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	<title>Elztalmuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Titel = Elztalmuseum Waldkirch&lt;br /&gt;
| Bildname = Foto Propsteigebäude St. Margarethen (2018).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Bildtext = Das Elztalmuseum im Jahr 2018&lt;br /&gt;
| Stil = Standart: 1&lt;br /&gt;
| Titelfarbe = Standart: 1&lt;br /&gt;
| Abschnittsfarbe = Standart: 1&lt;br /&gt;
| Feldname1 = Ort&lt;br /&gt;
| Daten1 = Waldkirch&lt;br /&gt;
| Feldname2 = Art&lt;br /&gt;
| Daten2 = Regionalmuseum für Geschichte und Kunst Waldkirchs und des Elztals&lt;br /&gt;
| Feldname3 = Eröffnung&lt;br /&gt;
| Daten3 = 1931 als „Heimatmuseum Waldkirch“&lt;br /&gt;
| Feldname4 = Betreiber&lt;br /&gt;
| Daten4 = Stadt Waldkirch&lt;br /&gt;
| Feldname5 = Leitung&lt;br /&gt;
| Daten5 = Angela Witt-Meral&lt;br /&gt;
| Feldname6 = Website&lt;br /&gt;
| Daten6 = www.elztalmuseum.de&lt;br /&gt;
| Feldname7 = ISIL&lt;br /&gt;
| Daten7 = DE-MUS-139217&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elztalmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Regionalmuseum in [[Waldkirch]]. Seine Ausstellungen zeigen Geschichte und Kunst der Stadt und des [[Elztal (Schwarzwald)|Elztals]] ab dem zehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Orgelbau, einem Industriezweig, welcher Waldkirch weltbekannt machte und die Stadt bis heute nachhaltig prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Museumsgebäude ===&lt;br /&gt;
Das Elztalmuseum [[Waldkirch]] ist heute im ehemaligen [[Propstei (Kirche)|Propsteigebäude]] des [[Kollegiatstift|Stifts]] St. Margarethen untergebracht. An der gleichen Stelle befand sich das Benediktinerinnenkloster [[Kloster St. Margarethen|St. Margarethen]], das zwischen 917 und 926 durch Herzog [[Burchard II. (Schwaben)|Burkart I. von Schwaben]] und seiner Gemahlin [[Regelinda|Reginlind]] gegründet worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Haasis-Berner |Titel=Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch |Hrsg=Landesverein Badische Heimat e. V. |Sammelwerk=Badische Heimat |Band=98 |Nummer=2 |Auflage=1. |Verlag=Rombach Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2018 |Seiten=173-174}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1431 wurde es wohl auf Initiative der Pfarrer der [[Waldkirch]]er Kirchen in ein [[Kollegiatstift|Chorherrenstift]] umgewandelt, welches bis zu seiner [[Säkularisierung]] 1806 Bestand hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Züricher |Titel=Der Stiftsbezirk von St. Margarethen in Waldkirch |Hrsg=Landesverein Badische Heimat e. V. |Sammelwerk=Badische Heimat |Band=98 |Nummer=2 |Auflage=1. |Verlag=Rombach Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2018 |Seiten=183-185}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit entstand ein weiträumiger repräsentativer [[Stiftsbezirk]] mit Kirchen, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, darunter die [[Propstei (Kirche)|Propstei]]. 1815–1878 beherbergte das Hauptgebäude eine Baumwollwarenfabrik der Freiburger Fabrikanten Kapferer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Besuch von Kaiser Wilhelm I. im Hotel St. Margarethen (Gemählde Wilhelm Dürrs des Älteren 1880).jpg|mini|Besuch von Kaiser Wilhelm I. im Hotel St. Margarethen (Gemälde Wilhelm Dürrs des Älteren 1880)]]&lt;br /&gt;
Da sich die Räumlichkeiten für die Aufstellung industrieller Maschinen nicht eigneten, fand es 1873–1891 als Hotel und Pension St. Margaretha Verwendung, dessen bekannteste Gäste das Deutsche Kaiserpaar [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] und [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Augusta]] darstellten. 1891–1977 wurde das Haus als Schulgebäude genutzt, nur unterbrochen durch militärische Beschlagnahmungen durch die [[Wehrmacht]] 1945 und französische [[Französische Besatzungszone|Besatzungstruppen]] 1945–1946.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1965–1977 war hier parallel zu einer schulischen Einrichtung auch das städtische Bauamt, sowie eine Volksbibliothek untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Swierczyna |Titel=Das Elztalmuseum Waldkirch – ein Museum für Regionalgeschichte und Orgelbau |Hrsg=Waldkircher Orgelstiftung, Wolfgang Brommer |Sammelwerk=Mit Herz &amp;amp; Hand für Waldkirch. Vielfalt bewahren &amp;amp; leben. Festschrift zum 75. Geburtstag von Helmut Hummel |Auflage=1. |Ort=Waldkirch |Datum=2017 |ISBN=978-3-9815947-3-7 |Seiten=38f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das Gebäude als Museum nutzbar zu machen, führte man von 1973 bis 1983 aufwändige Renovierungs- und Umbaumaßnahmen durch. Neben einer grundsätzlichen Sanierung sollten hierbei möglichst Raumaufteilung und Dekor des 18. Jahrhunderts wieder hergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Rambach |Titel=Zur Geschichte des Elztäler Heimatmuseums Waldkirch |Hrsg=Heinrich Lehman, Willi Thoma |Sammelwerk=Forschen und Bewahren. Das Elztäler Heimatmuseum in Waldkirch Kultur- und landesgeschichtliche Beiträge zum Elztal und zum Breisgau |Auflage=1. |Verlag=Waldkircher Verlagsgesellschaft |Ort=Waldkirch |Datum=1983 |Seiten=90-94}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 erfolgte schließlich die feierliche Neueröffnung des Museums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lageplan des Chorherrenstifts St. Margarethen.jpg|mini|Lageplan des Chorherrenstifts St. Margarethen]]&lt;br /&gt;
Seine heutige Gestalt erhielt die [[Propstei (Kirche)|Propstei]] 1753–1755, im Zuge der Neuerrichtung der Kirche St. Margarethen und sämtlicher Kanonikerhäuser im barocken Stil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Züricher |Titel=Der Stiftsbezirk von St. Margarethen in Waldkirch |Hrsg=Landesverein Badische Heimat e. V. |Sammelwerk=Badische Heimat |Band=98 |Nummer=2 |Auflage=1. |Verlag=Rombach Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2018 |Seiten=191-193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pläne stammen vom [[Villingen-Schwenningen|Villinger]] Architekten [[Ludwig Oswald]]. Den Mittelgiebel des [[Barock|barocken]] dreigeschossigen Schlossbaues ziert eine Margarethenstatue von [[Josef Anton Hops]], der ebenfalls aus Villingen stammte. Die Stuckdecken wurden von [[Franz Anton Vogel]] aus [[Freiburg im Breisgau]] gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Rambach |Titel=Die Margarethe. Vom Prälatensitz zum Heimatmuseum - Eine Baugeschichte |Hrsg=Heinrich Lehmann, Willi Thoma |Sammelwerk=Forschen und Bewahren. Das Elztäler Heimatmuseum in Waldkirch. Kultur- und landesgeschichtliche Beiträge zum Elztal und zum Breisgau |Auflage=1. |Verlag=Waldkircher Verlagsgesellschaft |Ort=Waldkirch |Datum=1983 |Seiten=27-32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das dreistöckige unterkellerte Gebäude beherbergte neben der Wohnung des [[Propst]]s, die Stiftsverwaltung mit Archiv, sowie nur zeitweise genutzte Gäste- und Festzimmer. Der reich mit Stuck verzierte Festsaal im zweiten Obergeschoss,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; heute als „Barocksaal“ bezeichnet, dient gegenwärtig als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Museum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Fremery in Waldkirch.png|mini|Foto der Villa Fermery (1983)]]&lt;br /&gt;
Bei der ersten städtischen Sammlung in [[Waldkirch]] handelte es sich um die Altertümersammlung des Waldkircher Bürgermeister [[Xaver Weiss|Xaver Weiß]] gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dessen Pensionierung wurde diese Sammeltätigkeit nicht weiter fortgesetzt, die Gründung des Heimatmuseums Waldkirch erfolgte erst 1931 auf Initiative der Waldkircher Narrenzunft Krakeelia. Das Museum war zunächst in der Villa Fremery in der Neuen Elzstraße untergebracht. Nachdem die Räumlichkeiten bereits in den 1940ern aufgrund der anderweitigen Nutzung des Gebäudes geräumt worden waren, existierte lange kein Ausstellungsort, während die Objekte an unterschiedlichen Stellen eingelagert wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto der Villa Gütermann (1983).png|mini|Foto der Villa Gütermann (1983)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto Propsteigebäude St. Margarethen (2018).jpg|mini|Foto des Propsteigebäudes von St. Margarethen (2018)]]&lt;br /&gt;
Infolgedessen und der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzung]] gingen Teile der Sammlung verloren. 1965 wurde das Museum in der von der Stadt erworbenen Villa Gütermann, Merklinstraße 1 wiedereröffnet. Da die Räumlichkeiten für die zu zeigenden Objekte nicht ausreichten, begann man bald mit der Suche nach einem neuen, dauerhaften Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl fiel auf das [[Propstei (Kirche)|Propsteigebäude]] des ehemaligen Stifts St. Margarethen. Bis zum Umzug waren jedoch aufwändige Umbau- und Renovierungsarbeiten nötig, während dieser das Museum von 1977,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Rambach |Titel=Zur Geschichte des Elztäler Heimatmuseums Waldkirch |Hrsg=Heinrich Lehmann, Willi Thoma |Sammelwerk=Forschen und Bewahren. Das Elztäler Heimatmuseum in Waldkirch Kultur- und landesgeschichtliche Beiträge zum Elztal und zum Breisgau |Auflage=1. |Verlag=Waldkircher Verlagsgesellschaft |Ort=Waldkirch |Datum=1983 |Seiten=75-94}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu seiner feierlichen Neueröffnung am 30. März 1985 geschlossen werden musste. Bereits 1986 richtete die Museumsleitung mit dem sogenannten Studio ein Raum speziell für museumspädagogische Angebote ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sylvia Timm |Titel=Museum feiert Geburtstag. Am 30. März 1985 wurde das Elztalmuseum eröffnet / „Tag der offenen Tür“ am Sonntag |Hrsg=Badische Zeitung |Sammelwerk=Badische Zeitung |Verlag=Badischer Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Freiburg |Datum=2015-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 wurde das Museum von Elztäler Heimatmuseum in Eltzalmuseum [[Waldkirch]] umbenannt. Seit dem 31. Januar 2011 unterstützt der Förderverein Elztalmuseum e.V. die Einrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BZ-Redaktion |url=https://www.badische-zeitung.de/foerderverein-fuer-das-elztalmuseum |titel=Vereinsgründung. Förderverein für das Elztalmuseum |werk=Badische Zeitung |hrsg=Badische Zeitung |datum=2011 |sprache=deutsch |abruf=2024-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 gründete das Museum in Kooperation mit der Kastelbergschule Waldkirch den Museumsclub „Die Orgelpfeifen“. Gegenwärtig richtet sich dieser an Schüler der zweiten bis dritten Klasse. Neben interaktiven Lernangeboten und Ausflügen gestalten die Kinder Ausstellungen und museumspädagogische Veranstaltungen mit. Auf lange Sicht, soll der Club das Museumsteam bei der Einrichtung von Museumspuren durch Ausstellungen und Peer-to-Peer Vermittlungsangebote für Kinder unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elztaluseum Waldkirch |url=https://www.elztalmuseum.de/s/museumspaedagogik/museumsclub.html |titel=Der Museumsclub &amp;quot;Die Orgelpfeifen&amp;quot;. Eine Kooperation des Elztalmuseums mit der Kastelbergschule Waldkirch |werk=Elztalmuseum Waldkirch |hrsg=Elztalmuseum Waldkirch |sprache=deutsch |abruf=2024-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Im Elztalmuseum werden gegenwärtig drei Dauerausstellungen gezeigt: Orgelgeschichte(n), Talgeschichte(n) und Hausgeschichte(n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung Orgelgeschichte(n) beschreibt die Entwicklung [[Mechanischer Musikautomat|selbstspielender Musikinstrumente]] und ihrer Herstellung im Raum [[Waldkirch]], welche 1834 begann und bis in die Gegenwart andauert. Dies geschieht vor allem anhand zahlreicher originaler Instrumente, die im Rahmen von Führungen auch vorgespielt werden. Zusätzlich wird das Handwerk des sogenannten Notenzeichnens, die Übertragung von Musikstücken auf für [[Mechanischer Musikautomat|selbstspielende Musikinstrumente]] lesbare Speichermedien wie [[Stiftwalze]]n oder [[Notenrolle|Kartonnoten]], sowie die Rolle von Jahrmarktsorgeln auf Märkten des 19. Jahrhunderts veranschaulicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung Talgeschichte(n) stellt Geschichte und Kultur [[Waldkirch]]s und des Elztals von der Gründung des [[Kloster St. Margarethen|Klosters St. Margarethen]] im [[10. Jahrhundert]], bis in die Gegenwart dar. Hierbei liegen die Schwerpunkte neben politik- vor allem auf alltags- und wirtschaftsgeschichtlichen Themen, wie das Handwerk der [[Schliff (Schmuckstein)|Edelsteinschleiferei]], [[Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen|Fasnacht]] oder überregional bekannter Waldkircher Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung Hausgeschichte(n) erläutert die Geschichte des [[Propstei (Kirche)|Propsteigebäudes]] anhand von Informationskästen, welche sich innerhalb der Ausstellungsräume der Talgeschichte(n) befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Dauerausstellungen zeigt das Museum im Jahr durchschnittlich vier Sonderausstellungen verschiedener Größe. Hierbei werden Themen aus Geschichte und Kultur, Kunst oder Musik, meist mit einem direkten Bezug zum Elztal, behandelt. Beispielsweise beleuchtete die Ausstellung „Leben am Rand“ (22. September 2023 – 28. April 2024), den gesellschaftlichen Umgang mit Randgruppen vom 14. bis ins 19. Jahrhundert, während „Schwarzwaldliebe. Impressionen von Otmar Alt“ (5. Juli 2024 – 9. März 2025), Leben und Werk des Künstlers erfahrbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung ==&lt;br /&gt;
Die Sammlung des Elztalmuseums umfasst etwa 20.000 Objekte aus einem breiten Spektrum wie Bilder, Plastiken, oder Gegenstände aus dem Kontext der Edelsteinverarbeitung. Bei dem größten Bestand handelt es sich um Objekte aus dem Kontext Hausrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Schwerpunkt der Sammlung liegt auf in [[Waldkirch]] hergestellten [[Mechanischer Musikautomat|selbstspielenden Musikinstrumenten]]. Im Gegensatz zur Mehrheit der Objekte sind diese nicht als Schenkungen, sondern als Dauerleihgaben ins Museum gekommen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um [[Drehorgel|Dreh-]] und [[Jahrmarktsorgel|Jahrmarktsorgen]] sowie [[Orchestrion|Orchestrien]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Figuren-Drehorgel mit Tanzkreisel (um 1850).jpg|mini|Figuren-Drehorgel mit Tanzkreisel (um 1850)]]&lt;br /&gt;
Die Museumssammlung enthält 14 [[Drehorgel]]n, die älteste darunter wurde vermutlich von [[Ignaz Bruder]] in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Die verschiedenen Firmen der Familie Bruder waren mit die ersten nachweisbaren Betriebe für die Herstellung mechanischer Instrumente in [[Waldkirch]]. Diese [[Drehorgel|Walzenorgel]] ist beispielsweise mit beweglichen Figuren ausgeführt. Ignaz Bruder baute als einer der Ersten Drehorgeln mit aufwendig gestalteten Figurenbühnen. Hierfür entwickelte er oberhalb des Pfeifenwerks eine kleine Bühne deren Wände mit Spiegeln versehen sind. Auf der Plattform werden in der Regel 5–18 Figuren mit unterschiedlichen Bewegungsabläufen präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Zimmermann |Titel=&amp;quot;Waldkirch klingt gut&amp;quot; Orgeln für Gott und die Walt seit 1799 |Hrsg=Landesverein Badische Heimat e. V. |Sammelwerk=Badische Heimat |Band=98 |Nummer=2 |Auflage=1. |Verlag=Rombach Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2018 |Seiten=40-41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Brechtorgel&amp;quot; aus der Uraufführung der Drei Grosche Oper (1928).jpg|mini|„Brechtorgel“ aus der Uraufführung der Drei Groschen Oper (1928)]]&lt;br /&gt;
Unter den [[Drehorgel]]n befindet sich auch jene Walzendrehorgel, welche in der Uraufführung von Bertolt Brechts und Kurt Weills Theaterstück „[[Die Dreigroschenoper]]“ im August 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm eingesetzt wurde. Auf den drei [[Stiftwalze]]n des Instruments befinden sich sämtliche Musikstücke des Werks, darunter die [[Die Moritat von Mackie Messer|Moritat „Mackie Messer“]]. Da den Autoren 1928 die Mittel fehlten, wurde eine alte 38er Violin/Trompeten-Drehorgel der Berliner [[Orgelfabrik Holl|Firma Fa. A. Holl &amp;amp; Sohn]] umgebaut. Die Umbauten wurden wahrscheinlich durch den Berliner Orgelbauer Herman Howe durchgeführt, wobei er unter anderem Teile anderer alter Orgeln verwendete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Fleck |Titel=Die Dreigroschenoper Drehorgel |Hrsg=Gesellschaft für Selbstspielende Musikinstrumente e. V. |Sammelwerk=Das Mechanische Musikinstrument |Band=102 |Auflage=1. |Ort=Stuttgart |Datum=2008 |Seiten=22-26, 28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altobella Furiosa und Katzenorgel im Elztalmuseum Waldkirch (2019).jpg|mini|Altobella Furiosa (1999)]]&lt;br /&gt;
Speziell für Jahrmärkte gebaute [[Jahrmarktsorgel|Jahrmarkt-Orgeln]] machen 13 Instrumente des späten 19. und 20. Jahrhunderts aus. Die bekannteste unter diesen ist die Altobella Furiosa. Sie wurde anlässlich des Orgelfests 1999 als Gemeinschaftsarbeit der [[Waldkirch]]er Orgelwerkstätten in Kooperation mit dem Künstler [[Otmar Alt]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Zimmermann |Titel=&amp;quot;Waldkirch klingt gut2 Orgeln für Gott und die Walt seit 1799 |Hrsg=Landesverein Badische Heimat e. V. |Sammelwerk=Badische Heimat |Band=98 |Nummer=2 |Auflage=1. |Verlag=Rombach Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2018 |Seiten=229}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Steuerung erfolgt über Kartonnoten, der Antrieb über einen Elektromotor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Automatische Kapelle (1900).jpg|mini|Automatische Kapelle (1900)]]&lt;br /&gt;
Zwar finden sich in der Sammlung des Museums nur wenige Orchestrien, darunter allerdings die fast 3 Meter hohe und breite „Automatische Kapelle mit fünf Militärmusikern“. Sie wurde um 1900 von der Firma Weber gefertigt. Neben der Musik steuern die Kartonnoten die Bewegungen einer fünfköpfigen Militärkapelle aus Holz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Jüttemann |Titel=Orchestrien aus dem Schwarzwald. Instrumente, Firmen und Fertigungsprogramme |Hrsg=Herbert Jüttemann |Auflage=1. |Ort=Bergkirchen |Datum=2004 |Seiten=220-222}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum verfügt zudem über eine umfassende Sammlung von [[Notenrolle|Rollen]]- und Kartonnoten, welche auf den [[Mechanischer Musikautomat|selbstspielenden Instrumenten]] abgespielt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Objekten aus dem Bereich Musik verfügt das Museum über mehrere Konvolute von zeitgenössischen Kunstwerken, darunter [[Georg Scholz (Maler)|Georg Scholz]], Dora Vetter und Katharina Neunzig-Schwind. Die Sammlung wird hauptsächlich im Rahmen von Sonderausstellungen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere große Bestandsgruppe ist mit regionalem [[Brauch]]tum verbunden. So verfügt das Museum über zahlreiche Gegenstände aus dem Kontext der [[Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen|Fasnacht]], sowie eine umfangreiche Sammlung kunstvoll gestalteter Ostereier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Präsentation auf dem Orgelfest (2008).jpg|mini|Präsentation auf dem Orgelfest (2008)]]&lt;br /&gt;
Neben Führungen und museumspädagogischen Angeboten finden in den Museumsräumen verschiedene Veranstaltungen statt und das Museum ist häufig an Veranstaltungen in [[Waldkirch]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Jahre (zuletzt 2022) organisiert das Museum gemeinsame mit lokalen Akteuren und der Stadt [[Waldkirch]] das Internationale Klang- und Orgelfestival. Neben der allgemeinen Unterstützung der Festlichkeiten, werden die Räumlichkeiten des Museums hier unter anderem für Vorführungen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elztalmuseum Waldkirch |url=https://www.elztalmuseum.de/s/orgelwelt/orgelfest+2022.html |titel=Orgelwelt. Internationales Klang- und Orgelfestival |werk=Elztalmuseum Waldkirch |hrsg=Elztalmuseum Waldkirch |sprache=deutsch |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes Jahr im November beherbergt das Museum zudem einen [[Weihnachtsmarkt]], bei welchem der eigentliche Markt um musikalische Darbietungen, Lesungen und Workshops ergänzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elztalmuseum Waldkirch |url=https://www.elztalmuseum.de/2848134.html |titel=Veranstaltungen. Weihnachtsmarkt |werk=Elztalmuseum Waldkirch |hrsg=Elztalmuseum Waldkirch |sprache=deutsch |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Barocksaal finden regelmäßig Veranstaltungen wie Vorträge oder Konzerte statt. Darüber hinaus vermietet das Museum den Barocksaal, den Gewölbekeller und das Museumscafé als Veranstaltungsfläche, beispielsweise für Trauungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elztalmuseum Waldkirch |url=https://www.elztalmuseum.de/s/service/vermietung.html |titel=Service. Raumvermietung |werk=Elztalmuseum Waldkirch |hrsg=Elztalmuseum Waldkirch |sprache=deutsch |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Elztalmuseum (Waldkirch)|Elztalmuseum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.elztalmuseum.de/ Elztalmuseum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regionalmuseen in Südbaden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.09086|EW=7.96279|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumentenmuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Waldkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1750er Jahren|Waldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikorganisation (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Waldkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Emmendingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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