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	<title>Emanuel Strubich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emanuel_Strubich&amp;diff=1865064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: fix ISBN</title>
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		<updated>2026-03-19T07:30:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix ISBN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emanuel Strubich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1887]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:-1b1ffbd2:1261cfe24ad:-7a40&amp;amp;scan=505#scan505 Tauf- und Geburtsbuch der Badestadt Teplitz, Tom. XI, Fol. 473.]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Teplice|Teplitz]]; † [[7. Februar]] [[1922]] an der [[Hintere Karlesspitze|Hinteren Karlesspitze]] in den [[Stubaier Alpen]], Österreich) war ein deutscher Kletterer und Bergsteiger. Er gehörte zu den besten Kletterern seiner Zeit. Ihm gelang vermutlich als erstem Kletterer in Deutschland bzw. weltweit eine Route im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Achten Sächsischen Grad (UIAA-Skala 7-)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Strubich wurde als fünftes Kind der verwitweten [[Tagelöhner]]in Maria Strubich geboren. Er verlebte eine Kindheit in einfachen Verhältnissen und lernte den Beruf des Schneiders. Seine [[Wanderjahre]] führten ihn bis in die Schweiz, wo der Anblick der Alpen seine Bergbegeisterung weckte. Er fand als Schneider wenig Anstellung, sodass er meist als &amp;#039;&amp;#039;Bergvagabund&amp;#039;&amp;#039; unterwegs war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strubich wohnte vermutlich schon mindestens ab 1912 in Dresden. Er folgte wohl seiner Halbschwester Bertha, die nach Dresden geheiratet hatte. Er unternahm als Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Touristenclub Kanzelsteiner 1911&amp;#039;&amp;#039; erste Klettertouren in der [[Klettergebiet Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]]. Sein erster durch einen Eintrag ins [[Gipfelbuch]] nachweisbar bestiegener Klettergipfel war 1912 der &amp;#039;&amp;#039;Kanzelturm&amp;#039;&amp;#039; im [[Klettergebiet Sächsische Schweiz#Bielatal|Bielatal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strubich war polizeilich nie in Dresden gemeldet und ist daher vermutlich nicht zum Militärdienst eingezogen worden. Aufgrund der so gewonnenen Zeit konnte er seine Kletterfähigkeiten steigern. Unter den Mentoren Otto Jüngling und Karl Ullrich entwickelte sich Strubich ab 1915 zu einem der führenden Kletterer im Elbsandsteingebirge. Im Juli 1915 absolvierte er mit dem &amp;#039;&amp;#039;Winkelweg&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Hohen Torstein&amp;#039;&amp;#039; ([[Schrammsteine]]) seinen ersten neuen Weg. Seine [[Erstbegehung]]en zeichneten sich meist durch kühne ausgesetzte Linienführung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine schwerste Route, die &amp;#039;&amp;#039;Westkante&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Wilden Kopf&amp;#039;&amp;#039; ([[Affensteine]]), beging er im Mai 1918 ohne festinstallierte [[Fixpunkt (Alpinismus)|Sicherungspunkte]], sogenannte Ringe. Die Route stellt eine ausgesetzte Wand- und Reibungskletterei dar, welche heute mit zwei nachträglich angebrachten Sicherungsringen ausgestattet ist. Die Route wurde nach Strubichs Erstbegehung mit dem Schwierigkeitsgrad VII angegeben, erhielt nach der Erweiterung der Schwierigkeitsgrade im Jahr 1979 aber die Bewertung VIIIa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strubich gelangen in der Sächsischen Schweiz 75 Erstbegehungen, hinzu kamen 10 Erstbegehungen in der Böhmischen Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch in den Alpen unterwegs, erstmals im Jahr 1916. Hier fand er in dem Bergsteiger [[Walther Flaig]] einen erfahrenen Mentor und Partner. In den Jahren 1920 und 1921 führte Emanuel Strubich mehr als zwanzig [[Erstbesteigung]]en und Erstbegehungen durch, meist im Alleingang. Seine bekannteste Erstbegehung in den Alpen ist die Südwand der [[Drusenfluh]] im Rätikon, welche er im [[Free-Solo|Alleingang]] kletterte. Der genaue Routenverlauf ist nicht bekannt, aber vermutlich bewältigte Strubich im oberen Teil Schwierigkeiten im 6. Grad (UIAA). Die Route wurde erst 1928 wiederholt.&amp;lt;ref&amp;gt;Guntram Jussel: &amp;#039;&amp;#039;Tod und Leben an der Drusenfluh&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berg und Mensch im Montafon&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-902225-37-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emanuel Strubich starb im Alter von nur 35 Jahren bei einem Lawinenabgang an der Hinteren Karlesspitze (2636 m). Er war im Alleingang unterwegs und wurde einen Tag später geborgen. Am 11. Februar 1922 wurde Strubich am Friedhof von Wald in [[Ochsengarten (Gemeinde Haiming)|Ochsengarten]] im [[Nedertal]] westlich von [[Kühtai]] beigesetzt. Auf seiner Grabtafel waren die Worte aus [[Arthur Schnitzler]]s Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schleier der Beatrice]]&amp;#039;&amp;#039; verewigt: „Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rainer Arnold: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Sächsischer Bergsteigerbund. Rückschau und Ausblick. (Als Festschrift zur 100. Wiederkehr der Gründung des SBB).&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Sächsischen Bergsteigerbundes e.&amp;amp;nbsp;V. erarbeitet. Sächsischer Bergsteigerbund, Dresden 2011, S. 43–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grab wurde im Zuge von Umbauarbeiten in den 1960er Jahren eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Erstbegehungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sächsische Schweiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alle Schwierigkeiten in der Sächsischen Skala)&lt;br /&gt;
* 8. September 1915: &amp;#039;&amp;#039;Strubichweg&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;[[Falkenstein (Sächsische Schweiz)|Falkenstein]]&amp;#039;&amp;#039; (VIIb)&lt;br /&gt;
* 30. April 1916: &amp;#039;&amp;#039;Nordwand&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Kreuzturm&amp;#039;&amp;#039; (VIIb)&lt;br /&gt;
* 11. Juni 1916: &amp;#039;&amp;#039;Südwand&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Kanzelturm&amp;#039;&amp;#039; (VIIa)&lt;br /&gt;
* 2. Juli 1916: &amp;#039;&amp;#039;Südwestwand&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Höllenhund&amp;#039;&amp;#039; (VIIb)&lt;br /&gt;
* 8. Juli 1916: &amp;#039;&amp;#039;Alter Weg&amp;#039;&amp;#039; an der &amp;#039;&amp;#039;Raaber Säule&amp;#039;&amp;#039; (VIIb, Erstbesteigung der &amp;#039;&amp;#039;Raaber Säule&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 23. Juli 1916: &amp;#039;&amp;#039;Ostwand&amp;#039;&amp;#039; an der &amp;#039;&amp;#039;Verlassenen Wand&amp;#039;&amp;#039; (VIIb)&lt;br /&gt;
* 9. Mai 1918: &amp;#039;&amp;#039;Westkante&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Wilden Kopf&amp;#039;&amp;#039; (VIIIa)&lt;br /&gt;
* 26. Mai 1918: &amp;#039;&amp;#039;Ostkante&amp;#039;&amp;#039; an der &amp;#039;&amp;#039;Jungfer&amp;#039;&amp;#039; (VIIc)&lt;br /&gt;
* 31. August 1919: &amp;#039;&amp;#039;Südweg&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Großen Prebischkegel&amp;#039;&amp;#039; (VIIa)&lt;br /&gt;
* 8. Mai 1920: &amp;#039;&amp;#039;Strubichweg&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Schiefen Turm&amp;#039;&amp;#039; (VIIc)&lt;br /&gt;
* 25. Mai 1920: &amp;#039;&amp;#039;Strubichrinne&amp;#039;&amp;#039; an der &amp;#039;&amp;#039;Jungfer&amp;#039;&amp;#039; (VIIc)&lt;br /&gt;
* 26. Mai 1920: &amp;#039;&amp;#039;Westkante&amp;#039;&amp;#039; an der &amp;#039;&amp;#039;Steinschleuder&amp;#039;&amp;#039; (VIIa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1921: &amp;#039;&amp;#039;Südwand&amp;#039;&amp;#039; der [[Drusenfluh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Strubich – Avantgardist im Fels&amp;#039;&amp;#039;, Online-Ausgabe der [[Leipziger Volkszeitung]] vom 11. Mai 2018&lt;br /&gt;
* Peter Kunze: &amp;#039;&amp;#039;2 Perspektiven. 100 Jahre Wilder Kopf - Strubichkante.&amp;#039;&amp;#039; in: Der Neue Sächsische Bergsteiger. Mitteilungsblatt des [[Sächsischer Bergsteigerbund|Sächsischen Bergsteigerbundes]], Heft 2/2018, S. 16–20&lt;br /&gt;
* Matthias Krell: &amp;#039;&amp;#039;Zum 100. Todestag von Emanuel &amp;quot;Mani&amp;quot; Strubich.&amp;#039;&amp;#039; in: Der Neue Sächsische Bergsteiger. Mitteilungsblatt des [[Sächsischer Bergsteigerbund|Sächsischen Bergsteigerbundes]], Heft 1/2022, S. 53–55&lt;br /&gt;
* Matthias Krell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Strubich (1887-1922): per aspera ad astra.&amp;#039;&amp;#039; Monografien Sächsisches Bergsteigen, Dresden 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1248747 Emanuel Strubich bei sz-online.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117677078|VIAF=52473227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strubich, Emanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettergebiet Sächsische Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Bergsteigen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strubich, Emanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kletterer und Bergsteiger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teplice|Teplitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hintere Karlsspitze]], [[Ötztaler Alpen]], Österreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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