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	<title>Emanuel Scharfenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:09:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emanuel_Scharfenberg&amp;diff=756004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tatzeli: Satzbau korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-20T15:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satzbau korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emanuel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juli]] [[1932]] in [[Liberec|Reichenberg]], [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]]; † [[30. Juli]] [[2006]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-maerkisches-viertel fontanebogen 20050927 737.jpg|mini|Brunnen mit „Fontanebogen“ vor dem Fontane-Haus im [[Märkisches Viertel|Märkischen Viertel]], Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen Leon-Jessel-Platz (Wilmd) Wasserpilz Emanuel Scharfenberg 1984.jpg|mini|„[[Leon-Jessel-Platz#Brunnenskulptur Wasserpilz|Wasserpilz]]“, [[Leon-Jessel-Platz]], [[Berlin-Wilmersdorf]]|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emanuel Scharfenberg verlebte seine Kindheit im [[Riesengebirge]] in den Wirren des Zweiten Weltkriegs und erlebte im Alter von 13&amp;amp;nbsp;Jahren den Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] mit. Auf der Flucht mit Mutter und Schwester gelangte er bis Thüringen, wo die Familie sich in Erfurt niederließ. Dort begann Scharfenberg 1947 eine Lehre als Holzbildhauer. 1949 wechselte er an die staatliche Holzbildhauer-Fachschule in [[Empfertshausen]] an der Rhön, wo er 1951 eine Ausbildung für freies plastisches Gestalten beendete. Aus Abneigung gegen das sich etablierende politische System in Ostdeutschland brach er seine Meisterausbildung ab und wechselte nach Westberlin, wo er an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der Künste]] begann, Bildhauerei zu studieren. Vor Beendigung des Studiums wechselte er jedoch an die Meisterschule für das Kunsthandwerk, wo er das Studium der Bildhauerei 1955 mit dem Staatsexamen beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn erhielt er vom [[Berliner Senat]] den Auftrag, zwei Brunnen zu gestalten. Beim Wiederaufbau des [[Schloss Charlottenburg|Charlottenburger Schlosses]] war er über 25&amp;amp;nbsp;Jahre mit beteiligt, beispielsweise an der Wiederherstellung der dekorativen [[Barock]]- und [[Rokoko]]schnitzereien in den Wohn- und Repräsentationsräumen im Mittelbau des Knobelsdorff-Flügels. Im Rahmen dieser Arbeit nahm er vom 28. Juni bis zum 31. August 1980 an einer Ausstellung der Galerie im [[Kloster Cismar]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bildhauer aus dem Schloss Charlottenburg stellen aus&amp;#039;&amp;#039; teil. Im Zentrum stand die Restauration und der &amp;#039;&amp;#039;posthume Vollzug einer Planungskonzeption aus dem Jahr 1705&amp;#039;&amp;#039;, an der sechs Bildhauer beteiligt waren, die sowohl ihr Wirken beim denkmalpflegerischen Wiederaufbau des Schlosses als auch eigene bildhauerische Arbeiten präsentierten. Neben Emanuel Scharfenberg waren [[Katharina Szelinski-Singer]], [[Karl Bobek]], Joachim Dunkel, [[Harald Haacke]] und [[Günter Anlauf]] vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cismar&amp;quot;&amp;gt;Hans-Joachim Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Kunst im Kloster Cismar. Berliner Bildhauer aus dem Schloß Charlottenburg stellen aus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kurzeitung [[Grömitz]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4, 1980, Sonderausgabe Galerie Kloster Cismar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Emanuel Scharfenberg im Gemeinschaftsgrab (Friedhof Grunewald).jpg|mini|Gemeinschaftsgrab]]&lt;br /&gt;
Für seine selbst gestalteten Arbeiten wählte er gerne große Formate, auch Umfeld und Natur wurden mit in die Gestaltfindung einbezogen. Scharfenberg war Mitglied in der Gruppe Plastik 71, der Fabrik K19 und im BBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen Arbeiten war er auch international erfolgreich, beispielsweise mit dem „Baumtorso“ in [[Kyōto]], [[Japan]]. In Berlin hat Scharfenberg mit seinen Werken den öffentlichen Raum von den Nachkriegsjahren bis zum Mauerfall mitgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestattet wurde Scharfenberg auf einem Gemeinschaftsgrab im [[Friedhof Grunewald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkeliste ==&lt;br /&gt;
=== Datierte Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weiße Wehe,&amp;#039;&amp;#039; 1977, [[Berlin-Ruhleben]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Extension,&amp;#039;&amp;#039; Bronze, 1979, Guss von Noack, Erfurter Straße&amp;amp;nbsp;8, Berlin, hinterer Seiteneingang des Gesundheitsamtes&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elefantenbaum,&amp;#039;&amp;#039; 1981, Bronze, [[Rubensstraße (Berlin)|Rubensstraße]]&amp;amp;nbsp;125, [[Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin|Auguste-Viktoria-Krankenhaus]], Skulpturengarten (Leihgabe des Berliner Senats, erster Standort war im Skulpturengarten auf dem Messegelände)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wasserpilz,&amp;#039;&amp;#039; 1984, Bronze, mit einer Höhe von 2,60&amp;amp;nbsp;Metern, [[Leon-Jessel-Platz]], [[Berlin-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elementenblock&amp;#039;&amp;#039; (Elementenwürfel), Brunnenskulptur aus Bronze, 1983/1987, Bismarckplatz&amp;amp;nbsp;1, am [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]] in [[Berlin-Grunewald]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodenskulptur-Environment,&amp;#039;&amp;#039; 1983–1990, Eisenguss, Einsteinufer 17–19, Berlin, zwischen TU-Institut für Elektrotechnik und dem [[Landwehrkanal]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fontanebogen,&amp;#039;&amp;#039; Brunnenskulptur aus Bronze mit einer Höhe von 4,60&amp;amp;nbsp;Metern, 1992, Marktplatz in Berlin im [[Märkisches Viertel|Märkischen Viertel]]&lt;br /&gt;
* Gedenkstelle für [[Magnus Hirschfeld]] nach einem Entwurf von [[August Jäkel]], 1995, [[Otto-Suhr-Allee]]&amp;amp;nbsp;93, [[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
* Bronze-Kubus als Symbol für den Großen DAI Preis für Baukultur des [[Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine|Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.&amp;amp;nbsp;V.]], 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undatierte Werke ===&lt;br /&gt;
* Gedenktafel für [[Hermann Sudermann]] und [[Rolf Lauckner]], mit dem Reliefbild von Sudermann, Bettinastraße 3, Berlin-Grunewald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://bildhauerei-in-berlin.de/creator/scharfenberg-emanuel/ bildhauerei-in-berlin.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/kultur-und-wissenschaft/skulpturen-und-denkmale/ berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dai.org/website/a310.php?lang=de&amp;amp;id=16 |text=dai.org |wayback=20050113221143}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/brunnen/de/rei/09.shtml stadtentwicklung.berlin.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.aiv-berlin.de/bildernews/AIV-Nachruf%20Emanuel%20Scharfenberg.pdf | wayback=20070810121941 | text=Nachruf}} (PDF; 86&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1224427777|LCCN=|NDL=|VIAF=327161030912823920007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharfenberg, Emanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharfenberg, Emanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juli 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Liberec|Reichenberg]], [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tatzeli</name></author>
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