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	<title>Emil-Edwin Reinert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:42:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil-Edwin_Reinert&amp;diff=1466211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-04-21T20:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:E. E. Reinert6.jpg |mini|Reinert bei Dreharbeiten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil-Edwin Reinert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1903]] in [[Rawa Ruska]], [[Galizien]], [[Österreich-Ungarns Truppen in Palästina|Österreich-Ungarn]]; † [[17. Oktober]] [[1953]] in [[Paris]]) war ein [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischer]] [[Filmregisseur]], [[Filmproduzent|Produzent]], [[Drehbuchautor]] und [[Toningenieur]], der den Großteil seiner Filme an seinem Lebensmittelpunkt in Frankreich realisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinert war in Frankreich, in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://ftvdb.bfi.org.uk/sift/individual/19151?view=credit |text=Filmografie in Großbritannien |wayback=20090128122345}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der [[Schweiz]] und in [[Österreich]] tätig. Sein Werk umfasste Koproduktionen mit Österreich, Frankreich&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cineressources.bifi.fr/recherche_t_r.php?type=PNP&amp;amp;pk=9906&amp;amp;rech_type=P&amp;amp;textfield=Emile-Edwin%20Reinert&amp;amp;rech_mode=contient&amp;amp;page=1 Filmografie in Frankreich]&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Italien]], [[Westdeutschland]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|10b10eb027f541ebb44988e1a4469bf6|Abruf=2021-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Russland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kinopoisk.ru/level/4/people/354171/ Filmografie in Russland]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Großbritannien und die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Emil-Edwin Reinert wuchs als Sohn eines Gutsbesitzers und Konservenfabrikanten in [[Galizien]] auf, welches 1919 ein Teil [[Polen]]s wurde. Er besuchte in [[Lublin]] das Gymnasium und ging nach dem Abitur im Jahr 1926 nach Frankreich, um [[Chemiker]] zu werden. Er schrieb sich für ein vierjähriges Studium am Polytechnischen Institut von [[Grenoble]] ein und wurde Elektrotechniker. Die Ausbildung war als „Physik der Elektrizität“ grundsätzlich auf die industrielle Anwendung ausgerichtet. Anschließend arbeitete Reinert auf [[Korsika]] und in [[Marrakesch]] als Ingenieur am Bau von Elektrizitätsnetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre kehrte er nach Frankreich zurück und kam hier erstmals mit dem Medium Film in Berührung. Als gelernter Elektrotechniker machte er beim damals neuen [[Tonfilm]] rasch Karriere und avancierte durch die praktische Anwendung des &amp;#039;&amp;#039;[[Western Electric]] Sound Systems&amp;#039;&amp;#039; (ein [[Lichttonverfahren]]) in Frankreich zu einem der ersten [[Toningenieur]]e Europas. Dadurch wurde er von [[Louis Mercanton]], [[Alexander Korda]] und [[Léon Poirier]] als Cheftontechniker engagiert und so nach und nach an das Filmemachen herangeführt. Im Alter von 29 Jahren inszenierte E.E. Reinert im Jahr 1929 seinen ersten Kurzfilm in Paris und arbeitet in Folge mit jungen Schauspielern wie [[Paulette Dubost]] zusammen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil-Edwin Reinert, scène de tournage.jpg|mini|Emil Edwin Reinert (rechts) bei Dreharbeiten, um 1950]]&lt;br /&gt;
Nachdem er mehrere Dokumentar- und Kurzfilme realisierte, inszenierte er 1936 in London mit dem heiteren [[Musical]] &amp;#039;&amp;#039;Treachery on the High Seas&amp;#039;&amp;#039; mit [[Bebe Daniels]] und Ben Lyndon in den Hauptrollen seinen ersten Spielfilm. Ebenfalls 1936 wird ihm die Produktion von &amp;#039;&amp;#039;Gypsy Melody&amp;#039;&amp;#039; übertragen, einer Komödie mit [[Lupe Vélez]] in der Hauptrolle, deren Regisseur [[Edmond T. Gréville|Edmond T. Greville]] war. Kurz vor der Veröffentlichung seines Films &amp;#039;&amp;#039;Le Danube bleu&amp;#039;&amp;#039; mit [[Madeleine Sologne]] in der Hauptrolle wird das Filmmaterial bei einem Brand im [[Kopierwerk]] von [[Saint-Cloud]] zerstört. Der Film wurde ab Anfang 1939 nochmals gedreht und erschien am 20. März 1940 in den Kinos des [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|besetzten Frankreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Beginns des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich Reinert in Paris und trat in die [[Polnische Armee|Polnische Exil-Armee]] ein, die unter französisch-polnischem Kommando stand. Im Juni 1940, auf dem Höhepunkt des Frankreichfeldzuges, wurde die 2. Schützendivision, der Reiner angehörte, in der Nähe von [[Belfort]] von deutschen Panzereinheiten aufgerieben. Während der Kämpfe verloren die Polen ca. 3.000 Mann und der im Rang eines [[Korporal]] dienende Reinert wurde verwundet und in der Nähe von [[Baume-les-Dames]] gefangen genommen. Dennoch gelang ihm zusammen mit anderen Kriegsgefangenen die Flucht und er erreichte unter Mühe die französisch-schweizerische Grenze bei Brémoncourt-Ocourt. Vom 21. Juni 1940 bis 1945 war Reinert in der Schweiz interniert, wo er in dieser Zeit einem Nachwuchsregisseur bei der Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Der doppelte Matthias und seine Töchter&amp;#039;&amp;#039; (1941) half. Diese Produktion wurde 2004 beim [[Locarno Film Festival]] präsentiert. 1945 erhielt Reinert die [[französische Staatsbürgerschaft]] und kehrte nach Frankreich zurück, wo er weiter als Filmregisseur arbeitete. Er drehte in diesen Jahren mehrmals mit [[Claude Dauphin]] und [[Dany Robin]]. Auch der junge [[Louis de Funès]] hatte in einer Inszenierung Reinerts einen seiner ersten Auftritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1951 markierte einen Wendepunkt im Leben und Schaffen des Regisseurs, da in diesem Jahr nicht weniger als fünf Filme von ihm in die Kinos kamen, zwei auf Französisch und drei in deutscher Sprache. Am 1. März 1951 fand in London die Premiere des Episodenfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Fünf Mädchen und ein Mann]]&amp;#039;&amp;#039; statt, mit einer von Reinert inszenierten Episode. In den Hauptrollen waren unter anderem [[Eva Bartok]] und [[Gina Lollobrigida]] zu sehen. Nun nahmen auch Produzenten aus der österreichischen und deutschen Filmindustrie Kontakt mit Reinert auf. Zwischen Januar 1949 und März 1950 unterzeichnete er drei Verträge für Filme in München und Wien. Der erste davon betraf die Produktion des ersten deutsch-französischen Films nach dem Krieg, des [[Versionenfilm]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Verträumte Tage]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Dreharbeiten begannen im Herbst 1950 in Bayern bei [[Mittenwald]], am [[Lautersee]] und in Garmisch-Partenkirchen mit einem Produzenten und Schauspielern für jede Sprachfassung. In den Hauptrollen der französischen Fassung spielten [[Margo Lion]] und [[Michel Auclair]] sowie in der deutschsprachigen Version [[Axel von Ambesser]], [[O. W. Fischer|O.W. Fischer]] und Margo Lion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 und 1952 hielt sich Reinert mehrmals in Wien auf. Sein erster österreichischer Film &amp;#039;&amp;#039;[[Wien tanzt]]&amp;#039;&amp;#039; handelte vom Leben von [[Johann Strauss (Vater)|Johann Strauß Vater]]. Anschließend inszeniert er den Historienfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Theresia (Film)|Maria Theresia]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Paula Wessely]] in der Hauptrolle, die den Film auch produziert. Die Dreharbeiten für den mit rund 5 Millionen Schilling veranschlagten Film fanden größtenteils im [[Schloss Schönbrunn]] statt und mit der Beteiligung von rund 2.000 Komparsen. Die Kritiken fielen jedoch gemischt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Arbeit, der [[Film noir]] &amp;#039;&amp;#039;[[Abenteuer in Wien]]&amp;#039;&amp;#039; (1952), gilt als eines seiner besten Werke und war zugleich die erste österreichisch-amerikanische Koproduktion seit dem Ende des [[Stummfilm]]s. Das [[Filmarchiv Austria]] bezeichnete den Film als: „ein kleines, heute fast vergessenes Meisterwerk des Film Noir.“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach seiner Rückkehr aus Österreich starb Emil-Edwin Reinert in seinem Pariser Haus in der Avenue de Versailles im Alter von 50 Jahren an Nierenkrebs. Die Trauerfeier fand in der Kirche [[Notre-Dame d’Auteuil|Notre-Dame-d’Auteuil]] statt, die Beisetzung erfolgte auf dem Friedhof von [[Bagneux (Hauts-de-Seine)|Bagneux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
E.E. Reinert hatte am 12. Mai 1945 in [[Zürich]] die Violinisten Irène-Elisabeth Kaeser geheiratet, der Verbindung entstammte der Sohn Jean-Michel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regisseur sprach mehrere Sprachen, darunter Französisch, Englisch, Deutsch, Polnisch und hatte Kenntnisse in Italienisch und Russisch. Ab 1938 war er ein enger Freund des Komponisten [[Joe Hajos]], des Drehbuchautors [[Gérard Carlier]] und des Psychiaters Josel Brezinski. Freundschaften pflegte er weiters zum Regisseur [[Ernst Neubach]], dem Drehbuchautor und Produzent [[Jacques Companéez|Jacques Companeez]], der Sängerin [[Maria Stader]] sowie dem österreichischen Regisseur und Kameramann [[Helmuth Ashley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Regisseur:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1930: [[Caïn, aventures des mers exotiques]]&lt;br /&gt;
* 1932: La machine à sous&lt;br /&gt;
* 1932: La Seine&lt;br /&gt;
* 1932: Les porcelaines de Limoges&lt;br /&gt;
* 1933: La tête de veau&lt;br /&gt;
* 1933: On déjeune à midi&lt;br /&gt;
* 1934: Une affaire garantie&lt;br /&gt;
* 1935: Nous serons toujours heureux&lt;br /&gt;
* 1935: Le siège arrière&lt;br /&gt;
* 1936: Treachery on the High Seas&lt;br /&gt;
* 1939: Le Danube bleu (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1941: Der doppelte Matthias und seine Töchter&lt;br /&gt;
* 1946: Tombé du ciel&lt;br /&gt;
* 1947: L’Éventail&lt;br /&gt;
* 1947: Le destin s’amuse&lt;br /&gt;
* 1947: Les requins de Gibraltar&lt;br /&gt;
* 1950: Fandango&lt;br /&gt;
* 1949: Nacht der Liebe&lt;br /&gt;
* 1950: Rendez-vous avec la chance (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1950: [[Dein Weg ist Dir bestimmt]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Fünf Mädchen und ein Mann]] &amp;#039;&amp;#039;(A Tale of Five Cities)&amp;#039;&amp;#039; (Co-Regie)&lt;br /&gt;
* 1951: [[Verträumte Tage]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1951: [[Wien tanzt]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1951: [[Maria Theresia (Film)|Maria Theresia]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Abenteuer in Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Filmarchiv Austria: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer in Wien&amp;#039;&amp;#039; Emil-Edwin Reinert |url=http://www.filmarchiv.at/shop/produkt_show.php?s_prod_id=28&amp;amp;language=de&amp;amp;s_meta_id=0 |wayback=20110531211234 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Produzent:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: Gipsy Melody – Regie: [[Edmond T. Gréville]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Drehbuchautor:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1950: Les mémoires de la vache Yolande – Regie: [[Ernst Neubach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Armin Loacker (Hg.): „Austrian Noir, Essays zur österreichisch-amerikanischen Koproduktion &amp;lt;small&amp;gt;ABENTEUER IN WIEN / STOLEN IDENTITY&amp;lt;/small&amp;gt;“, Verlag Filmarchiv Austria, Wien, 2005, ISBN 3-901932-69-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emil-Edwin Reinert}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0718033}}&lt;br /&gt;
* {{LdiF|Typ=person|4126|Emil E. Reinert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130594393|LCCN=nr/2002/14152|VIAF=61735202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinert, EmilEdwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinert, Emil-Edwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reinert, Emil E.; Reinert, Emile E.; Reinert, Émile E; Reinert, E. E.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Toningenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rawa Ruska]], [[Galizien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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