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	<title>Emich zu Leiningen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:38:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-10T16:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Princess Feodore and Prince Emich of Leiningen.jpg|mini|hochkant|Feodora und Emich zu Leiningen um 1894]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emich Eduard Carl Fürst zu Leiningen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1866]] in [[Osborne House]]; † [[18. Juli]] [[1939]] in [[Schloßau (Mudau)|Schloßau]]) war fünfter [[Fürst]] zu [[Fürstentum Leiningen|Leiningen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fuerst-leiningen.de/de/_willkommen_fuerstenfolge.html |wayback=20130923231420 |text=Fürstenfolge des Hauses Leiningen |archiv-bot=2022-10-28 03:48:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und deutscher [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Emich zu Leiningen aus der Linie [[Leiningen (Adelsgeschlecht) |Leiningen-Dagsburg-Hartenburg]] war der Sohn des Fürsten [[Ernst zu Leiningen]] und der Fürstin Marie Amalie, geborene Prinzessin [[Haus Baden|von Baden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.angelfire.com/realm/gotha/gotha/leiningen.html Haus Leiningen im Online Gotha von Paul Theroff]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte der evangelischen Kirche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emich zu Leiningen, ein Großneffe der Königin [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Victoria]], kam auf deren Landsitz auf der [[Isle of Wight]] zur Welt. Als Beruf wählte er eine militärische Laufbahn in der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] und stieg dort bis zum [[Oberstleutnant]] [[à la suite]] im [[Stellvertretendes Generalkommando|stellvertretenden Generalkommando]] des [[XVIII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVIII. Armee-Korps]] auf. Er nahm an etwa 20 Schlachten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gutsbesitzer in Unterfranken, Hessen und Baden gehörte Emich zu Leiningen nach dem Tod seines Vaters 1904 dem [[Reichsrat (Bayern)|Bayerischen Reichsrat]], der Ersten Kammer der [[Landstände des Großherzogtums Hessen]] und der [[Badische Ständeversammlung|Ersten Kammer der Ständeversammlung]] des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] entfielen mit Artikel 109 der [[Weimarer Verfassung]] sämtliche Vorrechte des Adels und damit auch das standesherrliche Erbrecht mit den Regelungen der [[Primogenitur]]. Um die Teilung des Familienvermögens zu verhindern, gelang Emich Fürst zu Leiningen 1925 die Abfassung eines Erbvertrags, der im Einklang mit dem [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch]] stand und das Vermögen des fürstlichen Hauses Leiningen für die weiteren Generationen sicherte. Während der Jahre der [[Weimarer Republik]] und des aufsteigenden [[Nationalsozialismus]] betätigte sich Emich zu Leiningen als Wohltäter der Stadt [[Amorbach]]. Er trat zum 1. Mai 1933 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.416.656).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/14930024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://niqolas.de/weltlauf/adel.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend musste er zu Beginn 1939 auch weisungsgemäß aus dem Johanniterorden austreten. Dort wurde der Fürst 1905 Ehrenritter und 1913 Rechtsritter, organisiert in der Genossenschaft Württemberg-Baden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verstarb im Sommer 1939 beim Ansitzen auf der Jagd bei Schloßau. Der Fürst-Emich-Gedenkstein markiert noch heute den Sterbeort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Fürst-Emich-Gedenkstein 01.jpg|mini|Fürst-Emich-Gedenkstein bei Schlossau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Royal Monogram of Emich, 5th Prince of Leiningen.svg|mini|hochkant|Monogramm des Fürsten Emich zu Leiningen]]&lt;br /&gt;
Am 12. Juli 1894 heiratete Emich zu Leiningen in [[Langenburg]] Prinzessin Feodora (* 23. Juli 1866 in Langenburg; † 1. November 1932 in [[Waldleiningen]]), die Tochter des Fürsten [[Hermann zu Hohenlohe-Langenburg]], des Reichsstatthalters von [[Elsass-Lothringen]]. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, eine Tochter und vier Söhne:&lt;br /&gt;
* Viktoria (* 12. Mai 1895 in [[Amorbach]]; † 9. Februar 1973 in [[Assenheim (Niddatal)|Assenheim]]) ⚭ 1922 Maximilian Ludwig Graf [[Grafschaft Solms-Rödelheim|zu Solms-Rödelheim und Assenheim]] (1893–1968). Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor.&lt;br /&gt;
* Emich Ernst, Erbprinz zu Leiningen (* 29. Dezember 1896 in Amorbach; † 21. März 1918 in [[Quéant]] bei [[Cambrai]]). Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallen.&lt;br /&gt;
* [[Karl zu Leiningen (1898–1946)|Karl]] (* 13. Februar 1898 in [[Straßburg]]; † 2. August 1946 in [[Saransk]]) wurde gemäß der Haustradition ab 1939 als sechster &amp;#039;&amp;#039;Fürst von Leiningen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikisource.org/wiki/Verfassung_des_Deutschen_Reiches_(1919)#Artikel_109 Artikel 109 WRV] ([[Weimarer Reichsverfassung]] vom 11. August 1919) bestimmt, dass die öffentlich-rechtlichen Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes aufzuheben sind. [[Adelstitel#Rechtsgültigkeit|Adelsbezeichnungen]] gelten nur [mehr] als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden. Im Falle der Nachkommen des ehemaligen Fürstenhauses &amp;#039;&amp;#039;[[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen]]&amp;#039;&amp;#039; tragen seitdem alle Familienmitglieder der Linie Leiningen-Dagsburg-Hartenburg den Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;Prinz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prinzessin von Leiningen&amp;#039;&amp;#039;. Die auf den nicht mehr existierenden und vererbbaren [[Primogenitur|Primogenituradel]] zurückgehende Namensbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fürst von Leiningen&amp;#039;&amp;#039; unter Verwendung des [[Erstgeburtstitel|Erstgeburtstitels]] &amp;#039;&amp;#039;„Fürst“&amp;#039;&amp;#039; als Namensbestandteil (nur bei den Oberhäuptern der Familie) wird in nichtamtlichen Zusammenhängen ähnlich den Bestimmungen des Pseudonyms als Höflichkeitsform in Anlehnung an die Tradition der Familie sowohl in der Literatur als auch in der Gesellschaft überwiegend verwendet. Ob der melderechtlich relevante Name hier jedoch nach dem Tod des letzten Berechtigten 1939 stets &amp;#039;&amp;#039;Prinz von Leiningen&amp;#039;&amp;#039; blieb, ist Wikipedia nicht bekannt. In einigen ähnlich gelagerten Fällen gelang es adelsrechtlich befugten Titelträgern, den Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Fürst&amp;#039;&amp;#039; auf Grund des Wohlwollens der örtlichen Behörde auch in ihre Dokumente eintragen zu lassen. Siehe dazu [[Wilfried Rogasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Schnellkurs Adel.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2004, ISBN 978-3-8321-7617-4, S. 17 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; gezählt; ⚭ 1925 Maria Kirillovna (1907–1951), die älteste Tochter des russischen Großfürsten [[Kyrill Wladimirowitsch Romanow]]. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor.&lt;br /&gt;
* [[Hermann zu Leiningen|Hermann]] (* 4. Januar 1901 in Amorbach; † 29. März 1971 ebenda) ⚭ 1938 Irene Gräfin [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|von Schönborn-Wiesentheid]] (1895–1969). Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
* Hesso (* 23. Juli 1903 in Amorbach; † 19. Juni 1967 in [[Rottach-Egern]]) ⚭ 1933 Marie Louise Gräfin [[Nesselrode (Adelsgeschlecht)|von Nesselrode]] (1905–1993). Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1898 [[Knight Grand Cross]] des [[Royal Victorian Order]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{London Gazette|issue=27007|startpage=5599|date=23 September 1898}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Gehrlein: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Leiningen. 900 Jahre Gesamtgeschichte mit Stammfolgen.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Fürstenhäuser, Heft 32, Börde Verlag, Werl 2011, S. 26 ff. ISBN 978-3-9811993-9-0. &lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19 = &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, Nr. 517. ISBN 978-3-88443-052-1. &lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, S. 238. ISBN 3-7708-1071-6. &lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Jürgen von Flotow]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Fürslichen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, Band III, Band 8 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke Verlag]], Glücksburg/Ostsee 1955, S. 84 ff. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johanniter-Ordensblatt&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilungsblatt für die Mitglieder des Johanniterordens, 145. Nachweisung, Ausgabe 15. Februar 1939, Eigenverlag, Berlin 1939, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=328 Redebeiträge] von Emich zu Leiningen im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=139313176|titel=Leiningen, Emich Eduard Carl Fürst von|datum=2020-01-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139313176|VIAF=100595012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leiningen, Emich Zu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Leiningen (Linie Dagsburg-Hardenburg)|Emich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularfürst (Leiningen)|Emich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Miltenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Amorbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorary Knight Grand Cross des Royal Victorian Order]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leiningen, Emich zu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leiningen, Emich Eduard Carl Fürst zu&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürst zu Leiningen, preußischer Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osborne House]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mudau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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