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	<title>Emi Koussi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emi_Koussi&amp;diff=181554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: Links,…</title>
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		<updated>2025-09-13T13:49:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links,…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = Emi Koussi&lt;br /&gt;
|BILD               = Emi Koussi Volcano, Chad From ISS.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Emi Koussi aus dem Weltraum gesehen&lt;br /&gt;
|POSKARTE           = Tschad&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Tschad]]&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 3445&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Tibesti]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 1998.76&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Kamerunberg]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 2934&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 19/47/37/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 18/33/7/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = TD-TI&lt;br /&gt;
|TYP                = [[Pyroklastischer Schildvulkan]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = [[Holozän]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = Unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emi Koussi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch bekannt als Emi Koussou&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein hoher [[pyroklastischer Schildvulkan]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;gvp&amp;quot;&amp;gt;{{GVP|name=Emi Koussi|vn=225021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am südöstlichen Ende des [[Tibesti]]-Gebirges in der mittleren [[Sahara]] in der nördlichen Provinz [[Tibesti (Provinz)|Tibesti]] des nördlichen [[Tschad]]. Mit einer Höhe von 3445 Metern ist er der höchste Berg der Sahara. Er erhebt sich 3&amp;amp;nbsp;Kilometer über die [[Sandstein]]ebene um den Vulkan herum, hat einen Durchmesser von 60–70 Kilometern und erreicht ein Volumen von 2500 Kubikkilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei überlappende [[Caldera (Krater)|Calderen]] bilden die Spitze des Vulkans, die äußere ist etwa 15 mal 11 Kilometer breit. Innerhalb dieser Caldera, und zwar auf der Südostseite, liegt eine kleinere Caldera, bekannt als Era Kohor; diese ist 2 Kilometer breit und 350 Meter tief. In den Calderen und auf den Flanken des Schildes gibt es mehrere [[Aschenkegel]], [[Lavastrom|Lavaströme]], [[Maar]]e und [[Quellkuppe]]n. Era Kohor enthält Ablagerungen von [[Trona (Mineral)|Trona]], und Emi Koussi ist als Analogon des [[Mars (Planet)|Marsvulkans]] [[Elysium Mons]] erforscht worden. Emi Koussi war vor über einer Million Jahren aktiv, aber einige Ausbrüche könnten rezenter sein, so sind sowohl [[Fumarole]]n als auch [[Thermalquelle]]n vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
Emi Koussi liegt im [[Tschad]] und ist Teil des [[Tibesti]]-Gebirges&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 261&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen höchster Gipfel&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 908&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit auch der der ganzen Sahara;&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt; viele Gipfel im Tibesti sind höher als 2000 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 908&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vulkanismus des Tibesti ist kaum erforscht, denn die Region ist abgelegen und aus politischen Gründen ist der Zugang schwierig.&amp;lt;ref&amp;gt;Permenter und Oppenheimer 2007. S. 609&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Berichten lebten die [[Tubu]] in seiner Gipfelcaldera&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peel1942&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Peel|first1=R. F.|title=The Tibu Peoples and the Libyan Desert|journal=The Geographical Journal|date=1942|volume=100|issue=2|pages=75|doi=10.2307/1789494 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in künstlichen Höhlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Tedaga]]-Sprache bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Emi&amp;#039;&amp;#039; „Berge“, „[[Massiv]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emi Koussi erreicht auf seiner südlichen Seite eine Höhe von 3445 Metern, er erhebt sich drei Kilometer über das Umland.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Astronauten bezeichnen Emi Koussi als die von der [[Umlaufbahn]] auffälligste Struktur der Erde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; Angeblich kann man von den nördlichen Gipfeln des Emi Koussi das gesamte Tibesti sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilho 1920. S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein [[Schildvulkan]] mit einem Durchmesser von 60–70 Kilometern&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; und einem angenommenen Volumen von 2500 Kubikkilometern.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Spitze des Emi Koussi wird durch zwei überlappende Calderen gebildet, die zusammen&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; eine {{nowrap|1=15 × 11 Kilometer}} breite&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; elliptische Caldera bilden, welche sich in Nordwest-Südost-Richtung erstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nördliche Caldera bildete sich zuerst, dann kam die südliche Caldera, welche um 50&amp;amp;nbsp;Meter unter der nördlichen Caldera eingetieft ist. 400–300 Meter hohe [[Felswand|Felswände]] bilden den inneren Rand der südlichen Caldera,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Boden auf einer Höhe von 2970&amp;amp;nbsp;Metern liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zimmermann1919&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Zimmermann|first1=M.|title=Chronique Géographique|journal=Annales de Géographie|date=1919|volume=28|issue=155|pages=398 |language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor der Bildung der Calderen könnte der Vulkan eine Höhe von 4000 Metern erreicht haben. Ein Talabfluss schneidet sich durch den Rand der Caldera, die &amp;#039;&amp;#039;Porte de Modiounga&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser paarigen Caldera liegt die Era Kohor-Caldera,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; die 300 Meter tief und 2&amp;amp;nbsp;Kilometer weit ist und wie ein riesiges Loch aussieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Caldera ist auch als Natronloch&amp;lt;ref&amp;gt;Tilho 1920. S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Trou au Natron bekannt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gèze &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 1959. S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; Lavaströme aus [[Trachyt]] sind in seinen Wänden aufgeschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Natriumcarbonat]] hat sich auf dessen Grund niedergeschlagen,&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 909&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher auf 2670 Metern Höhe liegt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zimmermann1919&amp;quot; /&amp;gt; und einen Salzsee enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund von Era Kohor ist deshalb rein weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei [[Maar]]e und einige [[Schlackenkegel]] kommen innerhalb des Calderenkomplexes ebenfalls vor,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; begleitet von [[Lavastrom|Lavaströmen]] und [[Quellkuppe]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gvp&amp;quot;/&amp;gt; Auswurf einer [[Vulkanausbruch|explosiven Eruption]] füllt die Calderen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gèze &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 1959. S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kohor-[[Bims]] und zwei [[Ignimbrit]]e bedecken die Flanken des Emi Koussi,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; die zum Gipfel hin steiler werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Permenter und Oppenheimer 2007. S. 621&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlackenkegel auf den Hängen werden von Lavaströmen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; Im oberen Bereich des Vulkans ist die Lava durch Spalten zerfurcht, die als „Lappiaz“ bekannt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Poli 1974. S. 225&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Terrain rund um den Vulkan ist [[Sandstein]] aufgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Emi Koussi liegen weitere Vulkane wie [[Tarso Ahon]] und [[Tarso Emi Chi]],&amp;lt;ref&amp;gt;Permenter und Oppenheimer 2007. S. 616&amp;lt;/ref&amp;gt; ersterer ist durch einen schmalen Bergrücken mit Emi Koussi verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gèze &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 1959. S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Tektonische Ereignisse fanden in dem Tibesti-Gebirge bereits zwischen dem [[Karbon]] und der [[Kreide (Geologie)|Kreide]] statt,&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 908&amp;lt;/ref&amp;gt; das heißt zwischen {{nowrap|1=358,9 ± 0,4}} und 66 Millionen Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICC2018&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|title=International Chronostratigraphic Chart|url=http://www.stratigraphy.org/ICSchart/ChronostratChart2018-08.pdf|publisher=International Commission on Stratigraphy|accessdate=2018-12-04|date=2018-08 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Frühphase des Tibesti-Vulkanismus bildete [[Alkalibasalt]] weite Plateaus. Später bildeten sich Zentralvulkane auf diesen Plateaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vulkanismus im Tibesti wurde mit einem [[Plume (Geologie)|Mantle plume]] erklärt wie in anderen afrikanischen Vulkanen auch,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 288&amp;lt;/ref&amp;gt; aber kürzlich (2015) wurde vorgeschlagen, dass die Auswirkungen der Kollision zwischen Europa und Afrika für den Tibesti-Vulkanismus verantwortlich sein könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Deniel &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2015. S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Gesteine unterhalb des Tibesti sind [[Präkambrium|präkambrische]] [[Diorit]]e, [[Glimmerschiefer]] und [[Granit]]e,&amp;lt;ref&amp;gt;Permenter und Oppenheimer 2007. S. 616&amp;lt;/ref&amp;gt; die wahrscheinlich aus dem [[Neoproterozoikum]] stammen und in zwei Einheiten eingeteilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Deniel &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2015. S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vulkanischen Gesteine ruhen auf einem gehobenen Sockel aus kretazischem&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 908&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Paläozoikum|paläozoischem]] [[Sandstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztere sind am südwestlichen Fuß des Emi Koussi aufgeschlossen, während nördlich des Vulkans Vulkangestein dominiert und das Tibestimassiv im Osten und Südosten des Emi Koussi.&amp;lt;ref&amp;gt;Permenter und Oppenheimer 2007. S. 616&amp;lt;/ref&amp;gt; Ältere Vulkangesteine erscheinen in Tälern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gèze &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 1959. S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emi Koussi hat [[Phonolith]], [[Trachyandesit]] und [[Trachyt]] gefördert,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch [[mafisch]]e Gesteine wie [[Basanit (Gestein)|Basanit]] und [[Tephrit]]. Die geförderten Gesteine definieren basische Vulkanitfamilien. Die Chemie der [[Einsprengling]]e und deren Zusammensetzung variiert zwischen den verschiedenen Gesteinen; unter den Mineralen sind [[Alkalifeldspat]], [[Amphibol]], [[Biotit]], [[Klinopyroxen]], [[Olivin]], [[Oxide]] und [[Plagioklas]]. Alkalifeldspat, [[Apatit]], Klinopyroxen, Olivin, [[Magnetit]], [[Glimmer]], [[Nephelin]], Oxide, Plagioklas, [[Quarz]], [[Sodalith]], [[Titanit]] und [[Zirkon]] bilden auch die [[Grundmasse]] von [[Mikrolith]]en in geförderten Gesteinen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004, S.&amp;amp;nbsp;268–269&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Bildung des [[Magma]]s war vor allem [[Fraktionierte Kristallisation (Petrologie)|Fraktionierte Kristallisation]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 288&amp;lt;/ref&amp;gt; Steine von Emi Koussi wurden durch regionale Gesellschaften des [[Neolithikum]] als Rohmaterial verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith2001&amp;quot;&amp;gt;{{Cite book|url=https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-1-4615-1193-9_19|title=Encyclopedia of Prehistory|last=Smith|first=Andrew|date=2001|chapter=Saharo-Sudanese Neolithic|publisher=Springer, Boston, MA|isbn=9781468471281|pages=245|doi=10.1007/978-1-4615-1193-9_19 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen [[Holozän]]&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Era Kohor von einem kreisrunden, tiefen See gefüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Diatomeen]]ablagerungen wurden 125 Meter über dem Grund des Era Kohor gefunden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoelzmann2016&amp;quot; /&amp;gt; sowie in Senken ohne Ausfluss anderswo in der Caldera,&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; sie erreichen Dicken von 4–5 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiter unten am Berg erscheinen ab 2800 Meter Höhe [[Erosionsrinne]]n und werden bergab ab 2000 bis 2500 Metern Höhe tiefe [[Schlucht]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Wadi]] Elleboe hat auf dem Emi Koussi seinen Ursprung,&amp;lt;ref&amp;gt;Tilho 1920. S. 171&amp;lt;/ref&amp;gt; und einige episodische Bäche auf der Westflanke führen in den Enneri Miski, der südwärts abfließt und südlich der Berge verschwindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dumont 1987. S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Kleine Seen finden sich rund um Emi Koussi.&amp;lt;ref&amp;gt;Dumont 1987. S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Aktivität ==&lt;br /&gt;
Der Emi Koussi brach zwischen 2,4 und 1,3 Millionen Jahren aus;&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 266&amp;lt;/ref&amp;gt; er gilt als [[pliozän]]en- bis [[Quartär (Geologie)|quartären]] Alters.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 268&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vulkan bildete sich vorab im [[Miozän]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruneau de Miré und Quézel 1959. S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Zeitrahmen von ungefähr einer Million Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Deniel &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2015. S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Radiometrische Datierung]] hat Alter von 2,42 ± 0,03 – 2,33 ± 0,09 Millionen Jahren für das älteste Stadium des Emi Koussi ergeben. Das dritte Stadium hat Alter von 1,4 ± 0,3 – 1,32 ± 0,2 Millionen Jahren ergeben;&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Deniel &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2015. S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; zuvor wurde der Era Kohor als holozäner Vulkan aufgefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 909&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Stadium brachen Trachyt und Trachyandesit in der Form von Ignimbriten und [[basalt]]ischen [[Lapilli]] aus dem Emi Koussi aus. Darauf folgten im zweiten Stadium trachytische, graue oder grüne Ignimbrite, Quellkuppen aus Trachyt oder Phonolith sowie zusätzlich Lavaströme aus Basalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ignimbrite des zweiten Stadiums finden sich in der nördlichen Caldera und auf der Südflanke des Vulkans.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; Im dritten Stadium wurde vorab Phonolith gefördert, in der Form von [[Brekzie]]n, [[Tuff]]en und Ignimbrit einschließlich des Kohor-Ignimbrits.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verschiedenen Ignimbrite enthalten [[Fiamme]]n und sehen oft wie Lavaströme aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Deniel &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2015. S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Während jeden Stadiums fand die Bildung einer Caldera statt,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; und alle drei Stadien waren von basaltischem Vulkanismus begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Phreatische]] Explosionen des Era Kohor haben in der Gipfelcaldera große Gesteinsbrocken hinterlassen,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter auch prächtig gefärbte [[Syenit]]-Blöcke.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quartärer Vulkanismus hat auf den Hängen des Emi Koussi Kegel gebildet,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; und innerhalb der Gipfelcaldera stellen die drei Maare den jüngsten Vulkanismus dar,&amp;lt;ref&amp;gt;Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; während lange Lavaströme als die gesamthaft jüngsten vulkanischen Produkte des Emi Koussi aufgefasst werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oppenheimer1997&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Oppenheimer|first1=C.|title=Surveillance and Mapping of Volcanoes and their Emissions by Satellite Remote Sensing|journal=Geography|date=1997|volume=82|issue=4|pages=326 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüngsten Vulkangebilde sind wenig erodiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Im frühen [[Pleistozän]] kam es auf den Flanken des Emi Koussi zu [[Erosion (Geologie)|Erosion]],&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 908&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Era Kohor haben sich bis in jüngster Zeit [[Karbonate]] abgelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Permenter und Oppenheimer 2007. S. 619&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gèze &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 1959. S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Fuß des Vulkans gibt es [[Fumarole|fumarolische]] Erscheinungen&amp;lt;ref&amp;gt;Malin 1977. S. 908&amp;lt;/ref&amp;gt; wie bei Yi Yerra in 850 Meter Höhe auf der Südseite.&amp;lt;ref&amp;gt;Gèze &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 1959. S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Yi Yerra strömt 37&amp;amp;nbsp;°C warmes Wasser aus [[Thermalquelle]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Dumont 1987. S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Emi Koussi gilt als Vulkan holozänen Alters.&amp;lt;ref&amp;gt;Permenter und Oppenheimer 2007. S. 619&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Caldera sind Diatomeen-Ablagerungen aus dem Holozän von Lavaströmen überflossen worden;&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Radiokarbonmethode]] hat Alter von 14.790 ± 400 bis 12.400 ± 400 Jahre für die Diatomeen-Ablagerungen ermittelt, welche von Lavaströmen begraben oder beeinflusst wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmich1972&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima und Vegetation ==&lt;br /&gt;
Im Tibesti-Gebirge herrscht ein Bergwüstenklima. Nahe dem Emi Koussi gibt es keine Wetterstationen und Stationen in niedrigeren Höhenlagen unterschätzen höchstwahrscheinlich den Niederschlag in größerer Höhe,&amp;lt;ref&amp;gt;Dumont 1987. S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; aber vom [[Bewölkung]]sgrad ist ein Jahresniederschlag von 80–120 Millimeter pro Jahr für den Emi Koussi abgeleitet worden;&amp;lt;ref&amp;gt;Messerli 1973. S. 146&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Vergangenheit war er noch höher als heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Messerli und Winiger 1992. S. 327&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Klima ist sowohl vom Norden als auch vom Süden her beeinflusst und unterscheidet sich von dem der Wüsten um Emi Koussi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmich1972&amp;quot;&amp;gt;{{Cite journal|journal=Zeitschrift für Gletscherkunde und Glazialgeologie|volume=8|year=1972|publisher=Universitätsverlag Wagner|title=Hochgebirgsforschung: Tibesti - Zentrale Sahara, Arbeiten aus der Hochgebirgsregion|url=https://books.google.com/?id=4lEmAQAAIAAJ&amp;amp;q=%22emi+koussi%22+OR+%22era+kohor%22+OR+%22yi+yerra%22&amp;amp;dq=%22emi+koussi%22+OR+%22era+kohor%22+OR+%22yi+yerra%22 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt keinen Hinweis für [[Nivation]] auf dem Emi Koussi&amp;lt;ref&amp;gt;Messerli 1973. S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Anwesenheit von [[periglazial]]en Landformen sind fragwürdig,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmich1972&amp;quot; /&amp;gt; aber im Pleistozän fanden periglaziale Aktivitäten wahrscheinlich statt; sie könnten bis heute andauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Dumont 1987. S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Pleistozän war an keiner Stelle des Berges die Temperatur ganzjährig unter dem Gefrierpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Messerli und Winiger 1992. S. 317&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Arten von Diatomeen sind in den Sedimenten des Era Kohor-Sees identifiziert worden, einschließlich &amp;#039;&amp;#039;[[Cocconeis placentula]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cyclotella cyclopuncta]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cyclotella ocellata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cymbella cistula]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cymbella leptoceros]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cymbella muelleri]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Epithemia adnata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fragilaria construens]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fragilaria pinnata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphonema affine]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphonema parvulum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Navicula oblonga]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Rhopalodia gibba]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vergleich zu anderen Seen der Sahara ist die Diatomeen-Fauna ungewöhnlich, wahrscheinlich ist das der höheren Lage des Emi-Koussi-Sees geschuldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Pachur und Altmann 2006. S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den See wuchsen [[Rohrkolben]] und [[Tausendblatt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoelzmann2016&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web|last=Hoelzmann|first=Philipp|date=2016-01-01|title=Crater palaeolakes in the Tibesti mountains (Central Sahara, North Chad) – New insights into past Saharan climates|url=https://www.researchgate.net/publication/301625444_Crater_palaeolakes_in_the_Tibesti_mountains_Central_Sahara_North_Chad_-_New_insights_into_past_Saharan_climates|website=[[ResearchGate]]|publisher=EGU2016 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kommt Vegetation im Tibesti in fünf verschiedenen Höhengürteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Lézine &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2011. S. 1353&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Emi Koussi kommt &amp;#039;&amp;#039;[[Erica arborea]]&amp;#039;&amp;#039; in bis zu 2900 Metern Höhe vor,&amp;lt;ref&amp;gt;Messerli 1973. S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt; war in der Vergangenheit wahrscheinlich aber noch weiter verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lézine &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; 2011. S. 1354&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gipfelregion herrscht [[Bergvegetation]] vor,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romo2011&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Romo|first1=A.|last2=Boratyński|first2=A.|title=La sección Atlanticae del género Luzula (Juncaceae)|journal=Collectanea Botanica|date=2011-12-30|volume=30|pages=55|doi=10.3989/collectbot.2011.v30.005|url=http://collectaneabotanica.revistas.csic.es/index.php/collectaneabotanica/article/view/184|language=en|issn=1989-1067}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einschließlich &amp;#039;&amp;#039;[[Artemisia (Gattung)|Artemisia]]&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;[[Meerträubel]]&amp;#039;&amp;#039;-[[Steppe]]n,&amp;lt;ref&amp;gt;Poli 1974. S. 226&amp;lt;/ref&amp;gt; welche einen Großteil des Bodens der Caldera bedecken&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; und wahrscheinlich als [[Weide (Grünland)|Weide]] verwendet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmich 1972. S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Lavaströmen in großer Höhenlage liegen besondere Umweltbedingungen vor, welche die Entwicklung einer besonderen Vegetation ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Poli 1974. S. 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruneau de Miré und Quézel 1959. S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vegetation schließt &amp;#039;&amp;#039;[[Dichrocephala]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Eragrostis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Erodium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Helichrysum]]&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Bärlapp]]e, [[Farne]] und [[Moose]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Poli 1974. S. 226&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenlandia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Selaginella]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten wachsen bei Fumarolen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schnell2014&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Schnell|first1=R.|title=Réflexion sur les flores africaines|journal=Bulletin de la Société Botanique de France. Actualités Botaniques|date=2014-07-10|volume=136|issue=3–4|pages=116|doi=10.1080/01811789.1989.10826963|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hainsimse]] &amp;#039;&amp;#039;[[Luzula tibestica]]&amp;#039;&amp;#039; ist auf dem Emi Koussi [[Endemit|endemisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romo2011&amp;quot; /&amp;gt; Der Farn &amp;#039;&amp;#039;[[Asplenium quezelii]]&amp;#039;&amp;#039; wurde auf dem Emi Koussi entdeckt, und zuerst wurde angenommen, er sei dort endemisch,&amp;lt;ref&amp;gt;Viane 1987. S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt; bevor sich herausstellte, dass er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Asplenium daghestanicum]]&amp;#039;&amp;#039;, einer zuvor als in [[Dagestan]], also über 3800 Kilometer vom Emi Koussi weit entfernt, beschränkt aufgefassten Art identisch ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Viane 1987. S. 147&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Emi Koussi Volcano, Chad.JPG|Die Calderen von Emi Koussi&lt;br /&gt;
File:Caldeira Emi Koussi ASTER.jpg|Emi Koussi-Caldera, [[ASTER]]&lt;br /&gt;
File:Emi Koussi inner crater.jpg|Emi Koussi, innerer Krater&lt;br /&gt;
File:Emi Koussi crater natron.jpg|Natron in der inneren Caldera des Emi Koussi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Tschad#Geographie|Geographie von Tschad]]&lt;br /&gt;
*[[Liste von Vulkanen#Tschad|Liste von Vulkanen in Tschad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Bruneau de Miré|first1=Ph.|last2=Quézel|first2=P.|title=Sur quelques aspects de la Flore residuelle du Tibesti: Les fumeroles du Tousside et les Lappiaz volcaniques cuiminaux de l&amp;#039;Emi Koussi|language=fr|volume=50|year=1959|journal=Bulletin de la Société d&amp;#039;histoire naturelle de l&amp;#039;Afrique du Nord}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Deniel|first1=C.|last2=Vincent|first2=P. M.|last3=Beauvilain|first3=A.|last4=Gourgaud|first4=A.|title=The Cenozoic volcanic province of Tibesti (Sahara of Chad): major units, chronology, and structural features|journal=Bulletin of Volcanology|date=2015-09-01|volume=77|issue=9|pages=74|doi=10.1007/s00445-015-0955-6|language=en|issn=0258-8900|bibcode=2015BVol...77...74D}}&lt;br /&gt;
* {{cite web|last1=Dumont|first1=H.J.|title=African wetlands and shallow water bodies : region 2 : Sahara|url=http://horizon.documentation.ird.fr/exl-doc/pleins_textes/divers14-08/25333.pdf|website=Publications scientifiques de l&amp;#039;IRD|publisher=ORSTOM|accessdate=2018-04-14|location=Paris|pages=79–154|date=1987 |language=en}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Gèze|first1=B.|last2=Hudeley|first2=H.|last3=Vincent|first3=P.|last4=Wacrenier|first4=Ph|title=Les volcans du Tibesti (Sahara du Tchad)|journal=Bulletin Volcanologique|date=1959-12-01|volume=22|issue=1|pages=135–172|doi=10.1007/BF02596582|language=fr|issn=0366-483X|bibcode=1959BVol...22..135G}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Gourgaud|first1=A|last2=Vincent|first2=P.M|title=Petrology of two continental alkaline intraplate series at Emi Koussi volcano, Tibesti, Chad|journal=Journal of Volcanology and Geothermal Research|date=2004-01|volume=129|issue=4|pages=261–290|doi=10.1016/S0377-0273(03)00277-4|language=en|issn=0377-0273|bibcode=2004JVGR..129..261G}}&lt;br /&gt;
* {{Cite book|title=Hochgebirgsforschung: Tibesti-Zentrale Sahara Arbeiten aus der Hochgebirgsregion|last=Hellmich|first=Walter|date=1972|publisher=Universitäts-Verlag Wagner}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Lézine|first1=A.-M.|last2=Zheng|first2=W.|last3=Braconnot|first3=P.|last4=Krinner|first4=G.|title=Late Holocene plant and climate evolution at Lake Yoa, northern Chad: pollen data and climate simulations|journal=Clim. Past|date=2011-12-09|volume=7|issue=4|pages=1351–1362|doi=10.5194/cp-7-1351-2011|url=https://www.clim-past.net/7/1351/2011/cp-7-1351-2011-discussion.html|issn=1814-9332|bibcode=2011CliPa...7.1351L |language=en}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Malin|first1=M. C.|title=Comparison of volcanic features of Elysium (Mars) and Tibesti (Earth)|journal=GSA Bulletin|date=1977-07-01|volume=88|issue=7|pages=908|doi=10.1130/0016-7606(1977)88&amp;lt;908:COVFOE&amp;gt;2.0.CO;2|url=https://pubs.geoscienceworld.org/gsa/gsabulletin/article/88/7/908/185782/comparison-of-volcanic-features-of-elysium-mars|language=en|issn=0016-7606}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Messerli|first1=B.|title=Problems of Vertical and Horizontal Arrangement in the High Mountains of the Extreme Arid Zone (Central Sahara)|journal=Arctic and Alpine Research|date=1973|volume=5|issue=3 |language=en}}&lt;br /&gt;
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* {{Cite book|first1=H-J.|last1=Pachur|first2=N-|last2=Altmann|title=Die Ostsahara im Spätquartär|publisher=SpringerLink|doi=10.1007/978-3-540-47625-2|date=2006|isbn=978-3-540-47625-2}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Permenter|first1=J.L.|last2=Oppenheimer|first2=C.|title=Volcanoes of the Tibesti massif (Chad, northern Africa)|journal=Bulletin of Volcanology|date=2007-04-01|volume=69|issue=6|pages=609–626|doi=10.1007/s00445-006-0098-x|language=en|issn=0258-8900|bibcode=2007BVol...69..609P}}&lt;br /&gt;
* {{Cite book|title=Tatsachen und Probleme der Grenzen in der Vegetation|last=Poli|first=E.|date=1974|publisher=Springer, Dordrecht|isbn=9789401175968|series=Bericht über das Internationale Symposion der Internationalen Vereinigung für Vegetationskunde in Rinteln 8.–11. April 1968|pages=223–251|doi=10.1007/978-94-011-7595-1_21}}&lt;br /&gt;
* {{Cite journal|last=Tilho|first=J.|date=1920|title=The Exploration of Tibesti, Erdi, Borkou, and Ennedi in 1912–1917: A Mission Entrusted to the Author by the French Institute (Continued)|journal=The Geographical Journal|volume=56|issue=3|pages=161–183|doi=10.2307/1781532 |language=en}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal|last1=Viane|first1=R.L.L|title=Notes about Asplenium I. Asplenium quezeli, a pseudo-endemic species identical with A. daghestanicum (Aspleniaceae:  Pteridophyta)|journal=The Fern Gazette|date=1987|volume=13|issue=3|url=https://ebps.org.uk/wp-content/uploads/2016/11/Gazette-vol-13-part-3.pdf|accessdate=2018-04-13 |language=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Original entry was from the [[NASA Earth Observatory]]; [http://earthobservatory.nasa.gov/Newsroom/NewImages/images.php3?img_id=10845]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[http://earthobservatory.nasa.gov/Newsroom/NewImages/images.php3?img_id=10845 NASA Earth Explorer page]&lt;br /&gt;
*{{cite journal |last=Gourgaud |first=A. |first2=P. M. |last2=Vincent |year=2004 |title=Petrology of two continental alkaline intraplate series at Emi Koussi volcano, Tibesti, Chad |journal=Journal of Volcanology and Geothermal Research |volume=129 |issue=4 |pages=261–290 |doi=10.1016/S0377-0273(03)00277-4 |bibcode = 2004JVGR..129..261G |language=en }}&lt;br /&gt;
* [http://www.peakware.com/peaks.html?pk=147 &amp;quot;Emi Koussi&amp;quot;]. Peakware.com.&lt;br /&gt;
* [http://www.peakbagger.com/peak.aspx?pid=11071 &amp;quot;Emi Koussi, Chad&amp;quot; on Peakbagger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7572178-8|VIAF=243898254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Sahara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schildvulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Afrikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibesti (Provinz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
	</entry>
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