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	<title>Emanuel Friedli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:18:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emanuel_Friedli&amp;diff=204939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giodiani: BurgerBibArkBot: Added persistent links.</title>
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		<updated>2025-10-27T10:29:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BurgerBibArkBot: Added persistent links.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Münger.JPG|miniatur|Emanuel Friedli 1904, Porträtskizze von R.&amp;amp;nbsp;Münger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emanuel Friedli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1846]] in [[Lützelflüh]]; † [[5. April]] [[1939]] in [[Saanen]]) war ein [[Schweiz]]er [[Lehrer]], [[Pfarrer]] und [[Dialektologie|Dialektologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emanuel Friedli wurde in Lützelflüh als Sohn eines armen Webers geboren; getauft wurde er von [[Jeremias Gotthelf]]. Als Zehnjähriger kam er in die Armenerziehungsanstalt im [[Schloss Trachselwald]], wo er acht Jahre lang blieb. Über diese Zeit schrieb Friedli im Gegensatz zu seinem späteren Leidensgenossen [[Carl Albert Loosli]] nichts. Freunden gegenüber erwähnte er jedoch, dass es eine schwere Leidenszeit gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch [[Simon Gfeller]] und andere gescheite Knaben aus armen Familien konnte er das Lehrer-Seminar [[Hofwil]] bei [[Münchenbuchsee]] absolvieren und Lehrer werden. 1867 trat er seine erste Stelle im Dorf [[Rüegsau]]schachen an. 1874 holte er die [[Matura]] nach. Er studierte an der [[Universität Bern]] und der [[Universität Genf]] [[Evangelische Theologie|Theologie]]. 1880 wurde er Pfarrer. Im Jahr 1881 wählte ihn die Gemeinde [[Innertkirchen]] als Pfarrer. 1884 wechselte er nach Gottstadt bei [[Orpund]]. Dort kam es zu einer schweren familiären Krise. Seine 1881 geschlossene Ehe mit Mathilde, geb. Walder, wurde 1895 geschieden, und 1896 scheiterte deshalb die Wiederwahl als Gemeindepfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedli wollte bereits zur Behandlung seiner [[Depression]] in die [[Psychiatriezentrum Münsingen|psychiatrische Klinik]] in [[Münsingen BE|Münsingen]] eintreten, als ihm Freunde eine Stelle beim &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon|Schweizerischen Idiotikon]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Zürich]] vermittelten. Es war ihm dort zwar eine Aufnahme in die Redaktion in Aussicht gestellt worden, doch erfüllten sich die gegenseitigen Erwartungen nicht, weswegen er von 1896 bis 1901 mit Hilfsarbeiten beschäftigt wurde. Obwohl Friedli später ungern an diese sechs Jahre zurückdachte, hatte er beim &amp;#039;&amp;#039;Idiotikon&amp;#039;&amp;#039; dennoch das [[Dialektologie|dialektologische]] Handwerk gelernt, das für sein anschliessend in Angriff genommenes schriftliches Lebenswerk den Grund legte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Jörg: &amp;#039;&amp;#039;«Ein landschaftliches Wörterbuch, wie die Schweiz noch keines besitzt.» Ein vergessenes Werk von Emanuel Friedli.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerdeutsches Wörterbuch. Schweizerisches Idiotikon. Bericht über das Jahr 1997.&amp;#039;&amp;#039; [Zürich] 1998, S.&amp;amp;nbsp;17–30, hier S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog wieder nach Lützelflüh, wo er im Haus von Simon Gfeller aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diese Zeit schrieb er:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ich bin mein eigener Sohn. 56jährig kam ich auf die Welt in der Erzieherfamilie Simon Gfeller uf der Egg bei Lützelflüh.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Von da an eng befreundet mit Gfeller und [[Otto von Greyerz]], fing auch Friedli an zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 legte er dem Regierungsrat des [[Kanton Bern|Kantons Bern]] ein Projekt für ein vierbändiges Werk über &amp;#039;&amp;#039;[[Berndeutsch|Bärndütsch]] als Spiegel bernischen Volkstums&amp;#039;&amp;#039; vor. Mit je einem Band über Lützelflüh, [[Grindelwald]], [[Nidau]] und [[Guggisberg]] sollten vier Gebiete zu untersuchen, die sich hinsichtlich Dialekt, Kultur und Wirtschaft stark voneinander unterschieden. Gestützt auf ein Gutachten von Otto von Greyerz, bewilligte der Regierungsrat die Subvention des Werks.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Jörg: &amp;#039;&amp;#039;«Ein landschaftliches Wörterbuch, wie die Schweiz noch keines besitzt.» Ein vergessenes Werk von Emanuel Friedli.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerdeutsches Wörterbuch. Schweizerisches Idiotikon. Bericht über das Jahr 1997.&amp;#039;&amp;#039; [Zürich] 1998, S.&amp;amp;nbsp;17–30, hier S.&amp;amp;nbsp;19&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Zeit entstanden so sieben dickleibige, reich illustrierte Bände. Der erste erschien 1905, der letzte – über [[Saanen]] – 1927. Das Gesamtwerk sollte mit einem grossen berndeutschen Wörterbuch gekrönt werden. Das kurz vor Friedlis Tod abgeschlossene, etwa 32&amp;#039;000 Stichwörter enthaltende Manuskript wurde allerdings nicht mehr gedruckt, da auch Friedlis Mentor von Greyerz kurz darauf starb, und gelangte mit dessen Nachlass in die [[Burgerbibliothek Bern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine detaillierte Beschreibung dieses Wörterbuchs findet sich in Ruth Jörg: &amp;#039;&amp;#039;«Ein landschaftliches Wörterbuch, wie die Schweiz noch keines besitzt.» Ein vergessenes Werk von Emanuel Friedli.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerdeutsches Wörterbuch. Schweizerisches Idiotikon. Bericht über das Jahr 1997.&amp;#039;&amp;#039; [Zürich] 1998, S.&amp;amp;nbsp;17–30, hier S.&amp;amp;nbsp;20–28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedli starb 1939 93-jährig im berneroberländischen Saanen. Beerdigt wurde er in seiner Heimatgemeinde Lützelflüh an der Sonnseite der Kirche, neben Jeremias Gotthelf und Simon Gfeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Sein Hauptwerk ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bärndütsch als Spiegel bernischen Volkstums,&amp;#039;&amp;#039; erschienen im Verlag A. Francke, Bern:&lt;br /&gt;
* Band 1 &amp;#039;&amp;#039;Lützelflüh,&amp;#039;&amp;#039; 1905&lt;br /&gt;
* Band 2 &amp;#039;&amp;#039;Grindelwald,&amp;#039;&amp;#039; 1908&lt;br /&gt;
* Band 3 &amp;#039;&amp;#039;Guggisberg,&amp;#039;&amp;#039; 1911&lt;br /&gt;
* Band 4 &amp;#039;&amp;#039;Ins (Seeland I),&amp;#039;&amp;#039; 1914&lt;br /&gt;
* Band 5 &amp;#039;&amp;#039;Twann (Seeland II),&amp;#039;&amp;#039; 1922&lt;br /&gt;
* Band 6 &amp;#039;&amp;#039;Aarwangen,&amp;#039;&amp;#039; 1925&lt;br /&gt;
* Band 7 &amp;#039;&amp;#039;Saanen,&amp;#039;&amp;#039; 1927&lt;br /&gt;
* Registerband &amp;#039;&amp;#039;Alphabetischer Nachweiser zu den Bänden 4 und 5&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Bände sind als Neuauflage 1980 im Cosmos-Verlag, Muri bei Bern, erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glaube, Liebe, Hoffnung. Ein Cyclus religiös-sittlicher Betrachtungen für stille Stunden,&amp;#039;&amp;#039; 1882&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaft im Amt Erlach. Im Auftrag des Amtskomitees für Beschickung der schweizerischen Landesausstellung in Bern vom Jahre 1914 skizziert von Emanuel Friedli,&amp;#039;&amp;#039; A. Francke, Bern 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto von Greyerz: &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Friedlis Bärndütsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz = Patrimoine,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;16, 1921, S.&amp;amp;nbsp;5–20 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hei-001:1921:16#11 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Mario Haldemann: &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Friedli.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Helvetische Steckbriefe. 47 Schriftsteller aus der deutschen Schweiz seit 1800.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet vom Zürcher Seminar für Literaturkritik mit [[Werner Weber (Germanist)|Werner Weber]]. Artemis, Zürich/München 1981, S.&amp;amp;nbsp;65–71.&lt;br /&gt;
* [[Ruth Jörg]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.idiotikon.ch/Texte/Jahresberichte/Id_Jahresbericht_1997.pdf «Ein landschaftliches Wörterbuch, wie die Schweiz noch keines besitzt.» Ein vergessenes Werk von Emanuel Friedli.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerdeutsches Wörterbuch. Schweizerisches Idiotikon. Bericht über das Jahr 1997.&amp;#039;&amp;#039; [Zürich] 1998, S.&amp;amp;nbsp;17–30.&lt;br /&gt;
* {{HLS|11800|&amp;#039;&amp;#039;Friedli, Emanuel&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&lt;br /&gt;
* Peter Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die zwei Leben des Berndeutschforschers Emanuel Friedli. 1846–1939. Biographisches zum 150.&amp;amp;nbsp;Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Media, Münsingen 1996.&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|457||Friedli, Emanuel|Paul Zinsli|119458500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BurgerBib|121895|Nachlass von Emanuel Friedli|kmh5scdx92q}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119458500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119458500|LCCN=n/88/611400|VIAF=8198496}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedli, Emanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedli, Emanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lützelflüh]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saanen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giodiani</name></author>
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