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	<title>Eltmannshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eltmannshausen&amp;diff=1848841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didym: typo</title>
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		<updated>2025-10-24T21:45:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Eltmannshausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Eschwege&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/11/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/59/17/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 171 &amp;lt;!-- Quelle: mapcoordinates.net --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 168&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 210&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.19&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 544&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eschwege.de/stadt/stadtportraet/stadtteile/eltmannshausen.php |titel=Stadtteil Eltmannshausen |werk=Webauftritt der Stadt Eschwege |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37269&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05651&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eltmannshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Eschwege]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Werra-Meißner-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Eltmannshausen liegt am Westrand des [[Eschweger Becken]] am Zufluss des [[Schweinsbach (Wehre)|Schweinsbaches]] in die [[Wehre]], ca. 5&amp;amp;nbsp;km westlich der Stadtverwaltung von Eschwege.&lt;br /&gt;
Die Ortslage erstreckt sich entlang des Schweinsbaches in V-Form von Nordwest nach Südost. Das Gebiet des Stadtteils besteht aus der Gemarkung Eltmannshausen etwa mittig im Westen des Stadtgebiets mit einer Fläche von 419 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/062138 |titel=Gemarkung Eltmannshausen |werk=GEOindex |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon sind 67 Hektar Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; In der Gemarkung liegen die folgenden aktuellen bzw. historischen Siedlungsplätze:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wüstung Hetterode,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=5998 |titel=Hetterode, Werra-Meißner-Kreis |datum=2023-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich des Ortes bestand bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] die Siedlung Hetterode. Sie fiel wüst.&lt;br /&gt;
* Siedlung „Soodener Straße“&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6972 |titel=Soodener Straße, Werra-Meißner-Kreis |datum=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortslage befindet sich auf 168 bis {{Höhe|210|DE-NHN}} und der höchste Punkt der Gemarkung liegt bei etwa 287 Meter im äußersten Südwesten der Gemarkung. An den Stadtteil Eltmannshausen grenzen, von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn, der Ortsteil [[Weidenhausen (Meißner)|Wedenhausen]] der Gemeinde [[Meißner (Gemeinde)|Meißner]], im Osten an die Stadtteile Eschwege-[[Niederhone]] und [[Oberhone]], im Süden an Eschwege-[[Niddawitzhausen]] und den Ortsteil [[Vierbach]] der Gemeinde [[Wehretal]] und im Westen an den Meißner Ortsteil [[Alberode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;45, die von der im Osten des Ortes vorbeiführende [[Bundesstraße 27]] abzweigt. Ebenfalls im Osten des Ortes vorbei ührt die 1876 erbaute [[Bahnstrecke Bebra–Göttingen]] mit 2009 für den Personenverkehr stillgelegten [[Bahnhof Eschwege West]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] leitet sich vermutlich von dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Eltwin&amp;#039;&amp;#039; ab. Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Eltwinshusen&amp;#039;&amp;#039; datiert auf das Jahr 1073.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Archäologische Funde aus der Zeit der [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramik]] belegen aber eine Besiedlung zu einem viel früheren Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Dorfes befand sich zunächst im Besitz der [[Bilstein (westfälisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Bilstein]] und gelangt im Jahr 1301 an die [[Landgrafschaft Hessen]]. 1360 und 1389 war das Dorf an die [[Boineburg|von Boyneburg]] verpfändet, die ihn 1454 ihrerseits das Dorf als Pfand an eine Eschweger Bürgerin gaben. Für 1498 ist belegt, dass sich das Dorf vollständig unter landgräflicher Herrschaft befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der [[Grundherrschaft]] und Grundbesitz sind die folgenden Ereignisse belegt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1073 tauschte [[Kloster Hersfeld|Abt Hartwig von Hersfeld]] von dem Freien Sigebodo das Gut Vierbach gegen Überlassung der lebenslänglichen Nutznießung der Orte Niddawitzhausen und Eltmannshausen ein. Die Hersfelder [[Gericht Petersberg|Propstei St. Petersberg]] blieb im Besitz von Rechten im Gericht Bilstein und belehnt im Dorf Eltmannshausen im Jahr 1523 die von Baumbach mit einer Wiese genannt der Hudehof. Sie gelangt 1653 an Bauern des Dorfes, doch besteht das Lehnsverhältnis zwischen dem Kloster und denen von Baumbach bis ins 18. Jahrhundert weiter.&lt;br /&gt;
* 1359 erwerben der Ritter Heinrich von [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Hohenstein]] und seine Söhne Heimbracht und Hermann vom Kloster St. Petersberg u.&amp;amp;nbsp;a. 24&amp;amp;nbsp;{{Bruch|1|2}} Äcker bei dem Dorf Eltmannshausen auf Lebenszeit.&lt;br /&gt;
* 1748 hatten die [[Diede zum Fürstenstein]] und die [[Baumbach (Adelsgeschlecht)|Baumbach]] zu Ropperhausen und Lenterscheid herrschaftliche Güter in Eltmannshausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss an die Eisenbahn, mit der Eröffnung des [[Bahnhof Eschwege West|Bahnhofs Eschwege West]], im Jahr 1876 veränderte die Entwicklung des Dorfes erheblich. Die Einwohnerzahl stieg auf 713 im Jahr 1895, vor allem durch den Zuzug von etwa 40 Eisenbahnerfamilien. Das Dorf dehnte sich von nun an in Nord-Süd-Richtung entlang der heutigen [[Bundesstraße 27]] aus. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurden die Dorfstraßen schrittweise verbessert und zum Teil auch schon kanalisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 hatte der Ort 706 Einwohner. Schon damals gehörte Eltmannshausen zum Amtsgericht und Finanzamt Eschwege.&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1972 wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] der bis dahin [[selbständige Gemeinde]] auf freiwilliger Basis als Stadtteil in die Kreisstadt Eschwege [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=389}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Eltmannshausen wurde, wie für die anderen eingemeindeten ehemals eigenständigen Gemeinden von Eschwege, ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.eschwege.de/stadt-wAssets/docs/rathaus/stadtverwaltung/stadtrecht-aktuell/hauptsatzung__1_11_01__gueltig_ab_18_07_2016_.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Eschwege |abruf=2025-06 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;238&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Die [[Gerichtsbarkeit]] über Eltmannshausen wurde im Mittelalter durch das Gericht Bilstein auf der [[Burg Bilstein (Eschwege)|Burg Bilstein bei Eschwege]] ausgeübt. Sie kamen 1301 durch Kauf zur [[Landgrafschaft Hessen]] und wurden als landesherrliches Gericht weiter geführt ([[Amt Eschwege]], Gericht Bilstein.) Von 1627 bis 1632 gehörte es zur landgräflichen Nebenlinie von [[Hessen-Rotenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Zuständigkeit entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1801–1813: Friedensgericht [[Aue (Wanfried)|Aue]] im [[Königreich Westphalen]]&lt;br /&gt;
* 1814–1821: Amt Eschwege Gericht Bilstein&lt;br /&gt;
* 1822: [[Justizamt Abterode|Fürstlich Rotenburgisches Justizamt Bilstein]] (Sitz in Abterode) erste Instanz, zweite Instanz [[Justizkanzlei Rotenburg]]&lt;br /&gt;
* 1834: [[Justizamt Eschwege II]] ([[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung|Abtrennung der Justiz]]) erste Instanz, zweite Instanz [[Obergericht für die Provinz Niederhessen]]&lt;br /&gt;
* 1837: [[Justizamt Eschwege]] erste Instanz, zweite Instanz Obergericht für die Provinz Niederhessen&lt;br /&gt;
* 1867: [[Amtsgericht Eschwege]] (nach der [[Preußische Annexionen 1866|Annexion durch Preußen]]), zweite Instanz [[Kreisgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1879: Amtsgericht Eschwege erste Instanz (durch das [[Reichsjustizgesetze]]), zweite Instanz [[Landgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Eltmannshausen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1073: [[Germar-Mark|Gau Germarmark]] in der Grafschaft des Grafen Rugger (&amp;#039;&amp;#039;in pago Germarsmarca et in comitatu Růggeri comitis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 15. Jahrhundert: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Bilstein (westfälisches Adelsgeschlecht)|Amt/Gericht Bilstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1585: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Amt Eschwege]], Gerichtsstuhl Abterode&lt;br /&gt;
** 1627–1834: Landgrafschaft Hessen-Rotenburg (sogenannte [[Rotenburger Quart]]), teilsouveränes Fürstentum unter reichsrechtlicher Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel bzw. des [[Kurfürstentum Hessen|Kurfürstentums Hessen]]&lt;br /&gt;
* 1787: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Eschwege, Gericht Bilstein&lt;br /&gt;
* 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Eschwege, Gericht Bilstein&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Eschwege]], [[Kanton Aue]]&lt;br /&gt;
* 1814–1821: Kurfürstentum Hessen, Amt Eschwege, Gericht Bilstein&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Eschwege]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;73.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Justizamt Abterode|Fürstlich Rotenburgisches Justizamt Bilstein]]) und Verwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege, Stadt Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Werra-Meißner-Kreis]], Stadt Eschwege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Eltmannshausen 594 Einwohner. Darunter waren 9 (1,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 78 Einwohner unter 18 Jahren, 525 waren zwischen 18 und 49, 153 zwischen 50 und 64 und 135 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 279 Haushalten. Davon waren 78 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 90 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 72 Paare mit Kindern, sowie 27 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 63 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 180 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1498: || 24 Wohnstätten und 26 [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1585: || 52 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747/48: || 67 Haushaltungen. Gewerbetreibende: 36 Leinenweber, 3 Branntweinbrenner, 3 Schmiede, 3 Tagelöhner, 2 Müller, 2 Schreiner, 2 Maurer, einen [[Stellmacher|Wagner]], einen Schneider, einen Metzger, einen Zimmermann und eine Wirtin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1748: || 69 Häuser mit 317 Einwohnern&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Eltmannshausen |width=450|float=none|maxEinwohner=1010&lt;br /&gt;
|488|514|563|570|522|557|551|638|792|713|723|738|826|706|987|1010|967|895|872&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,906)(1972,884)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,594)(2024,544)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Eschwege&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1865: || 742 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 93,69 %), 50 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 6,31 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 759 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 84,80 %), 127 katholische (= 14,19 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
; Kirchengebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gotik|Spätgotische]] [[Saalkirche]] auf dem Kirchberg auf einer freien Anhöhe außerhalb des Dorfes aus dem frühen 16. Jahrhundert. Im Jahr 1519 an der Stelle einer Vorgängerkirche erbaut.&lt;br /&gt;
* Veränderungen: 1697 durch Abbruch des Chores erweitert, 1781 umgebaut, 1974 renoviert. Durch Spendengelder des Frauenkreises der ev. Kirchengemeinde Eltmannshausen konnte 1993 an der Ostseite der Kirche ein neues Fenster eingebaut werden, das von dem Marburger Glaskünstler Erhardt Jakobus Klonk gestaltet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bekenntniswechsel&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Pfarrzugehörigkeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Jahre 1585, 1748, 1872 und 1994 ist belegt, dass Eltmannshausen eine [[Filialkirche]] von [[Niddawitzhausen]] ist. 1748 haben die Landgrafen zu Rotenburg und Eschwege das [[Kirchenpatronat]] inne, die sonstige [[Kirchenhoheit]] aber die Landgrafen von Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Eltmannshausen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Eltmannshausen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 53,17 %. Alle Kandidaten gehörten der Liste „Bürger für Eltmannshausen“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06636003/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Uebersicht_ortst.html |titel=Ortsbeiratswahl Eltmannshausen |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Eschwege |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Thomas Rehbein zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/eschwege/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZcEKQFPx1dabHat0QWVZw90 |titel=Ortsbeirat Stadtteil Eltmannshausen |werk=Gremienportal |hrsg=Stadt Eschwege |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltmannshausen im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis - Die evangelische Kirche.jpg|mini|Die [[Evangelische Kirche Eltmannshausen|evangelische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Eltmannshausen|evangelische Kirche von Eltmannshausen]] ist ein [[Gotik|spätgotischer]] Bau aus dem Jahr 1519.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039; Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler - Hessen. &amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Magnus Backes. München, Berlin: Deutscher Kunstverlag, 1966. S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1697 wurde das [[Kirchenschiff]] durch Abbruch des [[Chor (Architektur)|Chores]] vergrößert. 1781 wurde sie zu einer schlichten [[Saalkirche]] mit [[Dachreiter|Giebeldachreiter]] und dreiseitigen [[Empore]]n umgebaut. In der Kirche ist eine 1890 von Orgelbauer Heinrich Möller (Rotenburg) in [[barock]]er Form erbaute dreiflügelige [[Orgel]]. Die Kirche steht auf einem Bergrücken oberhalb des Dorfes und ist vom Friedhof umgeben, auf dem ein Gedenkplatz für die Toten der zwei Weltkriege errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. - Kulturdenkmäler in Hessen. Werra-Meißner-Kreis 2, Stadt Eschwege. &amp;#039;&amp;#039; Susanne Jacob in Zusammenarbeit mit Thomas Wiegand. Braunschweig, Wiesbaden: Vieweg. 1992, ISBN 3-528-06241-X. S. 317 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Friedhof wurde ein Festplatz mit einer Lindenbepflanzung angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=GH|ID=49|titel=Festplatz in Eltmannshausen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche ist ein [[Kulturdenkmal]] aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die anderen unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler des Ortes siehe die [[Liste der Kulturdenkmäler in Eltmannshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein |titel=Eltmannshausen, Werra-Meißner-Kreis |DB=OL |ID=5598 |datum=2016-01-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=26 |seiten=52 und 1068 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=56 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eschwege.de/stadt/stadtportraet/stadtteile/eltmannshausen.php &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Eltmannshausen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Eschwege.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein |titel=Eltmannshausen, Werra-Meißner-Kreis |DB=OL |ID=5598}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Eschwege-Eltmannshausen |GND=7558365-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Eschwege}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7558365-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eschwege)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1073]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didym</name></author>
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