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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Embryotransfer</id>
	<title>Embryotransfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T13:52:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Embryotransfer&amp;diff=593532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: /* Tierzucht */ Aussage war vom Archivlink nicht gedeckt, daher neue Quelle</title>
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		<updated>2025-01-28T11:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tierzucht: &lt;/span&gt; Aussage war vom Archivlink nicht gedeckt, daher neue Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Embryotransfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Embryonentransfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Technik, bei der [[Embryo]]nen von [[Säugetier]]en künstlich in eine [[Gebärmutter]] eingebracht werden. Die Embryonen können in der [[Tierzucht]] aus anderen, oft künstlich befruchteten Weibchen oder bei Menschen und Tieren aus einer [[In-vitro-Fertilisation]], einer künstlichen Befruchtung im Reagenzglas, stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Embryo, 8 cells.jpg|mini|250px|8-Zellen-Embryo zur Einsetzung in die Gebärmutter drei Tage nach der Befruchtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Embryotransfer setzt sich zusammen aus dem [[Griechische Sprache|griechischen]] &amp;#039;&amp;#039;émbryon&amp;#039;&amp;#039; (im Anfangsstadium der Entwicklung befindlicher Keimling) und dem [[Latein|lateinischen]] &amp;#039;&amp;#039;transferre&amp;#039;&amp;#039; (verpflanzen, hinübertragen).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Paarung und reproduktionsbiologische Verfahren&amp;#039;&amp;#039; in Alfons Willam, [[Henner Simianer]]: &amp;#039;&amp;#039;Tierzucht&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart-Hohenheim, 2011, ISBN 978-3-8252-3526-0, S. 270&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete ==&lt;br /&gt;
=== Tierzucht ===&lt;br /&gt;
Der Embryotransfer wird seit den 1970er-Jahren erfolgreich in der Tierzucht eingesetzt, um von leistungsfähigen Tieren, zum Beispiel Kühen mit hoher Milchleistung, möglichst viele Nachkommen zu erhalten, ohne den „Umweg“ über männliche Nachkommen mit ungesicherten Eigenschaften gehen zu müssen. Um die „Supertiere“ zu schonen oder mehrere Zyklusphasen für die Eizellgewinnung zu nutzen, werden die Embryonen anderen weiblichen Tieren, den Ammentieren, eingesetzt. In Deutschland wurden erstmals 1974 von der &amp;#039;&amp;#039;Besamungsstation [[Neustadt an der Aisch]]&amp;#039;&amp;#039; erfolgreich Embryonen von Milchkühen gewonnen und auf andere Tiere übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bvn-online.de/de/embryotransfer/embryotransfer-2399.html |titel=Embryotransfer |abruf=2025-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzfristig gesehen verspricht der Embryotransfer viel Erfolg, da bereits erfolgreiche Genkombinationen ziemlich sicher weiterverbreitet werden können. Die [[Arbeitsgemeinschaft Embryotransfer deutschsprachiger Länder]] ist der Zusammenschluss der entsprechenden Wissenschaftler und Züchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gentechnik ===&lt;br /&gt;
Der Embryotransfer wird auch in der [[Gentechnik]] eingesetzt, um aus [[Klonen|geklonten]] oder [[transgen]]en Eizellen vollständige Tiere zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstliche Befruchtung ===&lt;br /&gt;
Von Embryotransfer spricht man auch beim [[Mensch]]en, wenn die durch künstliche Befruchtung erzeugten Embryos in die hormonell vorbereitete Gebärmutter einer Frau eingebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Von einem Männchen werden Spermien für die [[künstliche Befruchtung]] gewonnen. Das Muttertier, ein Weibchen mit den gewünschten Eigenschaften, wird durch [[Hormon]]gaben zu einem mehrfachen [[Eisprung]] – einer [[Superovulation]] – gebracht. Diese Eizellen werden entweder im Muttertier künstlich befruchtet oder aus dem Muttertier entnommen und im Reagenzglas künstlich befruchtet, wo sie zu Embryonen heranwachsen. Die im Muttertier befruchteten Eizellen wachsen ebenfalls zu kleinen Embryonen heran und werden aus der Gebärmutter ausgespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewonnenen Embryonen werden in (oft hormonell vorbereitete) [[Leihmutter|Leihmütter]] oder Ammentiere verpflanzt und wachsen dort zu vollständigen Tieren heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfahren beim Menschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der [[In-vitro-Fertilisation]] werden die außerhalb des Körpers („in der Retorte“) befruchteten Embryonen der Mutter künstlich eingesetzt. Man spült sie über einen dünnen [[Schlauch]] in die Gebärmutter. Dies erfolgt in einem sehr frühen Stadium (72 h nach der Befruchtung; die Embryonen bestehen zu diesem Zeitpunkt aus zwei oder vier [[Zelle (Biologie)|Zellen]]). Nach der gegenwärtigen Rechtslage dürfen nie mehr als drei menschliche Embryonen gleichzeitig übertragen werden, um die Zahl von [[Mehrlingsschwangerschaft]]en gering zu halten. Der [[Handel]] mit menschlichen Embryonen ist laut [[Embryonenschutzgesetz]] verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfahren beim Rind ===&lt;br /&gt;
In der Tierzucht ist man bestrebt, von besonders leistungsfähigen [[Hausrind|Kühen]] mehr [[Kälber]] zu erlangen. Hierfür wird beim Spendertier (z.&amp;amp;nbsp;B. einer Hochleistungs-[[Milchproduktion|Milchkuh]] mit &amp;gt; 11.000 Litern Jahresleistung) durch Hormonbehandlung eine gleichzeitige Reifung mehrerer [[Eizelle]]n (meist 20–30) bewirkt. Sieben Tage nach der [[Befruchtung]] werden die Embryonen ausgespült und Trägertieren in die Gebärmutter eingesetzt. Auf −196&amp;amp;nbsp;°C tiefgekühlt, können Embryonen von unterschiedlicher [[Qualität]] von jedem [[Landwirt]] für seine Zucht erworben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bvn-online.de/de/embryotransfer-2389.html Embryotransfer in Deutschland beim BNV]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfahren bei der Maus ===&lt;br /&gt;
Für den Embryotransfer benötigt man scheinträchtige Weibchen. Diese erhält man durch Verpaarung sexuell intakter Weibchen mit unfruchtbaren, [[vasektomie]]rten Männchen. Durch die [[Begattung|Kopulation]] mit vasektomierten Männchen wird bei [[Nagetiere|Nagerweibchen]] ein Hormonhaushalt hergestellt, der dem eines trächtigen Tieres entspricht, auch wenn sich keine befruchteten Eizellen im reproduktiven Trakt befinden. Das scheinträchtige Weibchen dient beim Embryotransfer als Leihmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Embryotransfer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierzucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin bei Tieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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