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	<title>Else Voos-Heißmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:29:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Else_Voos-Hei%C3%9Fmann&amp;diff=1748149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weltenspringerin: /* Literatur */ Tippfehler korrigiert und Link ergänzt</title>
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		<updated>2025-04-26T00:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert und Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Else Voos-Heißmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Heinen (* [[23. August]] [[1913]] in [[Solingen]]; † [[12. März]] [[1970]] in [[Wiesbaden]]) war eine [[Hessen|hessische]] [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und ehemalige Abgeordnete des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Else Voos-Heißmann wurde als Else Heinen als Tochter des Messerarbeiters Eugen Heinen und dessen Frau Elisabeth Wilhelmine geborene Kitschenberg geboren. Ihr Vater fiel am 6. November 1914 und ihre Mutter heiratete 1919 den Schleifer Heinrich Bargatzki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Else Heinen besuchte die Mädchenschule und arbeitete in der chemischen Industrie. Über ihr Engagement in der Naturfreundejugend kam sie zur SPD, der sie in den 1920er Jahren beitrat. 1935 heiratete sie ihren ersten Mann, Ernst Voos, der ebenfalls in der Messerindustrie von Solingen arbeitete und SPD-Mitglied war. 1935 übernahmen die Eheleute Voos ein Metallwarengeschäft in [[Wiesbaden]]. Am 1. September 1938 wurde die nunmehrige Geschäftsfrau Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 7.004.969)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Klausch Hessen-Parlament |Seite=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Ernst Voos zum [[Kriegsdienst]] einberufen und geriet 1943 in französische [[Kriegsgefangenschaft]]. Am 1. April 1943 kam die Tochter der Eheleute Voos, Eveline, zur Welt. Am 28. Juli 1944 wurde das Wohngebäude von Else Voos durch alliierte Bombenangriffe zerstört und Mutter und Tochter wurden auf einen Bauernhof in der Nähe von Würzburg evakuiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Else Voos nach Wiesbaden zurück. Das Geschäft war durch die Besatzungstruppen beschlagnahmt und konnte daher nicht wieder eröffnet werden. Sie arbeitete im Wirtschafts- und Ernährungsamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Vom 1. Dezember 1946 bis zum 30. November 1950 war sie Mitglied des Hessischen Landtags und 1949 Mitglied der 1. [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]]. Im Landtagshandbuch wird sie in dieser Zeit als Hausfrau geführt. Im Landtag spielte sie keine herausgehobene Rolle. Es sind nur vier Redebeiträge von ihr dokumentiert. Bei der abschließenden Lesung des Entwurfs eines Gesetzes über die Sozialgemeinschaften am 25. Oktober 1950, mit dem die [[Sozialisierungsartikel 41|Sozialisierung gemäß Artikel 41]] der [[Verfassung des Landes Hessen|Hessischen Verfassung]] umgesetzt werden sollte, verursachte u. a. ihre Abwesenheit&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/44450736 Sozialisierung. Ganz anders gekommen. Der Spiegel Nr. 44/1950 vom 1. November 1950, S.&amp;amp;nbsp;32]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Ablehnung der Vorlage bei Stimmengleichheit&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die 90. Sitzung, [https://starweb.hessen.de/starweb/LIS/plenarprotokolle.htm Stenographische Protokolle des Hessischen Landtags], I. Wahlperiode, S. 3150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Ausscheiden aus der Politik ==&lt;br /&gt;
1948 kehrte ihr Mann aus der Kriegsgefangenschaft zurück. 1949 wurde das Geschäft neu eröffnet. Bereits 1950 wurde die Ehe jedoch geschieden und Else Voos heiratete am 4. September 1950 ihren zweiten Mann, den Versicherungssachverständigen Ernst Heißmann. Heißmann war aufgrund seiner SPD-Nähe 1933 als Regierungsdirektor entlassen worden. Aufgrund seines Engagements um den Wiederaufbau der SPD wurde er in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] verhaftet und im [[Speziallager Nr. 2 Buchenwald]] festgehalten. Nach seiner Entlassung 1950 floh er in den Westen, wo er Else Voos kennenlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre begann Else Voos unter der [[Alzheimer-Krankheit]] zu leiden, an der sie 1970 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Klausch Hessen-Parlament |Seite=7}}&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=415}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 392.&lt;br /&gt;
* Ulrike Ley: „Eine kurze politische Karriere“ in: [[Ingrid Langer]] (Hrsg.): Alibi-Frauen? Hessische Politikerinnen im 1. und 2. Hessischen Landtag 1946–1954, 1985, ISBN 3-927164-24-0, Seite 271–289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1032215356|titel=Voos-Heißmann, Else| datum=2020-03-12}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1032215356|Titel=Else Voos-Heißmann|Datum=2021-10-30|Abruf=2023-08-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1032215356|VIAF=296585990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voosheissmann, Else}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Voos-Heißmann, Else&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Voos-Heissmann, Else; Voos, Else; Heinen, Else&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Solingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Weltenspringerin</name></author>
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