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	<title>Emich IV. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emich_IV.&amp;diff=1532041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-20T15:49:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emich IV. von Leiningen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1215]]; † vor [[1279]]) war [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Graf von Leiningen]]. Er gründete die Stadt [[Landau in der Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienumfeld ==&lt;br /&gt;
Die Leininger waren ein einflussreiches pfälzisches Adelsgeschlecht mit Stammsitz auf [[Burg Altleiningen]]. Emichs Eltern waren [[Friedrich II. (Leiningen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II., Graf von Leiningen]] († [[1237]]) und Agnes von [[Eberstein (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)|Eberstein]], Schwester des Grafen [[Eberhard IV. von Eberstein]] und Cousine der [[Hedwig von Andechs|Hl. Hedwig]]. Sein Bruder [[Berthold von Leiningen]] amtierte als Bischof von [[Erzbistum Bamberg|Bamberg]], ein anderer Bruder, [[Heinrich von Leiningen]], war Bischof von [[Bistum Speyer|Speyer]], welches Amt zuvor schon ihr Onkel [[Konrad von Eberstein]] bekleidete; der Großonkel [[Poppo von Andechs-Meranien]] war ebenfalls Bischof von Bamberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiningische Erbteilung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters und des älteren Bruders Simon kam es zwischen den Brüdern [[Friedrich III. (Leiningen)|Friedrich III.]] und Emich IV. zum Erbstreit, der durch die Vermittlung ihres Onkels mütterlicherseits, des Speyerer Bischofs Konrad von Eberstein, 1237 mit der Teilung des Erbes geregelt wurde. Emich erhielt namentlich die Leininger Hälfte der in diesem Zusammenhang erstmals urkundlich erwähnten [[Burg Landeck (Pfalz)|Burg Landeck]] mit den dazugehörigen Orten und Rechten. Die Stammburg Altleiningen wurde gemeinsamer Besitz der beiden. Friedrich III. erbaute für sich wenig später in der Zeit von 1238 bis 1241 fünf Kilometer nordöstlich von Altleiningen die [[Burg Neuleiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Burg Landeck, die spätestens seit 1252 [[Reichslehen]] und jeweils zur Hälfte im Lehnsbesitz der Grafen von [[Grafschaft Zweibrücken|Zweibrücken]] und der Grafen von Leiningen war, hielt Emich auch die [[Madenburg]] und die Dörfer [[Waldhambach (Pfalz)|Waldhambach]], [[Waldrohrbach]], [[Eschbach (Pfalz)|Eschbach]], [[Ranschbach]], [[Arzheim (Landau)|Arzheim]], [[Nußdorf (Landau)|Nußdorf]], [[Dammheim]], [[Queichheim]], Mühlhausen, [[Servelingen]], Eutzingen und Oberbornheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landes- und Volkskunde&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landes- und Volkskunde der Bayerischen Rheinpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Cotta, München 1867, S. 727–728 ({{Google Buch | BuchID = WoqEAAAAIAAJ | Seite = 728 | Hervorhebung = Augustiner Landau | Linktext = Volltext}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Emich war ein verlässlicher Gefolgsmann der [[Pfalzgraf#Pfalzgraf bei Rhein|Pfalzgrafen]]. Pfalzgraf [[Otto II. (Bayern)|Otto II.]] setzte ihn 1248 als [[Burgmann]] auf der [[Burg Winzingen]] bei [[Neustadt an der Weinstraße]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.neustadt.eu/output/nw/La1/1441.26/1441.326/tx/1441.978.1/7/0/1441.1236.1.html |wayback=20160119185053 |text=Neustadt an der Weinstraße: Geschichte 1155 bis Ende des 13. Jahrhunderts}}, abgerufen am 7. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfalzgraf [[Ludwig der Strenge|Ludwig II.]] nahm 1278 Graf Emich von Leiningen als Burgmann in die [[Wachtenburg]] auf. Während diese Handlung früher Emich IV. zugeordnet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Lehmann (Historiker)|Johann Georg Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der Burgen und Bergschlösser in den ehemaligen Gauen, Grafschaften und Herrschaften der bayerischen Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Kaiserslautern 1857, S. 421 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wachtenburg.de/html2/Burggeschichte.htm Geschichte der Wachtenburg], Förderkreis zur Erhaltung der Ruine Wachtenburg e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 7. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; wird sie nun dessen Sohn Emich (V.) zugeordnet und gilt zugleich als [[Terminus ante quem]] für den Tod Emichs IV.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Toussaint: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Leiningen&amp;#039;&amp;#039;, Sigmaringen 1982, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Stadt Landau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Landau Fortanlage Denkmal.jpg|mini|hochkant=1.2|Denkmal an Emich IV. von Leiningen und Rudolf von Habsburg]]&lt;br /&gt;
Emich ließ um 1260 in der Ebene unweit der [[Burg Landeck (Pfalz)|Burg Landeck]] – auf dem Gebiet der vier Dörfer Mühlhausen, Servelingen, Eutzingen und Oberbornheim – eine zusätzliche Befestigung anlegen. Aus der Neugründung entstand schon in wenigen Jahren die Stadt [[Landau in der Pfalz|Landau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landes- und Volkskunde&amp;quot; /&amp;gt; Schon im Jahre 1274 verlieh König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I. von Habsburg]] dem jungen Ort Stadtrechte und das Recht, einen Wochenmarkt abzuhalten. Um die seelsorgerische Betreuung seiner Stadt zu sichern, rief Emich im Jahre 1276 [[Augustiner-Chorherren]] aus dem [[Kloster Obersteigen]] im [[Elsass]] nach Landau, die dort ein Chorherren-Stift, das „[[Steigerherren]]“-Stift, einrichteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://cms.bistum-speyer.de/pvb_landau-s/index.php?cat_id=11540 |wayback=20140508025600 |text=Pfarrverband Landau-Stadt, St. Maria}}, bistum-speyer.de, abgerufen am 7. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Päpstliche Bestätigungen des Klosters „Monasterium sancte Marie de Steiga“, auch „Monasterium beatae Virginis Mariae ad Scalas“, folgten 1285 und 1289. In Landau hat man ihm um 1910 ein Denkmal gesetzt ([[Luitpoldpark (Landau in der Pfalz)|Fortanlage, Forststraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Nachfolge ==&lt;br /&gt;
Emich starb vor 1279 und wurde von seinem gleichnamigen Sohn Emich (V.) beerbt. Als dieser wenige Jahre später (1289) verstarb und nur wenige Monate später dessen kleiner Sohn Rudolf, erlosch die Linie Leiningen-Landeck im Mannesstamm. Die Madenburg fiel an die Leininger Hauptlinie zurück. Die an das Reich rückgefallene Leininger Hälfte der Burg Landeck verlieh König Rudolf I. im Jahre 1290 mit den umliegenden Dörfern an seinen Neffen, den [[Landvogt im Elsass|elsässischen Landvogt]] [[Otto III. von Ochsenstein]], während die andere Hälfte im Besitz der Grafen von Zweibrücken blieb. Die Stadt Landau wurde von Rudolf im Jahre 1291 zur [[Freie Reichsstadt|Reichsstadt]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunigunde v. Leiningen.jpg|mini|hochkant|Grabmal von Kunigunde von Leiningen, Gräfin von Blâmont in der Kapelle der Cordeliers in Nancy, Lothringen]]&lt;br /&gt;
Aus Emichs um 1235 geschlossener Ehe mit Elisabeth († 1264) entstammten folgende Nachkommen:&lt;br /&gt;
* [[Agnes von Leiningen|Agnes]] († nach Dezember 1299) ⚭ vor 1270 [[Otto I. (Nassau)|Otto I.]], Graf von Nassau&lt;br /&gt;
** [[Heinrich III. (Nassau-Siegen)|Heinrich III.]], Graf von Nassau-Siegen († 1343)&lt;br /&gt;
** [[Johann (Nassau-Dillenburg)|Johann]], Graf von Nassau-Dillenburg († 10. August 1328 bei Wetzlar)&lt;br /&gt;
** [[Emich I. (Nassau-Hadamar)|Emich]], Graf von Nassau-Hadamar († 7. Juni 1334), ⚭ um 1300 Anna von Hohenzollern-Nürnberg&lt;br /&gt;
** Gertrud, 1329–1359 [[Abt|Äbtissin]] von Altenburg († 19. September 1359)&lt;br /&gt;
** Otto, [[Domherr]] in Worms († 3. September 1302)&lt;br /&gt;
** Mechtild († vor 29. Oktober 1319), ⚭ [[Gerhard I. (Vianden)|Gerhard I.]], Graf von [[Grafschaft Vianden|Vianden]] († 1317)&lt;br /&gt;
* Adelheid, ⚭ 1265 [[Johann I. (Sponheim-Kreuznach)|Johann I.]], Graf von Sponheim-Kreuznach&lt;br /&gt;
* Kunigunde ⚭ vor 1267 Heinrich I., Graf von [[Blâmont|Blankenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://chateaublamont.wordpress.com/le-chateau/histoire/ Association Clef de Voûte du Blamontois – Histoire], abgerufen am 7. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emich (V.), Graf von Leiningen († 1289) ⚭ Katharina von Ochsenstein, Tochter der [[Kunigunde von Habsburg]].&lt;br /&gt;
** Rudolf († 1290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer 1265 geschlossenen zweiten Ehe mit Margarethe von [[Burg Hengebach|Hengebach (Heimbach)]], Witwe des Grafen [[Simon I. (Sponheim-Kreuznach)|Simon I. von Sponheim-Kreuznach]], sind keine Kinder bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingo Toussaint: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Leiningen&amp;#039;&amp;#039;, Sigmaringen 1982, ISBN 3-7995-7017-9.&lt;br /&gt;
* Michael Martin: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Stadt Landau.&amp;#039;&amp;#039; G. Braun, Karlsruhe, 2006, ISBN 3-7650-8340-2.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Hans Reither, Peter Pohlit: &amp;#039;&amp;#039;Burgruine Landeck.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1713-9.&lt;br /&gt;
* Johann von Birnbaum: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Bundesfestung Landau, mit dazu gehörigen Belegen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhepp, Kaiserslautern, 1830 ({{Google Buch | BuchID = v_MYAAAAYAAJ | Seite = 57 | Hervorhebung = Zabern Kloster Augustiner | Linktext = Volltext}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1269419323|VIAF=4715166535897112880007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Emich 04}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Leiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Leiningen (Jüngere Linie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pfälzerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Emich IV.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leiningen-Landeck, Emich IV. von; Leiningen, Emich IV. von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Graf von Leiningen-Landeck&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1215&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=vor 1279&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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