<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Elwetritsch</id>
	<title>Elwetritsch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Elwetritsch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elwetritsch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T00:58:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elwetritsch&amp;diff=20912&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10534-49: Korr. Großschreibung lat. Nomenklatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elwetritsch&amp;diff=20912&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-15T10:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korr. Großschreibung lat. Nomenklatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elwetritschen-Brunnen in Neustadt 09.jpg|mini|[[Elwetritsche-Brunnen (Neustadt an der Weinstraße)|Elwetritschenbrunnen]] von Gernot Rumpf am [[Klemmhof]] in [[Neustadt an der Weinstraße]], vorne eine weibliche Elwetritsche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elwetritsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Elwetrittche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elwedritsch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ilwedritsch&amp;#039;&amp;#039;; in der [[Plural|Mehrzahl]] &amp;#039;&amp;#039;Elwetritsche[n]&amp;#039;&amp;#039;; in [[pseudowissenschaft]]lichem [[Latein]] &amp;#039;&amp;#039;Bestia palatinensis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Vögel|vogelähnliches]] [[Fabelwesen]], von dem in [[Südwestdeutschland]] und vor allem in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] berichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elwetritsch ist als lokale Entsprechung zu [[Liste von Fabelwesen|Fabelwesen anderer Regionen]] anzusehen, wie dem [[Bayern|bayerischen]] [[Wolpertinger]] oder dem [[Thüringen|thüringischen]] [[Rasselbock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elwetritsch.jpg|mini|hochkant|links|Steinskulptur einer männlichen Elwetritsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elwetritschen-Brunnen in Neustadt 07.jpg|mini|Aus dem Ei schlüpfende Elwetritsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwetritschen werden als im weitesten Sinne [[Haushuhn|hühnerähnlich]] beschrieben. Allerdings heißt es, sie könnten ihre Flügel kaum gebrauchen, weshalb sie sich überwiegend im [[Unterholz]] oder unter den [[Rebstock|Rebstöcken]] aufhalten müssten. Manchmal werden Elwetritschen auch mit einem [[Geweih|Hirschgeweih]] abgebildet, ihr [[Schnabel]] wird oft als sehr lang dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gingen [[Bildende Kunst|Künstler]] vermehrt dazu über, Elwetritschen teilweise auch als [[Weibliches Geschlecht|weiblich]] zu kennzeichnen, indem sie die Wesen mit [[Weibliche Brust|Brüsten]] abbildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Pennsylvania Dutch Country, wo Nachfahren pfälzischer Auswanderer leben, werden Elwedritsche überwiegend als &amp;quot;Mischwesen mit Katzenkopf&amp;quot; beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://paelzer-elwedritsche.de/28-schwarze-katze/&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine frühe schriftliche Erwähnung stammt  nicht aus der Pfalz oder Pennsylvania, sondern aus Texas. Im Jahr 1847 berichteten Quellen, dass ein &amp;quot;Elfendritschenwolpertinger&amp;quot; von Jägern in den Wäldern rund um den South Grape Creek gesehen worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Knopp, Kenn: German Immigration to America: The Fredericksburg Texas Manuscripts - &amp;quot;They Weren&amp;#039;t All Germans: The Undaunted Danish Pioneers of Fredericksburg. Fredericksburg 1999: 203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schreibweise und Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Die überregional gebräuchlichste Schreibweise&amp;lt;ref name=&amp;quot;suchmaschinen&amp;quot;&amp;gt;Suchmaschinenabfragen (22. September 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist &amp;#039;&amp;#039;Elwetritsch&amp;#039;&amp;#039;. In der Pfalz wird &amp;#039;&amp;#039;Elwetritsch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Elwedritsch&amp;#039;&amp;#039; etwa zu gleichen Teilen genutzt. Die Fassungen &amp;#039;&amp;#039;Elbe(n)-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elfe(n)-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elwen-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ilbe(n)-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ilwe(n)-(t/d)ritsch&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Elwetrittche&amp;#039;&amp;#039; werden erheblich seltener und nur regional begrenzt verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wortherkunft existieren mehrere Theorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lilith (John Collier painting).jpg|mini|Lilith – Mesopotamische Dämonin, die in der jüdischen Kulturgeschichte als „erste Frau Adams“ bekannt ist und auch dort als nächtliche Gestaltwandlerin und Schreckgestalt gilt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Elwetritschen sollen aus [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzungen]] von Hühnern, [[Entenvögel|Enten]] und [[Gänse]]n mit im Wald lebenden [[Kobold]]en und [[Elfen]] stammen. Als Geflügelabkömmlinge legen sie selbstverständlich Eier, die allerdings wegen der Waldgeisterherkunft während der Brutzeit wachsen. Eier in verschiedenen Größen und Reifestadien sind am [[Elwetritsche-Brunnen (Neustadt an der Weinstraße)|Elwetritschenbrunnen in Neustadt an der Weinstraße]] künstlerisch dargestellt.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Deutung geht davon aus, die Herkunft des zweiten Wortteils sei unklar und strittig, während der erste Bezug nehme auf die [[Elfen]] beziehungsweise Elben als weibliche Waldgeister aus der [[Germanische Mythologie|germanischen Mythologie]]. Diese Etymologie wird gestützt durch die Verbindung der &amp;#039;&amp;#039;Ilwedridsche&amp;#039;&amp;#039; mit den Weidenbäumen, die zum Beispiel im mittleren Main-Tauber-Kreis als Wohn- oder Schlafplatz in Anspruch genommen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name könnte mit dem Wort „elbentrötsch“ zu tun haben. Dies ist ein Zustand, der sich einstellt, wenn ein Mensch oder ein Tier von einem Pfeil, einem Blitz oder dem Anhauch eines Elfen- oder Elbenwesens getroffen wird, und der so viel wie „blödsinnig“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Elfen (richtiger Elben, altnordisch Alfar, angelsächs. Älf, engl. u. schwed. Elf, alt- und mittelhochd. Alb, Plur. Elbe) |Sammelwerk=Meyers Konversations-Lexikon |Band=5 |Verlag=Verlag des Biographischen Instituts |Ort=Leipzig |Datum=1886 |Seiten=549 |Online=[https://archive.org/stream/bub_gb_5ocGAQAAIAAJ#page/n603/mode/2up archive.org]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vermutet wird eine Wurzel im [[Französische Sprache|Französischen]]. Danach handelte es sich um einen „triche des élèves“ beziehungsweise [[elsässisch]] um einen „Eleventriche“, auf Deutsch also um einen &amp;#039;&amp;#039;Handwerksgesellen-Schwindel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-Ulk&amp;#039;&amp;#039;. Auch eine Herleitung aus „Elbentriche“ (etwa &amp;#039;&amp;#039;Waldgeister-Schwindelmärchen&amp;#039;&amp;#039;) wäre nach dieser Deutung plausibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einen neueren Ansatz zur Erklärung des Wortteils -drit, -trit oder -tritt bietet der Neustadter Diplom-Agrarbiologe Stephan Dreyer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dreyer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Dreyer |Titel=Beiträge zur Elwedritschologie |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekanntermaßen ist der &amp;#039;&amp;#039;Hahnentritt&amp;#039;&amp;#039; eine ältere beziehungsweise volkstümliche Bezeichnung für den beginnend wachsenden Keimling ([[Blastula#Discoblastula|Keimfleck]], Keimscheibe) im befruchteten [[Hühnerei]]. In der Geflügelwirtschaft sagt man zu dem dieser Erscheinung vorausgehenden Begattungsgeschehen auch: „Der Hahn tritt die Henne.“ Dieser „Tretakt“ führt zur Besamung im Eileiter und damit zur Befruchtung vorhandener reifer Eizellen. Nachdem Elwetritschen einer Kreuzung von Hausgeflügel mit Waldgeistern entstammen sollen, wäre hier ein „Elbentritt“ analog zum Hahnentritt als Ursprung zu vermuten. Gleiches steckt sinngemäß und sprachlich  von den Folgen her auch im Fehl&amp;#039;&amp;#039;tritt&amp;#039;&amp;#039; einer Elfe. Zudem ist damit die vorgenannte französische Deutung keinesfalls widerlegt, wenn bedacht wird, dass das französische „triche“ auch Beschummeln oder Betrug heißen kann. Solches läge unzweifelhaft vor, wenn eine Elfe ihren Elferich mit männlichem Hausgeflügel betrügt. Bemerkenswerterweise ist auch die Endung „-che“ beziehungsweise „-sche“ als Verkleinerungsform, unter Umständen auch als Verharmlosung bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang Golther gibt folgende Erklärung: Den Ilbetritsch, Elwetritsch oder Elwetrötsch findet man im Süddeutschen, im Siegerland gibt es den [[Dilldapp#Siegerländer Dilldappen|Dilldapp]]. „De Ill“ steht für &amp;#039;&amp;#039;der Elbe&amp;#039;&amp;#039; oder der Zwerg, der „Dapp“ oder „Dappe“ ist ein Tritt oder wie im Hessischen der Fußabdruck. Wer einen Dappe hat, sozusagen einen Tritt gegen den Kopf, gilt als komischer Vogel, als schräger Typ, aber nicht wie oben erklärt als blödsinnig. So wie jemand, der eine Macke hat, nicht zwangsläufig blödsinnig ist. „Tritsch“ oder „Trötsch“ ist im Badischen und im Elsässischen ebenfalls der Tritt, der „Ilbe“ oder der „Elwe“ ist wiederum der Elbe oder der Zwerg. Demnach beschreiben sowohl der Elwetrötsch, der Ilbetrisch als auch der Dilldapp Figuren, die auf irgendeine Art und Weise mit einem Zwerg kollidiert sind, wobei der Zwerg als eine so geballte Energieform beschrieben wird, dass bei einer Begegnung der gesunde Menschenverstand auf der Strecke bleibt. Der „Elbenhauch“ (kann sogar tödlich sein) oder der „Elbenschuss“, auch „Sockenschuss“, sind weitere Bezeichnungen. Wer ins Reich der Elben oder Zwerge gerät, kehrt wahnsinnig oder „elbisch“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine grundsätzliche Unterscheidung von „Wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem kulturellen Muster Elwetritsch“ und [[Tritschologie]] schlägt Michael Werner 2025 vor. Kulturhistorisch steckt hinter dem Phänomen die Angst vor nächtlichen [[Dämon]]en, vor denen sich die Menschen mindestens seit der Zeit der ersten Hochkulturen in [[Mesopotamien]] fürchteten. Bedroht waren zu dieser Zeit vor allem Säuglinge, Schwangere und Wöchnerinnen. Man schützte sich mit [[apotropäisch]]en – Dämonen abweisenden – Sprüchen und Symbolen. Für die gleiche Angst wurden im Laufe der Kulturgeschichte verschiedene Dämonen verantwortlich gemacht: [[Lamaschtu]] und [[Lil-Li-Tu]] / [[Lilith]] (beide Mesopotamien), [[Lamien|Lamia]] (Griechenland) bzw. [[Stryx]] (Griechenland und [[Römisches Reich]]). Im deutschen Sprachraum entstanden hieraus zunächst im Germanischen [[Elfen|Alben]] (vgl. [[Albtraum]]), später im christlichen Zusammenhang [[Drude]]n. Der Kreis der potentiellen Opfer ist durch die Kulturgeschichte stetig gestiegen. Auch junge Männer und Greise waren irgendwann gefährdet. Aus „Alben“ und „Druden“ entstand die „Albdrude“. Das Gefühl der Menschen war, dass ein Dämon auf ihrer Brust sitzt und ihnen die Luft zum Atmen abschnürt. Um dem Dämon den Schrecken zu nehmen, wurde er zunächst benannt (Albdrude), er wurde körperlich auf Hühnergröße geschrumpft und auch sprachlich miniaturisiert. Aus „Albdrude“ entstand mit der Zeit über mehrere Zwischenschritte wie „Albedrudelche“ und „Elbedrudelche“ die „Elbedritsch“ (Pennsylvania), später die „Elwetritsch“ (Pfalz). Medizinischer Hintergrund des Phänomens ist die sogenannte [[Schlafparalyse]], während der Menschen im Aufwachprozess den Eindruck haben, schlecht Luft zu bekommen und eine fremde Gestalt im Raum wahrzunehmen. Aus der Unkenntnis der kulturhistorischen Zusammenhänge entstand im Verlauf des 20. Jahrhunderts die sehr vergnügliche pseudo-wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema „Elwetritsche“, die “Tritschologie” genannt wird. Allerlei vermeintliche Entstehungsgeschichten wurden erfunden, die imaginäre Spezies des geheimnisvollen Tiers liebevoll beschrieben und um immer weitere Varianten erweitert. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Fortsetzung des Prozesses, der sich mit dem Übergang von der Albdrude zur Elwetritsch vollzogen hat. Das Unbekannte macht Angst. Deshalb sollen erfundene Geschichten das Unerklärliche letztlich erklärbar machen – auch wenn hier jeder tritschologische Ansatz letztlich scheitern muss. Dennoch kommt der Tritschologie und der damit eng verknüpften Elwetritsche-Jagd eine wichtige Aufgabe zu: Es ist eine ritualisierte Selbstvergewisserung, dass von der zur Elwetritsch geschrumpften Albdrude wirklich keine Gefahr mehr ausgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Elwedritsche - Dunkle Gefährten Verlag=Agiro Verlag |Ort=Neustadt an der Weinstraße |Datum=2025 |Online=[https://paelzer-elwedritsche.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Michael Werner kombiniert die dem Prozess zugrundeliegenden Theorien zu einem einheitlichen Modell, das er &amp;quot;HADD-CCT-BVT&amp;quot;-Modell nennt. Es handelt sich um einen psychologisch-memetischen Erklärungsansatz für die Figur der pfälzischen Elwedritsch und ähnliche Fabelwesen, der drei psychologische Theorien verknüpft: &amp;quot;Hypersensitive Agency Detection Device&amp;quot; (HADD) erklärt die Tendenz, Agenten in Unklarheit zu sehen (z.&amp;amp;nbsp;B. Albdruden), die &amp;quot;Compensatory Control Theory&amp;quot; (CCT) beschreibt die Reaktion auf den gefühlten Kontrollverlust mit apotropäischen – Unheil abwehrenden – Symbolen und Riten, und die &amp;quot;Benign Violation Theory&amp;quot; (BVT) zeigt, wie humorvolle Elemente (z.&amp;amp;nbsp;B. die Elwetritsche-Jagd) die ursprüngliche Angst durch harmlose Normverletzungen entschärfen. Auf diese Weise bietet das &amp;quot;HADD-CCT-BVT&amp;quot;-Modell erstmals eine wissenschaftliche Erklärung für die Entstehung und kulturelle Entwicklung von Mythen und Bräuchen wie der Elwetritsch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://elwedritsch.de/abstract/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElwetritschDahn01.jpg|mini|[[Elwetritsche-Brunnen (Dahn)|Skulptur einer Elwetritsch]] im [[Kurpark (Dahn)|Kurpark]] von [[Dahn]] (Südwestpfalz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbreitungsraum der Erzählungen von der Elwetritsch erstreckt sich vom [[Pfälzerwald]] im Westen nach Osten über die [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] hinweg bis in den südhessischen [[Odenwald]], auch weiter nach Nordbaden und Nordwürttemberg ([[Bauland (Landschaft)|Bauland]], [[Madonnenland|Madonnenländchen]]). Im [[Main-Tauber-Kreis]] wird den Kindern erzählt, die „Ilwedridsche“ würden in den Kronen der [[Sal-Weide|Weiden]] an der [[Tauber]] nächtigen. Am bayerischen Untermain ist das „Elfetritschle“ oder „Ilwetritschje“ genannte Fabelwesen ebenfalls bekannt. In [[Großheubach]] wurde ihm ein Denkmal gesetzt. Dort gibt es Erklärungen zu Art und Wesen, wie man es fängt und wie man sich bei einer spontanen Begegnung mit ihm verhalten sollte. In der bayerischen [[Oberpfalz]] kommt das Fabelwesen vereinzelt unter dem Namen „Elbatrietscherl“ vor. Vermutlich wurde es im [[Spätmittelalter]] von den Söhnen der [[Kurpfalz|Pfälzer Kurfürsten]] eingeführt, als sie in [[Amberg]] das Regieren lernen sollten. Darüber hinaus sind Geschichten zum „Elvertritschla“ im oberfränkischen [[Fichtelgebirge]] bekannt. In Niederbayern gilt „Oibadrischl“ als Bezeichnung für [[Wolpertinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet ist nahezu deckungsgleich mit der historischen [[Kurpfalz]] und einigen ihrer dynastischen [[Exklave]]n.&lt;br /&gt;
Für die Herkunft aus der Pfalz spricht zudem, dass [[Pennsylvania Dutch|Pennsylvaniadeutsche]], Nachfahren überwiegend aus der historischen Kurpfalz und angrenzenden Regionen Ausgewanderter, ebenfalls Elwedritsche kennen. Geschichten von der Elwetritsch sind auch bei den [[Amische]]n belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kansas_university&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www2.ku.edu/~germanic/LAKGD/Atlas_Intro.shtml |titel=Projekt Linguistic Atlas of Kansas German Dialects |hrsg=[[University of Kansas]] |zugriff=2010-11-18 |kommentar=Interviews in einer Amisch-Gemeinde in Kansas |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120609142039/http://www2.ku.edu/~germanic/LAKGD/Atlas_Intro.shtml |archiv-datum=2012-06-09 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-17 22:00:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA gilt das Geschöpf als nächtlicher Dämon, der gebannt werden muss. Eine (englischsprachige) Zeitung der Pennsylvaniadeutschen Gesellschaft in [[Kutztown]] trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Es Elbedritsch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://books.google.de/books/about/Es_Elbedritsch.html?id=5zzFPgAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y |titel=Es Elbedritsch – Newsletter of the Pennsylvania German Society |hrsg=books.google.de |zugriff=2018-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:A Pennsylvania Dutch Elbedritsch.jpg|mini|Elbedritsch im Pennsylvania Dutch Country, USA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagd ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elwetritschjagd.jpg|mini|Beleuchtete Falle zur nächtlichen Jagd auf Elwetritschen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elwetritschen-Brunnen in Neustadt 08.jpg|mini|Künstlerische Darstellung: Sack zum Fangen von Elwetritschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In etlichen pfälzischen Gemeinden wird [[Tourismus|Touristen]] als launiger Zeitvertreib der Erwerb eines &amp;#039;&amp;#039;Elwetritschen-Jagdscheins&amp;#039;&amp;#039; angeboten. Einheimischen dagegen ist die Jagderlaubnis selbstverständlich „in die Wiege gelegt“ worden. Die Elwetritschenjagd wird als eine hohe Kunst ausgegeben, da die Wesen als sehr scheu gelten. Die günstigste Jagdzeit sind dunkle [[Neumond]]&amp;amp;shy;nächte. Bei einer Variante der Jagd benötigt der Fänger einen Sack, eine Öllampe und einen Knüppel. Treiber versuchen, durch lautes „Tritsch, tritsch“-Rufen und durch Stockschläge gegen Bäume oder Weinbergspfähle die Elwetritschen aufzuscheuchen, damit sie in den Sack des Fängers flüchten. Bei einer anderen Variante der Jagd nimmt man einen Sack, der an beiden Enden eine Öffnung hat. Der Sack wird mit Hilfe eines Astes zu einer Art Schlauch aufgestellt. An die hintere Öffnung des Sackes wird die Lampe gestellt. Nun ist zu warten, bis eine Elwetritsche, durch das Licht angezogen, den Sack durch die vordere Öffnung betritt; dann wird der Sack geschlossen. Allerdings entkommt die Elwetritsche dabei meist durch die zweite Öffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich vor Angriffen der Elwetritschen zu schützen, trinken die Jäger vor und während der Jagd reichlich Alkohol, dessen Geruch angeblich die Elwetritschen auf Distanz hält. Der häufig ahnungslose Fänger und Jagdscheinaspirant wird gelegentlich heimlich im Freien zurückgelassen, bis er endlich durchgefroren –&amp;amp;nbsp;und ohne Jagdbeute –&amp;amp;nbsp;heimfindet. Dann gibt es den obligatorischen Festschmaus und dazu passende Getränke zum Aufwärmen, zum Beispiel Wein oder Obstbrände. In einem Weingut im pfälzischen [[Bissersheim]] wurde sogar ein spezieller „Elwedritsche-Drobbe“ (-Tropfen) hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tritschologie ==&lt;br /&gt;
Im Verbreitungsgebiet der Fabelwesen wird die Elwetritsch nicht nur im Rahmen der Erzählforschung oder Volkskunde, sondern auch als [[wissenschaftlicher Witz]] [[Zoologie|zoologisch]] und damit vorgeblich naturwissenschaftlich untersucht. So ist ein pfälzisches „Forscherteam“ unter Leitung des schon erwähnten Stephan Dreyer bestrebt, in Zusammenarbeit mit noch nicht ganz namhaften „Tritschologen“ die Existenz von Elwetritschen auch in anderen Wirbeltiergruppen zu belegen. In den bisher publizierten Forschungsergebnissen der Gruppe wird die Ernährungsweise (ursprünglich angeblich nur von Trauben der Rebstöcke) als vielmehr sehr mannigfaltig dargestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dreyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weiterpflege und Modernisierung der [[Systematik (Biologie)|Systematik]] werden gar Fisch-, Lurch-, Kriechtier- und Säugetiertritschen diskutiert. Gehandelt hat bereits die pfälzische Gemeinde [[Otterstadt]] bei [[Speyer]]. Sie ließ 2004 von Gernot Rumpf den &amp;#039;&amp;#039;Otterdritschenbrunnen&amp;#039;&amp;#039; errichten, der eine Verbindung zwischen Elwetritschen und [[Fischotter]]n herstellt. Die Dokufiktion „Das Elwedritsch Projekt“ –&amp;amp;nbsp;eine beabsichtigte Analogie zum [[Blair Witch Project]]&amp;amp;nbsp;– der Ludwigshafener Medienwerkstatt CUT e.&amp;amp;nbsp;V. (2001) geht gar von der Existenz von Raubdritschen aus und gewährt darüber hinaus noch andere spannende Einblicke in das sagenumwobene Leben dieser Kreaturen. Auch die Methode der historischen Jagd mit Sack und Laterne wird im Film von dem Pfälzer Mundartdichter und Elwedritsche-Experten [[Paul Tremmel]] ausführlich erläutert. Die Jagd ist in ihrer Ausübung durch Laien mit unvorhersehbaren Risiken verbunden, wobei sich letztlich die Geister scheiden, ob die Elwedritschen dem Menschen freundlich gesinnt sind oder nicht oder ob sie geschlachtet und gegessen werden dürfen oder unter [[Artenschutzprogramm|Artenschutz]] zu stellen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch und fabel-„naturwissenschaftlich“ erwiesen scheinen die verwandtschaftlichen Beziehungen zum bayerischen [[Wolpertinger]] (Hirschgeweih, Säugetierbezug) zu sein. Auch deswegen ist die überwiegende Definition und biologische Klassifizierung der Tritschen –&amp;amp;nbsp;ob Elwe-, Ilwe- oder sonstige –&amp;amp;nbsp;als Vögel oder vogelartige Fabelwesen in Frage zu stellen. Womöglich gibt es sekundäre Kreuzungen dieser beiden Fabelwesengruppen, die wohl aus der Zeit stammen müssen, als die Pfalz noch [[Königreich Bayern|bayerisch]] war. Allerdings „müsste“ es in diesem Fall auch im räumlich dazwischengelegenen [[Baden (Land)|badisch]]-[[Schwaben|schwäbischen]] Korridor zu [[Schwaben (Bayern)|Bayerisch-Schwaben]] hin ähnliche Wesen geben, oder entlang der recht kurzen Verbindung zwischen [[Odenwald]] und [[Franken (Region)|Franken]] sollten &amp;#039;&amp;#039;Elwetinger&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wolperdritschen&amp;#039;&amp;#039; vorkommen. Über entsprechende Forschungen ist bisher jedoch nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als heimliche Hauptstadt der Elwetritschen gilt heute die ehemalige Residenz der Pfalzgrafen bei Rhein, Neustadt an der Weinstraße. Hier steht der vom Bildhauer [[Gernot Rumpf]] geschaffene &amp;#039;&amp;#039;Elwetritschen-Brunnen&amp;#039;&amp;#039;. Andere Quellen verlegen den Ursprung nach [[Dahn]] in der [[Landkreis Südwestpfalz|Südwestpfalz]], das gleichfalls über einen Elwetritschen-Brunnen verfügt. Zudem werden [[Erfweiler]] oder andere Gemeinden der Gegend als Herkunftsort vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Populärkultur und Trivia ==&lt;br /&gt;
* In mehreren pfälzischen Städten gibt es Vereine, die sich der Brauchtumspflege der Elwetritschen annehmen. Der älteste ist der &amp;#039;&amp;#039;Elwetrittche-Verein von 1982&amp;#039;&amp;#039; in [[Landau in der Pfalz|Landau]]. Ein ebenfalls in dieser Stadt ansässiger [[Square Dance|Square-Dance]]-Verein nennt sein einmal jährlich stattfindendes Dance-Special die „Landauer Elwetrittche-Jagd“. In [[Pirmasens]] gibt es eine „Elwetritsche-Akademie“, in [[Dahn]] eine „Fachhochschule für Tritschologie“ (siehe Lehrpfad), im [[Zoo Landau in der Pfalz|Landauer Zoo]] befindet sich ein Gehege mit Figuren der Fabelwesen, ebenso haben im [[Zoo Kaiserslautern]] Elwetritschen ihren Platz gefunden. In der Antoniengasse in [[Speyer]] liegt das &amp;#039;&amp;#039;Elwedritsche-Museum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.speyer.de/sv_speyer/de/Tourismus/Museen%20und%20Lernorte/Elwedritsche%20Museum/ |titel=Elwedritsche-Museum Speyer |hrsg=Stadt Speyer |zugriff=2012-09-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130313040609/http://www.speyer.de/sv_speyer/de/Tourismus/Museen%20und%20Lernorte/Elwedritsche%20Museum/ |archiv-datum=2013-03-13 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-17 22:00:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthaler]] Stadtteil [[Flomersheim]] wird alljährlich im August ein [[Fußball]]&amp;amp;shy;turnier um einen [[Wanderpokal]] ausgetragen, der „Elwedritsche-Pokal“ heißt und den der örtliche [[Keramik]]&amp;amp;shy;künstler und [[Pfälzer Mundartdichter]] &amp;#039;&amp;#039;Walter Rupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rupp&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Rupp |url=https://www.keramik-elwedritsche.de/Elwedritschen.html |titel=Pfälzer Elwedritschen |zugriff=2012-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gefertigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Elwetritsch war inoffizielles Markenzeichen der [[Privatbrauerei Bischoff]] aus [[Winnweiler]]; auf das Fabelwesen spielte die Sorte &amp;#039;&amp;#039;Black Elwis&amp;#039;&amp;#039; an, ein [[Biermischgetränk#Diesel|Mischgetränk aus Bier und Cola]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bischoff&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bischoff-bier.de/produkte/biermischgetraenke/black-elwis/?A=1 |titel=Black Elwis |hrsg=Brauerei Bischoff |archiv-url=https://archive.is/20130210132642/http://www.bischoff-bier.de/produkte/biermischgetraenke/black-elwis/?A=1 |archiv-datum=2013-02-10 |zugriff=2012-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Bergzabern Wirtshausschild Elwetritsch.jpg|mini|Schild der &amp;#039;&amp;#039;Gaststätte Elwetritsch&amp;#039;&amp;#039; in Bad Bergzabern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gaststätte]]n in der Pfalz, beispielsweise in [[Bad Bergzabern]] &amp;#039;&amp;#039;(Gaststätte Elwetritsch)&amp;#039;&amp;#039; oder [[Schweigen-Rechtenbach]] &amp;#039;&amp;#039;(Wirtshaus Elwetritsch),&amp;#039;&amp;#039; haben ihren Namen nach dem Fabelwesen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei der [[Baden (Land)|badischen]] Fastnacht findet das Fabeltier seinen Auftritt. In [[Bad Peterstal-Griesbach|Bad Peterstal]] wirkt seit 1975 die Gruppe „Ilwedritsche“ der Narrenzunft Peterstal mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ilwedritsche&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ilwedritsche.de/ |titel=Ilwedritsche Bad Peterstal e. V. |abruf=2014-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Bühl]]er Stadtteil [[Vimbuch]] wurde 2010 ein Fastnachtsverein gegründet, bei dem das Fabelwesen unter dem Namen „Hilwedritsche“ geführt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hilwedritsche&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hilwedritsche.de/ |titel=Hilwedritsche |hrsg=Fasnachtsgesellschaft Feurio Vimbi |zugriff=2011-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Hochleistungsrechner an der [[Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau|Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau]] ist nach dem Fabelwesen benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpc.rz.rptu.de/ |titel=High Performance Computing at the University of Kaiserslautern-Landau |hrsg=RPTU |sprache=en |abruf=2024-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stephan Dreyer |Titel=Beiträge zur Elwedritschologie |Verlag=Schlaraffia Perla Palatina |Ort=Neustadt/Weinstr. |Datum= |Kommentar=2003–2008}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stephan Dreyer |Titel=Vortrag in der Kulturscheune |Ort=Queichhambach |Datum=2011-05-21}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Konrad |Titel=Von wegen Vogel |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] am Sonntag |Ort=Ludwigshafen |Datum=2009-02-08 |Kommentar=Beiträge zum Darwin-Jahr, mit Anregungen von Stephan Dreyer}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Landgraf und Wulf Werbelow, Illustrationen von Steffen Boiselle |Titel=Elwetritsche |Verlag=Agiro Verlag |Ort=Neustadt/Weinstr. |Datum=2013 |ISBN=978-3-939233-15-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter H. Kemp |Titel=Mondes divers – diverse Welte – Allee witt – husch, husch, ehr – allez houste – fort mit euch |TitelErg=Elwedritsche in Saar-Lor-Lux |Ort=Norderstedt |Datum=2011 |ISBN=978-3-8448-5075-8 |Kommentar=Moselfränkische Mundart}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rudolf Mulch |Titel=Elbentritschen und Verwandtes |Sammelwerk=Hessische Blätter für Volkskunde |Band=Band 49/50 |Datum=1958 |Seiten=176–194}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Rupp |Titel=Illustriertes Elwedritschen-Lexikon |Verlag=VPT Verlag German Gollkofer |Ort=Ludwigshafen |Datum=1997 |ISBN=3-921973-13-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Brigitte Sokop |Titel=Der Ursprung der Elwedritsche. Die Vorfahren unter besonderer Berücksichtigung der Verbreitung der entfernten Verwandtschaft |TitelErg=Ein Beitrag zur Elwedritschologie und Migrationsgeschichte des Pfälzer Nationalvogels |Datum=2011-08-05 |Online=[https://www.keramik-elwedritsche.de/pdf/Elwedritschenursprung.pdf Vortrag in der Kulturscheune Queichhambach] |Format=PDF |KBytes=7400}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wulf Werbelow, Fotos von Helmut Vieser |Titel=Die Sage von den Elwedritschen |TitelErg=Ein pfälzisches Fabeltier |Verlag=Hermann G. Klein Verlag |Ort=Speyer |Datum=1994 |ISBN=3-921797-33-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Werner |Titel=Elbedritsche – Die Auflösung des ewigen Rätsels. In: Hiwwe wie Driwwe – Der Pennsylvania ReiseVERführer |Verlag=Agiro Verlag |Ort=Neustadt/Weinstr. |Datum=2021 |ISBN=978-3-946587-34-7 |Seiten=148–153}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Werner |Titel=Elwedritsche – Dunkle Gefährten.|Verlag=Agiro Verlag |Ort=Neustadt/Weinstr. |Datum=2025|ISBN=978-3946587781}}&lt;br /&gt;
* Gedichte und Texte über die Elwetritschen haben die pfälzischen Autoren Albert H. Keil, Walter Rupp,&amp;lt;ref name=&amp;quot;rupp&amp;quot; /&amp;gt; Hans Jürgen Schweizer und Paul Tremmel –&amp;amp;nbsp;teils in [[Standarddeutsch|Hochdeutsch]], teils in [[Pfälzische Dialekte|Pfälzer Mundart]]&amp;amp;nbsp;– geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://elwedritsch.de// Pälzer Elwedritsche] Zum kulturhistorischen Hintergrund der Elwedritsche&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=0C8Kr63vOwc Podcast-Serie 2025/2026: &amp;quot;Der Ursprung der Elwedritsche&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dahn.de/brunnen.htm | wayback=20031024063113 | text=Elwetritsche-Brunnen von Dahn}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dahn.de/elwetritsche.htm | wayback=20030912101450 | text=Elwetritsche-Lehrpfad Dahn}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.elwedritsche-museum.de/ | wayback=20170528223400 | text=Elwedritsche-Museum Speyer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.speyer.de/de/tourismus/speyer-erleben/museen/elwedritsche-museum/ Elwedritsche-Museum] auf der Website der Stadt Speyer&lt;br /&gt;
* [https://www.langenhain.com/page.php?view=&amp;amp;lang=1&amp;amp;si=4f8835e68d480&amp;amp;k1=main&amp;amp;k2=vereine_gruppen&amp;amp;k3=kg&amp;amp;k4=kg_lexikon Ilbetritsch] im Kerbelexikon von Hofheim-Langenhain&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=_F3mH-7jJ_s &amp;#039;&amp;#039;Elwedritsche - süß, klein und ungefährlich oder doch nicht? - Podcast &amp;quot;Palz Gschichde&amp;quot; mit Michael Werner (2025).&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ATWRk7vkyyU &amp;#039;&amp;#039;Über Götter und Dämonen, Sprachwandel und Migrationsbewegung: Elwedritsche - Podcast &amp;quot;Backstage&amp;quot; mit Michael Werner (2025).&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4407201-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabeltier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10534-49</name></author>
	</entry>
</feed>