Kirchengesetze von 1872 in einflussreicher Weise beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Edition|Editionen]] werden teilweise bis heute in der Forschung verwendet, insbesondere die des &amp;#039;&amp;#039;[[Decretum Gratiani]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Quinque Compilationes Antiquae|Quinque compilationes antiquae]]&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;[[Liber Extra]]&amp;#039;&amp;#039; und zahlreicher weiterer Dekretalensammlungen. Trotz seiner oft deutlichen Parteinahme für die Rechte des (protestantischen) Preußens gegenüber der katholischen Kirche berücksichtigten seine Editionen des &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Iuris Canonici]]&amp;#039;&amp;#039; die Bedürfnisse katholischer Gerichte, indem er immer (auch) den Wortlaut der für den kirchlichen Gebrauch verbindlichen römischen Ausgabe von 1582 abdruckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er redigierte seit 1864 mit [[Richard Wilhelm Dove]] die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kirchenrecht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedberg hat sich auch um die Geschichtsschreibung der Leipziger Universität bedeutende Verdienste erworben. Das betrifft hauptsächlich seine Arbeiten über die Juristenfakultät und eine Festschrift zum fünfhundertjährigen Bestehen der Universität 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Decretum sive Concordia discordantium canonum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Corpus Iuris Canonici.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Tauchnitz, Leipzig 1879; Neudruck Graz 1959. (Problematische, aber bis heute nicht ersetzte Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;[[Decretum Gratiani]]&amp;#039;&amp;#039;. [https://geschichte.digitale-sammlungen.de/decretum-gratiani/online/angebot Digitalisat].)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Decretalium collectiones: Decretales Gregorii P. IX., Liber sextus decretalium Bonifacii P. VIII, Clementis P. V. constitutiones, Extravagantes tum viginti Joannis P. XXII. tum communes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Corpus Iuris Canonici.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Tauchnitz, Leipzig 1881; Neudruck Graz 1959. (Immer noch maßgebliche Ausgabe unter anderem des &amp;#039;&amp;#039;[[Liber Extra]]&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.columbia.edu/cu/lweb/digital/collections/cul/texts/ldpd_6029936_002/index.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monographien (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzen zwischen Staat und Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1872.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des katholischen und evangelischen Kirchenrechts&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1879. 2. Auflage 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|443|444|Friedberg, Emil|[[Adalbert Erler]]|118535536}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630004533/http://www.bautz.de/bbkl/f/friedberg_e.shtml |band=2|spalte=126|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Friedberg, Emil}}&lt;br /&gt;
* [[Christoph Link]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Friedberg (1837–1910). Kirchenrechtler der historischen Rechtsschule, „Staatskanonist“ und Mitstreiter im „Kulturkampf“.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Heinrichs u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juristen jüdischer Herkunft.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C.H. Beck, München 1993, ISBN 978-3-406-36960-5, S. 283–300 (mit zahlreichen weiteren Nachweisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118535536}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|friedberg_e|W|1869|W|1910}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Friedberg_820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118535536|LCCN=n84045979|VIAF=2727522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedberg, Emil Albert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (Deutsches Recht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (Kirchenrecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedberg, Emil Albert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Friedberg, Emil von; Friedberg, Emil Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kirchenrechtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chojnice|Konitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CRolker</name></author>
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