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	<title>Emanuel Wurm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emanuel_Wurm&amp;diff=562818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: /* Veröffentlichungen */ Digitalisat ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-02T22:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen: &lt;/span&gt; Digitalisat ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wurm-emanuel-1912-s522.jpg|mini|Emanuel Wurm als Reichstagsabgeordneter 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emanuel Wurm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. September]] [[1857]] in [[Breslau]]; † [[3. Mai]] [[1920]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]) und Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]]. Im Jahr 1918 war er kurzfristig [[Reichsernährungsamt|Staatssekretär für Ernährung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in Berlin studierte Wurm, der [[Jüdische Religion|jüdischen]] Glaubens war, von 1876 bis 1880 in Breslau Chemie. Anschließend wurde er Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Essig Presshefefabriken&amp;#039;&amp;#039; in [[Dresden]]. 1883 wechselte er als Redakteur zur &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Spirituosen und Presshefeindustrie&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]]. Nachdem er 1887/88 ein Jahr Redakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volksfreund&amp;#039;&amp;#039; war, begründete er 1888 den Konsumverein &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039; in Dresden. Bereits 1890 begann er wieder mit der Arbeit als Journalist und wurde Redakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Volkswille (Zeitung)|Volkswille]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover]]. Seit 1902 arbeitete er für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Zeit (Revue)|Die Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde im selben Jahr Vorsitzender des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterpresse&amp;#039;&amp;#039;. Seine Ehefrau [[Mathilde Wurm|Mathilde]] war ebenfalls Reichstagsabgeordnete. Er starb an den Folgen einer Operation. Sein Gehirn hatte er dem Hirnforscher [[Oskar Vogt]] zu Forschungszwecken vermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Wurm ist die &amp;#039;&amp;#039;Emanuel-Wurm-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Weimar]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurm war ursprünglich Mitglied der SPD. Anfang des 20. Jahrhunderts leitete er gemeinsam mit [[Karl Kautsky]] die SPD-Theoriezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Zeit (Revue)|Die Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; und unterrichtete auch an der [[Reichsparteischule (SPD)|SPD-Parteischule]] in Berlin. Im Streit um die Bewilligung der [[Kriegskredite]] schloss er sich der neu gegründeten USPD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Wurm war erstmals von 1890 bis 1907 [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] für den [[Reichstagswahlkreis Reuß jüngerer Linie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er den Wahlkreis bei der [[Reichstagswahl 1907]] gegen [[Max Horn (Politiker)|Max Horn]] verloren hatte, konnte er ihn 1912 erneut gewinnen und gehörte dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] dann bis 1918 an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kaiserliches Statistisches Amt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1912&amp;#039;&amp;#039;. Heft 2. Berlin: Verlag von Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, 1913, S. 102 (Statistik des Deutschen Reichs, Bd. 250)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend war er bis zu seinem Tode Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Während der [[Novemberrevolution]] war Wurm vom 14. November 1918 bis zum 13. Februar 1919 Staatssekretär des [[Reichsernährungsamt]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volks-Lexikon. Nachschlagebuch für sämmtliche Wissenszweige mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiter-Gesetzgebung, Gesundheitspflege, Handelswissenschaften, Sozial-Politik. Nebst General-Register.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände + Register, Verlag Wörlein &amp;amp; Comp., Nürnberg 1894–1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Naturerkenntnis im Lichte des Darwinismus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag R. Schnabel, Dresden 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsschutz in Staat, Gemeinde und Familie.&amp;#039;&amp;#039; J.H.W. Dietz Nachf., Stuttgart 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der deutschen Fabrikgesetzgebung. Der erste sozialpolitische Versuch in einem deutschen Parlament. Rede von [[Franz Josef Ritter von Buß]], badischer Landtagsabgeordneter, im Jahr 1837. Mit einem Geleitwort von [[August Bebel|A. Bebel]], einem biographischen Vorwort von [[Adolf Geck|Ad. Geck]],&amp;#039;&amp;#039;. Adolf Geck, Offenburg 1905. [http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.05650&amp;amp;dok=1904-05b&amp;amp;f=190405b_0741&amp;amp;l=190405b_0742 Rezension online]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alkoholfrage und Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1908.&lt;br /&gt;
* {{Literatur  | Titel=Die Finanzgeschichte des Deutschen Reiches | Verlag=Erdmann Dubber | Ort=Hamburg | Datum=1910 | Online=[https://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0003A02900000000 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Alkoholgefahr. Ihre Ursachen und ihre Bekämpfung.&amp;#039;&amp;#039; Dubber, Hamburg 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Teuerung, ihre Ursachen und Bekämpfung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1915. [http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN719073413 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Richtlinien für ein Gemeindeprogramm.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1919. [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11125918_00003.html Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lebenshaltung der deutschen Arbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Schnabel, Dresden 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;45 Führer aus den Anfängen und dem Heldenzeitalter der Breslauer Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. Robert Hermann, Breslau 1925, S. 102. [https://library.fes.de/breslau/pdf/a802317/a802317_03.pdf Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Wurm&amp;#039;&amp;#039;. In:  [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]. Band I.: Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover, 1960, S. 338–339.&lt;br /&gt;
* Marta Globig: &amp;#039;&amp;#039;Wurm, Emanuel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Biographisches Lexikon]]. dietz Verlag, Berlin 1970, S. 492–493.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117665355}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117665355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|ZEIT=1918–1919|AMT=[[Staatssekretär]] im [[Reichsernährungsamt]]|VORGÄNGER=[[Wilhelm von Waldow (Politiker, 1856)|Wilhelm von Waldow]]|NACHFOLGER=–––––}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Reuß jüngerer Linie}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117665355|VIAF=5714519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurm, Emanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wurm, Emanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR und Staatssekretär des Reichsernährungsamtes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. September 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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